In dieser Folge von DAWICON CFO INSIGHTS spricht Daniel mit Niklas Storz, Ex-BCG-Partner und Gründer des Liquiditätsmanagement-Tools Tidely. Du erfährst, wie du deinen Cashflow transparent planst, was der Unterschied zwischen Kontostand und Free Cashflow ist und welche Stellschrauben im Working Capital wirklich wirken. Ideal für Unternehmer:innen, die Liquidität, Banken und Finanzierung endlich im Griff haben wollen.
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Der Cash Conversion Cycle (CCC) misst, wie viele Tage dein Geld im operativen Geschäft „feststeckt“, bis es wieder als Cash auf dem Konto landet:
CCC = DIO + DSO - DPO
Days Inventory Outstanding (DIO)
Wie viele Tage liegen deine Waren im Lager, bis du sie verkaufst?
Viel Lager = Geld ist gebunden = CCC wird länger.
Days Sales Outstanding (DSO)
Wie viele Tage brauchen deine Kunden, um deine Rechnungen zu bezahlen? Lange Zahlungsziele / schlechtes Mahnwesen = CCC wird länger.
Days Payables Outstanding (DPO)
Wie viele Tage lässt du dir Zeit, um deine Lieferanten zu bezahlen? Längere Zahlungsziele bei Lieferanten = CCC wird kürzer, weil du Cash länger behältst.
Interpretation:
- Hoher CCC = dein Geld ist lange gebunden (viel Lager, Kunden zahlen spät, du zahlst schnell).
- Niedriger oder negativer CCC = dein Geschäft dreht Cash schnell (z.B. Geld der Kunden kommt, bevor du Lieferanten zahlen musst).