Wer wünscht sich das nicht? Mit frischem Schwung ins neue Jahr zu starten! Daher fassen viele an Silvester gute Vorsätze, von denen spätestens Mitte Februar nichts mehr übrig ist. Wenn wir etwas in unserem Leben ändern möchten, müssen wir zuvor eine gründliche Bestandsaufnahme machen. Wie das am besten geht, erfährst du in dieser Folge.
An Weihnachten, dem Fest der Liebe, möchten wir anderen Menschen unsere Liebe und Wertschätzung zeigen. Ich lade dich ein, Weihnachten zum Fest der Selbstliebe zu machen, die die wesentliche Grundlage all unserer Beziehungen ist. Auch das Geburtstagskind des 24. Dezembers fordert uns dazu auf: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!"
"Anti-Aging" ist ein Milliardengeschäft. Wir geben viel Geld aus, um die Spuren unseres Alters unsichtbar zu machen. Warum eigentlich? Altern ist ein natürlicher Prozess, und die Tatsache des Äterwerdens beweist, dass wir noch am Leben sind. Dennoch steckt in den Köpfen vieler Menschen die Überzeugung, dass unser Wert von Äußerlichkeiten abhängt. Hier kommt ein Aufruf das lebensfeindliche "Anti-Aging" durch ein Pro-healthy-Living" zu ersetzen.
Die Adventszeit ist regelmäßig alles andere als besinnlich. Unsere Terminkalender sind ebenso voll wie die Geschäfte und Straßen. Wir haben endlose To-do-Listen, die unbedingt noch vor Weihnachten erledigt werden müssen. Heute wollen wir den Advent unter einem anderen Blickwinkel betrachten: Advent heißt Ankunft, vor allem Ankunft bei uns selbst. Nutzen wir die "Staade Zeit" bis Weihnachten für uns , um zur Ruhe zu kommen und Kraft für einen gelingenden Neuanfang schöpfen zu können.
Radikal bedeutet "mit der Wurzel" im Sinne von ausnahmslos. Und genau darum geht es in der heutigen Podcastfolge: um unbeschränkte Eigenverantwortung für all deine Gedanken, Gefühle und (Re-)Aktionen. Schluss mit der Opferrolle, übernimm endlich deine Macht, anstatt das Verhalten anderer kontrollieren zu wollen. Nur so erschaffen wir die Grundvoraussetzung für ein glückliches und zufriedenes Leben: unseren inneren Frieden.
Zu schön um wahr zu sein: Die Vorstellung, dass man Glück einfach so mit der Nahrung zu sich nehmen kann. Ja, ein Stück Schokolade verschafft uns für den Moment ein angenehmes Gefühl, aber seelisches Wohlbefinden auf Dauer? Ich lade dich ein auf eine spannende Reise durch das menschliche Verdauungssystem, die einige Überraschungen bereit hält.
Wenn alles in Ordnung ist, geht es uns gut. Im Chaos fühlen wir uns dagegen regelmäßig unbehaglich. Dabei sind Chaos und Ordnung ein wesentliches Prinzip des Universums und spielen auch in unserem Leben eine große Bedeutung. Daher lohnt es sich, dieses Prinzip einmal genauer zu betrachten.
Wir alle kennen Menschen, die ohne Punkt und Komma reden, uns gar nicht zu Wort kommen lassen. Sie "labern" uns einfach voll. Dabei scheint es ihnen egal zu sein, dass wir gelangweilt in die Gegend schauen und versuchen, ihnen möglichst schnell zu entkommen. Vielleicht neigst auch du selbst manchmal dazu, andere "zuzutexten", was dir hinterher vielleicht leidtut. Da stellt sich die Frage: Woher kommt ein gesteigertes Mitteilungsbedürfnis?
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Das Gedicht "Das Gasthaus der Emotionen" aus dem 13. Jahrhundert vom persischen Dichter und Mystiker Rumi enthält eine wunderschöne Metapher für einen gelungenen Umgang mit unseren Gefühlen. Sie alle sind Gäste in unserem inneren Gasthaus, und als Gastwirt sollten wir sie daher willkommen heißen und ihnen einen Platz anbieten. Jeder Gast hat nämlich eine wichtige Botschaft für uns.
In der Psycholgie wird unterschieden zwischen Schocktraumata (z.B. infolge eines Unfalls) und Traumata, die durch eine länger anhaltende extreme Belastung entstanden sind. Für Entwicklungstraumata aus früher Kindheit, deren Folgen uns ein ganzes Leben lang begleiten können, besteht dagegen in eine diagnostische Lücke. Sie werden häufig als "Depression" oder "Angststörung" diagnostiziert, da die ursprüngliche traumatische Wurzel nicht erkannt wird.
"Geben Sie Acht auf den Zwischenraum!", werden die Fahrgäste in der New Yorker U-Bahn beim Ein- und Aussteigen gewarnt. Zwischenräume sind unscheinbar und meist sogar unsichtbar. Und doch sind sie essenziell für ein gelingendes und glückliches Leben. Also: Bitte alle einsteigen - und "mind the gap"!
Wir alle erschaffen unsere Wirklichkeit mit unseren Gedanken. Was tun, wenn diese Gedanken nicht zu dem Ergebnis führen, das wir uns in unserem Leben wünschen? Ein kleines Wörtchen kann uns dabei helfen, limitierende Gedanken neu zu rahmen.
Die Zeit zwischen 20 und 30 Jahren ist für viele mit zahlreichen Änderungen und Ungewissheiten verbunden. Das ist einerseits aufregend und spannend, lässt anderseits aber auch viel Unsicherheit und Ängste aufkommen. In diesem Podcast teile ich, was ich mir als Zwanzigjähriger mit auf den Weg geben würde.
In der vorangegangenen Folge haben wir gehört, wie wir mit Hilfe von Märchen dem "Drehbuch" unseres Lebens auf die Spur kommen können . Heute möchte ich dir heute mein Lieblingsmärchen vorstellen, das ich unter psychologischen Aspekten beleuchte.
Nach dem amerikanischen Psychologen Eric Berne erstellen wir alle in den ersten sieben Lebensjahren ein Drehbuch, nach dem wir unser Erwachsenenleben unbewusst re-inszenieren. Dieses Drehbuch ist glücklicherweise nicht in Stein gehauen. Wir können es also umschreiben. Dafür müssen wir natürlich zunächst einmal seinen Inhalt kennen lernen. Das gelingt am besten mit Hilfe von Märchen.
Alle lieben Bambi, das niedliche Rehkitz mit den staksigen Beinchen und den großen Kulleraugen. Es wirkt so hilflos und tut niemandem etwas zuleide. Nach diesem Tier ist eine Stressreaktion unseres Nervensystems benannt: Durch überangepasstes Verhalten wird das Stresslevel kurzfristig gesenkt, allerdings auf Kosten unserer Selbstachtung.
Keiner von beiden!, wirst du vermutlich auf diese Frage antworten. Aber gemach! Auch wenn wir über keine riesigen Weltreiche herrschen, können uns Alexander der Große und der Römische Kaiser Marc Aurel dabei helfen, mehr über uns selbst zu erfahren.
Viele Menschen verschieben ihr Lebensglück auf einen Zeitpunkt in der Zukunft: wenn sie die Beförderung erhalten, das Haus abbezahlt ist oder wenn die Kinder ausgezogen sind, dann beginnt endlich das schöne Leben! Welch riesengroßer Irrtum! Das Leben findet ausschließlich jetzt statt und nicht irgendwann in der Zukunft. Und nur im gegenwärtigen Moment können wir Freude und inneren Frieden finden. Das Schönste daran ist, dass wir selbst jederzeit diese guten Gefühle in uns erschaffen können.
Heute wollen wir uns dem Arzt in uns zuwenden: Unser Körper verfügt über erstaunliche Selbstheilungskräfte, die wir unterstützen und aktivieren können. Dabei hilft uns die Erkenntnis, dass Gesundheit nicht die Rückkehr zum Status quo ante bedeutet, sondern der erfolgreiche Umgang mit dem ständigen Wechsel in unserem Leben.
Wer kennt sie nicht die Bösen Buben von Wilhelm Busch. Ihr Dritter Streich, in dem sie den braven Schneidermeister Böck an den Rande des Todes bringt, ist ein psychologisches Lehrstück in Sachen Trigger. Ganz im Sinne des Mottos: Nicht jeder ist dein Freund, aber jeder ist der Lehrer.