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JΓΌrgen Blut
47 episodes
3 days ago
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Kurz gesagt: Wer glaubt, Gelassenheit sei Stillstand, hΓΆrt hier gerade das Gegenteil.
HartnΓ€ckig, unangenehm und leider kein Strohfeuer: πŸ„΅πŸ„ΎπŸ„»πŸ„ΆπŸ„΄ 90 nimmt sich eines Problems an, das bleibt. - 𝗕𝗒𝗔π—₯π——π—œπ—‘π—š π—•π—˜π—œ π—•π—˜π—™π—œπ—‘π——π—Ÿπ—œπ—–π—›π—žπ—˜π—œπ—§π—˜π—‘ – π—ͺ𝗔π—₯𝗨𝗠 π——π—˜π—¨π—§π—¦π—–π—›π—Ÿπ—”π—‘π—— π—žπ—˜π—œπ—‘π—˜ π——π—˜π— π—’π—žπ—₯π—”π—§π—œπ—˜-𝗧𝗒𝗨π—₯π—œπ—¦π—§π—˜π—‘ 𝗕π—₯𝗔𝗨𝗖𝗛𝗧– ΓΌber den Umgang mit Demokratie in Zeiten selektiver Akzeptanz.
In demokratischen Systemen basiert politische LegitimitΓ€t auf Mehrheitsentscheidungen, unabhΓ€ngig davon, ob diese den individuellen politischen Überzeugungen einzelner BΓΌrger entsprechen. 
In Teilen der Gesellschaft ist nun aber ein Verhalten zu beobachten, bei dem demokratische Ergebnisse nur unter Vorbehalt anerkannt werden. Wird ein Wahlausgang als unvereinbar mit eigenen moralischen oder politischen MaßstÀben empfunden, reagieren manche Akteure mit âffentlicher Distanzierung, Abwanderungsankündigungen oder der Infragestellung der EntscheidungstrÀger.
Dieses Vorgehen kann die demokratische Kultur belasten, da es Mehrheitsentscheidungen delegitimiert und politische Prozesse personalisiert. 
Der RΓΌckzug aus der demokratischen Gemeinschaft als Reaktion auf Mehrheitsentscheidungen trΓ€gt nicht zur LΓΆsung politischer Konflikte bei.
Stellt die Sitze zurΓΌck, legt die Füße hoch und haltet die HΓ€nde ans Lenkrad – wir machen uns auf den Weg: πŸ„΅πŸ„ΎπŸ„»πŸ„ΆπŸ„΄ 91, π—”π—¦π—£π—›π—”π—Ÿπ—§, π—ͺΓœπ—¦π—§π—˜, π—ͺπ—”π—›π—‘π—¦π—œπ—‘π—‘ – π—’π——π—˜π—₯: 𝗗π—₯π—˜π—œ 𝗙π—₯π—˜π—¨π—‘π——π—˜, π—˜π—œπ—‘ π— π—œπ—˜π—§π—ͺπ—”π—šπ—˜π—‘ 𝗨𝗑𝗗 𝟰.𝟬𝟬𝟬 π— π—˜π—œπ—Ÿπ—˜π—‘ π—ͺπ—˜π—¦π—§π—žΓœπ—¦π—§π—˜ 𝗭π—ͺπ—œπ—¦π—–π—›π—˜π—‘ π—£π—”π—­π—œπ—™π—œπ—ž, π—šπ—₯𝗔𝗑𝗗 𝗖𝗔𝗑𝗬𝗒𝗑 𝗨𝗑𝗗 π—¦π—Ÿπ—’π—§π— π—”π—¦π—–π—›π—œπ—‘π—˜π—‘.
Mit zwei Freunden unternahm ich dann im Jahr 2002 eine ausgedehnte Reise entlang der WestkΓΌste der USA πŸ‡ΊπŸ‡Έ, beginnend in San Francisco und ΓΌber Monterey, Los Angeles, die Mojave-WΓΌste, den Grand Canyon, Las Vegas, Yosemite Valley und zurΓΌck nach San Francisco. 
Die Anreise nach San Francisco erfolgte ΓΌber mehrere Flugverbindungen mit VerspΓ€tungen und Umbuchungen, wodurch sich der Reiseplan verzΓΆgerte. Der Roundtrip ging dann per Auto ΓΌber den Pazifik Coast-Highway der Route 1 durch verschiedene StΓ€dte und SehenswΓΌrdigkeiten, darunter Carmel-by-the-Sea, Santa Barbara und entlang der Historic Route 66 auch vorbei an Barstow. San Bernadino und Kingman. 
WΓ€hrend neue Ideen, spontane Abenteuer und halbgare EinfΓ€lle munter auf mich warten, merkte ich: der Weg in die Vollzeitrente ist das Privileg, das tΓ€gliche Chaos wie ein VIP im Lounge-Stuhl zu beobachten. Denn wer endlich π–π–”π–‘π–‘π–Ÿπ–Šπ–Žπ–™π–—π–Šπ–“π–™π–“π–Šπ–—πŸŒοΈist, weiß: Manchmal gewinnt man mehr, wenn man einfach sitzt, die HΓ€nde hinter dem Kopf verschrΓ€nkt und zusieht, wie die Welt🌍 versucht, sich selbst ernst zu nehmen.
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In demokratischen Systemen basiert politische LegitimitΓ€t auf Mehrheitsentscheidungen, unabhΓ€ngig davon, ob diese den individuellen politischen Überzeugungen einzelner BΓΌrger entsprechen. 
In Teilen der Gesellschaft ist nun aber ein Verhalten zu beobachten, bei dem demokratische Ergebnisse nur unter Vorbehalt anerkannt werden. Wird ein Wahlausgang als unvereinbar mit eigenen moralischen oder politischen MaßstÀben empfunden, reagieren manche Akteure mit âffentlicher Distanzierung, Abwanderungsankündigungen oder der Infragestellung der EntscheidungstrÀger.
Dieses Vorgehen kann die demokratische Kultur belasten, da es Mehrheitsentscheidungen delegitimiert und politische Prozesse personalisiert. 
Der RΓΌckzug aus der demokratischen Gemeinschaft als Reaktion auf Mehrheitsentscheidungen trΓ€gt nicht zur LΓΆsung politischer Konflikte bei.
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Mit zwei Freunden unternahm ich dann im Jahr 2002 eine ausgedehnte Reise entlang der WestkΓΌste der USA πŸ‡ΊπŸ‡Έ, beginnend in San Francisco und ΓΌber Monterey, Los Angeles, die Mojave-WΓΌste, den Grand Canyon, Las Vegas, Yosemite Valley und zurΓΌck nach San Francisco. 
Die Anreise nach San Francisco erfolgte ΓΌber mehrere Flugverbindungen mit VerspΓ€tungen und Umbuchungen, wodurch sich der Reiseplan verzΓΆgerte. Der Roundtrip ging dann per Auto ΓΌber den Pazifik Coast-Highway der Route 1 durch verschiedene StΓ€dte und SehenswΓΌrdigkeiten, darunter Carmel-by-the-Sea, Santa Barbara und entlang der Historic Route 66 auch vorbei an Barstow. San Bernadino und Kingman. 
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π—”π—Ÿπ—Ÿπ—œπ—šπ—”π—§π—’π—₯π—˜π—‘, 𝗔𝗛𝗒π—₯π—‘π—¦π—œπ—₯𝗨𝗣 𝗨𝗑𝗗 π—Ÿπ—’π—•π—¦π—§π—˜π—₯ – π—’π——π—˜π—₯: 𝗨𝗦𝗔-π—”π—•π—˜π—‘π—§π—˜π—¨π—˜π—₯ 𝗩𝗒π—₯ π——π—˜π—  π— π—œπ—Ÿπ—Ÿπ—˜π—‘π—‘π—œπ—¨π— 
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20 minutes 32 seconds
3 weeks ago
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Jetzt wird’s so elektrisierend wie Yoga im Schuhkarton – willkommen zu πŸ„΅πŸ„ΎπŸ„»πŸ„ΆπŸ„΄ 84: π——π—˜π—¨π—§π—¦π—–π—›π—Ÿπ—”π—‘π——π—¦ π—•π—¨π—‘π——π—˜π—¦π—§π—”π—š: π—ͺ𝗒 π—₯π—˜π—”π—Ÿπ—œπ—§Γ„π—§ π—›π—”π—¨π—¦π—©π—˜π—₯𝗕𝗒𝗧𝗛𝗔𝗧  𝗨𝗑𝗗 π—”π—•π—¦π—–π—›π—ŸΓœπ—¦π—¦π—˜ 𝗛𝗔𝗨𝗦𝗠𝗔𝗖𝗛𝗧 π—¦π—œπ—‘π—— – π——π—˜π—¨π—§π—¦π—–π—›π—Ÿπ—”π—‘π——π—¦ π—§π—˜π—¨π—˜π—₯π—¦π—§π—˜π—¦ π—£π—”π—‘π—’π—£π—§π—œπ—žπ—¨π—  π—”π—žπ—”π——π—˜π— π—œπ—¦π—–π—›π—˜π—₯ π—ͺπ—˜π—Ÿπ—§π—™π—₯π—˜π— π——π—›π—˜π—œπ—§
Der Bundestag ist lΓ€ngst zu einem Elfenbeinturm akademischer Weltfremdheit geworden: 81% der Abgeordneten haben HochschulabschlΓΌsse, nur wenige kennen echte ArbeitsrealitΓ€t. Die Mehrheit produziert Gesetze, Evaluierungen und Vorschriften, ohne je praktische Erfahrung gehabt zu haben, wΓ€hrend echte Probleme wie verfallende Schulen, BΓΌrokratie-Wucher und digitale RΓΌckstΓ€ndigkeit unbeachtet bleiben. Medien feiern die Elite, kritische RealitΓ€t bleibt außen vor. FrΓΌher saßen auch Arbeiter im Parlament, heute herrscht ein homogener Zirkel aus Lebenslauf-Extremisten, die politisches Handeln auf Seminare und Theorien reduzieren. Deutschland πŸ‡©πŸ‡ͺ braucht keine weiteren Akademiker, sondern Politiker mit Bodenhaftung, Alltagswissen und Erfahrung aus echten Berufen. Der zynische Befund: Wer die RealitΓ€t nicht ignorieren kann, ist im Bundestag rar – und das ist das eigentliche Problem. 
Lehnt Euch zurΓΌck, atmet tief durch und lasst die Lachmuskeln arbeiten: πŸ„΅πŸ„ΎπŸ„»πŸ„ΆπŸ„΄ 85 - π—”π—Ÿπ—Ÿπ—œπ—šπ—”π—§π—’π—₯π—˜π—‘, 𝗔𝗛𝗒π—₯π—‘π—¦π—œπ—₯𝗨𝗣 𝗨𝗑𝗗 π—Ÿπ—’π—•π—¦π—§π—˜π—₯ – π—’π——π—˜π—₯: 𝗨𝗦𝗔-π—”π—•π—˜π—‘π—§π—˜π—¨π—˜π—₯ 𝗩𝗒π—₯ π——π—˜π—  π— π—œπ—Ÿπ—Ÿπ—˜π—‘π—‘π—œπ—¨π— - begleitet mich weiter auf meinem Roadtrip voller KuriositΓ€ten, kulinarischer Entdeckungen und atemberaubender Landschaften .
In den 1990er-Jahren habe ich unvergessliche Roadtrips durch die USA πŸ‡ΊπŸ‡Έ unternommen – mit meinem Sohn Mirco oder spΓ€ter mit Gina an meiner Seite. 1992 starteten Mirco und ich nach Florida🌴und Neuengland: Miami Beach, die Keys, Everglades mit Alligatoren🐊, Cape Canaveral und Orlando mit EPCOT – Abenteuer, Sonne, Meer und pure Lebensfreude. 
1996 fΓΌhrte mich der Weg mit Gina an meiner Seite  in den SΓΌden: New Orleans, Bourbon Street, Cajun-KΓΌche, Mississippi, Mercedes-Benz-Werk in Tuscaloosa, Jack-Daniels-Destillerie in Tennessee und Musikstadt Nashville und Olympiastadt Atlanta – jede Stadt voller eigener Geschichten. 
1999 zog es Mirco und mich dann noch einmal nach Massachusetts, Plymouth, Cape Cod, Boston und schließlich Montreal, Quebec, durch Indian-Summer-Farben und Schneestürme, begleitet von Ahornsirup, frischem Fisch und Lobster🦞 direkt am Atlantik.
Jede Reise war mehr als nur ein Trip: Sie war Lebensschule, Abenteuer, Begegnung und ein epischer Bogen voller EindrΓΌcke, die sich tief einbrannten. Und wΓ€hrend ich heute als πŸŽ‰π•―π–Šπ–— π–π–”π–‘π–‘π–Ÿπ–Šπ–Žπ–™π–—π–Šπ–“π–™π–“π–Šπ–— 🏌️ auf diese Reisen zurΓΌckblicke – vom wilden Roadtrip 1992 bis zu den Abenteuern durch die USA bis heute– bleibt mir nur eins zu sagen: Wer glaubt, das Leben sei vorbei, sobald die Arbeitswelt endet, hat noch nie mit offenen Augen und vollem Herzen auf endlose Straßen, Alligatoren und frischen Lobster geschaut. Abenteuer kennt kein Rentenalter. 
 
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Dieses Vorgehen kann die demokratische Kultur belasten, da es Mehrheitsentscheidungen delegitimiert und politische Prozesse personalisiert. 
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