
Angst war einer meiner treuesten Begleiter in meinemLeben. Höhenangst ist so eine Nummer aus meinem Repertoire. An der Klippestehend kribbelt es im ganzen Körper.
Mit der Erkenntnis der Nahtoderfahrung ein Witz, dieReaktion meines Körpers. Der Unterschied von früher zu heute ist der, dass ichherzhaft lachen kann, wenn mein Körper wieder mal seine Faxen macht. Schäle ichalle Ängste wie eine Zwiebel auf ihren Kern, münden sie alle ausnahmslos ineinem Punkt: Ich habe Angst vor dem Tod.
Alles scheinbare Leben auf diesem Planeten wird als „Laufder Natur“ angesehen. Niemand fragt, wie um Himmelswillen es dieser gütigenuniversellen Energie einfallen könnte, so ein komisches Konstrukt in die Weltzu bringen. Es wird noch grotesker. Weil niemand fragt, wird es als gegebenangesehen. Worauf postwendend die Angst vor eben dieser schöpferischen Kraftentsteht.
Wenn du dich aus diesem Klammergriff lösen willst, dannist kein Kompromiss möglich. All-in. Entweder hängst du an der Vorstellung desTodes fest oder du drehst es in das Gegenteil. Sei achtsam, dein Verstand wirdrebellieren. Dir mit dem Zeigefinger an die Stirn tippen und 7000 Beweise fürdas Gegenteil auf den Tisch legen.
Frag mal die Atome und die Elektronen, die wie wild vordeinem Gesicht drehen und dir das Leben vorgaukeln. Als wäre es fest undgreifbar. Inklusive Sorgen und Nöte. Diese Idee muss sterben. Damit deinGlückliches Sein zum Vorschein kommt.
Das will geübt sein, keine Frage. Glaub mir nichteinfach, was ich hier schreibe. Prüfe es in deinem Leben. Damit du prüfenkannst, habe ich diesem Thema den Podcast mit Tag 354 gewidmet.