Inspiriert vom Konzertprogramm "The Four Temperaments", das die Camerata Zürich zusammen mit dem Pianisten Ronald Brautigam im November 2025 in der Tonhalle Zürich aufgeführt hat, spricht Gustavo de Freitas, Direktor der Camerata Zürich, mit Edward Rushton, Komponist und Pianist, sowie der Psychologin Katrin Grosse über das faszinierende Konzept der vier Temperamente. Gemeinsam erkunden sie dieses uralte Konstrukt aus der antiken Medizin und beleuchten es aus einer musikalischen und psychologischen Perspektive.
Im Zentrum steht die Frage, wie Paul Hindemith diese Temperamente in seinem Werk The Four Temperaments musikalisch umgesetzt hat und ob seine Musik eher Emotionen (und Temperamente) beschreibt oder Emotionen auslöst. Ein Gespräch über Klang und Charakter, über Kategorien und Schubladen, über die überraschende Wirkung von Musik und darüber, warum wir Menschen das Bedürfnis haben, die Welt stets in Kategorien zu sortieren.
Klassik erleben. Persönlich. Nah.
In dieser Folge spricht Esther Hoppe, künstlerische Leiterin der Camerata Zürich, mit Ronald Brautigam, international gefeiertem Pianisten, über sein erstes Konzert als Artist in Residence bei der Camerata Zürich: seine besondere Beziehung zu Haydn und Hindemith, die Magie des Musizierens ohne Dirigent und die Kunst, zwischen historischem Hammerflügel und modernem Konzertflügel zu wechseln.
Ein persönliches Gespräch über Klangfarben, Temperamente, musikalischen Humor – und die Freude am gemeinsamen Musizieren.
Klassik erleben. Persönlich. Nah.
(Diese Podcast-Folge ist in englischer Sprache.)
Vom ersten Blick in die Noten bis zum Moment, in dem der letzte Ton verklingt – wie entsteht eigentlich ein Konzert bei der Camerata Zürich?
In dieser Folge spricht Edouard Mätzener, Violinist der Camerata Zürich, mit Alessandro D’Amico, Solobratschist des Ensembles, über die Energie der ersten Proben, die Magie des Moments auf der Bühne – und auch über kleine Missgeschicke, die hinter den Kulissen passieren.
Ein ehrliches Gespräch über Vorbereitung, Lampenfieber, künstlerische Verantwortung und die Liebe zur Musik – Klassik erleben. Persönlich. Nah.
Die Camerata Zürich startet mit einer besonderen Premiere in die neue Saison: Esther Hoppe, international gefeierte Geigerin, Dozentin und ab September 2025 neue Künstlerische Leiterin der Camerata Zürich, stellt sich vor.
Moderator und Camerata-Mitglied Hugo Bollschweiler spricht mit ihr über prägende Kindheitserfahrungen, Klangideale von Menuhin bis Oistrakh, über Selbstzweifel und künstlerische Authentizität. Außerdem verrät sie ihre Ideen für die Zukunft des Ensembles: Kammermusik als demokratisches Miteinander, spannende Entdeckungen abseits des Mainstreams und die Balance zwischen Bekanntem und Unbekanntem.
Im Zentrum steht das Programm des Eröffnungskonzerts (27. September 2025, Tonhalle Zürich):
Othmar Schoeck: Sommernacht – spätromantische Schweizer Klangpoesie
Heinz Holliger: Eisblumen – eisig-flirrende Klangwelt aus Flageolett-Tönen
Wolfgang Amadeus Mozart: Violinkonzert in A-Dur– vorgestellt von Esther Hoppe als Solistin
Antonín Dvořák: Serenade – Musik voller Wärme und Optimismus
Ein intensiver Einblick in die künstlerische Vision von Esther Hoppe und ein Auftakt, der neugierig auf mehr macht.