
Guten Morgen!
Hier ist Ihr Automobilbranchen-Cockpit für heute, den Freitag, 19. Dezember 2025.
US-Autosektor feiert Fed-Zinssenkung – Prognosen für 2026 angehoben: Die Zinssenkung der US-Notenbank zur Wochenmitte zeigt unmittelbare Wirkung. Analysten (u.a. Goldman Sachs, JP Morgan) haben ihre Absatzprognosen für den US-Automarkt 2026 heute Morgen angehoben. Die günstigeren Finanzierungskosten dürften die aufgestaute Nachfrage, insbesondere bei teureren E-Fahrzeugen und Light Trucks, freisetzen. Die Aktien von GM und Ford schlossen gestern deutlich im Plus.
Preisschock bei Chip-Rohstoffen nach Chinas Exportbeschränkung: Die Preise für Gallium und Germanium sind am Spotmarkt innerhalb von 24 Stunden um über 15 % gesprungen. Dies ist die direkte Folge der verschärften chinesischen Exportkontrollen (Reaktion auf US-Sanktionen). Europäische Chip-Hersteller wie Infineon und NXP warnen intern vor steigenden Kosten für Leistungselektronik und Radarsensoren, was die Margenerholung der OEMs gefährdet.
VW-Betriebsrat kündigt "heißen Januar" an: In Reaktion auf die anhaltenden Gerüchte über Werksschließungen (u.a. Osnabrück oder Dresden) hat der VW-Gesamtbetriebsrat massiven Widerstand für das neue Jahr angekündigt. Sollten betriebsbedingte Kündigungen nicht vom Tisch kommen, drohen ab Januar flächendeckende Streiks, die die Produktion des neuen ID.2-Vorlaufs und des Golf gefährden könnten