
Am 15. September 1981 verschwindet die zehnjährige Ursula Herrmann auf dem Heimweg am Ammersee spurlos. Zurück bleibt nur ihr Fahrrad – ordentlich abgestellt am Waldrand. Was danach geschieht, zählt zu den erschütterndsten Kriminalfällen Deutschlands.
Drei Wochen später entdecken Ermittler im Wald eine vergrabene Holzkiste. Darin: Lebensmittel, ein Radio, Licht – und das tote Mädchen. Der Plan der Entführer ist kalt, berechnend und einzigartig in der deutschen Kriminalgeschichte. Doch der Fall ist bis heute umstritten: Wurde wirklich der richtige Mann verurteilt?
In dieser Episode erzähle ich die Geschichte eines Kindes, das einfach nur nach Hause wollte – und eines Verbrechens, das bis heute Fragen offenlässt.