
Guten Morgen!
Hier ist Ihr Automobilbranchen-Cockpit für Montag, den 29. Dezember 2025, inklusive der wichtigsten Entwicklungen über die Weihnachtsfeiertage.
VW-Krise verschärft sich zum Jahreswechsel: Über die Feiertage wurde bekannt, dass die Verhandlungen zwischen VW-Vorstand und IG Metall vorerst ohne Ergebnis vertagt wurden. Die Gewerkschaft droht nun offiziell mit massiven Warnstreiks ab dem 5. Januar 2026. Fokus der Streiks sollen die Standorte Wolfsburg und Zwickau sein, was den Hochlauf der neuen Software-Plattform (VW/Rivian-Integration) verzögern könnte.
Mexiko-Zoll-Eskalation: Das US-Übergangsteam von Donald Trump (Szenario Trump 2.0) hat am Wochenende bekräftigt, dass die 25 % Zölle auf mexikanische Importe "unverhandelbar" seien, falls keine Einigung zur Grenzsicherung erzielt wird. BMW und Audi haben laut Branchenberichten Krisenstäbe für ihre Werke in San Luis Potosí und San José Chiapa eingerichtet.
Chinas Exportoffensive 2026: In einer Weihnachtsansprache kündigte der CEO von BYD an, die Anzahl der RoRo-Schiffe (Autotransporter) seiner Flotte im Jahr 2026 zu verdoppeln. Ziel ist es, die drohenden EU-Zölle durch massive Skalierung und direkte Logistikkontrolle auszugleichen