Die großen Religionen sind in Zeiten der Moderne chancenlos und werden untergehen. Zack, bumm, keine weitere Diskussion nötig. Na gut, Detlef Pollack und Gergely Rosta formulieren ihre These von der Auflösung der Religion in der Moderne etwas rücksichtsvoller, aber im Kern geht es schon darum: In vielen Ländern, auch in Deutschland, hat sich in den vergangenen Jahren die soziale Bedeutung von Religion drastisch verringert. Die Autoren machen sich auf den Weg, die Abschwächung religiöser Bindungen in der Moderne zu erklären, und überlegen, ob es Methoden gibt, die Auflösung der organisierten Religionen zu verhindern oder zumindest aufzuhalten.
Martina hat das Buch „Religion in der Moderne: Ein internationaler Vergleich“ Detlef Pollack und Gergely Rosta für uns gelesen und fasst die Kernthesen zusammen. Die Datenlage ist eindeutig: Religionen verlieren immer weiter an Rückhalt in der Bevölkerung und damit auch einen Großteil ihres sozialen und politischen Einflusses. Wir fragen uns: Was könnten die Kirche tun, um ihren Verfall aufzuhalten? Haben sie überhaupt noch eine Chance?
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Die großen Religionen sind in Zeiten der Moderne chancenlos und werden untergehen. Zack, bumm, keine weitere Diskussion nötig. Na gut, Detlef Pollack und Gergely Rosta formulieren ihre These von der Auflösung der Religion in der Moderne etwas rücksichtsvoller, aber im Kern geht es schon darum: In vielen Ländern, auch in Deutschland, hat sich in den vergangenen Jahren die soziale Bedeutung von Religion drastisch verringert. Die Autoren machen sich auf den Weg, die Abschwächung religiöser Bindungen in der Moderne zu erklären, und überlegen, ob es Methoden gibt, die Auflösung der organisierten Religionen zu verhindern oder zumindest aufzuhalten.
Martina hat das Buch „Religion in der Moderne: Ein internationaler Vergleich“ Detlef Pollack und Gergely Rosta für uns gelesen und fasst die Kernthesen zusammen. Die Datenlage ist eindeutig: Religionen verlieren immer weiter an Rückhalt in der Bevölkerung und damit auch einen Großteil ihres sozialen und politischen Einflusses. Wir fragen uns: Was könnten die Kirche tun, um ihren Verfall aufzuhalten? Haben sie überhaupt noch eine Chance?
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Als der italienische Teenager Carlo Acutis an Leukämie stirbt, ist sich seine Mutter sicher: Gott muss ihren Sohn aus ganz bestimmten Gründen mit der schweren Krankheit versehen haben – Der Junge war christlich engagiert und sehr fromm, vielleicht wollte Gott ihn nah bei sich haben?
Die katholische Kirche ist immer auf der Suche nach potentiellen neuen Heiligen, also volksnahen Figuren, zu denen die Gläubigen beten können – so will sie die Loyalität der Gläubigen festigen. Also suchten – und fanden – die Kirchenfürsten nach Wundern, die der tote Teenager vollbracht hat, einer zentrale Voraussetzung für die Heiligsprechung.
Nachdem zwei Wunder „gesichert“ festgestellt wurden, ist es dann soweit: Der tote Teenager wird zwölf Jahre nach seinem Tod ausgegraben. Er wird seitdem in einem Glassarg ausgestellt, Katholik:innen kriechen vor der Leiche auf dem Boden herum. Doch damit nicht genug: Carlos Herz wird herausoperiert, die Kirche schickt es auf eine generalstabsmäßig organisierte Welttournee – Auch in München und im Kölner Dom konnten Gläubige davor auf dem Boden herum kriechen.
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Man Glaubt Es Nicht!
Die großen Religionen sind in Zeiten der Moderne chancenlos und werden untergehen. Zack, bumm, keine weitere Diskussion nötig. Na gut, Detlef Pollack und Gergely Rosta formulieren ihre These von der Auflösung der Religion in der Moderne etwas rücksichtsvoller, aber im Kern geht es schon darum: In vielen Ländern, auch in Deutschland, hat sich in den vergangenen Jahren die soziale Bedeutung von Religion drastisch verringert. Die Autoren machen sich auf den Weg, die Abschwächung religiöser Bindungen in der Moderne zu erklären, und überlegen, ob es Methoden gibt, die Auflösung der organisierten Religionen zu verhindern oder zumindest aufzuhalten.
Martina hat das Buch „Religion in der Moderne: Ein internationaler Vergleich“ Detlef Pollack und Gergely Rosta für uns gelesen und fasst die Kernthesen zusammen. Die Datenlage ist eindeutig: Religionen verlieren immer weiter an Rückhalt in der Bevölkerung und damit auch einen Großteil ihres sozialen und politischen Einflusses. Wir fragen uns: Was könnten die Kirche tun, um ihren Verfall aufzuhalten? Haben sie überhaupt noch eine Chance?
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