
In dieser Podcastfolge geht es um Musik, die von einigen als sentimental-anrührend geliebt und von anderen als unfassbar kitschig belächelt wird: die sogenannte "Schnulze". Wir sprechen heute mit dem Soziologen Prof. Dr. Michael Corsten und dem Erziehungswissenschaftler im Ruhestand Prof. Dr. Volker Schubert über das popmusikalische Phänomen und die Frage, warum dieser Musikstil so eine große Bandbreite von Emotionen auslöst.
Zur Person:
Prof. Dr. Michael Corsten lehrt und forscht am Institut für Soziologie der Universität Hildesheim. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören unter anderem die Soziologie der Kultur, Lebenslaufforschung und Fragen des sozialen Wandels. Privat hört er Musikrichtungen von Jazz über Soul// (speziell: Doo Wap) bis hin zu Deutschem Rock Tocotronic). Seine Lieblings“schnulze“ ist das Chanson „Que reste-t-il" von Charles Trenet (in der Version aus dem Film „Baisers volés" von François Truffaut).
Prof. em. Dr. Volker Schubert war am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Hildesheim tätig mit dem Arbeitsschwerpunkt Allgemeine und Vergleichende Erziehungswissenschaft, Ästhetische Bildung. Er hört am liebsten Musik unter anderem von Van Morrison. Sein Lieblingstitel in der Kategorie „Schnulze“ ist La Paloma in der Version von Hans Albers.
Im Interview: Michael Corsten & Volker Schubert
Moderation: Sara Reinke
Schnitt: Akira Behrmann
Illustration: Philo Schäfer