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Guten Morgen Berlin
ingo fried
24 episodes
1 week ago
Heute nehmen wir euch mit in ein Stück jüngster Geschichte, das zugleich so fern und doch so nah und für viele auch noch ganz gegenwärtig ist: Berlin i1990 — ein Jahr des Aufbruchs, der Unsicherheit, der Euphorie und der radikalen Veränderung.
Und niemand könnte uns besser durch diese Zeit führen als Florian Wüst, der Filmkurator der in Zusammenarbeit mit Suy Lan Hopmann die aktuelle Ausstellung des Stadtmuseums in der Nikolaikirche kuratiert hat
HEUTE NOCH MORGEN SCHON : „Filmische Perspektiven auf Berlin 1990“.
Wüst gelingt es, mit einem feinen Gespür für visuelle Erzählungen und historische Brüche die Dialektik des Moments sichtbar zu machen, die Gleichzeitigkeit der Dinge: 
Aus migrantischer Sicht in Ost- wie in Westberlin, 
Und aus Sicht der jugendlichen und Heranwachsenden im "doppelten Berlin" in denen die Stadt zwischen zwei politischen Systemen schwebte und sich gleichzeitig neu definieren musste. 
Die erste konstituierende Sitzung des gesamten Berliner Abgeordnetenhauses am 11.Januar 1991 in der Nikolaikirche  war ein historisches Ereignis. 
Die jetzige Ausstellung führt zurück an diesen Ort. Statt nostalgischem Rückblick findet ein filmischer Dialog mit der Vergangenheit statt. Verschiedene dokumentarische Fragmente laufen auf unterschiedlichen Monitoren und die Nikolaikirche stellt eine  eindrucksvolle Kulisse  während das Stadtleben draussen in novemberlichen Nebel gehüllt ist. 
Freut euch auf ein Gespräch mit Florian und Nadja, die sich auch schon seit 1990 kennen.


Hier sind die wichtigsten Eckdaten und ein kurzer Überblick zur Ausstellung:

Eckdaten
  • Ort: Stiftung Stadtmuseum Berlin – Museum Nikolaikirche, Nikolaikirchplatz, 10178 Berlin. Stadtmuseum Berlin
  • Öffnungszeiten: täglich 10–18 Uhr. Stadtmuseum Berlin
  • Eintritt: 7 Euro Einzel, 15 Euro Kombi-Ticket (für drei Museen im Nikolaiviertel an zwei aufeinanderfolgenden Tagen) Stadtmuseum Berlin
  • Unter 18 Jahren freier Eintritt bzw. Ermäßigung möglich. Stadtmuseum Berlin
Inhalt und Konzept
  • Die Ausstellung würdigt die Umbruchszeit um 1990 in Berlin – etwa 35 Jahre nach dem Ende der deutschen Teilung. Stadtmuseum Berlin
  • Fokus liegt auf filmischen Perspektiven: Dokumentar- und Kurzfilme, Ausschnitte aus Film & Fernsehen aus vier Jahrzehnten, die die tiefgreifenden Veränderungen in Berlin zeigen. Stadtmuseum Berlin
  • Es geht dabei um: Hoffnungen & Selbstermächtigung, aber auch um Verunsicherung, Arbeitsplatzverlust und Gewalt gegen marginalisierte Gruppen. Stadtmuseum Berlin
  • Kuratiert von Florian Wüst in Zusammenarbeit mit Suy Lan Hopmann. Stadtmuseum Berlin
Besonderheiten
  • Der Ort selbst, die Nikolaikirche, ist geschichtsträchtig: 11. Januar 1991 fand dort die Sitzung des ersten Gesamtberliner Abgeordnetenhauses seit 1948 statt. Stadtmuseum Berlin
  • Großzügige Medien- und Rauminstallation: mehrere Stunden Filmmaterial, neun großformatige Bildschirme eingebettet in eine Gerüstlandschaft. Stadtmuseum Berlin
  • Die Ausstellung betrachtet nicht nur Brüche, sondern auch Kontinuitäten – wie Stadtentwicklung, Alltag, soziale Strukturen. Stadtmuseum Berlin



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Heute nehmen wir euch mit in ein Stück jüngster Geschichte, das zugleich so fern und doch so nah und für viele auch noch ganz gegenwärtig ist: Berlin i1990 — ein Jahr des Aufbruchs, der Unsicherheit, der Euphorie und der radikalen Veränderung.
Und niemand könnte uns besser durch diese Zeit führen als Florian Wüst, der Filmkurator der in Zusammenarbeit mit Suy Lan Hopmann die aktuelle Ausstellung des Stadtmuseums in der Nikolaikirche kuratiert hat
HEUTE NOCH MORGEN SCHON : „Filmische Perspektiven auf Berlin 1990“.
Wüst gelingt es, mit einem feinen Gespür für visuelle Erzählungen und historische Brüche die Dialektik des Moments sichtbar zu machen, die Gleichzeitigkeit der Dinge: 
Aus migrantischer Sicht in Ost- wie in Westberlin, 
Und aus Sicht der jugendlichen und Heranwachsenden im "doppelten Berlin" in denen die Stadt zwischen zwei politischen Systemen schwebte und sich gleichzeitig neu definieren musste. 
Die erste konstituierende Sitzung des gesamten Berliner Abgeordnetenhauses am 11.Januar 1991 in der Nikolaikirche  war ein historisches Ereignis. 
Die jetzige Ausstellung führt zurück an diesen Ort. Statt nostalgischem Rückblick findet ein filmischer Dialog mit der Vergangenheit statt. Verschiedene dokumentarische Fragmente laufen auf unterschiedlichen Monitoren und die Nikolaikirche stellt eine  eindrucksvolle Kulisse  während das Stadtleben draussen in novemberlichen Nebel gehüllt ist. 
Freut euch auf ein Gespräch mit Florian und Nadja, die sich auch schon seit 1990 kennen.


Hier sind die wichtigsten Eckdaten und ein kurzer Überblick zur Ausstellung:

Eckdaten
  • Ort: Stiftung Stadtmuseum Berlin – Museum Nikolaikirche, Nikolaikirchplatz, 10178 Berlin. Stadtmuseum Berlin
  • Öffnungszeiten: täglich 10–18 Uhr. Stadtmuseum Berlin
  • Eintritt: 7 Euro Einzel, 15 Euro Kombi-Ticket (für drei Museen im Nikolaiviertel an zwei aufeinanderfolgenden Tagen) Stadtmuseum Berlin
  • Unter 18 Jahren freier Eintritt bzw. Ermäßigung möglich. Stadtmuseum Berlin
Inhalt und Konzept
  • Die Ausstellung würdigt die Umbruchszeit um 1990 in Berlin – etwa 35 Jahre nach dem Ende der deutschen Teilung. Stadtmuseum Berlin
  • Fokus liegt auf filmischen Perspektiven: Dokumentar- und Kurzfilme, Ausschnitte aus Film & Fernsehen aus vier Jahrzehnten, die die tiefgreifenden Veränderungen in Berlin zeigen. Stadtmuseum Berlin
  • Es geht dabei um: Hoffnungen & Selbstermächtigung, aber auch um Verunsicherung, Arbeitsplatzverlust und Gewalt gegen marginalisierte Gruppen. Stadtmuseum Berlin
  • Kuratiert von Florian Wüst in Zusammenarbeit mit Suy Lan Hopmann. Stadtmuseum Berlin
Besonderheiten
  • Der Ort selbst, die Nikolaikirche, ist geschichtsträchtig: 11. Januar 1991 fand dort die Sitzung des ersten Gesamtberliner Abgeordnetenhauses seit 1948 statt. Stadtmuseum Berlin
  • Großzügige Medien- und Rauminstallation: mehrere Stunden Filmmaterial, neun großformatige Bildschirme eingebettet in eine Gerüstlandschaft. Stadtmuseum Berlin
  • Die Ausstellung betrachtet nicht nur Brüche, sondern auch Kontinuitäten – wie Stadtentwicklung, Alltag, soziale Strukturen. Stadtmuseum Berlin



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Guten Morgen Berlin - Folge 7 - Sibylle Feucht, Künstlerin
Guten Morgen Berlin
52 minutes 40 seconds
1 year ago
Guten Morgen Berlin - Folge 7 - Sibylle Feucht, Künstlerin
Wir freuen uns, dass die Schweizer Künstlerin Sibylle Feucht unser nächster Gast in der siebten Folge Guten Morgen Berlin sein wird. 

Feucht, bekannt für ihre konzeptionelle Arbeit in den Bereichen Fotografie, Video und  Installationen, wird uns persönliche Einblicke gewähren, was ihre Kunst mit Demokratie zu tun hat.
In Kaufbeuren, Deutschland, geboren und in der Schweiz aufgewachsen, ebt und arbeitet Feucht seit 2010 in Bonn, der alten Hauptstadt Westdeutschlands.
Sie hat einen Masterabschluss in Biologie der Universität Basel und der UCLA und studierte Kunst an der F+F Schule für Kunst und Neue Medien in Zürich sowie an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel. 
Feuchts Arbeiten wurden weltweit in zahlreichen Ausstellungen präsentiert, und sie erhielt mehrere renommierte Residenzen, darunter in Paris, Rotterdam und der Ukraine. Seit 2011 leitet sie DAS ESSZIMMER – space for art+, einen gemeinnützigen Kunstraum in Bonn.
In dieser Episode wird Feucht die Rolle der Demokratie in der Kunstwelt beleuchten. Begleiten Sie uns mit Guten Morgen Berlin zu einer fesselnden Diskussion über das Zusammenspiel von Kunst und Politik. 
Aber hören Sie selbst...


Guten Morgen Berlin
Heute nehmen wir euch mit in ein Stück jüngster Geschichte, das zugleich so fern und doch so nah und für viele auch noch ganz gegenwärtig ist: Berlin i1990 — ein Jahr des Aufbruchs, der Unsicherheit, der Euphorie und der radikalen Veränderung.
Und niemand könnte uns besser durch diese Zeit führen als Florian Wüst, der Filmkurator der in Zusammenarbeit mit Suy Lan Hopmann die aktuelle Ausstellung des Stadtmuseums in der Nikolaikirche kuratiert hat
HEUTE NOCH MORGEN SCHON : „Filmische Perspektiven auf Berlin 1990“.
Wüst gelingt es, mit einem feinen Gespür für visuelle Erzählungen und historische Brüche die Dialektik des Moments sichtbar zu machen, die Gleichzeitigkeit der Dinge: 
Aus migrantischer Sicht in Ost- wie in Westberlin, 
Und aus Sicht der jugendlichen und Heranwachsenden im "doppelten Berlin" in denen die Stadt zwischen zwei politischen Systemen schwebte und sich gleichzeitig neu definieren musste. 
Die erste konstituierende Sitzung des gesamten Berliner Abgeordnetenhauses am 11.Januar 1991 in der Nikolaikirche  war ein historisches Ereignis. 
Die jetzige Ausstellung führt zurück an diesen Ort. Statt nostalgischem Rückblick findet ein filmischer Dialog mit der Vergangenheit statt. Verschiedene dokumentarische Fragmente laufen auf unterschiedlichen Monitoren und die Nikolaikirche stellt eine  eindrucksvolle Kulisse  während das Stadtleben draussen in novemberlichen Nebel gehüllt ist. 
Freut euch auf ein Gespräch mit Florian und Nadja, die sich auch schon seit 1990 kennen.


Hier sind die wichtigsten Eckdaten und ein kurzer Überblick zur Ausstellung:

Eckdaten
  • Ort: Stiftung Stadtmuseum Berlin – Museum Nikolaikirche, Nikolaikirchplatz, 10178 Berlin. Stadtmuseum Berlin
  • Öffnungszeiten: täglich 10–18 Uhr. Stadtmuseum Berlin
  • Eintritt: 7 Euro Einzel, 15 Euro Kombi-Ticket (für drei Museen im Nikolaiviertel an zwei aufeinanderfolgenden Tagen) Stadtmuseum Berlin
  • Unter 18 Jahren freier Eintritt bzw. Ermäßigung möglich. Stadtmuseum Berlin
Inhalt und Konzept
  • Die Ausstellung würdigt die Umbruchszeit um 1990 in Berlin – etwa 35 Jahre nach dem Ende der deutschen Teilung. Stadtmuseum Berlin
  • Fokus liegt auf filmischen Perspektiven: Dokumentar- und Kurzfilme, Ausschnitte aus Film & Fernsehen aus vier Jahrzehnten, die die tiefgreifenden Veränderungen in Berlin zeigen. Stadtmuseum Berlin
  • Es geht dabei um: Hoffnungen & Selbstermächtigung, aber auch um Verunsicherung, Arbeitsplatzverlust und Gewalt gegen marginalisierte Gruppen. Stadtmuseum Berlin
  • Kuratiert von Florian Wüst in Zusammenarbeit mit Suy Lan Hopmann. Stadtmuseum Berlin
Besonderheiten
  • Der Ort selbst, die Nikolaikirche, ist geschichtsträchtig: 11. Januar 1991 fand dort die Sitzung des ersten Gesamtberliner Abgeordnetenhauses seit 1948 statt. Stadtmuseum Berlin
  • Großzügige Medien- und Rauminstallation: mehrere Stunden Filmmaterial, neun großformatige Bildschirme eingebettet in eine Gerüstlandschaft. Stadtmuseum Berlin
  • Die Ausstellung betrachtet nicht nur Brüche, sondern auch Kontinuitäten – wie Stadtentwicklung, Alltag, soziale Strukturen. Stadtmuseum Berlin