45 Minuten Zukunft. Land- und Meeresnutzung im Wandel
Moderation: Lydia Heller, Marko Pauli | Redaktion: Nadine Kraft, Katrin Schiedung
29 episodes
3 weeks ago
45 Minuten Zukunft. Das ist der Podcast des Thünen-Instituts zum Wandel der Land- und Meeresnutzung.
45 Minuten lang suchen unsere Gäste Lösungen für aktuelle Herausforderungen, die ihre Forschungsbereiche berühren und gesellschaftlich relevant sind.
All content for 45 Minuten Zukunft. Land- und Meeresnutzung im Wandel is the property of Moderation: Lydia Heller, Marko Pauli | Redaktion: Nadine Kraft, Katrin Schiedung and is served directly from their servers
with no modification, redirects, or rehosting. The podcast is not affiliated with or endorsed by Podjoint in any way.
45 Minuten Zukunft. Das ist der Podcast des Thünen-Instituts zum Wandel der Land- und Meeresnutzung.
45 Minuten lang suchen unsere Gäste Lösungen für aktuelle Herausforderungen, die ihre Forschungsbereiche berühren und gesellschaftlich relevant sind.
Millionen Tonnen Lebensmittel landen jedes Jahr im Müll – zulasten von Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie soziale Strukturen dazu beitragen und wie ein nachhaltiger Umgang mit Lebensmitteln gelingen kann.
Holz kann helfen, die Klimaziele zu erreichen: Wird es in Häusern verbaut oder in Bioraffinerien zu Kunststoffen verarbeitet, bleibt der Kohlenstoff darin gespeichert. Forschende aus dem Thünen-Institut haben nun Empfehlungen veröffentlicht, wie Holzprodukte gezielt zum Klimaschutz beitragen können.
Humusaufbau ist im Ökolandbau ein zentrales Ziel, denn: er hilft, Böden gesund und fruchtbar zu halten. In der konventionellen Landwirtschaft werden entsprechende Ansätze weniger systematisch umgesetzt. Doch spiegelt sich das auch in den Ackerböden wider? Das erfahren Sie im Thünen-Faktencheck.
Lebensmittelabfälle belasten Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft. Im Gespräch mit unseren Gästinnen klären wir, wo die Abfälle entstehen, wie Künstliche Intelligenz sie eindämmen kann, und wo Politik und Forschung ansetzen sollten.
Immer mehr Mikroplastik landet in unseren Böden – über die Folgen wissen wir nur wenig. Eine Studie aus Nanjing, China, verursachte kürzlich Schlagzeilen wie „Mikroplastik gefährdet gesamte Ernährung“. Ob dieses alarmierende Fazit gerechtfertigt ist und welche Schritte nötig sind, um die Mikroplastik-Forschung voranzubringen, erfahren Sie im Thünen-Faktencheck.
Die Ostsee steht vor gewaltigen Problemen. Das Meer wird seit Jahrhunderten intensiv durch den Menschen genutzt, es leidet unter Eutrophierung, Klimawandel, Vermüllung, Verkehr und sinkenden Fischbeständen. Liegt das Rezept für die Gesundung des Küstenmeeres an Land?
Frauen sind aus der Landwirtschaft nicht wegzudenken. Doch sie agieren meist im Hintergrund. Im Spagat zwischen Hof und Familie ist die Belastung hoch. Wo liegen die größten Herausforderungen für Landwirtinnen heute und kann die Politik dabei unterstützen, die Frauen zu entlasten?
Ohne Waldboden kein Wald. Er liefert den Bäumen Wasser, lebenswichtige Nährstoffe und bietet Stabilität. Doch Stickstoffeinträge und der Klimawandel setzen den Waldböden zu. Um ihn zu erhalten, brauchen wir langfristige Ansätze, die das ganze Ökosystem und dessen Nutzung zusammendenken.
Holz aus illegaler Abholzung bleibt ein Problem – auch auf dem deutschen Holzmarkt. So landet falsch deklariertes Holz in Baustoffen, Möbeln und Papier. Genetische Analysen können die fraglichen Holzprodukte entlarven und herausfinden, woher sie tatsächlich kommen.
Intakte Moore sind effiziente Kohlenstoffspeicher und damit wahre Klimaschützer. Werden sie für die Land- und Forstwirtschaft entwässert, entweichen immense Mengen an Treibhausgasen in die Atmosphäre. Kann Paludikultur im Spannungsfeld zwischen Landwirtschaft und Klimapolitik eine Alternative bieten?
Die Wählerinnen und Wähler in ländlichen Gebieten entscheiden sich am Wahltag oft anders als die Menschen in Städten. Wie sich das Wahlverhalten im Vergleich zu vergangenen Wahlen verändert hat und ob sich darin das immer wieder geäußerte Gefühl des Abgehängt-Seins der ländlichen Räume widerspiegelt, erfahren Sie in unserem Faktencheck.
Lange Dürren, gewaltige Hochwasser - auch in unseren Breiten nehmen die Extremwetterereignisse zu. Neue Strategien zum Wassermanagement müssen her: Das Wasser aus starken Niederschlägen und Hochwasserwellen etwa könnte abgefangen und für spätere Trockenphasen gespeichert werden. Auch die Wassernutzung muss effizienter werden.
Die Daten der Bundeswaldinventur sind ein ungeheurer Schatz an Waldwissen. Hunderte Helfer*innen ermitteln mit aufwendigen Messkampagnen den Zustand der Wälder in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen: Damit unsere Wälder dem Klimawandel standhalten, braucht es einen strategischen Umbau der Baumarten und Bewirtschaftung.
Der Klimawandel gefährdet mit zunehmender Sommertrockenheit die Ernten auf Deutschlands Äckern. Die Landwirtschaft braucht neue Strategien, um dem Wassermangel zu begegnen. Eine Lösung liegt im Unterboden. Kulturpflanzen, die wieder stärkere Wurzeln ausbilden, könnten Unterböden besser erschließen und Ackerkulturen resilienter machen. Und ganz nebenbei ist das auch noch gut fürs Klima.
Der Europäische Aal ist akut bedroht. Die fischereiliche Nutzung ist einer der Gründe dafür. Während die Wissenschaft seit Jahren ein vollständiges Fangverbot sowie die Verbesserung der Gewässerqualität und der Durchgängigkeit für die Fische fordert, tut sich die Politik schwer damit. Woran liegt das? Und wäre der Aal damit überhaupt noch zu retten?
15 Institute mit fast 1200 Beschäftigten – das Thünen-Institut hat zahlreiche Expert*innen zu umfangreichen, aber auch sehr spezialisierten Themen. Einer von ihnen forscht zum Beispiel vom Standort Rostock aus zu Oktopoden, obwohl es die in der Ostsee gar nicht gibt. Eine andere weiß, wann sich Kühe so richtig wohl fühlen. Während des Thünen-Tages im Juni 2023 haben sich vier Forschende den Fragen ihrer Kolleg*innen gestellt. Daraus entstanden ist die erste Sonderfolge zu "45 Minuten Zukunft".
Macht Landleben glücklich? Nicht erst seit Corona und Lockdown entdeckt so manch eingefleischter Stadtmensch die Vorzüge des Landlebens. Aus wissenschaftlicher Sicht ist die derzeitige Umzugswelle in Richtung Land allerdings nichts völlig Neues. Und doch: Für die ländlichen Räume ist sie eine Chance. Wie sie genutzt werden kann, das erläutern unsere Gäste Dr. Annett Steinführer vom Thünen-Institut in Braunschweig und Dr. Thomas Dax von der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und Bergbauernfragen in Wien.
Etwa zehn Prozent – so viele Treibhausgas-Emissionen bleiben von den derzeitigen übrig, wenn Deutschland bis Mitte des Jahrhunderts klimaneutral ist. Denn es wird nicht vermeidbare Emissionen geben, die kompensiert werden müssen. Das funktioniert beispielsweise, indem Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre entzogen und dauerhaft gespeichert wird. Doch wo soll das CO2 hin? Und welche CO2-Entnahme-Verfahren sind überhaupt erfolgversprechend?
Der Klimawandel setzt den Wäldern zu: Seit 2018 sind allein in Deutschland auf fast 400.000 Hektar Waldbestände durch Trockenheit und Schädlingsbefall abgestorben. Keine Frage: Die Wälder müssen fit gemacht werden für die Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte. Doch wie sieht der Wald der Zukunft aus? Wird es noch Buchen, Eichen, Kiefern und Fichten geben? Oder übernehmen heute noch als exotisch geltende Arten das Regiment?
Schädling oder Nützling? Geht es um Insekten und Landwirtschaft, geht es heutzutage schnell um Existenzen. Ernteverluste durch Schadinsekten hier, Artensterben und Biodiversitätsverlust da. Zwar gehört die Bekämpfung von Schädlingen zur Landwirtschaft dazu. Doch die Effizienz der Schädlingsbekämpfung trifft auch die große Gruppe der Nützlinge. Können Landwirtschaft und Biodiversität noch gemeinsam funktionieren?
45 Minuten Zukunft. Land- und Meeresnutzung im Wandel
45 Minuten Zukunft. Das ist der Podcast des Thünen-Instituts zum Wandel der Land- und Meeresnutzung.
45 Minuten lang suchen unsere Gäste Lösungen für aktuelle Herausforderungen, die ihre Forschungsbereiche berühren und gesellschaftlich relevant sind.