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Anthronaut - Der Ethnologie-Podcast
Adolar
25 episodes
5 days ago
Das ist der Auftakt der mehrteiligen Podcast-Reihe „Dinge, die wir sind“.

Nach langem Suchen hat Adolar die Packstation des Galactic Parcel Service gefunden und nimmt sein lange erwartetes Paket in Empfang. Es enthält einen Gegenstand, der etwas mit Adolars eigener Biografie zu tun hat. Dieser Gegenstand löst Gefühle in ihm aus – und Adolar fragt sich: Woher kommt eigentlich diese starke Verbindung zwischen uns Menschen und den Dingen um uns herum? Wie kann das sein, dass Dinge so viel in uns auslösen?

Mit einem Text von Hans Peter Hahn nähern wir uns diesen Fragen an. Wir sprechen über den Substanz-Charakter von Dingen, über Gegenstände als „widerständige Gegenüber“ und was es bedeutet, Gegenstände zu empfinden.

Für Crew-Mitglieder erscheinen zusätzlich vier Exklusiv-Folgen, in denen die Themen der öffentlichen Folgen weiter vertieft werden.

Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/

Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/

Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.de

Quellen in dieser Folge:

· Hahn, Hans Peter 2005: Materielle Kultur. Eine Einführung. Berlin: Reimer Verlag
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Das ist der Auftakt der mehrteiligen Podcast-Reihe „Dinge, die wir sind“.

Nach langem Suchen hat Adolar die Packstation des Galactic Parcel Service gefunden und nimmt sein lange erwartetes Paket in Empfang. Es enthält einen Gegenstand, der etwas mit Adolars eigener Biografie zu tun hat. Dieser Gegenstand löst Gefühle in ihm aus – und Adolar fragt sich: Woher kommt eigentlich diese starke Verbindung zwischen uns Menschen und den Dingen um uns herum? Wie kann das sein, dass Dinge so viel in uns auslösen?

Mit einem Text von Hans Peter Hahn nähern wir uns diesen Fragen an. Wir sprechen über den Substanz-Charakter von Dingen, über Gegenstände als „widerständige Gegenüber“ und was es bedeutet, Gegenstände zu empfinden.

Für Crew-Mitglieder erscheinen zusätzlich vier Exklusiv-Folgen, in denen die Themen der öffentlichen Folgen weiter vertieft werden.

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· Hahn, Hans Peter 2005: Materielle Kultur. Eine Einführung. Berlin: Reimer Verlag
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Episodes (20/25)
Anthronaut - Der Ethnologie-Podcast
Dinge, die wir sind (1/4): Gegenstände empfinden
Das ist der Auftakt der mehrteiligen Podcast-Reihe „Dinge, die wir sind“.

Nach langem Suchen hat Adolar die Packstation des Galactic Parcel Service gefunden und nimmt sein lange erwartetes Paket in Empfang. Es enthält einen Gegenstand, der etwas mit Adolars eigener Biografie zu tun hat. Dieser Gegenstand löst Gefühle in ihm aus – und Adolar fragt sich: Woher kommt eigentlich diese starke Verbindung zwischen uns Menschen und den Dingen um uns herum? Wie kann das sein, dass Dinge so viel in uns auslösen?

Mit einem Text von Hans Peter Hahn nähern wir uns diesen Fragen an. Wir sprechen über den Substanz-Charakter von Dingen, über Gegenstände als „widerständige Gegenüber“ und was es bedeutet, Gegenstände zu empfinden.

Für Crew-Mitglieder erscheinen zusätzlich vier Exklusiv-Folgen, in denen die Themen der öffentlichen Folgen weiter vertieft werden.

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· Hahn, Hans Peter 2005: Materielle Kultur. Eine Einführung. Berlin: Reimer Verlag
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1 month ago
16 minutes 8 seconds

Anthronaut - Der Ethnologie-Podcast
Unkontaktierte Völker - Faszination, Mythos und das koloniale Erbe
Adolar ist auf einem dicht bewachsenen Dschungelplaneten gelandet - eigentlich, um eine wichtige Lieferung abzuholen. Doch zwischen üppigem Gestrüpp und seltsamen Geräuschen stößt er auf ein Thema, das auf der Erde gerade für Schlagzeilen sorgt: unkontaktierte Völker.

In dieser Folge geht Adolar der Frage nach, was hinter diesem Begriff wirklich steckt. Gibt es tatsächlich noch Menschen, die völlig ohne Kontakt zur Außenwelt leben? Oder handelt es sich um ein romantisiertes Bild, das mehr über uns selbst aussagt als über die Betroffenen?

Adolar spricht über die kolonialen Wurzeln eines Narrativs, das heute noch nachwirkt, über Mythen und Medienbilder und über den Wandel in der ethnologischen Forschung hin zum Postkolonialismus.

Eine Folge über Projektionen als koloniales Erbe und die Frage, was „unkontaktiert“ in einer global vernetzten Welt überhaupt noch bedeuten kann.

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Quellen in dieser Folge:

· Wolf, Eric R. 1986: Die Völker ohne Geschichte. Europa und die andere Welt seit 1400. Frankfurt am Main: Campus Verlag

· Survival International 2025: Unkontaktierte Völker. Kampf um Selbstbestimmung. In: Kampagnen-Website unkontaktiert.de (URL abgerufen am 30.10.2025)
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2 months ago
19 minutes 46 seconds

Anthronaut - Der Ethnologie-Podcast
Ethnologie heute - Das war die DGSKA-Tagung 2025
Adolar hebt endlich wieder ab! Nach einer viel zu langen Pause auf der Raumstation New Haven fliegt er zurück ins All - mit frischem Schub und einem spannenden Thema im Gepäck: die DGSKA-Tagung 2025 in Köln.

Adolar nimmt euch mit auf einen Abstecher zu dieser großen und wichtigen Ethnologie-Tagung in Deutschland. Ihr erfahrt, wer diese Tagungen besucht und was dort so passiert. Adolar erklärt auch, was es mit dem sperrigen Tagungsmotto "Un/Commoning Anthropology" tatsächlich auf sich hat.

Für Crew-Mitglieder gibt es zusätzlich die Exklusiv-Folge "Best of DGSKA-Tagung 2025 (rein subjektiv)". Darin erzählt Adolar, welche Sessions ihn am meisten faszinieren - und warum.

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Quellen in dieser Folge:

· DGSKA 2025: Zeitplan. In: DGSKA Tagungswebsite (URL abgerufen am 16.10.2025)
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2 months ago
19 minutes 59 seconds

Anthronaut - Der Ethnologie-Podcast
Abschlussarbeit im Fach Ethnologie - Die ganze Wahrheit!
Adolars Schiff ist in eine Supernova geraten und wurde schwer beschädigt. Jetzt sitzt er im Reparaturdock von New Haven fest und meldet sich von dort zurück.

Leider ist an spannende Space-Abenteuer gerade nicht zu denken. Damit es aber trotzdem neuen Stoff gibt, hat er eine ältere Aufnahme ausgegraben. Darin erzählt Adolar von seiner Magisterarbeit aus dem Jahr 2008, in der er sich mit Computerspielen aus ethnologischer Perspektive beschäftigte - damals wie heute ein ziemlich ungewöhnliches Thema.

Die Aufnahme knüpft an Folge 15 an ("Speedruns, Mods, First Person Shooter - Spielkultur in der Ethnologie"). Wer mag, hört da vorher nochmal rein.

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Quellen in dieser Folge:

· Wagner, Daniel 2008: „Computerspielen als soziale Praxis. Zur Relevanz ethnografischer Ansätze für eine handlungsorientierte Computerspielforschung am Beispiel der First-Person-Shooter“. [Unveröffentlichte Magisterarbeit, Ludwig-Maximilians-Universität München].
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6 months ago
35 minutes 19 seconds

Anthronaut - Der Ethnologie-Podcast
Was ist die emische Perspektive? - Ethno-Espresso
Was ihr noch nicht über Adolar wusstet: Er trinkt leidenschaftlich gerne Espresso, ganz besonders dann, wenn eine Reise durchs All mal wieder länger dauert. Auch in seinen Espresso-Pausen lässt die Ethnologie Adolar nicht los. Deshalb nutzt er von nun an diese paar Minuten des bedächtigen Kaffee-Schlürfens, um einen Espresso lang wichtige Begriffe aus der Ethnologie zu erklären - kurz, prägnant, aber mit Tiefgang.

Adolar nennt diese neuen Folgen Ethno-Espresso. In der ersten Folge dieser Art geht es um die Frage: Was ist die emische Perspektive? In der Ethnologie wird zwischen emischer und etischer Perspektive unterschieden. Was ist eigentlich der Unterschied? Und woher kommen diese beiden Begriffe?

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7 months ago
8 minutes 45 seconds

Anthronaut - Der Ethnologie-Podcast
Feiern, Schenken, Altern - Ethnologie des Geburtstags
Adolar ersteigert auf einer schrägen Alien-Auktion ein altes Gerät. Es ist eine ethnologische Datenmaschine, die er Anthrolyzer nennt. Zum einjährigen Jubiläum des Podcasts lässt Adolar den Anthrolyzer eine ethnologische Schnellanalyse durchführen: Was bedeutet eigentlich der Geburtstag - kulturell gesehen?

Heraus kommen faszinierende Gedankenanstöße über Individualismus, Rituale, soziale Beziehungen und gesellschaftliche Werte. Eine Podcast-Folge über Geburtstagskuchen, Rollenbilder und die kulturelle Ordnung der Zeit.

Möchtet ihr den Anthrolyzer auch etwas fragen? Schlagt ein Thema vor: https://anthronaut.de/umfragen/

Für sonstige Fragen, Anregungen und Feedback schreibt gerne an hallo@anthronaut.de

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8 months ago
26 minutes 31 seconds

Anthronaut - Der Ethnologie-Podcast
Bonus: Neue Formate, neue Folgen - Adolars Logbuch
Eigentlich sind Bonus-Folgen nur für Crew-Mitglieder zugänglich. Die heutige Bonus-Folge erscheint aber im öffentlichen Podcast-Feed. Adolar möchte euch nämlich ein paar Ideen für neue Anthronaut-Folgen vorstellen und es interessiert ihn brennend, was ihr davon haltet.

Dazu gibt es auch eine Umfrage, mit der ihr seine Ideen bewerten und kommentieren könnt. Je mehr Rückmeldungen er bekommt, desto besser. Vorab schonmal vielen Dank für eure Teilnahme!

Die neue Umfrage findet ihr hier: https://anthronaut.de/umfragen/

Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt gerne an hallo@anthronaut.de

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Quellen in dieser Folge:

· Ausnahmsweise keine.
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8 months ago
11 minutes 34 seconds

Anthronaut - Der Ethnologie-Podcast
Körper als Medium - Wie Stimmungen körperlich erzeugt, erlebt und verbreitet werden
Adolar ist bei den Osai auf dem Planeten Onkone 3B. Dort wird er Zeuge, wie körperlich ausdrucksstark die Osai sind. Unter anderem nutzen sie Farben, Gerüche und Vibrationen, um ihre Zustimmung oder Ablehnung zu bekunden.

Das erinnert Adolar an einen ethnologischen Aufsatz, den er mal gelesen hat. Der Aufsatz ist von dem Ethnologen Frank Heidemann. Er schreibt, dass der menschliche Körper ein Medium ist: Der Körper speichert Erfahrungen, Erinnerungen und Emotionen und drückt diese auch aus - durch Sprache, Gestik und Mimik. Auf diese Weise erzeugen Menschen mit ihren Körpern Stimmungen, die zu „Quasi-Objekten" werden und sich im Raum verteilen.

Frank Heidemann zeigt das anhand eines Beispiels aus einer südindischen Kleinstadt - und Adolar entdeckt so manche Parallele zwischen Menschen und den Osai.

Adolars Aha-Moment in dieser Folge: Stimmung ist so ein alltäglicher Begriff, der ganz banal erscheint. Aber durch eine ethnologische Brille betrachtet, wird die Stimmung eines Ortes zu einem faszinierenden Phänomen, an dem der menschliche Körper großen Anteil hat.

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Quellen in dieser Folge:

· Heidemann, Frank 2018: „Stimmungslagen und mobile Akteure. Ein Konflikt in einer südindischen Kleinstadt 2008 bis 2012.“. In: Sociologus, Vol. 68, Nr. 2, S. 125-147
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9 months ago
21 minutes 20 seconds

Anthronaut - Der Ethnologie-Podcast
Aliens und Ethnologie - Erforschen Exoanthropologen bald Außerirdische?
In einer großen Wochenzeitung, die auf der Erde erhältlich ist, hat Adolar die Exosoziologie für sich entdeckt. Wusstet ihr, dass es Soziolog:innen gibt, die sich ernsthaft mit dem Erstkontakt zwischen Menschen und Aliens beschäftigen?

Adolar fragt sich, ob es ähnliche Forschungen auch in der Ethnologie gibt, und geht der Sache auf den Grund. Was er dabei entdeckt, ist super spannend: Tatsächlich existiert schon seit den 1970er Jahren so etwas wie eine Exoanthropologie, also eine Art Ethnologie des Weltraums. Aber das scheint eine krasse Nische zu sein.

Adolars Aha-Moment in dieser Folge: Er ist nicht der einzige Anthronaut da draußen!

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Quellen in dieser Folge:

· Anderl, Sibylle 2024: „Mit Fremden können wir ja nicht so gut“. In: Zeit Online (URL abgerufen am 26.2.2025)
· Schetsche, Michael / Anton, Andreas 2019: Die Gesellschaft der Außerirdischen. Einführung in die Exosoziologie. Wiesbaden: Springer VS
· Smith, Cameron M. 2019: Principles of Space Anthropology. Establishing a Science of Human Space Settlement. Cham: Springer
· Oman-Reagan, Michael P. 2016: „Anthropologists in Outer Space“. In: Sapiens.org (URL abgerufen am 26.2.2025)
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10 months ago
19 minutes 18 seconds

Anthronaut - Der Ethnologie-Podcast
Speedruns, Mods, First Person Shooter - Spielkultur in der Ethnologie
Auf einer Raumstation im Eryndor-System dreht sich alles nur um eines: Games und Entertainment. Adolar ist dort gelandet und schwelgt in Erinnerungen an seine Kindheit, in der er tief in die Spielkultur eingetaucht war. Damals hat er viele Adventures und First Person Shooter gespielt, Speedruns auf YouTube geschaut und später sogar seine Magister-Arbeit im Fach Ethnologie über Games und Spielkultur rund um First Person Shooter geschrieben.

Wie ist das eigentlich mit Games und der Ethnologie? Ist Spielkultur ein interessantes Forschungsfeld für Ethnolog:innen? Mit einem Text von Alexander Knorr geht Adolar dieser Frage nach. Darin illustriert Knorr, wie sich Gamer Spielräume kreativ aneignen, wie sich Speedruns etabliert haben und Gamemodder ganz neue Spielerlebnisse schaffen.

In dieser Folge streifen wir legendäre First Person Shooter wie Doom, Quake und Quake III Arena und reden über rocket running, strafe running und speed running.

Und in der nächsten Exklusiv-Folge, die nur für Crew-Mitglieder erscheint, gibt es eine detaillierte Besprechung von Adolars Magister-Arbeit, die ebenfalls Games und Spielkultur zum Thema hatte.

Adolars Aha-Moment in dieser Folge: Wie erfrischend, wenn sich Ethnolog:innen mit Themen wie Games beschäftigen, die echtes Zukunftspotenzial haben!

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Quellen in dieser Folge:

· Knorr, Alexander 2009: „Die kulturelle Aneignung des Spielraums. Vom virtuosen Spielen zum Modifizieren und zurück.“. In: Matthias Bopp, Rolf F. Nohr, Serjoscha Wiemer (Hrsg.): Shooter. Eine multidisziplinäre Einführung. Münster: LIT Verlag, S. 217-246
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11 months ago
25 minutes 46 seconds

Anthronaut - Der Ethnologie-Podcast
Eine ethnologische Weihnachtsgeschichte - getextet von ChatGPT
Bevor sich Adolar in eine kurze Weihnachtspause verabschiedet, hat er noch ChatGPT gebeten, eine kleine Geschichte zu schreiben. Eine Geschichte, die mit Weihnachten zu tun hat und die zu ihm - Adolar, den Anthronauten, seines Zeichens ethnologischer Raumreisender - passt. Diese ethnologische Weihnachtsgeschichte, die ChatGPT für ihn getextet hat, liest euch Adolar in dieser Folge vor.

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Quellen in dieser Folge:

· keine
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1 year ago
6 minutes 50 seconds

Anthronaut - Der Ethnologie-Podcast
Völkerkunde, Ethnologie, Anthropologie - Ist das alles dasselbe?
Im Space-Labyrinth eines großen Weltraum-Freizeitparks verliert Adolar ein wenig die Orientierung. Das passt ganz gut zum Thema der heutigen Folge: Völkerkunde ist der alte Name des Fachs, das wir heute als Ethnologie kennen. Wie sich aber herausstellt, gibt es eigentlich zwei Ethnologien, die beide zu denselben Themen forschen.

Als wäre das noch nicht skurril genug, gibt es für die eine Ethnologie alternative Namen, die auch die andere Ethnologie für sich beansprucht. Alles in allem also ein großes Kuddelmuddel, das viele Fragezeichen aufwirft.

Sind also Völkerkunde, Ethnologie und Anthropologie eigentlich ein und dasselbe? Dieser Frage gehen wir auf den Grund. Ein Aufsatz von Gisela Welz, Professorin für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie in Frankfurt am Main, dient uns dabei als Grundlage.

Adolars Aha-Moment in dieser Folge: Es ist kompliziert - funktioniert aber trotzdem.

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Quellen in dieser Folge:

· Welz, Gisela 2013: „Europa. Ein Kontinent - zwei Ethnologien?“. In: Thomas Bierschink, Matthias Krings, Carola Lentz (Hrsg.): Ethnologie im 21. Jahrhundert. Berlin: Reimer, S. 211-227
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1 year ago
25 minutes 13 seconds

Anthronaut - Der Ethnologie-Podcast
Adolars Logbuch - Exklusive Folgen für Crew-Mitglieder
In dieser kurzen, außerplanmäßigen Folge kündigt Adolar an, dass er jetzt ein persönliches Audio-Logbuch gestartet hat. Es heißt Adolars Logbuch. Darin spricht er über viele weitere Themen, die nicht so gut in die öffentlichen Podcast-Folgen passen.

Die Inhalte des Logbuchs sind nur für Crew-Mitglieder zugänglich. Wenn auch ihr Adolars Logbuch anhören möchtet, kommt an Bord meines Raumschiffs. Damit unterstützt ihr gleichzeitig meinen Podcast und bekommt noch einige weitere Goodies von mir.

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Quellen in dieser Folge:

· Ausnahmsweise keine.
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1 year ago
5 minutes 7 seconds

Anthronaut - Der Ethnologie-Podcast
Ethnologische Museen - Ein Spagat zwischen Exotik und Authentizität
Adolar besucht ein ethnologisches Museum der Uschlal. Darin sind alle Spezies der Galaxie vertreten. Als er in der Dauerausstellung „Die Kultur der Menschen im Sonnensystem“ ankommt und plötzlich Bierzeltmusik hört, findet Adolar das ziemlich witzig. Und er fragt sich: Stellen die ethnologischen Museen auf der Erde fremde Kulturen eigentlich auch so exotisch und wenig authentisch dar, so wie es die Uschlal hier mit den Menschen tun?

In der vorherigen Folge ging es um die Exotisierung als eine Strategie, um mit Fremdheit umzugehen. Diesmal werfen wir einen genaueren Blick auf ethnologische Museen: Wie gehen sie eigentlich mit Exotik um? Inwiefern exotisieren sie die Kulturen, die sie ausstellen? Und wo bleibt dabei der Anspruch auf Authentizität?

Noch einmal schauen wir uns das Vortragsmanuskript von Boris Nieswand an. Darin argumentiert er, dass auch Ethnolog:innen in ihrer Arbeit exotisieren. Anhand von Edward Evans-Pritchards berühmtem Werk „Hexerei, Orakel und Magie bei den Zande“ zeigt er den dahinter liegenden Mechanismus auf. Danach gehen wir in die ethnologischen Museen und lassen uns von Thorsten Hinz über das Dilemma mit der Exotik aufklären.

Adolars Aha-Moment in dieser Folge: Es gibt tatsächlich Raum für Exotik in der Ethnologie. Wir müssen sie nicht verteufeln, sondern konstruktiv mit ihr arbeiten.

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Quellen in dieser Folge:

· Hinz, Thorsten 2004: „Das Dilemma mit der Exotik. Neuigkeiten aus den Völkerkundemuseen?“. In: Paideuma 50, S. 275-288
· Nieswand, Boris 2006: „Annäherung und Exotisierung. Die Ethnologie und ihre Herausforderung durch das Fremde.“. In: Academia.edu (URL abgerufen am 6.11.2024)
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1 year ago
23 minutes 39 seconds

Anthronaut - Der Ethnologie-Podcast
Exotisierung - Wie wir uns das Fremde zu eigen machen
Adolar wird klar, wie schnell wir das, was uns fremd ist, exotisieren. Die sogenannte Exotisierung ist eine Strategie, die uns hilft, mit Fremdheit klar zu kommen. Fremdheit zu erfahren bedeutet nämlich, dass die eigene kulturelle Ordnung gestört wird - und das gefällt uns allen gar nicht.

Doch was ist Fremdheit eigentlich? Was hat das Fremde mit uns selbst zu tun? Und was bedeutet es, das Fremde zu exotisieren? Dem kommen wir in dieser Folge ein Stück weit auf die Spur. Ein Manuskript von Boris Nieswand, der promovierter Ethnologe ist und heute das Institut für Soziologie an der Uni Tübingen leitet, bildet die Grundlage unseres heutigen Ausflugs in die Welt der Ethnologie.

Das ist der erste Teil einer Doppelfolge zum Thema Exotisierung. Das Thema hat sich ein:e Hörer:in gewünscht und über die Community-Umfragen eingereicht.

Adolars Aha-Moment in dieser Folge: Wir sprechen eigentlich über uns selbst, wenn wir über das Fremde sprechen.

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Quellen in dieser Folge:

· Nieswand, Boris 2006: „Annäherung und Exotisierung. Die Ethnologie und ihre Herausforderung durch das Fremde.“. In: Academia.edu (URL abgerufen am 16.09.2024)

· „Exotisierung“. In: Glossar des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit e.V. (URL abgerufen am 15.10.2024)
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1 year ago
24 minutes 25 seconds

Anthronaut - Der Ethnologie-Podcast
Teilnehmende Beobachtung - Die Superkraft der Ethnologie
Adolar ist zurück aus der Sommerpause und stürzt sich gleich in ein neues Abenteuer: Feldforschung bei den Uschlal auf dem Planeten Nolvi. Er findet diese Spezies faszinierend und möchte mehr über sie erfahren.

Um sich darauf vorzubereiten, hat er einen Einführungstext der Ethnologie-Professorin Eveline Dürr gelesen. Darin erzählt sie von ihren Erfahrungen, die sie während ihrer eigenen Feldforschungen in Mexiko gesammelt hat. Und sie stellt die Teilnehmende Beobachtung vor, eine besondere Variante der Feldforschung, die für die Ethnologie charakteristisch ist.

Wir hören uns in dieser Folge an, wie Bronislaw Malinowski in den 1920er Jahren die Teilnehmende Beobachtung in der Ethnologie erst populär gemacht hat - und wie sich dann in den 1960er Jahren der Blick auf diese Forschungsmethode verändert hat. Dabei streifen wir auch die Writing-Culture-Debatte.

Adolars Aha-Moment in dieser Folge: Die Teilnehmende Beobachtung hat ja fast eine Heldenreise hinter sich! Sie wurde als ethnologische Methode erst idealisiert, dann kritisiert, schließlich reflektiert und am Ende neu erfunden. Den Titel „Superkraft“ hat sie sich wahrlich verdient.  

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Quellen in dieser Folge:

· Dürr, Eveline 2017: „Feldforschung“. In: Bettina Beer, Hans Fischer, Julia Pauli (Hrsg.): Ethnologie. Einführung in die Erforschung kultureller Vielfalt. Berlin: Reimer, S. 89-106
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1 year ago
30 minutes 34 seconds

Anthronaut - Der Ethnologie-Podcast
Galaktische Sommerpause mit Ausblick
Der Sommer ist da. Deshalb gönnt sich Adolar eine kleine Auszeit. Aber ganz untätig ist er nicht: Er wirft einen Blick zurück auf die bisherigen Folgen seines Ethnologie-Podcasts. Und er hat schon Pläne für die Zeit nach der Sommerpause. Was das für Pläne sind, darauf gibt er in dieser Mini-Folge einen ersten Ausblick.

Adolars Aha-Moment in dieser Folge: Urlaub tut gut. Kommt auch ihr gut durch den Sommer!

Was interessiert euch an der Ethnologie? Zur Umfrage: https://anthronaut.de/umfragen/

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· Ausnahmsweise mal keine.
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1 year ago
7 minutes 18 seconds

Anthronaut - Der Ethnologie-Podcast
Harry Potter - Ein Phänomen zwischen Esoterik und populärer Religion
In dieser Folge ist Adolar auf dem Weg zurück zur Erde, weil er die Harry Potter Ausstellung in München besuchen möchte. Passend dazu hat er einen Artikel der Religionswissenschaftlerin Anne Koch gefunden. Anne Koch sieht den riesigen Erfolg des Phänomens Harry Potter darin begründet, dass die Buchreihe religiöse Elemente aufgreift und uns damit alternative Sinnangebote bereitstellt.

Wir schauen uns an, welche Rolle die Esoterik bei Harry Potter spielt, was das Motiv des bedrohten Retterkindes mit dem jungen Zauberer zu tun hat und wir erfahren, warum wir in einer religionshybriden Welt leben.

Adolars Aha-Moment in dieser Folge: Was unsere Religiosität angeht, sind wir Menschen ganz besonders kreativ. Wir picken uns aus großen Weltreligionen, esoterischen Lehren und sogar populären Produkten der Medienlandschaft, wie z.B. Harry Potter oder Star Wars, einzelne Elemente heraus und erschaffen uns daraus unser eigenes Glaubensprofil. Ziemlich cool!

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Quellen in dieser Folge:

· Koch, Anne 2006: „‚Religionshybride‘ Gegenwart. Religionswissenschaftliche Analyse anhand des Harry-Potter-Phänomens“. In: Zeitschrift für Religionswissenschaft 14, 2006, S. 1-23
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1 year ago
30 minutes 34 seconds

Anthronaut - Der Ethnologie-Podcast
Abschiebungen - Eine ethnologische Perspektive auf moderne Grenzspektakel
Vor kurzem wurde Adolar Zeuge einer Abschiebung von Personen, die auf der Raumstation New Haven Zuflucht suchten. Er muss dieses Erlebnis, das ihn an ein inszeniertes Spektakel erinnert, erstmal verdauen.

Währenddessen nimmt er sich einen ethnologischen Text vor, in der es um die deutsche Abschiebepraxis geht. Der Autor Martin Sökefeld beschreibt darin Abschiebungen als Grenzspektakel, bei denen unerwünschte Menschen im Namen der deutschen Biopolitik aussortiert werden.

Die Logik der Abschiebungen fußt auf einer vermeintlich natürlichen Ordnung der Dinge, die es rechtfertigt, Menschen aus dem Land zu schaffen, die hier angeblich nicht hingehören. Sökefeld entlarvt die Kategorie der sogenannten „sicheren Herkunftsländer“ als eine Erfindung, die wiederum die Kategorie der „Scheinasylanten“ hervorbringt. Beide Kategorien reproduzieren sich permanent selbst und legitimieren damit Abschiebungen als eine notwendige Praxis, um die Existenzordnung von Staaten zu gewährleisten.

Was am Ende bleibt, ist die dunkle Seite der Abschiebepraxis, bei der sogar der Tod der Abgeschobenen im Rückführungsland billigend in Kauf genommen wird.

Adolars Aha-Moment in dieser Folge: Vorsicht bei allem, was "natürlicherweise notwendig" erscheint! Es lohnt sich immer, zweimal hinzusehen und zu hinterfragen, was da eigentlich genau geschieht, zum Beispiel wenn Menschen abgeschoben werden.

Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.de

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Quellen in dieser Folge:

· Sökefeld, Martin 2022: „Sterben lassen. Das Spektakel der Abschiebung von Afghan:innen aus Deutschland“. In: Ethnoscripts. Zeitschrift für aktuelle ethnologische Studien, Bd. 24, Nr. 1: S. 267-295

· „Bio-Macht“. In: Wikipedia (URL abgerufen am 11.7.2024)
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1 year ago
28 minutes 53 seconds

Anthronaut - Der Ethnologie-Podcast
Einschulung als Übergangsritus - Was kann die Ethnologie dazu beitragen?
Auf der Lunis Raumstation lernt Adolar etwas über die Lebensphasen eines Sterns. Er fragt sich, was eigentlich die wichtigsten Phasen im Leben von uns Menschen sind und wie wir diese zelebrieren? So kommt er auf das ethnologische Konzept der Übergangsriten, das der deutsch-französische Ethnologe Arnold van Gennep im Jahr 1909 vorgestellt hat.

Wir schauen uns in dieser Folge Übergangsriten im Zusammenhang mit der Einschulung etwas genauer an. Was passiert eigentlich mit einem Kind, wenn es vom Kindergarten in die Grundschule kommt? Wie nehmen Eltern diesen Übergang wahr, auch ihren eigenen? Und welche Rituale und Objekte können bei so einem wichtigen Übergang von Bedeutung sein?

Adolars Aha-Moment in dieser Folge: Sogar ein über 100 Jahre altes Konzept der Ethnologie kann noch immer sehr interessante Erkenntnisse über unser heutiges Leben liefern. Erstaunlich!

Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.de

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Quellen in dieser Folge:

· Johannsmann, Christian 2019: „Übergangsrituale beim Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule - Ethnologische Anwendungsperspektiven in der Frühpädagogik durch einen ‚ethnologischen Klassiker‘?“. In: Klocke-Daffa, Sabine (Hrsg.): Angewandte Ethnologie. Perspektiven einer anwendungsorientierten Wissenschaften. Wiesbaden: Springer, S. 299-314

· Van Gennep, Arnold 2005: Übergangsriten (Les rites de passage). Frankfurt / Main: Campus Verlag
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1 year ago
19 minutes 51 seconds

Anthronaut - Der Ethnologie-Podcast
Das ist der Auftakt der mehrteiligen Podcast-Reihe „Dinge, die wir sind“.

Nach langem Suchen hat Adolar die Packstation des Galactic Parcel Service gefunden und nimmt sein lange erwartetes Paket in Empfang. Es enthält einen Gegenstand, der etwas mit Adolars eigener Biografie zu tun hat. Dieser Gegenstand löst Gefühle in ihm aus – und Adolar fragt sich: Woher kommt eigentlich diese starke Verbindung zwischen uns Menschen und den Dingen um uns herum? Wie kann das sein, dass Dinge so viel in uns auslösen?

Mit einem Text von Hans Peter Hahn nähern wir uns diesen Fragen an. Wir sprechen über den Substanz-Charakter von Dingen, über Gegenstände als „widerständige Gegenüber“ und was es bedeutet, Gegenstände zu empfinden.

Für Crew-Mitglieder erscheinen zusätzlich vier Exklusiv-Folgen, in denen die Themen der öffentlichen Folgen weiter vertieft werden.

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Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/

Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.de

Quellen in dieser Folge:

· Hahn, Hans Peter 2005: Materielle Kultur. Eine Einführung. Berlin: Reimer Verlag