
In dieser Folge sprechen wir über Kat Eryn Rubiks intensiven Roman "Furye" und stellen uns gegenseitig fünf spannende Fragen zu diesem Neo-Noir-Thriller!
Eine namenlose Erzählerin, erfolgreich, stilsicher, auf dem Cover der VOGUE-Business – nach außen ein beneidenswertes Leben. Doch die Realität dahinter ist trist: emotionale Leere, keine Familie außer der Mutter, das Gefühl, nichts mehr fühlen zu können. Ein einziger Anruf reicht, um alles zum Einsturz zu bringen. Über Nacht setzt sie sich ins Auto und fährt zurück in die Küstenstadt ihrer Jugend, die sie vor zwanzig Jahren hinter sich gelassen hat. Dorthin, wo ein tragischer Unfall geschehen ist – ein Cabrio, das an steilen Klippen in die Tiefe stürzt. "Natürlich war das nicht die Wahrheit", schreibt sie in ihr Notizbuch, als einzige Zeugin dessen, was wirklich passiert ist. Und dort wartet auch die Erinnerung an ihre Zeit als "Alec", eine der Furien, damals siebzehn Jahre alt.
Wir diskutieren über Rubiks kraftvolle, metaphernreiche Sprache, über erste Liebe und destruktive Freundschaften, über Klassismus und patriarchale Strukturen – und darüber, wie dieser Roman zwischen Vergebung und Vergeltung taumelt, getrieben von Wut, Schuld und der Unmöglichkeit des Vergessens.
Triggerwarnung: Diese Folge behandelt Themen wie Tod, Trauer, emotionale Gewalt, Sexualisierung und traumatische Erinnerungen.