Wie können wir das, was wir über Erziehung - oder andere Lebensbereiche - wissen, wirklich im Alltag umsetzen? Wie schaffen wir es, dass wir uns nicht überfordern und nach kürzester Zeit entnervt wieder aufgeben? Wie schaffen wir es, liebevoll und geduldig mit uns selbst zu sein, statt in Selbstvorwürfe zu verfallen?
In dieser Folge sprechen wir über den Kloetersbrief “Wir lernen, unsere Einsichten zu verwirklichen” und darüber, warum echte Veränderung nicht durch Härte oder Disziplin entsteht, sondern durch Freude, Erfolgserlebnisse und kleine, machbare Schritte.
Gemeinsam mit Dietlind Starke, Pfarrerin und Seelsorgerin, schauen wir darauf, wie bereits ein einziger bewusster Moment pro Tag nachhaltige Veränderungen anstößt. Wir besprechen, wie innerer Widerstand entsteht, warum Überforderung Routinen zum Einsturz bringt und weshalb Entlastung ein durchgehendes Grundmotiv der Kloetersbriefe ist.
Eine Folge, die uns ermutigt, auf uns und unsere Fortschritte genauso geduldig und liebevoll zu blicken wie bei unseren Kindern. Für alle, die ihre Einsichten in gelebte Realität umwandeln möchten.
Wie komme ich in meiner knappen freien Zeit wirklich zur Ruhe? Was nährt mich? Und weshalb fühlt sich freie Zeit manchmal gar nicht befreiend, sondern beklemmend an?
In dieser Folge sprechen wir über den Kloetersbrief “Tue etwas für dich selbst”. Wir schauen auf die zentrale Erkenntnis, dass Selbstfürsorge kein Luxus ist, sondern eine Form der Selbstachtung, die uns wieder handlungsfähig macht – im Alltag, in Beziehungen und besonders in der Elternrolle.
Gemeinsam mit Dietlind Starke, Pfarrerin und Seelsorgerin, und Stella Romanski, Mutter dreier erwachsener Kinder, beleuchten wir, warum selbst kleine Pausen manchmal so schwer zu nutzen sind, wieso das Anfangen oft das Anstrengendste ist und weshalb Leerlauf auch schnell zu innerer Leere werden kann.
Laut Kloeters sollen wir unser Leben mit Blick auf vier zentrale Bereiche so ausrichten, dass es uns gemäß ist:
- Arbeit (Haushalt & Erwerbsarbeit)
- Lieblingsbeschäftigung/Hobbys
- Gesellschaftliches Leben & soziale Kontakte
- Körperliches Wohlergehen (Ernährung, Bewegung, Schlaf)
Wir berichten in dieser Folge von unseren ganz persönlichen Strategien: von Ideensammlungen für unerwartete freie Zeitfenster, von Routinen, die wie ein Muskel trainiert werden können, vom Schaukelstuhl-Moment, vereinbarten Verbindlichkeiten, um den inneren Schweinehund zu überwinden, bis hin zu „Muddeltagen“, die völlig zweckfrei und erholsam sein können.
Eine Folge für alle, die spüren, dass sie sich selbst oft als Letzte auf ihrer Liste haben – und erfahren wollen, wie Selbstfürsorge im Alltag gelingen kann: liebevoll, realistisch, vielfältig und ohne Schuldgefühle.
Wann sollte ich verwöhnen? Wann fordern? Bin ich zu nachgiebig oder zu streng? Kann zu viel von dem einen oder zu wenig von dem anderen meinem Kind schaden? Wie finde ich die goldene Mitte?
Konsequent nach der Verfassung des Kindes richten - diese Definition des Konsequenz-Begriffs ist ein Alleinstellungsmerkmal der Kloetersbriefe. Deshalb sprechen wir in unserer neuen Folge ausführlich über den Leitsatz “Sei konsequent im wohlverstandenen Sinne”, erklären, was er bedeutet, und wie wir ihn anwenden.
Neben Dietlind Starke, Pfarrerin und Seelsorgerin, haben wir heute Stella Romanski, Mutter dreier erwachsener Kinder, zu Gast und schauen gemeinsam darauf, warum diese Balance aus Fordern und Nachgeben für unseren Familienalltag so entscheidend ist.
Wir sprechen über Verwöhnen im positiven Sinne, über Grenzen, die Sicherheit geben, und darüber, warum Kinder Anstrengung und Orientierung brauchen, um sich gesund zu entwickeln.
Eine Folge für alle, die den Begriff Konsequenz neu denken wollen – warm, zugewandt, alltagsnah und konsequent an der Verfassung des Kindes orientiert.
Wie setzen wir Gebote im Familienalltag durch – ohne Machtkämpfe, Druck oder Ermahnungen und so, dass es allen Beteiligten dabei gut geht?
In dieser Folge sprechen wir über den Kloetersbrief “Setze Gebote richtig durch” und die vier Schritte Vormachen – Abwarten – Ankündigen – Üben.
Wir beleuchten, wie Kinder alltägliche Regeln – von ruhigem Verhalten im Treppenhaus über Tischmanieren bis zur morgendlichen Losgeh-Routine – Schritt für Schritt übernehmen, wenn wir ihnen durch Vorbild, Ankündigung und Begleitung Sicherheit geben.
Gemeinsam mit Dietlind Starke, Pfarrerin und Seelsorgerin, gehen wir der Frage nach, wann Abwarten sinnvoll ist, wie man angemessen hilft und wie man Situationen meistert, in denen Kinder noch nicht selbstständig handeln können.
Wir sprechen darüber, wie wir Kinder durch unser Verhalten und unsere Geduld anleiten, ohne Druck oder Strafe auszuüben, warum kleine Routinen so entscheidend sind, und wie Selbstwirksamkeit, Orientierung und respektvolle Begleitung den Alltag für Eltern und Kinder entspannter machen.
Wie können wir Verbote so durchsetzen, dass sie wirken – ohne Drohen, ohne Strafen, ohne Machtkämpfe? Und warum festigen sich so viele „Unarten“ überhaupt erst durch unsere Reaktion?
In dieser Folge sprechen wir über den Kloetersbrief „Setze Verbote richtig durch“. Wir schauen darauf, warum gelassene Freundlichkeit oft viel wirksamer ist als Schimpfen, weshalb gerade unser Ärger das ungewollte Verhalten unserer Kinder noch am Leben hält und wieso ausgerechnet ein ruhiges „Das kann schonmal passieren“ oft der Gamechanger ist.
Gemeinsam mit Dietlind Starke, Pfarrerin und Seelsorgerin, gehen wir der Frage nach, wie wir im Familienalltag Verbote effektiv durchsetzen können, unterscheiden zwischen echten Gefahren und harmlosen Unarten, und erklären, warum Ignorieren meistens der falsche Weg ist.
Wir sprechen auch wieder über unsere innere Haltung und wie sie uns hilft, Verbote ruhig, bestimmt und liebevoll durchzusetzen – ohne Kampf, ohne Eskalation, ohne Dopamin-Ausschüttung, aber mit klarer Orientierung für unsere Kinder.
Wie sehr prägt eigentlich unser eigener Ton den Familienalltag? Was passiert, wenn wir ab sofort leise und freundlich sprechen – und was hat unsere innere Haltung damit zu tun?
In dieser Folge sprechen wir über den Kloetersbrief „Sprich leise und freundlich“ – welche Haltung steckt dahinter und nehmen unsere Kinder uns dann überhaupt noch Ernst? Wo liegt der Unterschied zwischen laut und lebhaft? Und was hat unsere eigene innere Stimme damit zu tun?
Gemeinsam mit Dietlind Starke, Pfarrerin und Seelsorgerin, schauen wir darauf, weshalb Kinder ihren eigenen Lärm brauchen dürfen, warum ein „narrensicheres Zuhause“ so viel Frieden schaffen kann und weshalb geduldige Selbstbeherrschung nie ausreicht, wenn unsere innere Haltung noch im Widerstand ist.
Außerdem geht es darum, dass auch Ermahnungen, ständige Unterbrechungen und gut gemeinte Hinweise unsere Kinder aus dem Gleichgewicht bringen und letztendlich nicht freundlich sind. Ein Gespräch über Freundlichkeit als Grundhaltung und darüber, wie wir eine Atmosphäre schaffen, in der Kinder sich wohl und sicher fühlen.
Hier noch der Link zur Studie über emotionale Gewalt: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36426806/
Wie geht ihr damit um, wenn euer Kind weint? Könnt ihr gut Trost spenden?
Kinder weinen niemals grundlos. Deshalb sprechen wir in dieser Folge über den Kloetersbrief „Tröste dein Kind, wenn es weint“. Warum ist Trost ein Grundbedürfnis und warum steht uns manchmal unsere eigene innere Haltung beim Trösten im Weg?
Zu Gast ist heute Dietlind Starke, Pfarrerin und Seelsorgerin. Gemeinsam schauen wir darauf, weshalb Kinder in schwierigen Momenten vor allem dies brauchen: Nähe, Geborgenheit, authentischen Trost und liebevolle Gelassenheit.
Wir sprechen über Co-Regulation und Selbstregulation und warum wir durch Mitleiden oder Trostverweigerung den Schmerz unserer Kinder unabsichtlich noch verstärken. Wir gehen außerdem auf den Kloeters-Leitsatz “Zeit verlieren, um Zeit zu gewinnen” ein.
Auf dass es uns allen zum Bedürfnis wird, ein weinendes Kind immer sofort zu trösten!
Anbei noch das angesprochene Experiment: https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/waisenkinderversuche/16645
Wie gut könnt ihr eigentlich die Stimmung eures Kindes erkennen – wie es ihm wirklich geht und ob es innerlich in Balance ist?
In dieser Folge sprechen wir über die ersten beiden Kloetersbriefe: „Achte auf den Gesichtsausdruck deines Kindes“ und „Fragen helfen uns, den Gesichtsausdruck deuten zu lernen“.
Zu Gast ist Liane Emmersberger – Fachkrankenschwester für Intensivpflege und Trainerin für Kinästhetik Infant Handling.
Gemeinsam schauen wir darauf, warum ein Blick oft mehr sagt als tausend Worte, wie ihr zwischen Augenblicks- und Grundstimmung unterscheiden könnt – und weshalb euch der Ausdruck eures Kindes im Alltag so wertvolle Orientierung schenkt.
Ein Gespräch über Beobachtung, Empathie und die Kunst, euer Kind wirklich zu sehen.
Was erwartet euch hier – und warum sprechen wir über die Kloetersbriefe?
In dieser ersten Folge erzählen wir euch, wer wir sind, warum uns die sieben Leitsätze aus den Kloetersbriefen so wichtig sind und was es mit diesen Briefen überhaupt auf sich hat. Ihr bekommt einen ersten Eindruck, weshalb so viele Eltern darin eine unkomplizierte und alltagsnahe Orientierung finden und warum es sich lohnt dranzubleiben.
Also lasst schon mal ein Abo da - ab jetzt gibt es jede Woche eine Folge, bis wir alle 12 Briefe besprochen haben. Viel Spaß wünschen euch heute Patricia, Dietlind und Anna