Workaholic, Porsche-Fahrer, FDP-Wähler. Das war früher sein Überholspur-Leben. Doch nach zwei Zusammenbrüchen, Burn-Out und schweren Depressionen erfand sich Sascha von Gerishem nochmal neu und zog nach Remscheid, um Ruhe zu finden. Heute arbeitet er nicht weniger, setzt den Großteil seiner Zeit aber dafür ein, sich zu engagieren. Vor allem bei Projekten und Aktionen gegen Rassismus und für Toleranz ist er dabei, unterstützt und vernetzt, zum Beispiel als Mitorganisator beim Remscheider CSD. Laut und unbequem zu sein heißt für ihn aber auch, sich online und auf Social Media klar zu positionieren und in Diskussionen einzumischen – auch wenn ihm das immer wieder Drohungen aus dem rechten Lager und Klagen von Politikern einbringt. Über seine Motivation als Aktivist, sein Leben als bunter Vogel und seine Sorge vor wachsender Queerfeindlichkeit spricht Sascha von Gerishem im Talk mit Thorsten Kabitz.
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