
Warum wirkt Coaching oft dort, wo Disziplin, Wissen oder gute Neujahrsvorsätze nicht weiterhelfen?
Warum verändern sich im Coaching nicht nur Gedanken, sondern auch Stresslevel, Körperempfinden, Essverhalten und Selbstregulation?
In dieser Episode spreche ich über die zentralen Wirkfaktoren von Coaching – aus einer neurobiologischen, körperorientierten und nervensystembasierten Perspektive.
Es geht darum, warum nachhaltige Veränderung nicht im Kopf beginnt, sondern im Nervensystem.
Du erfährst, warum Coaching wirkt, wenn es:
• Sicherheit statt Druck erzeugt
Ein wertfreier, sicherer Raum signalisiert dem Nervensystem: Ich bin nicht in Gefahr.
Erst dann werden Stressreduktion, Lernfähigkeit und echte Veränderung möglich.
• Symptome als Signale versteht
Stress, Essdrang, Erschöpfung oder körperliche Beschwerden sind oft keine Fehler, sondern Schutzreaktionen des Nervensystems.
Coaching wirkt, wenn diese Reaktionen nicht bekämpft, sondern verstanden, reguliert und integriert werden.
• Beziehung als Co-Regulation nutzt
Veränderung geschieht nicht isoliert, sondern im Kontakt.
Eine präsente, sichere Begleitung ermöglicht Co-Regulation, beruhigt das Nervensystem und reduziert Überforderung.
• Verkörperung statt reiner Erkenntnis ermöglicht
Wissen allein reguliert kein Nervensystem.
Coaching wirkt, wenn Emotionen, Stress und Spannung im Körper verarbeitet werden dürfen – dosiert, sicher und im eigenen Tempo.
🎙️ Diese Episode ist eine Einladung, deinen Körper, Stressreaktionen und innere Muster neu zu verstehen –
und Regulation nicht zu erzwingen, sondern nachhaltig zu ermöglichen.