Kaum ein Regisseur ist derzeit so produktiv wie der griechische Filmemacher
Giorgos Lanthimos. Innerhalb von drei Jahren setzte er drei große Kinoprojekte um. Zuerst “
Poor Things“, das zahlreiche internationale Auszeichnungen bekam. Darauf folgte mit “Kinds of Kindness” ein episodisches Triptychon und jetzt also “
Bugonia“. Anders als das opulente “Poor Things” ähnelt “Bugonia” eher einem Kammerspiel, widmet sich aber nicht weniger großen Themen auf seine surreale, bisweilen zynische Art und Weise. Andreas und Lara haben “
Bugonia” gesehen und fragen sich, ob der hohe Output von Lanthimos zu qualitativen Abstrichen führt, welche Aussagen sich in dem Film befinden könnten und diskutieren das durchaus kontroverse Filmende.