---werbung---
N26 ist ein kostenloses, mobiles Konto, das du in wenigen Minuten eröffnest – mit der Möglichkeit, Finanzprodukte und Krypto zu kaufen, Rechnungen mühelos mit Freunden zu teilen und sogar Prämien zu erhalten, wenn du andere einlädst. Wenn du ein Konto suchst, das dir dein Finanzleben wirklich erleichtert, ist jetzt der perfekte Moment, einzusteigen.
JETZT KOSTENLOS ANMELDEN!---werbung---
Disclaimer: Enthält Affiliate-Links – du zahlst nicht mehr, wir erhalten ggf. eine kleine Provision.
------------------------------------------
Das Ringen um eine nachhaltige Zukunft gehört heute zu den drängendsten Debatten unserer Zeit. Ulrike Herrmanns Buch „Das Ende des Kapitalismus: Warum Wachstum und Klimaschutz nicht vereinbar sind – und wie wir in Zukunft leben werden“ hat diese Diskussion mit ungewöhnlicher Klarheit und wissenschaftlicher Präzision neu entfacht. Die Wirtschaftsjournalistin, die seit Jahren zu den prägnantesten Stimmen der deutschen Ökonomieberichterstattung zählt, legt in diesem Werk dar, warum das wirtschaftliche Wachstumsdogma in einer endlichen Welt zwangsläufig an seine Grenzen stößt. Ihr Buch ist kein Alarmismus, keine moralische Anklage, sondern eine analytische Auseinandersetzung mit den Mechanismen des Kapitalismus und den physikalischen Realitäten unseres Planeten. Dabei gelingt es ihr, komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge verständlich zu erklären, historische Entwicklungen einzuordnen und zugleich die gesellschaftlichen und politischen Konsequenzen zu beleuchten.
Herrmann argumentiert, dass das System, das den Wohlstand des Westens ermöglichte, zugleich die ökologische Grundlage zerstört, auf der es ruht. Die Verheißung des unendlichen Wachstums sei nicht nur ökologisch unhaltbar, sondern ökonomisch unmöglich. Dabei stellt sie auch das populäre Konzept des „grünen Wachstums“ infrage und zeigt, warum erneuerbare Energien die fossilen nicht vollständig ersetzen können, wenn die Gesellschaft auf permanentes Wachstum ausgelegt bleibt. Zentral ist dabei die Einsicht, dass Kapitalismus nur funktioniert, wenn Produktion, Konsum und Energieverbrauch Jahr für Jahr zunehmen. In einer Welt jedoch, in der CO₂-Emissionen sinken müssten, um das Überleben der Menschheit zu sichern, führt dieser Mechanismus in einen unauflösbaren Widerspruch.
Ein roter Faden in Herrmanns Werk ist die historische Perspektive. Sie zeigt, dass Kapitalismus nicht einfach eine moralische oder ideologische Frage ist, sondern ein historisch entstandenes Wirtschaftssystem, das erst mit der Industrialisierung und der Nutzung von fossilen Energieträgern möglich wurde. Die Kombination aus Kohle, später Erdöl, technologischem Fortschritt und steigender Produktivität schuf ein System, in dem Wachstum zur Grundbedingung wurde. Nur durch Wachstum können Profite realisiert, Löhne gesteigert, Investitionen ausgelöst und der soziale Frieden gesichert werden. Dieser Mechanismus hat zweifellos enorme Fortschritte ermöglicht: Demokratie, Gleichberechtigung, gestiegene Lebenserwartung, massenhafte Bildung und ein Wohlstandsniveau, das in früheren Jahrhunderten unvorstellbar gewesen wäre. Doch dieselben Mechanismen führen heute in eine ökologische Sackgasse. Der Kapitalismus benötigt Energie, aber die ökologisch verträglichen Energiequellen reichen in ihrer Ausbeute nicht aus, um unbegrenzte Expansion zu ermöglichen.
Ein zentraler Aspekt des Buches ist die Kritik am Konzept des „grünen Wachstums“, das politisch häufig als vielversprechender Weg aus der Klimakrise präsentiert wird. Herrmann legt dar, dass Wind und Sonne zwar klimaneutrale Energiequellen sind, ihre Leistungsdichte aber physikalische Grenzen hat, die sich nicht beliebig ausweiten lassen. Die Hoffnung, die moderne Industriegesellschaft könne durch Effizienzsteigerungen und technologische Innovationen einfach weiterwachsen, bezeichnet sie deshalb als Illusion. Stattdessen schlägt sie das Konzept des „grünen Schrumpfens“ vor – eine kontrollierte Reduktion des Verbrauchs, der Produktion und des Ressourcenaufkommens, die mit politischen Vorgaben und einer stabilen gesellschaftlichen Organisation verbunden sein muss.
Um zu verdeutlichen, wie ein solcher Umbau aussehen könnte, zieht Herrmann eine unerwartete historische Parallele: die britische Kriegswirtschaft ab 1940. Großbritannien stand damals vor der Herausforderung, innerhalb kürzester Zeit eine Friedenswirtschaft in eine Kriegsökonomie zu transformieren. Statt Chaos zu riskieren, entwickelte das Land eine Form der privaten Planwirtschaft: Der Staat bestimmte, was produziert werden sollte, doch die Umsetzung blieb in der Hand privater Unternehmen. Gleichzeitig wurden Konsumgüter rationiert, sodass alle Bürgerinnen und Bürger gleich behandelt wurden. Diese Form der Rationierung stieß damals – entgegen moderner Vorurteile – auf breite Zustimmung, weil sie als gerecht empfunden wurde.
Herrmann argumentiert, dass ein vergleichbares Modell notwendig werden könnte, wenn die Gesellschaft in eine nachhaltige, treibhausgasfreie Zukunft übergehen will. Es ist ein provokanter Vergleich, doch er eröffnet einen Denkraum, der in der heutigen Klimadebatte oft fehlt. Viele politische Programme setzen auf technische Lösungen, ohne die strukturellen Grundbedingungen des Wirtschaftssystems zu hinterfragen. Herrmann hingegen fragt, wie eine Gesellschaft aussehen kann, die weniger verbraucht, aber dennoch sozial stabil bleibt. Sie zeigt, dass Schrumpfen nicht zwangsläufig Armut bedeuten muss, sondern vielmehr eine Neuorganisation der Wirtschaft, in der Effizienz, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit Vorrang haben.
Das Buch ist nicht nur eine theoretische Analyse, sondern auch ein Spiegel der politischen Debatte. Zahlreiche Reaktionen aus den Medien bestätigen, wie sehr Herrmanns Positionen polarisieren, aber auch inspirieren. Kritiker loben ihre Fähigkeit, komplexe ökonomische Zusammenhänge leicht verständlich aufzubereiten. Leserinnen und Leser berichten, das Buch lese sich erstaunlich spannend, fast wie ein Roman, obwohl es wissenschaftlich fundiert sei und einen großen Quellenapparat aufweise. Viele empfinden die klare Struktur, die anschaulichen Beispiele und die Verbindung von Ökonomie und Geschichte als äußerst hilfreich, um die Klimakrise aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Andere weisen darauf hin, dass einige politische Umsetzungsschritte offen bleiben und eine Regierung, die ein solches Schrumpfprogramm wagt, derzeit nicht in Sicht ist. Doch selbst diese Einwände zeigen, dass Herrmann die Debatte verschiebt und das Nachdenken über Alternativen zum kapitalistischen Wachstumsmodell öffnet.
Auch die internationale Rezeption fällt bemerkenswert aus. In Talkshows, Podcasts und politischen Diskussionsrunden wird Herrmann zunehmend als Stimme gehört, die nüchtern, faktenbasiert und zugleich unbeirrbar argumentiert. Sie verzichtet auf moralische Überhöhung, bleibt aber klar in ihrem Urteil: Wenn die Menschheit weiter wachsen will wie bisher, wird sie das Klima irreversibel destabilisieren. Die Frage ist nicht, ob wir verzichten müssen, sondern ob wir es freiwillig und geordnet tun – oder ob uns die Realität dazu zwingt. Dürre, Wasserknappheit, Missernten, geopolitische Konflikte und klimabedingte Migrationsbewegungen sind bereits jetzt sichtbare Vorboten einer Zukunft, in der Ressourcenmangel und ökologische Instabilität die Spielräume der Politik massiv einschränken werden.
Zwischen den Zeilen spürt man, dass Herrmanns Buch nicht nur analysiert, sondern auch aufrüttelt. Es zeigt, dass der Glaube an unbegrenzten Wohlstand ein Mythos ist, der uns blind macht für die begrenzte Tragfähigkeit unseres Planeten. Gleichzeitig formuliert sie keine dystopische Weltuntergangsvision, sondern entwirft Szenarien, wie eine gerechtere, nachhaltigere Art des Wirtschaftens aussehen könnte. Ihre Beispiele, historischen Vergleiche und ökonomischen Analysen machen deutlich, dass Schrumpfen kein Rückschritt in vergangene Zeiten sein muss, sondern eine neue Phase der gesellschaftlichen Entwicklung einleiten kann, in der Lebensqualität anders definiert wird.
Dass das Buch so viel Anklang findet, liegt nicht zuletzt an Herrmanns Schreibstil. Sie verbindet präzise Argumentation mit einer klaren Sprache, die auch komplexe Themen zugänglich macht. Die Leserinnen und Leser fühlen sich nicht belehrt, sondern eingeladen, mitzudenken. Die Wirtschaftsjournalistin zeigt, dass der Kapitalismus kein Naturgesetz ist, sondern ein historisches System – und dass Systeme sich ändern können, wenn die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen es erfordern. In diesem Sinn ist „Das Ende des Kapitalismus“ ein Beitrag nicht nur zur Klimadebatte, sondern auch zur Frage, wie moderne Gesellschaften Zukunft gestalten.
Auch die umfangreichen Quellenangaben im Buch bestätigen die wissenschaftliche Sorgfalt, mit der Herrmann arbeitet. Viele Leser loben, dass ein Drittel des Buches aus Literaturverweisen besteht und dadurch nicht nur Transparenz schafft, sondern auch weitere Lektüreanregungen bietet. Die Kombination aus gründlicher Recherche, historischer Weitsicht und ökonomischer Expertise macht das Buch zu einem Werk, das sowohl in der Wissenschaft als auch in der breiten Öffentlichkeit diskutiert wird.
Wer nach einer fundierten, gut verständlichen und zugleich provokanten Analyse der aktuellen Lage sucht, findet in Herrmanns Buch eine der wohl überzeugendsten Stimmen der Gegenwart. Es fordert heraus, es erweitert den Blick und es zwingt dazu, die bequemen, oft wiederholten Versprechen vom grünen Wachstum zu hinterfragen. Und gerade deshalb wirkt es so lange nach, weil es nicht nur Fakten sammelt, sondern eine Debatte öffnet, die über die ökonomischen Fachkreise hinaus für die gesamte Gesellschaft relevant ist.