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Astromanie – Dein Wegweiser durch die Welt der Astrologie
Martin Sebastian Moritz
32 episodes
6 days ago
Astromanie – Astrologie, aber spicy 🔥 Warum begegnen wir immer wieder denselben Mustern? Warum überfordern uns Krisen, obwohl sie uns wachsen lassen könnten? Und wie entdecken wir unser verborgenes Potenzial? Ich bin Martin Sebastian Moritz – Astrologe, Trendforscher & Psychotherapeut – und hier bekommst du Astrologie mit Tiefgang, Humor & ohne Klischees. Geburtshoroskope, Planetenzyklen & psychologische Muster – für Astronerds & alle, die tiefer eintauchen wollen in biografische Rhythmen, kollektive Entwicklungen & die Magie der Deutung.
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Astromanie – Astrologie, aber spicy 🔥 Warum begegnen wir immer wieder denselben Mustern? Warum überfordern uns Krisen, obwohl sie uns wachsen lassen könnten? Und wie entdecken wir unser verborgenes Potenzial? Ich bin Martin Sebastian Moritz – Astrologe, Trendforscher & Psychotherapeut – und hier bekommst du Astrologie mit Tiefgang, Humor & ohne Klischees. Geburtshoroskope, Planetenzyklen & psychologische Muster – für Astronerds & alle, die tiefer eintauchen wollen in biografische Rhythmen, kollektive Entwicklungen & die Magie der Deutung.
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Episodes (20/32)
Astromanie – Dein Wegweiser durch die Welt der Astrologie
Folge 32: Chiron, der verwundete Heiler - Trost und Intimität im Horoskop

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Astromanie. Heute geht es um Chiron. Um den verwundeten Heiler. Und vor allem darum, wie ich mit Chiron im Horoskop arbeite. Nach meinem Verständnis hat Chiron sehr viel mit Intimität zu tun. Mit Trost. Und mit der Frage, wie wir mit unseren Wunden leben – und wie nah wir anderen Menschen mit ihnen kommen dürfen.Warum also Chiron? Zum einen, weil im Januar im Rahmen meiner Astro-Lounge eine dreiteilige Chiron-Reihe startet. Zum anderen, weil ich bei berühmten Persönlichkeiten immer wieder sehe, wie deutlich Chiron biografisch wirkt. Ein aktuelles Beispiel ist Brigitte Bardot.Sie wird bis heute als Ikone gefeiert: schön, sinnlich, unvergessen. Gleichzeitig war sie zutiefst verbittert, homophob, voller Hass, politisch radikalisiert. Auch die Beziehung zu ihrem einzigen Sohn war von Ablehnung geprägt. Und dennoch engagierte sie sich mit großer Hingabe für den Tierschutz. Im Horoskop finden wir Chiron im sechsten Haus – unter anderem das Haus der Haustiere – auf ihrem Zwillingsmond. Diese Verschiebung von Fürsorge auf einen Bereich und radikale Abwendung von Menschen begegnet mir immer wieder. Tiere als Projektionsfläche für Liebe, weil die Enttäuschung über Menschen zu groß geworden ist.Damit sind wir beim Mythos Chiron. Entdeckt wurde er 1977, in einer Zeit großer gesellschaftlicher Umbrüche. Mythologisch ist Chiron ein Zwitterwesen, halb Mensch, halb Pferd. Gezeugt von Kronos, der sich in Pferdegestalt einer Nymphe näherte. Diese schämte sich für das Kind und verstieß es. Chiron wuchs zurückgezogen auf, entwickelte heilerische Fähigkeiten, wurde Lehrer vieler Helden – und blieb doch selbst unheilbar verwundet. Seine Wunde heilte nie vollständig. Sie wurde immer wieder aktiviert.Astrologisch zeigt Chiron genau dort im Horoskop eine Verletzung, die tief sitzt. Eine Wunde, die oft nicht offen sichtbar ist, sondern kompensiert, überdeckt oder verleugnet wird. Gerade in einer Leistungsgesellschaft ist wenig Raum für Schwäche. In meiner Arbeit frage ich deshalb immer: Wie wurde mit dieser Wunde in der Kindheit umgegangen? Gab es Trost oder Scham? Mitgefühl oder Verdrängung?Ich sage oft: Dort, wo Chiron steht, liegt das größte Potenzial für Intimität. Und Intimität hat nichts zwangsläufig mit Sexualität zu tun. Man kann Sex haben und dabei vollkommen unberührt bleiben. Intimität entsteht dort, wo man sich zeigen darf – mit Unsicherheit, mit Narben, mit Dingen, für die man sich schämt. Ohne bewertet zu werden. Ohne Mitleid. Sondern mit echtem Mitgefühl.In der Paartherapie arbeite ich genau damit. Hinter Reizbarkeit, Bissigkeit oder Rückzug liegt fast immer ein Gefühl von Hilflosigkeit oder Angst. Wenn Menschen sich trauen, diese Ebene zu zeigen, entsteht Verbindung. Besonders dann, wenn sich ähnliche Chiron-Themen begegnen. Ich nenne das gern: gemeinsam Wunden lecken. Wie Tiere es tun, wenn sie verletzt sind. Oder wie Narben, die verheilen – oder manchmal noch einmal geöffnet werden müssen, damit sie richtig zusammenwachsen.Chiron steht zwischen Saturn und Uranus. Zwischen Körper und Geist. Seine Umlaufzeit beträgt etwa 50 Jahre, seine Bahn ist hoch elliptisch. Er ist ein Grenzgänger – astrologisch wie symbolisch.Je nach Element zeigt sich die Wunde unterschiedlich: In Feuerzeichen geht es um Identität und Selbstwert, oft überkompensiert durch Stärke. In Erdzeichen um Sicherheit, Körperlichkeit und Halt. In Luftzeichen um Nähe, Distanz und Verstehen. In Wasserzeichen um tiefe emotionale Verletzungen, Angst vor Verlust oder Ohnmacht.Zum Schluss noch der Hinweis auf meine dreiteilige Chiron-Reihe in der Astro-Lounge: Am 10. Januar geht es um Chiron in den zwölf Häusern, am 14. Februar um Chiron-Aspekte und am 14. März um Chiron in Beziehungen. Alle Termine werden aufgezeichnet, man kann also auch später einsteigen. Alle Infos und die Anmeldung findet ihr auf meiner Webseite unterhttps://astro-via.com/astrologie-lerngruppe-astrolounge-horoskopdeutung/

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6 days ago
35 minutes 9 seconds

Astromanie – Dein Wegweiser durch die Welt der Astrologie
Folge 31: Neumond in Schütze - Neptunische Träume oder wonach wir uns wirklich sehnen

Herzlich willkommen zu Folge 31. Warum ist dieser letzte Neumond des Jahres 2025 ein bisschen bittersüß? Weil er zwar im optimistischen Zeichen Schütze stattfindet, aber ein unbequemes Quadrat von Neptun bekommt. Der Schütze will höher, schneller, weiter, er will glauben, hoffen, planen, wachsen. Neptun dagegen bringt Sehnsucht, Vernebelung, Illusion und Desillusionierung. Und genau dieses Spannungsfeld nehmen wir heute unter die Lupe.

Jupiter steht für Visionen, Sinn, Weite und das Glücksversprechen, dass es „schon gut gehen wird“. Beim Schützen passt das perfekt. Da ist dieses Bild vom Zentauren mit Pfeil und Bogen: Der Pfeil fliegt ins Universum, wir sehen nicht, wo er ankommt, und manchmal geht es genau darum. Nicht um das Ziel, sondern um die Reise. Feuer muss brennen. Es gibt in diesem Zeichen eine Selbstverständlichkeit, fast so ein „Die Welt ist meine Auster“. Und zugleich ist in diesem Optimismus immer auch die Möglichkeit von Ernüchterung eingebaut.

Fische ist feiner, ambivalenter, widersprüchlicher. Es sind zwei Fische, die in entgegengesetzte Richtungen schwimmen und doch verbunden bleiben. Da ist der Wunsch nach Auflösung, nach dem Entkommen aus dem Alltag, nach Erlösung. Fische hat viel mit Träumen, Visionen, Kreativität und Mitgefühl zu tun, aber auch mit Selbstaufgabe. Neptun verstärkt diese doppelte Bewegung: Verzauberung und Enttäuschung liegen nah beieinander. Täuschung und Enttäuschung sind zwei Seiten derselben Münze. Und genau das ist die Botschaft dieses Quadrats: Pass auf, wo du dich zu leicht verführen lässt. Pass auf, wo Hoffnung unrealistisch wird.

Ich kenne diese Dynamik auch persönlich. In meinem Horoskop steht Neptun im Quadrat zu Jupiter, und mein Vater hat mich als Kind oft „Traumtänzer“ genannt. Ich konnte wunderbar abdriften, in Hörspiele, Filme, Fantasiewelten. Und ehrlich gesagt: Das machen wir alle. Wir tauchen ein, wir projizieren, wir knüpfen an Bilder Gefühle. Und in meiner Arbeit als Paartherapeut und astrologischer Berater sehe ich täglich, wie stark dieses Thema ist. Menschen kommen mit Plänen, Sehnsüchten, Hoffnungen.

In Beziehungen zeigt sich Jupiter-Neptun oft als Idealbild: die große Liebe, der Seelenverwandte, dieses „bis dass der Tod uns scheidet“. Aber je größer das Ideal, desto größer die Fallhöhe. Enttäuschungen entstehen manchmal aus winzigen Situationen. Einer sagt: „Ich habe dir doch den Tisch repariert, ich war einkaufen, ich habe mich da durchgequält, nur dir zuliebe.“ Und der andere denkt: „Ich will nicht, dass du es mir zuliebe machst, ich will, dass du es gern machst.“ Oder jemand kündigt eine Überraschung an, und am Ende ist es etwas Banales. Gut gemeint, aber schlecht gelesen. Dann kippt Liebe in Frust, weil Erwartungen nicht übereinstimmen.

Was hilft in diesem neptunischen Gelände? Selbstklärung. Ich arbeite gern mit Schulz von Thun: Jede Nachricht hat mehrere Ebenen. Besonders wichtig ist die Selbstkundgabe. Statt „Guck mich nicht so böse an“ lieber: „Ich werde unsicher, wenn ich deinen Blick nicht deuten kann.“ Das ist weniger Angriff und mehr Verbindung. Es entwirrt den Kuddelmuddel, bevor er sich festzieht.

Und genau deshalb passt dieser Neumond so gut ans Jahresende. Wir sind oft ausgelaugt, zwischen Weihnachten und Silvester schwingen Hoffnung und Müdigkeit gleichzeitig. Wir ziehen Bilanz: Was war schön? Was war bitter? Wo habe ich mich getäuscht? Was ist trotzdem kostbar gewesen? Vielleicht ist das die stille Einladung dieses Neumonds: Träume nicht wegwerfen, aber sie erden. Ideale nicht verteufeln, aber sie entkleben. Und die kleinen, echten Dinge mitnehmen, die uns wirklich tragen.

Zum Schluss noch einmal der Hinweis auf den Astro Evolution Kongress vom 2. bis 11. Januar. Kostenlos während des Kongresses, und wer möchte, kann den Premiumzugang für 59 Euro buchen. Ich spreche über den Deszendenten und seinen Herrscher. Link in den Show Notes. Ich wünsche euch viel Freude beim Zuhören.



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2 weeks ago
32 minutes 23 seconds

Astromanie – Dein Wegweiser durch die Welt der Astrologie
Folge 30: Vollmond in Zwillinge - Ist doch alles in Ordnung, oder?

Vollmond in Zwillinge – „Ist doch eigentlich alles gut, oder?“
Der Vollmond in Zwillinge fällt in die Schütze-Zeit und bringt damit eine Achse ins Bewusstsein, die zwischen Klagen und Hoffnung, zwischen Neugier und Übertreibung, zwischen Ambivalenz und Begeisterung pendelt. Daher der Titel: „Ist doch eigentlich alles gut, oder?“ Diese Frage ist gleichzeitig ernst gemeint und ein bisschen ironisch. Typisch Zwillinge-Schütze. Zwillinge ist kritisch und neugierig holt alles ins Bewusstsein, was stört, irritiert oder Fragen aufwirft, während Schütze sofort mit dem Impuls reagiert, alles größer, heller und euphorischer zu machen. Die Herausforderung liegt darin, weder in Zynismus noch in einen 'Alles wird toll' -Film zu rutschen, sondern sich selbst im eigenen Fokus wiederzufinden.

Zwillinge-Mond, Schütze-Sonne und Vorweihnachtsglück im Glühweinformat
Der Vollmond wirft grelles Licht auf mentale Zwillinge-Muster, Bewertungen, Kommunikation und kleine Gedankenreflexe, die sonst untergehen. Genau in diese Stimmung fällt die Vorweihnachtszeit mit langen Nächten, kurzen Tagen und Glühweinmomenten, die wärmen, schmecken und sich am nächsten Tag rächen. Der Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei in Berlin Prezlauer Berg mit seinen Backsteinmauern, dem Duft nach Tanne und Strömen von Alkohol wird zu einem Beispiel dafür, wie gesellschaftliche Erwartungen funktionieren. Wer nicht mittrinkt, muss sich rechtfertigen. Manche trinken aus Vorweihnachts-Ritual, manche aus Freude, manche, weil es dazu gehört. Andere fliehen vor dem Weihnachtsrummel gleich ganz in den Süden und sagen: „Das ist mir alles zu viel Kommerz.“ Schütze lässt grüßen – die Suche nach Sinn, nach Weite, nach etwas, das nicht so überfrachtet ist mit Erwartungen.

Hinterhofchor
Mitten in diese Zwillinge-Schütze-Stimmung fällt meine Teilnahme an einer Chorgruppe in einem gemütlichen kleinen Hinterhof, der eigentlich ein Frauenchor ist – bis plötzlich ein Mann in der Tür steht, nämlich meine Wenigkeit. Ein kurzer irritierter Blick, dann der Satz: „Warum nicht?“ Und schon entsteht ein Moment, der alles in Bewegung bringt. Ein Bariton zwischen drei- und vierstimmigen Frauenstimmen, ein Gefühl von „Das macht richtig Freude“, ein Raum, der warm wird, weil Menschen bereit sind, jemanden spontan aufzunehmen. Zwillinge ergreift diese Gelegenheit, etwas skeptisch: "Mal sehen, ob das überhaupt etwas für mich ist?", Schütze bringt die große Freude.

Dieses Zwillinge-Schütze-Spiel begegnet mir auf auf überfüllten Bahnsteigen und im Speisewagen der Deutschen Bahn. Ein Kellner, der sagt, Suppen seien „Urschleim“ und gingen immer, verwandelt Chaos in ein kleines Kabaret. Selbst die quäkige Stimme einer Mitreisenden im Flugzeug – nervtötend bis zur Schmerzgrenze – führt dazu, dass Fremde sich wortlos verbünden und anfangen zu lächeln. Zwillinge registriert die Reize, Schütze bricht den Bann.

Zwillinge-Kritik, Schütze-Funken und ein Weltbild im Wandel
Parallel dazu verändert sich die Welt spürbar: Selbstbedienungskassen, QR-Code-Restaurants, künstliche Stimmen, Gesichter mit Lotus-Effekt auf neuen Fernsehern, Bilder, die nichts Echtes mehr haben. Der Begriff „Entmenschlichung der Gesellschaft“ bekommt Gewicht, gerade wenn Sinnlichkeit und Wahrnehmung so stark reagieren wie bei einem Stier mit Jungfrau-AC. Gleichzeitig entsteht ein Gegentrend: der Wunsch nach echten Stimmen, echten Gesichtern, echtem Kontakt. Selbst ein Manuskript, das aus Versehen von KI verfälscht wurde und komplett neu geschrieben werden musste, erinnert daran, dass Authentizität mehr ist als ein Stil – es ist ein Bedürfnis. Zwillinge sieht, was bröckelt. Schütze erkennt, was bleibt.

Kleine Funken
Zwischen Kritik und Zuversicht entsteht ein Alltag, der nur mit einem bewussten inneren Fokus zu meistern ist. Kleine Gesten wie ein Kompliment im Supermarkt, ein kurzer Blickwechsel, eine Stimme, die berührt, werden zu Gegenpolen zum mentalen Dauerfeuer.

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1 month ago
31 minutes 25 seconds

Astromanie – Dein Wegweiser durch die Welt der Astrologie
Folge 29: Neumond in Skorpion - Der Enthüllungsmond - Jetzt kommt alles ans Tageslicht

Neumond im Skorpion – Der Enthüllungsmond.

Willkommen zu Folge 29 von „Astromanie“. In dieser Episode geht es um einen Neumond, der nicht leise anklopft, sondern die Tür aufstößt. Der Neumond auf 28 Grad Skorpion sitzt direkt auf Lilith, steht in Opposition zu Uranus im Stier und gleichzeitig in Trigon zu Jupiter im Krebs sowie zu Saturn und Neptun in den Fischen. Kurz gesagt: ein kosmisches Setting, das nach Ehrlichkeit, Klarheit und innerer Häutung ruft.

Ich nenne diesen Neumond den Enthüllungsmond, weil er genau dort ansetzt, wo wir uns am liebsten rauswinden würden: bei unseren Kontrollthemen, bei alten Verletzungen, bei den Geschichten, die wir uns selbst schon zu lange erzählen. Skorpion ist ein fixes Wasserzeichen – stilles, tiefes Wasser, in dem vieles verborgen bleibt, bis etwas es aufwirbelt. Dieser Neumond ist genau so ein Moment: Das, was wir nicht sehen wollen, zeigt sich trotzdem. In Beziehungen, im Beruf, in Familienmustern, im eigenen Selbstbild.

In der Folge erzähle ich, was Transformation jenseits der Gummiwort-Ebene bedeutet. Nicht nur als dramatischer Schnitt, sondern auch als langsamer Prozess, wie eine Schlange, die sich häutet: Die alte, zu enge Schicht wird brüchig, darunter kommt etwas Frisches, Verletzliches, aber Lebendiges zum Vorschein. Ich spreche darüber, warum Loslassen oft so schwer ist, weshalb wir an Menschen und Situationen festhalten, die uns gar nicht guttun, und wie Skorpion-Energie uns helfen kann, ehrlicher mit uns selbst zu werden.

Ein Schwerpunkt liegt auf Lilith, dem Schwarzen Mond. Ich gehe auf den Mythos ein – Lilith als erste Frau Adams, gleichwertig erschaffen und doch verbannt, weil sie sich nicht unterordnen wollte – und übertrage das auf unser heutiges Erleben. Lilith im Skorpion-Neumond bringt Empörung über Ungerechtigkeit, innere Stinkefinger-Momente und das Gefühl, mit bestimmten patriarchalen oder rigiden Strukturen endgültig durch zu sein. Sie zeigt aber auch, wo wir selber unbequem sind, wo wir anecken und warum das nicht nur ein Problem, sondern auch eine Ressource sein kann.

Dazu kommen die unterstützenden Wassertrigone: Jupiter verstärkt emotionale Tiefe und das Bedürfnis, sich zuzumuten – mit allem, was da ist. Saturn erinnert uns daran, dass Resilienz nicht heißt, nichts zu fühlen, sondern immer wieder aufzustehen. Und Neptun bringt Träume, Bilder und Fantasien ins Spiel, die uns Hinweise geben, wo es für uns weitergeht. In der Folge verbinde ich diese Konstellationen mit Beispielen aus meiner Arbeit als Therapeut und Moderator: Krisen in Beziehungen, Enthüllungen, Affären, Kontrollverlust, Schuldgefühle, Scham und die Frage, wie man aus all dem wieder Kraft ziehen kann.

Ich spreche darüber, was Verantwortung im Unterschied zu Schuld bedeutet, wie wir als Erwachsene mit unseren Ecken und Kanten leben können und warum es manchmal heilsamer ist, die eigene Unvollkommenheit anzunehmen, statt weiter ein perfektes Bild aufrechtzuerhalten. Es geht um Temperament, um übernommene Familienmuster, um das Gefühl, andere nicht enttäuschen zu wollen – und darum, wie sehr uns genau das in innere Ketten legen kann.

Natürlich erzähle ich auch Persönliches: zum Beispiel, wie ich fast diesen Neumond verpasst hätte, weil ich gerade ein YouTube-Video über „Skorpion und die Liebe“ geschnitten habe, und wie ich selbst in die Falle getappt bin, zu viel Kontrolle an künstliche Intelligenz abzugeben, statt bei meiner eigenen Stimme zu bleiben. Sehr skorpionisch: in den Spiegel schauen, die eigene Beteiligung erkennen und dann neu entscheiden, wie es weitergehen soll.

#neumondimskorpion #neumond #skorpion #astromanie #astrologiedeutsch #psychologischeastrologie #lilith #uranus #jupiter #saturn #neptun #transformation #selbstermächtigung #loslassen #beziehungen #podcastfolge #astropodcast

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1 month ago
31 minutes 19 seconds

Astromanie – Dein Wegweiser durch die Welt der Astrologie
Folge 28: Uranus zurück in Stier - Werte im Stresstest: Was trägt, was kippt?

Uranus ist zurück im Stier, und dieser Moment fühlt sich an wie ein kosmisches Innehalten. Ein Schritt zurück, um noch einmal genauer hinzuschauen, bevor es endgültig weitergeht. Ein letzter Anstoß, ein Wake-Up-Call, der uns fragt: Was hat noch Wert? Was gibt Sicherheit? Und woran halten wir fest, obwohl es längst zu eng geworden ist? Uranus im Stier bleibt bis Mai 2026 – doch sein kurzer Rückkehrimpuls jetzt ist entscheidend. Es ist, als hätte er noch etwas vergessen, eine offene Rechnung, ein Thema, das wir nicht überspringen dürfen. Stier steht für Stabilität, Ressourcen, Eigentum, Finanzen, Körper, Gewohnheit und das, was dauerhaft sein soll. Uranus dagegen steht für Veränderung, Innovation, Umsturz und plötzliche Erkenntnis. Es kann sich anfühlen, als würde jemand den Teppich unter den Füßen wegziehen – oder aber wie ein frischer Luftzug, der uns an Fenster führt, die wir vorher nie bemerkt haben.Ein kosmischer Rückblick – und ein zweiter AnlaufUranus kommt zurück, um die großen Stier-Themen noch einmal neu zu beleuchten: Boden, Besitz, Nahrung, Wert, Geld. Was war selbstverständlich, ohne jemals hinterfragt worden zu sein? Wo haben wir uns eingerichtet – bequem, aber unbeweglich? Es geht nicht darum, alles wegzuwerfen. Es geht darum, neu zu spüren, was trägt. Bei jedem Uranus-Transit ist sicher: Danach ist nichts wie vorher. Aber das bedeutet nicht zwingend Verlust. Es bedeutet Bewegung. Es bedeutet Wahrheit. Und oft bedeutet es: Der Weg, den wir bisher gegangen sind, hat uns weit gebracht – aber nicht weit genug.Der Klimagipfel in Belém Fast auf die Minute synchron mit dem Rücklauf von Uranus in den Stier startet der Klimagipfel COP30 in Belém, mitten in Amazonien. Die Themen spiegeln das Stiermotiv gestochen scharf: Erde, Ressourcen, Ökosysteme, Gerechtigkeit. Es geht darum, ob das 1,5-Grad-Ziel noch erreichbar ist, wie indigene Lebensräume geschützt werden können und wie die Weltgemeinschaft Verantwortung teilt. Der Amazonas gilt als „Lunge des Planeten“, und sein Schutz ist buchstäblich Überlebensfrage. Uranus im Stier sagt: Boden ist nicht selbstverständlich. Rohstoffe sind nicht einfach da. Sicherheit entsteht nicht, weil etwas schon immer so war – sondern weil wir bereit sind, aktiv Verantwortung zu übernehmen.New York – soziale Stabilität als WertAuch in New York zeigt sich ein uranischer Ruck. Der progressive Politiker Zohran Mamdani will die Stadt bezahlbar machen. Wohnen – ein Stier-Thema schlechthin – soll wieder möglich werden. Er fordert Mietpreisbremsen, sozialen Wohnungsbau, Rechte für LGBTQ-Menschen, den Schutz reproduktiver Rechte und eine Stadt, in der nicht nur die Reichsten überleben. Es ist ein politischer Ausdruck dessen, was Uranus im Stier fragt: Sicherheit für wen? Was ist ein Menschenleben wert? Und wie definieren wir Wohlstand neu? Seine Popularität zeigt, wie sehr sich Menschen nach echter, greifbarer Stabilität sehnen – nicht als Besitz, sondern als Lebensrealität. Körper, Ernährung, Geld Uranus im Stier wirkt nicht nur global, sondern tief persönlich. Er rüttelt an unserem Verhältnis zu Geld, Besitz, Gewohnheit und Körper. Essen wird moralisiert. Fleisch oder vegan – die Debatte ist emotional aufgeladen. Gleichzeitig entstehen skurrile Ideale, die unsere Körper zu Projekten machen. Stier erinnert: Wir haben einen Körper. In der Ernährung zeigt sich die Polarisierung besonders deutlich. Vegan wird als moralisch verkauft, Fleisch als Verbrechen – und auf einmal fühlt sich alles falsch an. Uranus fordert uns auf, uns selbst zu fragen: Was ist für mich wahr? Was nährt mich wirklich? Auch Geldsysteme verändern sich rasant. Bargeld verschwindet, digitale Zahlungsmethoden werden Standard. Ein Finger wird zum Schlüssel, Daten zu Währung. Das kann frei machen – oder abhängig. Uranus zeigt Möglichkeiten, aber auch Risiken. Was bedeutet Reichtum, wenn Sicherheit nicht mehr an Materielles gebunden ist, sondern an Gemeinschaft, Flexibilität, innere Stabilität?

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2 months ago
28 minutes 53 seconds

Astromanie – Dein Wegweiser durch die Welt der Astrologie
Folge 27: Vollmond in Stier - Der Genuss- oder Lustmond

Diesmal dreht sich alles um den Vollmond im Stier – eine Zeit, die wie gemacht ist, um still zu werden, durchzuatmen und zu spüren, was uns wirklich nährt. Der Vollmond im Stier klingt schon nach Wärme, Erdung und Genuss, und genau darum geht es: Was haben wir? Was brauchen wir? Was ist vielleicht zu viel geworden? Und womit füllen wir uns auf – seelisch, emotional, körperlich?

Ich sitze in Berlin, die Sonne scheint, und während draußen die Tage kürzer werden, leuchtet uns dieser Vollmond mitten in der Skorpion-Zeit wie eine sinnliche Erinnerung daran, dass Fülle und Dankbarkeit immer da sind – auch im November, diesem grauen Übergangsmonat zwischen Rückzug und Neubeginn. Der Vollmond im Stier bringt uns auf die Spur unserer Werte: auf das, was wir wirklich schätzen, auf das, was wir behalten wollen, und auch auf das, was wir endlich loslassen dürfen.

Ich erzähle in dieser Folge sehr persönlich, was es bedeutet, wenn die Stier-Energie in unser Leben tritt – und warum der Mond im Stier astrologisch als „erhöht“ gilt. Es ist die Energie des Ausatmens, der Erdung, des Genießens. Essen, Trinken, Körperlichkeit, Sinnlichkeit – alles, was uns nährt, gehört dazu. Und manchmal eben auch die Frage: Was davon tut mir wirklich gut?

Ich spreche über das Thema Essen und Emotionen, über Diäten, Restaurants, steigende Preise und den schmalen Grat zwischen Genuss und schlechtem Gewissen. Warum machen uns Mahlzeiten manchmal glücklich – und manchmal müde oder leer? Warum geben wir Geld für Dinge aus, die uns gar nicht nähren? Ich teile Geschichten aus meinen Therapiesitzungen, wo Ernährung, Alltag und Selbstfürsorge eine Rolle spielen, und erzähle, wie ich selbst versuche, meine Bedürfnisse besser zu spüren.

Weil Stier eben nicht nur mit Genuss, sondern auch mit Besitz und Wertschätzung zu tun hat, geht es in dieser Episode auch ums Einkaufen, um Geld, um Konsum und darum, wie wir über Dinge denken, die wir besitzen. Ich erzähle von meiner Zeit im Second-Hand-Laden, von meiner Liebe zu Vinted (unbezahlte Werbung!) und von der Freude, Dinge weiterzugeben, statt sie wegzuwerfen. Ein Mantel, den ich vor zwei Jahren nicht gekauft habe, taucht plötzlich für 40 Euro wieder auf – und wird zu meinem Lieblingsstück.

Diese Geschichten sind nicht nur Anekdoten, sondern Ausdruck einer astrologischen Haltung: Stier ist Nachhaltigkeit. Stier ist das, was bleibt. Es geht darum, bewusster mit unseren Ressourcen umzugehen – Geld, Zeit, Energie, Kleidung, Nahrung, Gefühle. Das alles sind Werte. Und in einer Welt, die oft laut, schnell und überreizt ist, ist die Stier-Energie wie ein Gegengewicht: langsam, körperlich, sinnlich, echt.

Ich spreche auch über Emotionen, über das „Festhalten“ – an Dingen, an Menschen, an Erinnerungen – und darüber, wie wir lernen können, Energie umzuwandeln. Der Vollmond im Stier ist dafür wie gemacht. Ich erzähle, wie man negative Erfahrungen neu bewerten kann, wie Dankbarkeit entsteht, wenn man bewusst hinschaut, und warum selbst meine beiden Kater Cookie und Toffee ein astrologisches Lehrstück sind: sie zeigen, was Nähe, Zugehörigkeit und Fürsorge bedeuten.

Dann wird’s wieder kosmisch: Ich spreche über den bevorstehenden Rücklauf des Uranus von Zwillinge zurück in den Stier. Ein astrologisches Großereignis! Uranus steht für Umbruch, Freiheit, Innovation – und wenn er sich rückwärts bewegt, bringt er Themen zurück, die wir noch nicht vollständig verstanden haben. Uranus im Stier stellt unsere Vorstellungen von Sicherheit, Besitz, Geld, Natur, Ernährung und Körpergefühl auf den Kopf. Wir sehen gesellschaftliche Brüche, aber auch neue Chancen, nachhaltiger zu leben.

Ich erkläre, was das astrologisch bedeutet, ziehe Bezüge zu früheren Uranus-Zyklen und erzähle, warum diese Rückkehr jetzt – mitten in einer Zeit der Neuordnung – so wichtig ist. Und ja, auch Prinz Andrew und andere öffentliche Figuren spielen in diesem astrologischen Kontext eine Rolle, wenn es um Macht, Werte und moralische Verantwortung geht.


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2 months ago
31 minutes 24 seconds

Astromanie – Dein Wegweiser durch die Welt der Astrologie
Folge 26: Neumond in Waage - Ein Neubeginn für Beziehungen

Neumond in Waage – Die leise Macht der Diplomatie | Astromanie Folge 26

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Astromanie!
Ja, wir sind tatsächlich schon bei Folge 26, und heute geht’s um ein Thema, das so sanft daherkommt, wie es unterschätzt wird: den Neumond in Waage. Und der hat es in sich – denn er fällt fast zeitgleich mit Neptuns Rückzug in sein Domizil Fische zusammen. Zwar nur für ein paar Monate, bis Ende Januar, aber astrologisch ist das durchaus signifikant. Dazu kommt ein Quadrat von Jupiter, das diesen Neumond nicht direkt „in die Zange“ nimmt, ihn aber merklich aufbläht – mit großen Erwartungen, viel Gefühl und der Frage: Wie viel Harmonie ist echt, und wo kippt sie ins Beschönigende?

In dieser Folge reflektiere ich, wie du die kommenden zwei Wochen astrologisch und psychologisch nutzen kannst.
Denn die Waage will keine Ruhe um jeden Preis – sie will Ausgleich, Verständnis, Verbindung. Aber diese feine Kunst des Gleichgewichts ist gar nicht so leicht, wenn Jupiter im Quadrat unsere Maßstäbe dehnt und Neptun im Fischezeichen die Grenzen zwischen Traum und Realität wieder aufweicht.

Wir kommen ja gerade vom Vollmond in Widder, der Mut, Klarheit und Selbstbehauptung forderte. Jetzt schwenkt das Pendel um 180 Grad in die andere Richtung: Waage-Energie. Kein Tier, keine Gestalt, sondern ein Objekt – die Waagschalen. Immer zwei. Immer in Bewegung. Und genau darum geht’s: Nicht statisch „ausgeglichen“ sein, sondern ständig ausgleichend wirken. Hoch und runter, mal zuhören, mal sprechen, mal Raum geben, mal Rückzug nehmen.

Waage ist Luft, also mental, sozial, kommunikativ – kein Wasserzeichen, kein Gefühlsbad. Sie braucht Distanz, um zu verstehen, nicht Nähe, um zu verschmelzen. Aber genau da liegt die Spannung: Der Wunsch nach Harmonie kann leicht in Vermeidung kippen. Und das ist die große Lektion dieses Neumonds.

Ich erzähle in dieser Folge, warum „nett“ manchmal die kleine Schwester von Selbstverleugnung ist, wie man auf charmante Weise Grenzen zieht und warum Diplomatie nichts mit Feigheit zu tun hat, sondern mit Bewusstsein.
Denn echte Balance entsteht nicht durch Gleichmacherei, sondern durch das Wechselspiel der Gegensätze.

Wir sprechen auch darüber, warum viele Menschen mit Mond in Waage (egal ob transitär oder im Geburtshoroskop) besonders empfindlich auf Disharmonie reagieren, wie Luftzeichen mit Emotionen umgehen – und warum die größte Angst des Elements Luft das „Zuviel“ an Gefühl ist. Waage will verstehen, nicht versinken. Sie braucht frische Luft, Bewegung, Austausch – kein emotionales Ersticken.

Und während Neptun in Fische die Schleier wieder dichter zieht, hilft uns dieser Neumond, unsere sozialen und inneren Verbindungen klarer zu definieren.
Was ist echt, was ist Projektion?
Was ist Diplomatie – und was nur Angst vor Ablehnung?

Natürlich geht’s auch um Jupiter, der diesen Neumond mit einem Quadrat herausfordert. Wenn Jupiter Erwartungen aufbläht, neigen wir dazu, zu viel zu wollen – von uns selbst, von anderen, vom Leben. Die Waage sucht Harmonie, Jupiter aber übertreibt gern. Die Folge: Wir könnten zu sehr gefallen wollen oder in Beziehungen emotional zu viel hineinlesen. Und genau da hilft der Waage-Mond: Distanz schaffen, reflektieren, nachfragen, bevor wir reagieren.

Manchmal ist das Diplomatischste, was man tun kann, einfach eine Nacht drüber zu schlafen. Keine impulsiven Mails, keine Sprachnachrichten im Affekt, kein Drama auf Social Media. Stattdessen: erst mal stehen lassen.
Waage ist das Zeichen der Spiegelung – und jeder Spiegel braucht Licht, aber auch Abstand, um klar zu reflektieren.

In dieser Folge erzähle ich außerdem eine kleine Alltagsanekdote über ein „Männershooting“, das sich als vages Lehrstück entpuppte: charmante Manipulation, elegante Abwehr – und am Ende das befreiende „Danke, aber nein danke“. Genau darum geht’s jetzt astrologisch: Nicht Wut, sondern Würde. Nicht Streit, sondern Stil.

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2 months ago
31 minutes 24 seconds

Astromanie – Dein Wegweiser durch die Welt der Astrologie
Folge 25: Vollmond in Widder - Der Mut-Mond

Vollmond in Widder – Der Mut-Mond | Astromanie Folge 25

So, es ist mal wieder soweit: Eine neue Folge von Astromanie ist da – und wir sind schon bei Nummer 25! Diesmal geht es um einen besonders spannenden Moment am Himmel: den Vollmond im Widder, der gleichzeitig mit einem seltenen Talentdreieck zwischen Pluto, Neptun und Uranus zusammenfällt. Alle drei sind rückläufig und bilden damit eine Art kosmischen Stromkreislauf, der uns auffordert, innezuhalten, Bilanz zu ziehen und mutige Entscheidungen zu treffen.

Ein Vollmond in Widder ist immer ein astrologisches Feuerwerk. Er steht für Neuanfang, Spontaneität, Instinkt, Impuls – kurz gesagt: für den Mut, einfach loszugehen. Widder ist das erste Tierkreiszeichen, das kardinale Feuer, der göttliche Funke. Während viele von uns noch mit den Nachwirkungen der langen Jungfrau–Fische-Zeit beschäftigt sind – der Phase der Selbstjustierung, der Gesundheit, der feinen Wahrnehmung –, kommt jetzt ein Impuls, der uns wachrüttelt: Schluss mit Grübeln, jetzt wird gehandelt.

Doch dieser Mut-Mond kommt nicht allein. Das kosmische Trio aus Pluto, Neptun und Uranus zieht im Hintergrund die Fäden. Pluto in Wassermann, Neptun in Widder (noch einmal auf 0 Grad, bevor er zurück in die Fische wandert) und Uranus in Zwillinge – alle drei auf den ersten Graden rückläufig. Dieses Rückwärtslaufen der Langsamläufer ist keine Bremse, sondern eine Einladung zur Bewusstwerdung. Was haben wir übersehen? Wo sind wir zu idealistisch, zu forsch, zu ungeduldig gewesen? Und wo dürfen wir uns endlich erlauben, neue Fehler zu machen – statt die alten zu wiederholen?

Der Vollmond in Widder ist eine Art kosmischer Muttest. Er konfrontiert uns mit der Frage: Wo stehe ich? Zwischen dem Wunsch nach Unabhängigkeit (Widder) und dem Bedürfnis nach Harmonie (Waage) entstehen Spannungen, die uns zwingen, ehrlich zu uns selbst zu sein. Gesunder Egoismus ist hier kein Schimpfwort, sondern eine Form von Selbstachtung. Wer zu sehr für andere lebt, verliert den Kontakt zum eigenen Feuer.

In dieser Folge spreche ich darüber, wie dieser Widder-Vollmond alte Muster aufbricht, neue Wege eröffnet und uns erinnert, dass Instinkt nichts mit Egoismus, sondern mit Lebendigkeit zu tun hat. Ich erkläre, warum dieser Mond uns erlaubt, endlich wieder „Ich will“ zu sagen – und warum das so wichtig ist, um in Balance zu bleiben.

Und es gibt noch eine zweite Geschichte: Ich erzähle euch von meinem Besuch auf dem Atlantis-Weltkongress in Zürich, wo ich einen Vortrag und einen Workshop gehalten habe – und dabei eine ziemlich irdische Lektion über Erwartungen, Realität und Selbstfürsorge gelernt habe. Es war ein Wochenende voller Erkenntnisse: über das eigene Ego, über gesunden Narzissmus und darüber, warum Enttäuschungen manchmal die beste Erdung sind.

Dieser Vollmond steht also nicht nur für Mut, sondern auch für das Zurückfinden zur eigenen Kraft. Für das Gefühl, wieder bei sich zu sein, nach Phasen der Verzettelung oder Erschöpfung. Wenn Pluto, Neptun und Uranus ihre rückläufige Energie bündeln, ist das wie ein kosmischer Reset: Wir sortieren, klären, justieren – und starten dann umso freier neu.

Ich teile in dieser Folge meine astrologischen Deutungen, persönliche Einsichten und natürlich auch ein paar Anekdoten aus Zürich. Und ich verrate, was als Nächstes auf meinem YouTube-Kanal geplant ist: neue Videos zu Neptun in Fische und Neptun in Widder, ebenso wie Uranus in Zwillinge und Uranus im Stier – damit ihr die großen Übergänge am Himmel besser verstehen und im Alltag nutzen könnt.

Wenn du also mehr wissen willst über:

  • die Bedeutung des Vollmonds im Widder

  • das Zusammenspiel von Pluto, Neptun und Uranus

  • was rückläufige Planeten uns wirklich lehren

  • und wie du deine Energie in dieser Phase neu kalibrieren kannst –
    dann ist diese Folge genau richtig für dich.



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3 months ago
29 minutes 29 seconds

Astromanie – Dein Wegweiser durch die Welt der Astrologie
Folge 24: Vorgeburtlicher Neumond - Karmische Hintergrundmusik im Horoskop

Astromanie Folge 24: Der karmische Neumond – Geheimnisse aus der vorgeburtlichen AstrologieWillkommen zu einer neuen Folge von Astromanie! Diesmal geht es nicht um den klassischen Vollmond oder Neumond, sondern um ein besonderes astrologisches Phänomen: den vor­geburtlichen Neumond, auch karmischer Neumond genannt. Dieses Thema habe ich gerade erst auf dem Kongress des Deutschen Astrologenverbandes in Bonn vorgestellt – und es hat dort für große Resonanz gesorgt. Heute nehme ich euch mit auf diese spannende Reise durch die karmische Astrologie.Werbung in eigener Sache: Astro-Lounge & Shop-SpecialBevor wir einsteigen: Am 11. Oktober von 14–17 Uhr startet eine neue Runde meiner Astro-Lounge. Das ist meine offene Zoom-Gruppe, in der ich zunächst eine Stunde über ein astrologisches Schwerpunktthema spreche und danach die Horoskope der Teilnehmer deute. Diesmal beginnt ein neuer Dreierzyklus mit dem Schwerpunkt Uranus – perfekt für alle, die Veränderung, Aufbruch und Freiheit astrologisch verstehen wollen. Eine Teilnahme kostet 50 Euro, oder ihr bucht gleich ein 10er-Abo für 400 Euro. Infos und Anmeldung wie immer über meine Webseite.LINK: https://astro-via.com/astrolounge-monatliche-lerngruppe-astrologie/Und noch ein Hinweis: Mein ausführliches Webinar über den karmischen Neumond gibt es aktuell im Shop als Sonderaktion. Statt 49 Euro bekommt ihr die komplette Aufzeichnung (über fünf Stunden Material!) für nur 39 Euro. Wer also tiefer in das Thema eintauchen möchte, hat jetzt die beste Gelegenheit.LINK:https://astro-via.com/produkt/vorgeburtlicher-neumond-karmische-spuren/Was ist der karmische Neumond?Der vorgeburtliche Neumond ist der letzte Neumond, der vor unserer Geburt stattgefunden hat. Er kann wenige Stunden oder bis zu 30 Tage vor der Geburt liegen. Astrologisch betrachtet gilt er als eine Art energetisches Versprechen, das wir mit ins Leben bringen. Manche sehen ihn sogar als den Moment, in dem sich die Seele endgültig mit dem Fötus verbindet. Dieses zusätzliche Horoskop – berechnet für den Ort, an dem unsere Mutter während der Schwangerschaft war – offenbart oft erstaunliche Einsichten über unsere Bestimmung, innere Konflikte und unbewusste Themen.Warum ist das so spannend? Weil der vorgeburtliche Neumond oft Aspekte in unserem Horoskop aktiviert, die in der Radix kaum Beachtung finden. Vielleicht zeigt er ein anderes Haus oder einen Aszendenten, der im „normalen“ Geburtshoroskop gar nicht im Vordergrund steht – und doch unser Leben entscheidend prägt.Ein persönliches BeispielIn meinem Radix habe ich einen Jungfrau-Aszendenten – sehr kritisch, analytisch, detailverliebt. Im vorgeburtlichen Neumond-Horoskop erscheint jedoch ein Schütze-Aszendent. Plötzlich zeigt sich diese andere Seite in mir: Begeisterungsfähigkeit, der Drang, andere zu inspirieren, große Visionen. Diese Spannung kenne ich nur zu gut: einerseits die pingelige Jungfrau, die alles verbessern will, andererseits der Schütze, der überschwänglich neue Horizonte eröffnet. Genau diese innere Dynamik prägt mich bis heute.Auch das 4. Haus spielt in meinem vorgeburtlichen Neumond-Horoskop eine Schlüsselrolle. Es verweist auf Familie, Herkunft, Wurzeln – und tatsächlich war ich schon als Kind ein Stubenhocker, fasziniert von Geschichten, Ahnenforschung und der Vergangenheit. Später habe ich mit Begeisterung alte Urkunden durchstöbert und Stammbäume erstellt. Und bis heute bedeutet für mich „Quality Time“ oft Rückzug: Sofa, Katze links, Katze rechts – pure 4.-Haus-Energie.Wozu ist das wichtig?Die karmische Astrologie, zu der der vorgeburtliche Neumond gehört, kann helfen, tiefere Zusammenhänge zu verstehen. Sie zeigt, welche Erfahrungen und Aufgaben wir aus früheren Leben mitbringen, wo Blockaden sitzen und welche Kräfte uns zur Verfügung stehen. Besonders spannend wird es, wenn der vorgeburtliche Neumond im gleichen Zeichen wie die eigene Sonne steht – oder im Zeichen davor. Das verrät viel über innere Spannungen und Lernaufgaben.

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3 months ago
32 minutes 13 seconds

Astromanie – Dein Wegweiser durch die Welt der Astrologie
Folge 23: Neumond in Jungfrau – Warum er gleich zweimal kommt

Neumond in Jungfrau – zweimal hintereinander und in Opposition zu Saturn in Fische

Ein Neumond in Jungfrau – und das gleich zweimal hintereinander. Was bedeutet das astrologisch, und warum wiederholt das Universum manchmal seine Lektionen? Der erste Neumond in Jungfrau stand auf 0 Grad, jetzt – 30 Tage später – erleben wir einen Neumond auf 29 Grad Jungfrau. Dieses astrologische Phänomen ist selten, aber nicht ungewöhnlich, und es weist darauf hin, dass wir bestimmte Jungfrauthemen noch nicht vollständig bearbeitet haben. Die Jungfrau steht für Klarheit, Analyse, Ordnung, Gesundheit, Selbstkritik und die Suche nach Verbesserung. Wenn gleich zwei Neumonde in demselben Zeichen stattfinden, ist das ein deutlicher Hinweis darauf, dass genau diese Bereiche im Horoskop und im Alltag besondere Aufmerksamkeit erfordern.

Der Neumond auf 29 Grad Jungfrau bringt eine zusätzliche Intensität mit sich, denn er steht in einer exakten Opposition zu Saturn in den Fischen. Saturn ist der Planet der Struktur, der Disziplin und der Realität. In den Fischen bewegt er sich durch ein Zeichen, das für Auflösung, Chaos, Empathie, Spiritualität und Grenzenlosigkeit steht. Die Spannung zwischen Jungfrau und Fische wird durch diese Opposition besonders sichtbar: Struktur versus Chaos, Klarheit versus Verwirrung, Realitätssinn versus Illusion. Diese Konstellation fordert uns auf, genau hinzusehen, wo wir uns verlieren, wo wir uns verzetteln und wo wir dringend Ordnung schaffen müssen.

Ein Neumond markiert immer einen Neuanfang. Mit Sonne und Mond in Konjunktion entsteht eine kosmische Einheit, die neue Energie freisetzt. Wenn dieser Neumond in der Jungfrau stattfindet, richtet sich unser Fokus auf die kleinen Dinge des Lebens, auf Routinen, auf Gesundheit, auf unsere Arbeitsweise und auf unsere Fähigkeit, Ordnung zu schaffen. Doch wenn wir dieses Mal denselben Neumond zum zweiten Mal erleben, wird klar: Wir haben die Aufgabe noch nicht erfüllt. Es gibt Themen, die wir bisher übersehen oder verdrängt haben. Der Neumond in Jungfrau auf 29 Grad ist wie eine zweite Chance – aber auch wie ein kosmischer Hinweis, dass wir ernst machen müssen.

Die Opposition zu Saturn macht diesen Neumond noch bedeutungsvoller. Saturn in Fische erinnert uns daran, dass es nicht reicht, nur oberflächlich Ordnung zu schaffen. Es geht auch um emotionale Strukturen, um seelische Klarheit, um den Umgang mit Gefühlen und Grenzen. In Fische kann Saturn uns mit Themen wie Chaos, Auflösung, Abhängigkeit und Illusion konfrontieren. In Opposition zur Jungfrau zwingt er uns, nicht nur den Schreibtisch aufzuräumen, sondern auch innere Klarheit zu gewinnen.

Diese Konstellation kann sich wie ein Stopp-Schild anfühlen: Wir werden gebremst, kritisiert oder mit Hindernissen konfrontiert. Saturn zeigt uns, wo wir Verantwortung übernehmen müssen, wo wir uns realistischer aufstellen sollten und wo wir uns nicht mehr in Illusionen verlieren dürfen.

– Zwei Neumonde in Jungfrau: Wiederholung eines Themas, das noch nicht abgeschlossen ist.
– 29 Grad Jungfrau: Ein kritischer Grad, an dem alte Erfahrungen abgeschlossen und neue vorbereitet werden.
– Opposition zu Saturn in Fische: Konfrontation mit Realität, Ordnung und Selbstverantwortung.
– Jungfrau-Fische-Achse: Die Balance zwischen Analyse und Hingabe, zwischen Perfektionismus und Mitgefühl, zwischen Ordnung und Chaos.

  1. Listen schreiben: Aber nicht, um sich noch mehr Druck zu machen, sondern um Klarheit über Prioritäten zu gewinnen.

  2. Kleine Schritte gehen: Perfektionismus blockiert, kleine Erfolge motivieren.

  3. Gesundheit im Blick behalten: Jungfrau-Energie eignet sich ideal, um Routinen zu überprüfen.

  4. Innere Stimmen hinterfragen: Saturn in Fische bringt uns mit alten Glaubenssätzen in Kontakt – jetzt ist die Zeit, ihnen freundlich zu widersprechen.

  5. Beziehungen prüfen: Welche Menschen geben Energie, welche rauben sie? Saturn zwingt zur ehrlichen Bestandsaufnahme.



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3 months ago
33 minutes 23 seconds

Astromanie – Dein Wegweiser durch die Welt der Astrologie
Folge 22: Blutmond in Fische - Wie die Mondfinsternis Täuschung & Enttäuschung bringt

Am Sonntag, den 7. September 2025, steht uns ein seltenes und kraftvolles Himmelsereignis bevor: eine totale Mondfinsternis, die auch als Blutmond bekannt ist. Diese Mondfinsternis fällt genau in die Mitte des Zeichens Fische und färbt den Vollmond in ein rötliches Licht. Astronomisch betrachtet schiebt sich die Erde zwischen Sonne und Mond, sodass der sonst so helle Vollmond verdunkelt wird. Astrologisch jedoch bleibt es ein Vollmond – und eine Mondfinsternis ist dabei immer ein besonders aufgeladener Vollmond. Während ein normaler Vollmond für emotionale Höhepunkte, Unruhe und innere Klarheit sorgt, bringt eine Finsternis das Verborgene hervor. Sie wirkt wie ein kosmischer Verstärker: Das, was wir sonst gerne verdrängen, tritt plötzlich ins Bewusstsein.Im Zeichen Fische bedeutet das, dass all die typischen Fische-Themen in den Vordergrund rücken – nicht nur ihre lichtvollen Seiten wie Mitgefühl, Fantasie, Spiritualität und Inspiration, sondern auch ihre Schatten. Ein Blutmond in Fische bringt uns mit Täuschung, Selbsttäuschung, Illusionen, Abhängigkeiten und Ängsten in Berührung. Er konfrontiert uns mit Fluchtmechanismen, mit Süchten, mit der Angst vor Abgrenzung und dem Wunsch nach Verschmelzung. Die Fische sind ein duales Zeichen, dargestellt durch zwei Fische, die in entgegengesetzte Richtungen schwimmen und doch miteinander verbunden sind. Genau diese Ambivalenz wird in der Mondfinsternis spürbar: Wir sehnen uns nach Nähe und Auflösung, fürchten aber zugleich das Alleinsein und den Verlust der eigenen Grenzen.Die Finsternis auf 15 Grad Fische wirkt besonders stark auf Menschen, die Planeten oder Achsen in den beweglichen Zeichen Fische, Jungfrau, Zwillinge oder Schütze zwischen 13 und 17 Grad haben. Für sie können jetzt entscheidende Wendepunkte, emotionale Durchbrüche oder auch schmerzhafte Erkenntnisse anstehen. Aber auch kollektiv ist die Energie spürbar: Wir alle können uns in dieser Zeit besonders verletzlich, berührt oder melancholisch fühlen. Träume sind intensiver, das Bedürfnis nach Trost wächst – und gleichzeitig werden wir mit der Frage konfrontiert, wo wir uns selbst getäuscht oder in Illusionen verstrickt haben.Zusätzlich steht Saturn rückläufig in den Fischen und erinnert uns daran, Verantwortung zu übernehmen. Er fordert uns auf, klare Grenzen zu ziehen, auch wenn es schwerfällt. Mitgefühl ja – aber ohne Selbstaufgabe. Trost suchen wir oft im Außen, doch dieser Blutmond zeigt uns, dass echter Trost nur entstehen kann, wenn wir uns selbst ernst nehmen, unsere Gefühle anerkennen und unsere Grenzen respektieren.Spannend ist auch der größere astrologische Zusammenhang: Nur wenige Wochen nach dieser Finsternis folgt am 29. September ein Neumond auf 29 Grad Jungfrau. Hier zeigt sich der Gegenpol. Während der Blutmond in Fische Illusionen enthüllt und Auflösung bringt, fordert die Jungfrau-Energie zur Ordnung, Heilung und Klarheit auf. Es ist, als ob das Universum uns zunächst durch die dunklen Wasser der Fische führt, um uns dann mit Jungfrau-Energie zu helfen, das Erlebte zu sortieren und zu integrieren.Die zentrale Botschaft dieser Mondfinsternis lautet: Wir können nicht alles festhalten. Wir müssen loslassen, um frei zu werden. Vielleicht sind es alte Träume, die nie Wirklichkeit werden. Vielleicht sind es Beziehungen, die uns nur noch schwächen. Vielleicht sind es Erinnerungen, die uns in Melancholie halten. Der Blutmond in Fische ruft uns dazu auf, diese Illusionen zu erkennen und sie hinter uns zu lassen. Nur so können wir den Raum schaffen, um Neues, Lebendiges und Heilsames willkommen zu heißen.Wenn du in diesen Tagen spürst, dass dich eine besondere Empfindsamkeit, Traurigkeit oder Sehnsucht begleitet, dann bist du nicht allein. Der Blutmond bringt uns alle in Resonanz mit den tiefen Wassern der Fische. Er lädt uns ein, mutig hinzuschauen, nicht wegzulaufen, sondern die Schatten zu akzeptieren. Denn wo wir Täuschungen entlarven und Enttäuschungen annehmen, entsteht Klarheit.

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4 months ago
29 minutes 44 seconds

Astromanie – Dein Wegweiser durch die Welt der Astrologie
Folge 21: Saturn zurück in Fische - Über die kosmische Spalte zu alten Wunden

Saturn ist zurück im Fische-Zeichen – und mit diesem Schritt öffnet sich eine neue astrologische Phase, die uns an unsere verletzlichsten Stellen führt. Wir erinnern uns: Vor kurzem war Saturn bereits über die kosmische Spalte in den Widder gesprungen. Dort schien es so, als ob Neuanfang, Aufbruch und neue Energie das Thema seien. Doch jetzt geht es wieder zurück. Saturn wendet sich nochmals den alten offenen Wunden zu – jenen Sehnsüchten, Enttäuschungen und Ambivalenzen, die wir glaubten, hinter uns gelassen zu haben.

Saturn in Fische bringt ein Gefühl von Fragilität, Zerbrechlichkeit, manchmal auch ein diffuses Bedürfnis nach Trost, das aber nicht so recht ankommt – weder von uns zu anderen noch umgekehrt. Wir spüren die Zartheit, das „nah am Wasser gebaut sein“, die Ambivalenz zwischen Nähe und Distanz. Und genau darin liegt die Botschaft dieses Transits: Die Fische-Energie weckt unsere Sehnsucht, während Saturn uns zwingt, Verantwortung zu übernehmen und die Grenzen der Realität anzuerkennen.

Astrologisch ist diese Konstellation ein spannendes Spannungsfeld: Saturn steht für Klarheit, Strenge, Struktur, Verantwortung und auch für Einschränkungen. Neptun, der Herrscher der Fische, verkörpert genau das Gegenteil – Auflösung, Symbiose, Träumen, Illusionen und manchmal auch Täuschungen. Treffen beide aufeinander, dann geraten wir zwischen die Pole: wir wollen neue Strukturen, aber alles wirkt chaotisch. Wir sehnen uns nach Nähe, aber fühlen uns gleichzeitig missverstanden. Wir wollen retten – und merken doch, dass wir uns dabei selbst verlieren.

Ein Rückblick zeigt, wie mächtig dieser Transit in der Vergangenheit gewirkt hat:

  • Mitte der 1960er-Jahre stand Saturn ebenfalls in Fische. Es war die Zeit der Hippiebewegung, freier Liebe, der Sehnsucht nach grenzenloser Symbiose – aber auch die Zeit des Vietnamkriegs und der Auschwitz-Prozesse in Deutschland, die tiefe kollektive Wunden wieder aufrissen. Aus Illusion wurde schnell Desillusionierung.

  • Mitte der 1990er-Jahre kehrte Saturn in die Fische zurück. Damals standen wir mitten im Chaos nach dem Fall des Eisernen Vorhangs. Euphorie und Aufbruch trafen auf Desillusionierung und Orientierungslosigkeit. Mit Eintritt in Widder begann dann die Internetwelle – voller Versprechen und späterer Enttäuschungen. Auch hier zeigte Saturn in Fische: erst die Auflösung, dann der harte Realitätscheck.

Und genauso erleben wir es jetzt wieder. Saturn ist bis Februar 2026 in Fische – und er wird Themen zurückholen, die schon im April 2025 spürbar waren. Frag dich: Was hat dich damals beschäftigt? Wo warst du erschöpft, enttäuscht oder sehnsüchtig? Welche Themen wurden nicht gelöst, sondern nur vertagt? Jetzt ist die Zeit, sie erneut anzuschauen.

In dieser Folge erzähle ich nicht nur von den astrologischen Hintergründen, sondern auch von meinen persönlichen Eindrücken als Psychotherapeut. Ich spreche über Menschen, die in dieser Zeit besonders „nah am Wasser gebaut“ sind, die Opferrolle als Falle, aber auch über die Chance, Mitgefühl neu zu verstehen. Mitleid wirkt oft hierarchisch – Mitgefühl dagegen verbindet, ohne uns klein zu machen. Saturn in Fische fordert uns auf, Mitgefühl mit uns selbst zu üben und zugleich unsere Grenzen zu wahren.

Wir sprechen darüber, warum Humor in Krisenzeiten ein Abwehrmechanismus sein kann, warum wir uns in der Rolle des Retters verlieren und warum gerade jetzt viele Missverständnisse und Enttäuschungen entstehen. Und ich erzähle, wie Saturn in Fische uns auffordert, „die Waschküche der Gefühle“ nicht zu meiden, sondern hineinzutreten und genauer hinzusehen.

Denn am Ende dieses Prozesses steht kein Chaos, sondern Reifung. Saturn erinnert uns: Wir können die Vergangenheit nicht ungeschehen machen, aber wir können lernen, Verantwortung für unsere Sehnsüchte und Verletzlichkeiten zu übernehmen. Das bedeutet auch, zu erkennen, dass kein Mensch uns retten oder vollkommen trösten kann – außer wir uns selbst.



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4 months ago
30 minutes 59 seconds

Astromanie – Dein Wegweiser durch die Welt der Astrologie
Folge 20: Neumond in Jungfrau - Den inneren Kritiker liebevoll entmachten

Neumond in Jungfrau – Perfektionismus loslassen, Selbstwert stärken & neue Wege gehenDer Neumond in Jungfrau am 23. August 2025 fordert uns heraus: Wir stehen zwischen Selbstkritik und Selbstannahme, zwischen Perfektionsanspruch und der Sehnsucht nach mehr Leichtigkeit. Diese besondere Mondphase bringt die Frage auf: Bin ich eigentlich gut genug, so wie ich bin? In dieser neuen Folge von Astromanie – deinem astrologischen Podcast spreche ich über die tiefere Bedeutung dieses Neumondes, der gleich zweimal im Zeichen Jungfrau stattfindet und zusätzlich von einem Quadrat zu Uranus begleitet wird.Es geht um den inneren Kritiker, um Perfektionismus, um die ständige „Vergleicheritis“, die uns schwächt – und darum, wie wir lernen können, uns selbst liebevoller zu begegnen. Ich erzähle von persönlichen Erfahrungen, astrologischen Einsichten und alltäglichen Situationen, in denen Jungfrau-Themen wie Ordnung, Kontrolle, Kritik und Selbstwert deutlich spürbar werden. Dieser Neumond ist eine Einladung, alte Muster zu durchbrechen, Komplimente anzunehmen, Selbstwirksamkeit zu entdecken und im Alltag kleine Glücksmomente bewusst wahrzunehmen.Wenn du also zu hart mit dir selbst bist, wenn du immer das Gefühl hast, mehr leisten zu müssen, wenn du deine eigenen Schwächen kaum erträgst oder dich ständig mit anderen vergleichst – dann schenkt dir diese Folge Inspiration, neue Perspektiven und astrologische Impulse, um weicher mit dir zu werden und deinen Selbstwert zu stärken.Die Themen dieser Folge im Detail:Warum die Jungfrau als veränderliches Erdzeichen so oft mit Perfektionismus, Ordnung und Selbstkritik in Verbindung gebracht wirdWie sich der Gegensatz zwischen Löwe und Jungfrau astrologisch und psychologisch zeigt: Selbstbewusstsein versus Selbstzweifel, Strahlen nach außen versus kritischer Blick nach innenDie Fallen von Vergleicheritis und Selbstabwertung: warum es so leicht ist, sich klein zu machen und so schwer, Komplimente anzunehmenPersönliche Geschichten und humorvolle Alltagsbeispiele, die zeigen, wie die Jungfrau-Energie wirkt – von pingeligen Momenten über kleine Ordnungsrituale bis hin zu liebevollen SelbstgesprächenDer Einfluss von Uranus im Quadrat zum Neumond: frische Sichtweisen, Mut zu neuen Wegen, die Fähigkeit, eingefahrene Muster zu durchbrechenWarum Perfektion etwas Totes ist – und das Leben gerade in den kleinen Unregelmäßigkeiten, Schwächen und Details seine Schönheit entfaltetPraktische Tipps, wie du die Energie dieses Neumondes nutzen kannst: kleine, realistische Schritte, die dein Selbstwertgefühl stärken und dir mehr Selbstwirksamkeit schenkenAstrologische Einordnung:Der Neumond in Jungfrau 2025 ist astrologisch besonders, weil er gleich zweimal auftritt – am Beginn und am Ende des Zeichens. Das ist selten und verstärkt die Botschaft dieses Zeichens: Wir sollen genauer hinschauen, wo wir uns klein machen, wo wir an uns zweifeln und wo wir uns selbst das Leben schwer machen. Jungfrau ist das Zeichen der Analyse, der Differenzierung und der Verbesserung. Doch anstatt Perfektion zu jagen, dürfen wir lernen, die kleinen Schritte wertzuschätzen und liebevoll mit uns selbst zu sein.Das Quadrat zu Uranus in Zwillinge bringt zusätzlich eine rebellische, befreiende Energie ins Spiel. Uranus möchte uns wachrütteln, uns zeigen, dass wir alte Muster loslassen dürfen, dass wir anders denken, fühlen und handeln können. Es ist ein kosmischer Impuls, eingefahrene Bahnen zu verlassen und neue Wege auszuprobieren – auch wenn sie uns zunächst ungewohnt erscheinen.Die Jungfrau ist nicht nur kritisch, sondern auch sensibel und sinnlich. Sie richtet den Blick auf das Detail, auf Qualität, auf kleine Dinge, die Freude machen können. Doch oft übersieht sie diese Momente, weil sie zu sehr damit beschäftigt ist, Fehler zu suchen. Dieser Neumond lädt uns ein, bewusst anders zu bewerten: den Fokus auf das Schöne zu richten, auf das, was gelingt, was wertvoll ist, was uns Freude bereitet.

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4 months ago
34 minutes 17 seconds

Astromanie – Dein Wegweiser durch die Welt der Astrologie
Folge 19: Vollmond in Wassermann - Tabubruch mit Sprengkraft

Vollmond in Wassermann – Tabubruch mit Sprengkraft

Dieser Vollmond im Wassermann ist keiner, der still und brav am Himmel hängt. Nein – er bringt eine ordentliche Portion Rebellion mit und zündet einen Funken, der direkt ins Pulverfass fallen kann. Als wäre das nicht genug, steht er auch noch im Quadrat zur mittleren Lilith. Das ist der Moment, an dem selbst die bravsten inneren Anteile anfangen, nervös mit dem Fuß zu wippen.

In dieser Folge tauchen wir tief ein in die aktuelle Mondphase – und schauen, warum die zwei Wochen vom Neumond bis zum Vollmond eine ganz andere Energie haben als die zwei Wochen, die jetzt vor uns liegen. Denn der zunehmende Mond wirkt wie ein kosmischer Motivator: neue Projekte starten, Ziele setzen, mutig rausgehen, sichtbar werden. Jetzt aber, nach dem Vollmond, beginnt die Phase des abnehmenden Mondes – die Zeit des Loslassens, Klärens und Fokussierens.

Wir sprechen darüber, warum diese Phase perfekt ist, um Ballast abzuwerfen: alte Glaubenssätze, Projekte, die nicht mehr passen, oder Beziehungen, die nur noch aus Gewohnheit existieren. Der kommende Neumond in Jungfrau wird diese Arbeit belohnen – er steht für Ordnung, Struktur und pragmatische Lösungen. Je klarer wir jetzt sind, desto stärker wird seine Wirkung.

Und dann ist da noch Lilith. Kein Planet, kein Asteroid, sondern der unsichtbare, leere Brennpunkt der Mondbahn – ein rechnerischer Punkt, der astrologisch für das Ungezähmte, Wilde und Unangepasste steht. Lilith ist die Kraft in uns, die sich nicht beugen will, die unangenehme Wahrheiten ausspricht und Tabus bricht. Psychologisch betrachtet zeigt sie die Anteile, die wir irgendwann weggesperrt haben – oft, weil sie in unserer Kindheit nicht willkommen waren.

In der Mythologie ist Lilith die erste Frau Adams, erschaffen aus dem gleichen Staub wie er. Gleichberechtigt – bis sie sich weigerte, sich unterzuordnen. Ihre Weigerung kostete sie den Platz im Paradies, und von da an wurde sie als „schwierig“ oder „dämonisch“ gebrandmarkt. Heute steht Lilith astrologisch für die Befreiung dieser verdrängten Kräfte.

Ein Vollmond im Wassermann fragt immer: Wo bin ich anders? Wo passe ich nicht ins Raster? In Spannung zu Lilith wird diese Frage schärfer, dringlicher, manchmal unbequem. Wir spüren, wo wir zu angepasst sind – oder wo unsere Unabhängigkeit uns vielleicht zu weit weg von anderen geführt hat. Dieses Quadrat knarzt, reibt und provoziert – und genau darin liegt die Chance: für Klarheit, Authentizität und den Mut, Grenzen zu verschieben.

In dieser Episode erfährst du:

  • Astrologische Bedeutung des Vollmonds im Wassermann und seiner Wirkung in der abnehmenden Mondphase

  • Den klaren Unterschied zwischen zunehmendem und abnehmendem Mond – und wie du beide Phasen bewusst nutzen kannst

  • Warum der nächste Neumond in Jungfrau der perfekte Moment ist, um neue Routinen zu starten

  • Was Lilith astronomisch wirklich ist – und warum sie psychologisch eine echte Sprengkraft hat

  • Wie Tabus entstehen und warum sie uns ein Leben lang beeinflussen können

  • Die unterschiedlichen Lilith-Themen bei Männern und Frauen – und wie beide Geschlechter diese Energie integrieren können

  • Warum Wassermann-Vollmonde oft wie Überraschungseier sind: unvorhersehbar, erhellend, manchmal schockierend

  • Weshalb „dorthin zu gehen, wo man gewollt wird“ eine bessere Strategie ist, als sich an verschlossenen Türen wund zu klopfen

  • Und wieso Maggie Smiths Satz aus Downton Abbey – Put that in your pipe and smoke it – perfekt zu dieser Konstellation passt

Diese Folge ist kein Horoskop im Mini-Format, sondern eine Einladung, tiefer zu schauen: auf deine Beziehungen, deinen Selbstwert und die Frage, wo du dich vielleicht schon zu lange zurückhältst. Es geht darum, das Ungezähmte in dir nicht nur zu erkennen, sondern ihm auch Raum zu geben – ohne Angst vor der Reaktion anderer.

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5 months ago
32 minutes 2 seconds

Astromanie – Dein Wegweiser durch die Welt der Astrologie
Folge 18: Merkur schon wieder rückläufig - Eine Selbstbeobachtung

Es ist schon wieder so weit! Merkur ist rückläufig, auf Englisch: Mercury Retrograde. Seit dem 18.Juli und bleibt noch bis 11.August. Für mich ein Anlass, in mich zu gehen und meinen Alltag unter die Lupe zu nehmen? Ja, ich bin Astrologe, klar, aber bin auch 'Betroffener im Wirrwar der Himmelskörper' und - ehrlich gesagt -auch oft genug betriebsblind.Wenn Merkur rückläufig ist, wirkt es aus astrologischer Sicht, als würde sich der Planet rückwärts bewegen. In dieser Phase geraten vor allem Kommunikation, Technik, Reisen und Verträge ins Stolpern. Missverständnisse häufen sich, E-Mails verschwinden im digitalen Nirwana, Züge verspäten sich – und plötzlich steht das Gedankenkarussell nicht mehr still.Astrologisch steht Merkur für Sprache, Verstand und Austausch. Wird er rückläufig, zeigt sich das oft in Form von Denkblockaden, Kommunikationspannen oder technischen Aussetzern. Auch in der Planung oder bei wichtigen Entscheidungen kann es zu Verzögerungen kommen – nicht selten mit dem Gefühl, dass nichts so läuft wie gedacht. Ein rückläufiger Merkur lädt uns ein, innezuhalten. Alte Projekte überdenken, liegengebliebene Dinge aufarbeiten, sorgfältiger kommunizieren und sich bewusst Zeit für Entscheidungen nehmen – das sind die Stärken dieser Phase.

Wenn man ohnehin ein relativ 'stabiles' Horoskop hat, insbesondere viel Erde (steht für Stabilität, Vernunft, Routine, Planung und Verlässlichkeit), dann haut einen so eine Phase nicht um. Wenn man, auf der anderen Seite, ohnehin ein leicht nervöser, verpeilter Typ ist, so wie ich, dann spielt einem der rückläufige Merkur schon gerne mal den einen oder anderen Streich. Mein Merkur ist im hochenergetischen Zeichen Widder, und im aufgeregten 9.Haus des Wissens, der Reisen und Horizonterweiterung. Das beschert meiner ruhigen und bedachten Stier-Sonne eine gehörige Portion Hektik, Nervosität und Aufgeregtheit. Ganz lustig, weil es nie langweilig wird, aber auch anstrengend. Das Zeichen, in dem euer Merkur steht, hat viel damit zu tun, wie ihr denkt, sprecht, euch in Beziehungen mit anderen vernetzt und was euch mental aktiviert.

Feuerzeichen (Widder, Löwe, Schütze): Ambitioniert, schnell involviert und unter Strom, das Leben wird gerne durch eine persönliche Brille gesehen. Begeisterungsfähig, aber auch etwas unpraktisch, wenig empathisch und ohne viel Abstand. Schütze kann etwas herausfordernd sein, da Glauben wichtiger ist als Wissen und man sich (zu) leicht von etwas begeistern kann und einem dann der nötige Abstand fehlt.

Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock): Pragmatisch, vernünftig, zielorientiert, eher konservativ als abenteuerlustig. Analytisch und kritisch, weniger begeisterungsfähig oder kreativ. Merkur steht besonders günstig in Jungfrau, da er hier ins Detail gehen kann und alles kritisch durchleuchten.

Luftzeichen (Zwillinge, Waage, Wassermann): Kommunikativ, neugierig, umtriebig, kontaktfreudig und hat viele Ideen. Hier kommt einem besonders zu gute, dass man einen gewissen objektiven Abstand hat und verschiedene Standpunkte einnehmen kann. (Außer Wassermann, das kann etwas rechthaberisch werden...) In Zwillinge steht Merkur besonders günstig, weil man geistig immer wach ist und Ambivalenz aushalten kann.

Wasserzeichen (Krebs, Skorpion, Fische): Eine emotionale Art, an das Leben heranzugehen. Gefühle, Ahnungen, Stimmungen und Fantasie machen hier den Alltag, die Kommunikation und das Miteinander bunt, aber es fehlt manchmal die Bodenhaftung. In Fische ist Merkur besonders herausfordernd, da man manchmal Realität und Fantasie nicht auseinander halten kann.

In dieser Folge erzähle ich ein paar 'Döntjes' (wie man in Hamburg sagt) aus meinen Leben und wie mir der rückläufige Merkur den Alltag versalzen hat. Nur ein kleiner Vorgeschmack: Die Modenschau, auf die ich mich seit Monaten gefreut habe, ist ins Wasser gefallen (jedenfalls für mich!), warum mein PC nicht speichert, und warum es so schwierig ist, in Zürich ein Hotelzimmer zu buchen...

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5 months ago
33 minutes 31 seconds

Astromanie – Dein Wegweiser durch die Welt der Astrologie
Folge 17: Uranus bringt alles durcheinander

Mein Vortrag an der Astrological Lodge of London, was die Entdeckung von Uranus 1781 zu bedeuten hatte und was das alles mit Marie Antoinette und der Phimose ihres Ehemannes zu tun hat.

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5 months ago
30 minutes 24 seconds

Astromanie – Dein Wegweiser durch die Welt der Astrologie
Folge 16: Uranus in Zwillinge - Wake Up Call

Am 7.7. tritt Uranus, der Planet der Umbrüche und Beschleunigung in das quirligste Zeichen des Tierkreises, Zwillinge ein. Ein Wake-Up-Call!

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6 months ago
27 minutes 22 seconds

Astromanie – Dein Wegweiser durch die Welt der Astrologie
Folge 15: Neumond in Krebs - wie geht Melancholie?

Melancholie ist kein Fehler im System – sie ist ein Zugang zu Tiefe, Erinnerung und seelischer Reifung. In dieser Folge von Astromanie tauche ich ein in die bewegten Wasser des Neumonds im Krebs, dem sensibelsten, verletzlichsten und zugleich nährendsten Neumond des Jahres. Der Krebs steht für Herkunft, Heimat, emotionale Sicherheit – und für das, was wir oft am tiefsten verdrängen: unsere Sehnsucht nach Geborgenheit.Ich spreche über die Kunst, sich melancholisch selbst zu begegnen – inspiriert von Marcel Proust, der in Auf der Suche nach der verlorenen Zeit eindrucksvoll beschreibt, wie eine getunkte Madeleine in Lindenblütentee eine Flut von Erinnerungen an seine Kindheit auslöst. Ein poetisches Beispiel dafür, wie Körper, Seele und Erinnerung miteinander sprechen – und unser inneres Zuhause wachrufen.Außerdem beziehe ich mich auf Fritz Riemanns "Grundformen der Angst", einen Klassiker der tiefenpsychologischen Persönlichkeitslehre. Riemann beschreibt vier Grundängste, denen vier Persönlichkeitstypen entsprechen – und jeder dieser Typen lässt sich astrologisch einem Element zuordnen. Besonders im Fokus dieser Folge: der depressive Typ, dem das Element Wasser entspricht.Der depressive Typ fürchtet nichts so sehr wie Verlassenwerden, Einsamkeit und emotionale Kälte. Er sehnt sich nach Verschmelzung, nach Zugehörigkeit und Geborgenheit – typisch für die Wasserzeichen Krebs, Skorpion und Fische. Doch diese Sehnsucht macht ihn auch verletzlich, abhängig von der Nähe anderer, oft unfähig, sich selbst ein sicherer Ort zu sein. Der Neumond im Krebs beleuchtet genau diese Dynamik: Wie kannst du dir selbst geben, was du früher nur im Außen gesucht hast?Zum Kontrast:Der schizoide Typ bei Riemann – astrologisch eher dem Element Luft zugeordnet – hat die entgegengesetzte Angst: die Angst vor zu viel Nähe, vor Vereinnahmung, vor dem Verlust des Ichs in der Beziehung zum Du. Diese Persönlichkeit braucht Abstand, Freiheit, Rückzug – aber auch sie leidet oft unter Isolation und innerer Leere.Beide Ängste sind verständlich – und sie zeigen: Nähe ist ambivalent. Der Krebs-Neumond lädt uns ein, nicht nur unsere Sehnsucht nach Nähe zu fühlen, sondern auch die Grenzen, die wir dafür brauchen. Zwischen Rückzug und Verbindung liegt der Ort, an dem wir uns selbst wirklich begegnen.Melancholie, Depression oder einfach traurig? – Die feinen Unterschiede.Ich unterscheide in dieser Folge klar zwischen Begriffen, die oft verwechselt oder vermischt werden:Melancholie – ein poetischer, tief gefühlter Seelenzustand. Sie kann sanft, still, sogar schön sein. Kein Krankheitsbild, sondern eine Stimmung, die Tiefe zulässt.Depression – eine ernstzunehmende psychische Erkrankung mit Gefühlen von Leere, Hoffnungslosigkeit und Erstarrung. Nicht romantisch. Nicht funktional.Traurigkeit – eine natürliche Emotion auf Verluste, Rückschläge, Wandlungsphasen. Oft vorübergehend.Weltschmerz – das Leid am Zustand der Welt, das Gefühl, mit der eigenen Sensibilität in einer zu rauen Realität zu leben.Enttäuschung – das schmerzhafte Ende einer Illusion, aber auch eine Chance zur Klarheit.Sehnsucht – ein kreativer Mangel, ein inneres Ziehen. Schmerzhaft, aber voller Leben.Diese inneren Bewegungen sind Teil des Wasserelements – und genau hier wirkt der Neumond im Krebs wie ein Spiegel: Wo verweigerst du dir Mitgefühl? Wo brauchst du Schutz, Trost, ein Zuhause in dir selbst?Der Neumond im Krebs lädt dich ein:Dich selbst neu zu bemuttern. Nicht durch Leistung oder Kontrolle – sondern durch Präsenz, Mitgefühl und das sanfte Annehmen deiner Tiefen. Wie fühlt es sich an, sich selbst Trost zu spenden? Wann wird Melancholie zu einem schöpferischen Raum statt einem lähmenden Zustand?Jetzt hören auf Spotify, YouTube & überall, wo es Podcasts gibt.#Astromanie #NeumondKrebs #PsychologischeAstrologie #Melancholie #FritzRiemann #GrundformenDerAngst #Sehnsucht #ElementWasser #AstrologiePodcast #InnereHeimat

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6 months ago
31 minutes 35 seconds

Astromanie – Dein Wegweiser durch die Welt der Astrologie
Folge 14: Sommersonnenwende - Der längste Tag bringt neue Impulse

Willkommen zur 14. Folge von Astromanie, deinem astrologischen Wegweiser durch Licht und Schatten der Sternenzeit. Heute feiern wir ein besonderes kosmisches Ereignis: die Sommersonnenwende – der Moment, in dem die Sonne auf 0 Grad Krebs wechselt und damit astrologisch das zweite kardinale Zeichen betritt. Es ist der längste Tag des Jahres, voller Licht, Wärme und scheinbarer Fülle. Und doch beginnt genau jetzt ein leiser Abschied, denn von hier an werden die Tage langsam wieder kürzer.

In dieser Episode spreche ich über die vielschichtige Bedeutung dieses Wendepunktes – astrologisch, seelisch und symbolisch.
Der Eintritt der Sonne in das Zeichen Krebs ist nicht nur ein Kalenderdatum. Für viele beginnt jetzt eine emotional aufgeladene Zeit, in der Erinnerungen, Sehnsüchte und Fragen nach Geborgenheit besonders präsent sind. Ich teile mit dir, warum dieser Moment für mich persönlich immer auch ein Abschied ist – und gleichzeitig ein zartes Versprechen auf Innenschau, Heilung und Rückverbindung mit dem inneren Kind.Krebs ist kein einfaches Zeichen. Es steht nicht nur für Fürsorge, sondern auch für Bedürftigkeit, nicht nur für Geborgenheit, sondern auch für Rückzug. Das Krebs-Symbol zeigt zwei sich umschlingende Spiralen – oder Schalen – mit zwei „Eierchen“: Die eine Seite umsorgt, die andere zieht sich kindlich verletzt zurück. Diese emotionale Zwiespältigkeit prägt die Krebs-Zeit – und macht sie so tief bewegend.

Der Einsiedlerkrebs
Wir sprechen auch über das Symboltier des Krebses – und warum der Einsiedlerkrebs astrologisch viel treffender ist als die bekannte Meereskrabbe. Der Einsiedlerkrebs trägt sein Haus auf dem Rücken, doch es ist gar nicht sein eigenes. Er sucht Schutz, passt sich an, wechselt seine Behausung, wenn sie zu eng oder zu durchlässig wird. Er bewegt sich seitlich, geht einen Schritt vor, zwei zurück – genau wie wir, wenn wir in alten Gefühlen stecken. Was können wir von ihm lernen? Und wie sieht emotionale Selbstfürsorge in unsicheren Zeiten wirklich aus?

Die astrologischen Aspekte zur Sommersonnenwende 2025:
Diese Sommersonnenwende kommt nicht allein – sie bringt intensive Planetenkonstellationen mit, die unsere Innenwelt stark beeinflussen:

Sonne Konjunktion Jupiter auf 0 Grad Krebs – ein seltener Glücksaspekt! Erweitere dein Herz, vertraue deiner Intuition. Jupiter vergrößert, was die Sonne beleuchtet – ein perfekter Moment für neue emotionale Kapitel, für Heilung in Familiengeschichten und für Visionen, die aus dem Bauchgefühl wachsen.

Sextil zu Mars in der Jungfrau – Tatkraft mit Feingefühl
Diese Verbindung bringt Schwung in praktische Vorhaben. Es geht nicht um blindes Voranstürmen, sondern um präzises, achtsames Handeln. Eine wunderbare Energie, um Projekte zu ordnen, Routinen zu etablieren oder auch schlicht mehr Bewusstsein für den eigenen Körper und Alltag zu entwickeln.

Quadrat zur Saturn-Neptun-Konjunktion im Widder – Realität trifft Traum
Diese seltene Konstellation wirkt im Hintergrund schon jetzt – ein kosmischer Zwiespalt: Saturn will Grenzen, Strukturen und Verantwortung. Neptun will Auflösung, Verschmelzung, Entgrenzung. Im feurigen Widder stehen beide Planeten auf Anfang – und damit am Anfang eines kollektiven Ringens: Was ist echt? Was ist Illusion? Wo brauchst du klare Linien – und wo brauchst du Vertrauen ins Unsichtbare?

Diese Folge lädt dich ein, dir selbst ein Stück näher zu kommen. Sie ist für alle, die sich nach Tiefe, Sinn und Orientierung sehnen – und die die Kraft astrologischer Symbolik lieben.

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Astromanie – Astrologie, aber spicy 🔥 Warum begegnen wir immer wieder denselben Mustern? Warum überfordern uns Krisen, obwohl sie uns wachsen lassen könnten? Und wie entdecken wir unser verborgenes Potenzial? Ich bin Martin Sebastian Moritz – Astrologe, Trendforscher & Psychotherapeut – und hier bekommst du Astrologie mit Tiefgang, Humor & ohne Klischees. Geburtshoroskope, Planetenzyklen & psychologische Muster – für Astronerds & alle, die tiefer eintauchen wollen in biografische Rhythmen, kollektive Entwicklungen & die Magie der Deutung.