
[Content Note: Rechtsextremistisch motivierte Gewalt, Terrorismus]
Nicht erst seit Ausgangsbeschränkungen und Social Distancing sind Videospiele für Viele mehr als reiner Zeitvertreib - Sie gehören ganz selbstverständlich zum Alltag. Es ist also nicht überraschend, dass auch in Gaming-Communities über Lifestylefragen gesprochen und politische Diskussionen geführt werden. Auch rechte Akteur*innen nutzen diese Räume und versuchen zunehmend, auf Gaming-Plattformen Stimmung zu machen.
2020 starteten die Amadeu-Antonio-Stiftung und die Forschungsgruppe Modellprojekte e.V. (FMG) deshalb das Projekt "Good Gaming - Well Played Democracy". Das Projektteam analysiert, wie rechtspopulistische- und -extreme Akteur*innen, auf unterschiedlichen Gaming-Plattformen agieren und arbeitet an Konzepten des digital streetworks.
Im Gespräch mit Projektleiter Mick Prinz geht’s um das „Gute“ am Spielen, um rechtsextreme Symbole und Narrative in Gaming-Communities und darum, warum auch User*innen digital Zivilcourage zeigen können - und sollten.
Mehr Infos zum Projekt „Good Gaming – Well Played Democracy“ gibt’s online unter: https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/projekte/good-gaming-well-played-democracy/
Musik: Yorick Gehlen, ViA Linden Hannover
Episoden-Cover: Simon Badt
"Gamification: Geselschaft spielen" ist ein Projekt vom Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. (VNB) und wird ermöglicht durch die Aktion Mensch.