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OMG Der Podcast über mehr als alles!
Daniel Bogner, Noemi Honegger, Markus Zimmermann, Elisabeth Zschiedrich
19 episodes
1 week ago
Der erste Schnee, die aufgeräumte Wohnung, das klärende Gewitter. Sehnsüchte nach Reinheit durchziehen unsere Kulturgeschichte. Auch die Religionen versuchen, mit der Reinheit Ordnung zu schaffen. Ein Podcast über die Einteilung der Welt und das Aushalten von Grauzonen.

Reinheit bedeutet Klarheit. Und wer sehnt sich nicht danach? Chaos und Unordnung entstehen von alleine. Sexualität und Ernährung sind Felder, auf denen Religionen gerne Regeln zur Reinheit erlassen. Dabei geht es darum, dem Leben eine Ordnung zu geben. Klar zu definieren, was gut und was schlecht ist. Das Phänomen der «Purity Culture» steht dafür. Jenseits von kultischer Reinheit gibt es auch die Vorstellung sittlich-ethischer Reinheit. Diese Form der Reinheit ist angesprochen, wenn es im Neuen Testament heisst: «Nicht was zum Mund hineingeht, macht den Menschen unrein; sondern was aus dem Mund herauskommt, das macht den Menschen unrein.» (Mk 15,11) Dabei geht es um die Frage des guten Lebens, um die Entscheidung, welchen Weg man gehen möchte – in einer Welt, die nicht nur aus Schwarz- und Weiss-, sondern aus vielen Grautönen besteht. Das ist eine Sicht, die in der heutigen Zeit verloren zu gehen scheint. Zu stark ist der Wunsch nach Übersichtlichkeit, zu verlockend das Versprechen einer vereinfachten, zweigeteilten Welt. Auf welche Sehnsucht reagieren Reinheits-Rituale? Kann man die Sehnsucht auch auf anderem Weg stillen? Welche Rolle spielt dabei religiöse Praxis? Diese Fragen stellen wir heute. Komm und setz Dich dazu!
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Society & Culture
Religion & Spirituality,
Christianity
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Der erste Schnee, die aufgeräumte Wohnung, das klärende Gewitter. Sehnsüchte nach Reinheit durchziehen unsere Kulturgeschichte. Auch die Religionen versuchen, mit der Reinheit Ordnung zu schaffen. Ein Podcast über die Einteilung der Welt und das Aushalten von Grauzonen.

Reinheit bedeutet Klarheit. Und wer sehnt sich nicht danach? Chaos und Unordnung entstehen von alleine. Sexualität und Ernährung sind Felder, auf denen Religionen gerne Regeln zur Reinheit erlassen. Dabei geht es darum, dem Leben eine Ordnung zu geben. Klar zu definieren, was gut und was schlecht ist. Das Phänomen der «Purity Culture» steht dafür. Jenseits von kultischer Reinheit gibt es auch die Vorstellung sittlich-ethischer Reinheit. Diese Form der Reinheit ist angesprochen, wenn es im Neuen Testament heisst: «Nicht was zum Mund hineingeht, macht den Menschen unrein; sondern was aus dem Mund herauskommt, das macht den Menschen unrein.» (Mk 15,11) Dabei geht es um die Frage des guten Lebens, um die Entscheidung, welchen Weg man gehen möchte – in einer Welt, die nicht nur aus Schwarz- und Weiss-, sondern aus vielen Grautönen besteht. Das ist eine Sicht, die in der heutigen Zeit verloren zu gehen scheint. Zu stark ist der Wunsch nach Übersichtlichkeit, zu verlockend das Versprechen einer vereinfachten, zweigeteilten Welt. Auf welche Sehnsucht reagieren Reinheits-Rituale? Kann man die Sehnsucht auch auf anderem Weg stillen? Welche Rolle spielt dabei religiöse Praxis? Diese Fragen stellen wir heute. Komm und setz Dich dazu!
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Religion & Spirituality,
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Gut sterben. Unmöglich oder machbar?
OMG Der Podcast über mehr als alles!
34 minutes 44 seconds
3 months ago
Gut sterben. Unmöglich oder machbar?
Der Übergang vom Leben zum Tod kann sehr unterschiedlich verlaufen: plötzlich, begleitet, zuversichtlich, assistiert. Gibt es einen besten Weg zu sterben? Ein Podcast über ein hohes Ideal und die Wirklichkeit dahinter. 
 
Gut zu sterben ist ein uralter Wunsch. Was aber heißt «gut» im Zusammenhang mit dem Lebensende? Einige Ideale haben wohl viele im Kopf: Sterben im hohen Alter, friedlich, mit sich und der Welt im Reinen. Oder auch: unerwartet und schnell, ohne Angst, Leiden und Schmerzen. Die Bibel beschäftigt sich kaum damit. Neben Jesu Sterben am Kreuz erzählt sie von Hiobs Tod und berichtet über König Sauls heldenhafte Selbsttötung. Was macht christlich gesehen ein gutes Sterben aus? Lange Zeit war dies von den Vorstellungen über das Jenseits bestimmt. Es ging nicht um das Sterben, sondern um das «Leben danach». Darauf galt es sich durch die Sakramente vorzubereiten. In der Moderne hat sich eine andere Sicht auf das Lebensende entwickelt: Wie alles im Leben gilt es auch den Übergang in den Tod möglichst selbstbestimmt zu gestalten. Das eigene Sterben gerät zum «letzten Projekt», das man nicht einfach auf sich zukommen lässt. Aber geht das überhaupt? Können wir die «Qualität» unseres Todes beeinflussen? Und welche Rolle spielt die Seelsorge, wenn es ums Sterben geht? Diesen Fragen stellen wir uns heute. Komm und setz Dich dazu!
 
Zum Nach- und Weiterlesen:
  • Ursula Streckeisen, Welche Medizin? Welche Seelsorge? Über Diskurse des guten Sterbens, in: Thorsten  Benkel/Matthias Meitzler (Hg.), Jahrbuch für Tod und Gesellschaft 1 (2022) 56–70.
  • Website eines DFG-Projekts zum guten Sterben an der LMU München (Armin Nassehi, Irmhild Saake, Christof Breitsameter, früher auch Andreas Walker et al.): https://www.gutessterben.uni-muenchen.de/aktuelles/index.html
  • Markus Zimmermann/Stefan Felder/Ursula Streckeisen/Brigitte Tag, Das Lebensende in der Schweiz. Individuelle und gesellschaftliche Perspektiven, Basel 2019, Kap. 8, 157–180.
OMG Der Podcast über mehr als alles!
Der erste Schnee, die aufgeräumte Wohnung, das klärende Gewitter. Sehnsüchte nach Reinheit durchziehen unsere Kulturgeschichte. Auch die Religionen versuchen, mit der Reinheit Ordnung zu schaffen. Ein Podcast über die Einteilung der Welt und das Aushalten von Grauzonen.

Reinheit bedeutet Klarheit. Und wer sehnt sich nicht danach? Chaos und Unordnung entstehen von alleine. Sexualität und Ernährung sind Felder, auf denen Religionen gerne Regeln zur Reinheit erlassen. Dabei geht es darum, dem Leben eine Ordnung zu geben. Klar zu definieren, was gut und was schlecht ist. Das Phänomen der «Purity Culture» steht dafür. Jenseits von kultischer Reinheit gibt es auch die Vorstellung sittlich-ethischer Reinheit. Diese Form der Reinheit ist angesprochen, wenn es im Neuen Testament heisst: «Nicht was zum Mund hineingeht, macht den Menschen unrein; sondern was aus dem Mund herauskommt, das macht den Menschen unrein.» (Mk 15,11) Dabei geht es um die Frage des guten Lebens, um die Entscheidung, welchen Weg man gehen möchte – in einer Welt, die nicht nur aus Schwarz- und Weiss-, sondern aus vielen Grautönen besteht. Das ist eine Sicht, die in der heutigen Zeit verloren zu gehen scheint. Zu stark ist der Wunsch nach Übersichtlichkeit, zu verlockend das Versprechen einer vereinfachten, zweigeteilten Welt. Auf welche Sehnsucht reagieren Reinheits-Rituale? Kann man die Sehnsucht auch auf anderem Weg stillen? Welche Rolle spielt dabei religiöse Praxis? Diese Fragen stellen wir heute. Komm und setz Dich dazu!