Home
Categories
EXPLORE
True Crime
Comedy
Society & Culture
Business
Sports
History
TV & Film
About Us
Contact Us
Copyright
© 2024 PodJoint
00:00 / 00:00
Sign in

or

Don't have an account?
Sign up
Forgot password
https://is1-ssl.mzstatic.com/image/thumb/Podcasts211/v4/d4/fa/4f/d4fa4fc9-1c2f-5d75-e6da-77c132451e13/mza_487597759297265865.jpg/600x600bb.jpg
Die Geldfrage
Dezernat Zukunft
26 episodes
6 days ago
Die Geldfrage – Der Podcast des Dezernat Zukunft „Die Geldfrage“ beginnt dort, wo Polit-Talkshows meist enden – bei den entscheidenden Fragen rund ums Geld. Wir erklären, kommentieren und ordnen ein: Wie finanziert sich der Staat? Wofür gibt er wie viel aus? Klar, verständlich und auf den Punkt. Für alle, die Finanzpolitik wollen. Ein Podcast vom Dezernat Zukunft. Für Fragen oder Feedback schreibt an info@dezernatzukunft.org
Show more...
Politics
News
RSS
All content for Die Geldfrage is the property of Dezernat Zukunft and is served directly from their servers with no modification, redirects, or rehosting. The podcast is not affiliated with or endorsed by Podjoint in any way.
Die Geldfrage – Der Podcast des Dezernat Zukunft „Die Geldfrage“ beginnt dort, wo Polit-Talkshows meist enden – bei den entscheidenden Fragen rund ums Geld. Wir erklären, kommentieren und ordnen ein: Wie finanziert sich der Staat? Wofür gibt er wie viel aus? Klar, verständlich und auf den Punkt. Für alle, die Finanzpolitik wollen. Ein Podcast vom Dezernat Zukunft. Für Fragen oder Feedback schreibt an info@dezernatzukunft.org
Show more...
Politics
News
Episodes (20/26)
Die Geldfrage
Jahresrückblick 2025

Philippa Sigl-Glöckner und Dr. Florian Schuster-Johnson ziehen Bilanz. Entlang von sechs Statistiken schauen die beiden auf ein turbulentes Jahr zurück. Drei Zahlen zeigen, wie ernst die Lage für Industrie, Staatshaushalt und Bildung ist. Drei weitere machen deutlich, dass politisches Handeln wirken kann.

Die Geldfrage entsteht mit viel Zeit, Recherche und Sorgfalt, um komplexe Finanzthemen für euch verständlich und Geldflüsse sichtbar zu machen. Wenn ihr diese Arbeit und den Podcast unterstützen möchtet, freuen wir uns sehr über eine Spende an das Dezernat Zukunft.

Das Wichtigste:

  • Der Verlust von rund 100.000 Industriearbeitsplätzen zeigt, dass das deutsche Export- und Wachstumsmodell strukturell an seine Grenzen gestoßen ist und nicht einfach zurückkehren wird.
  • Der Gestaltungsspielraum im Bundeshaushalt geht verloren, weil spätestens in den 2030er Jahren nahezu alle Mittel durch gesetzliche Verpflichtungen gebunden sind.
  • Wenn ein Drittel der Neuntklässler den Mindeststandard in Mathematik verfehlt, wird Bildung um Engpass für Innovation, Produktivität und künftigen Wohlstand.
  • Das Infrastruktur-Sondervermögen markiert einen fiskalpolitischen Wendepunkt, dessen Erfolg davon abhängt, ob Investitionen pragmatisch priorisiert werden.
  • Der Jobturbo belegt, dass ein aktivierender Sozialstaat mit Beratung, Sprachförderung und Vermittlung zu den wirksamsten Instrumenten effektiver Wirtschaftspolitik gehört.

Zum Nachlesen/Nachhören:

Die erwähnte Studie zur KI-Forschung

Bildungstrend 2024

Artikel der tagesschau zum wachsenden Anteil der Erneuerbaren Energien am deutschen Strommix

Zeit-Artikel über den Erfolg des Jobturbos

Die erwähnte Studie zur Wirkung des Jobturbos im deutschen Arbeitsmarkt

Artikel des Tagesspiegel zum Verlust von 100.000 Industriejobs

IAB-Stellungnahme zu Veränderungen am deutschen Arbeitsmarkt

Unsere Folge mit der Chefin des Jobcenter München, Annette Farrenkopf

Show more...
1 week ago
27 minutes 44 seconds

Die Geldfrage
Deswegen ist Bahnfahren so teuer

Der Bund gibt Geld an die Bahn, fordert Dividende und zahlt diese dann wieder als Zuschuss – ein teurer Kreisverkehr. Philippa Sigl-Glöckner, Niklas Illenseer und Vera Huwe zerlegen die komplexen Finanzströme bei der Deutschen Bahn zwischen Kernhaushalt, Sondervermögen und Trassenpreisen.

Das Wichtigste:

  • Lediglich 20 Prozent aller Bahntickets werden zum regulären Preis verkauft, da die Nachfrage im Fernverkehr ohne Rabatte zu gering wäre.
  • Deutschland leistet sich einen teuren Sonderweg in Europa, indem es versucht, die vollen Kosten der Infrastruktur über hohe Trassenpreise auf die Nutzer umzulegen.
  • Die bisherige Finanzierung über Eigenkapitalerhöhungen hat die Finanzierung der Bahn verteuert, da auf dieses Kapital eine Rendite erwirtschaftet werden musste.
  • Das neue Sondervermögen stellt zwar für 2026 rund 19 Milliarden Euro bereit, bietet aber keine Planungssicherheit über das Jahr 2029 hinaus.
  • Statt der aktuellen "Stop-and-Go-Finanzierung" wäre ein langfristiger Eisenbahnfonds nach Schweizer Vorbild die effizientere Lösung für eine verlässliche Infrastruktur.

Zum Nachlesen:

Unser Geldbrief „Warum Bahnfahren noch teurer wird“

Unsere Studie „Entgleist: Wie eine intransparente und komplexe Finanzierungsstruktur die Kosten der Schiene in dieHöhe treibt“

Show more...
2 weeks ago
23 minutes 53 seconds

Die Geldfrage
Was bringt Menschen in Arbeit? Gespräch mit der Chefin des Jobcenters München

Wer bekommt Bürgergeld und wie läuft die Arbeit in einem Jobcenter ab? Philippa Sigl-Glöckner spricht mit Annette Farrenkopf, Leiterin des Jobcenters München, über Menschen ohne Erwerbsarbeit: Es geht darum wer wie mitwirken muss und die Erkenntnis, das jeder Fall seine eigene Geschichte hat, die weit über statistische Merkmale hinaus geht.

Das Wichtigste:

  • Viele Menschen, die Bürgergeld beziehen, arbeiten bereits, doch wegen hoher Wohn- und Lebenshaltungskosten reicht ihr Einkommen oft nicht zum Leben.
  • Sprachkurse und Qualifizierungen sind entscheidend, um Jobs zu finden und die Abhängigkeit von Transfers zu senken.
  • Hohe Transferentzugsraten (Einkommen, dass auf Transfers angerechnet wird) führen dazu, dass sich Mehrarbeit für viele finanziell oft wenig lohnt.
  • Jede erfolgreiche Integration in Arbeit spart viel Geld, denn 100.000 Bürgergeld-Empfänger weniger entlasten den Staatshaushalt um rund 3 Milliarden Euro pro Jahr.

Zum Nachlesen/Nachhören:

Zur Reform der Transferentzugsraten und Verbesserung der Erwerbsanreize

Unsere Folge mit Prof. Dr. Andreas Peichl

Show more...
3 weeks ago
46 minutes 35 seconds

Die Geldfrage
Wie spart man 60 Milliarden Euro?

Der Haushalt 2026 steht, doch ab 2027 fehlen bis zu 60 Milliarden Euro pro Jahr. Wenn man jetzt nicht umsteuert, schrumpft der politische Gestaltungsspielraum bis 2035 praktisch auf Null. Philippa Sigl-Glöckner und Dr. Florian Schuster-Johnson stellen euch in dieser Folge ein Sparmenü zusammen.

Schickt uns eure Sparvorschläge an info@dezernatzukunft.org

Das Wichtigste:

  • Ab 2027 klafft im Bundeshaushalt eine strukturelle Lücke von bis zu 60 Milliarden Euro jährlich.
  • Ohne Kurswechsel schrumpft der finanzielle Spielraum der Regierung bis zum Jahr 2035 auf null.
  • Prioritäten überdenken: Während der Staat Strompreise mit rund 40 Milliarden Euro subventioniert, müssen sich Kitas und Hochschulen 940 Millionen Euro teilen.
  • Nicht die Zinsen sind das Problem, sondern teure Wahlgeschenke und ineffiziente Subventionen, die über 50 Prozent des Haushalts binden.

Zum Nachlesen:

Unser neuer Geldbrief "Sinnvoll sparen"

Hier (Seite 133) ist die erwähnte Liste mit den 20 größten Steuervergünstigen

Show more...
1 month ago
25 minutes 1 second

Die Geldfrage
Was der Gewinneinbruch bei Porsche bedeutet

Der Gewinneinbruch bei Porsche sorgt für Schlagzeilen. Philippa Sigl-Glöckner und Dr. Maximilian Paleschke analysieren, was die neuen Quartalszahlen über die Lage der deutschen Autoindustrie verraten und warum Ratlosigkeit das zentrale Problem zu sein scheint.


Das Wichtigste:

  • Porsche im freien Fall: Gewinneinbruch um 99 % – schwacher E-Auto-Absatz, Konkurrenz aus China, Rückkehr zum Verbrenner.
  • China als Problemmarkt: Luxussteuer und technologische Überlegenheit heimischer Hersteller belasten deutsche Marken.
  • Mercedes stabilisiert sich vorübergehend: Aktie steigt kurzzeitig dank geringerer Verluste, Stellenabbau und glaubwürdiger Kommunikation.
  • Dividenden statt Zukunft: Deutsche Hersteller zahlen hohe Gewinne aus, kürzen aber bei Forschung und Entwicklung.
  • Politik muss Richtung geben: Klare Linie bei Elektromobilität statt ständiger Unsicherheit – Reformen statt Rückwärtsgang.


Zum Nachlesen/Nachhören:

Die Präsentation von Porsche zu den Quartalszahlen

Unser Geldbrief zum Autogipfel: Sondergeldbrief: Tausche Strafzahlungen gegen grünen Stahl – Autodeal verfehlt Ziel

Eine Einordnung der Zahlen von Mercedes von wallstreet online

Show more...
2 months ago
31 minutes 54 seconds

Die Geldfrage
Autozulieferer im Umbruch

Ein Blick in den Maschinenraum der Autoindustrie: Philippa Sigl-Glöckner und Dr. Tobias Braun, CFO von Benteler, diskutieren, wie es um die deutsche Industrie steht und warum das Glas aus Sicht eines globalen Autozulieferers eher halb voll und trotzdem sehr viel in Bewegung ist.

Das Wichtigste:

  • Produktionsverlagerungen in die Region der Nachfrage sind normal und spiegeln wirtschaftliche Entwicklungen, nicht Standortfehler wider.
  • Hohe Lohn- und Energiekosten erhöhen den Druck hin zu einer extrem produktiven und innovativen Produktion in Deutschland.
  • Innovation folgt den Märkten, weil Kundennähe und Skaleneffekte entscheidend für die Entwicklung sind.
  • Spezialisierung bietet Chancen, um in neuen Nischen internationale Stärke zurückzugewinnen.
  • Resilienz bedeutet Anpassungsfähigkeit statt Festhalten an alten Subventionsstrukturen.


Zum Nachlesen/Nachhören:

In unserer Podcastfolge zum Strukturproblem im Arbeitsmarkt gehen wir ebenfalls auf die Autobranche ein: https://open.spotify.com/episode/1blbKVLCu7oDgsbxXxbkzS?si=2bg2XSQwROW25vZrcOrsUQ

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes zum Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe. Die negative Entwicklung ist wesentlich auf die Rückgänge von Neuaufträgen in der Automobilindustrie (-6,4 %) zurückzuführen: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/10/PD25_362_421.html?nn=2110

Show more...
2 months ago
37 minutes 54 seconds

Die Geldfrage
Der TenneT-Moment: Bund rein, Strompreise runter

Der Bund kann bei TenneT Deutschland einsteigen. TenneT ist als Übertragungsnetzbetreiber eines von vier Unternehmen das Stromautobahnen betreibt, die für die Energiewende extrem wichtig sind. Die Niederlande als bisherige Eigentümerin möchte TenneT gerne verkaufen. Philippa Sigl-Glöckner und Janek Steitz erklären, warum der Netzausbau Milliarden kostet, wieso die Strompreise hoch sind – und wie wir alle von klugen Beteiligungen des Bundes profitieren könnten.


Zum Nachlesen/Nachhören

  • Geldbrief „Warum der Bund bei TenneT einsteigen sollte“.
  • Studie Dezernat Zukunft zu Finanzierungskosten von Übertragungsnetzen.
  • Gutes Geld, Buch von Philippa Sigl-Glöckner zu der Frage, warum Geld zu selten dort hin fließt, wo es gutes bewirken kann.
  • Podcastfolge mit Strommarkt-Experten Lion Hirth zu Möglichkeiten, Kosten strukturell zu senken.

Das Wichtigste

  • Die Niederlande haben 46 % von TenneT an internationale Investoren (Norwegen, Singapur, Niederlande) verkauft.
  • Auch die restlichen Anteile sollen verkauft werden. Das gibt dem Bund die Chance, die restlichen Anteile zu kaufen und damit Netzkosten bzw. Strompreise strukturell zu senken.
  • Bis 2045 müssen rund 400–450 Mrd. € in die Übertragungsnetze fließen.
  • Netzausbau nötig wegen Elektrifizierung und Windkraft im Norden.
  • Netzentgelte steigen; Regierung senkt sie aktuell mit 6,5 Mrd. € Subventionen, strukturelle Lösungen sind auf Dauer besser.
  • Finanzierungskosten könnten 2035 ~40 % der Netzkosten ausmachen.
  • Der Bund könnte mit Eigenkapitalbeteiligungen rund 50 Mrd. € über 20 Jahre sparen.
  • Mix aus staatlichen und privaten Eigentümern sorgt für Effizienz und Kontrolle.
Show more...
2 months ago
40 minutes 6 seconds

Die Geldfrage
Was das Oktoberfest über unsere Wirtschaft verrät

O’zapft is! Zum Start des Oktoberfests fragen sich Philippa Sigl-Glöckner und Dr. Maximilian Paleschke: Wie viel Bier braucht die Welt? Und was sagt der Bierpreis über unsere Wirtschaft? Wir schauen auf Zahlen, Trends und die Rolle des Konsums für unser Wirtschaftsmodell. Außerdem werfen wir den Blick nach China und diskutieren, warum dort Infrastruktur der Motor der Konjunktur ist, während es in Deutschland vor allem mehr Geld in den Taschen der Menschen bräuchte.

Solltest du oder deine Freunde/Familie Hilfe brauchen, um den Weg aus einer Abhängigkeit heraus zu finden, dann kannst du dich hier über Sucht-Beratungsstellen in deiner Nähe informieren.

Takeaways:

Bierpreise steigen im Rahmen der Inflation: Die Maß kostet zwischen 14,50 € und 15,80 €, was zwar teuer wirkt, aber angesichts der allgemeinen Preissteigerungen der letzten Jahre nicht aus dem Rahmen fällt.

Bierkonsum geht langfristig zurück: Deutschland ist nicht mehr Weltmeister im Bier trinken, der Pro-Kopf-Konsum sinkt seit Jahrzehnten. Nur bei Events wie der Wiesn steigt der Konsum pro Kopf.

Konsum ist zentral für die Wirtschaft: Schwacher privater Konsum senkt das Wachstum, macht Deutschland abhängiger vom Export und kostet Jobs, gerade bei Menschen ohne Berufsabschluss.

Vergleich mit China: China kurbelt seine Konjunktur mit massiven Infrastrukturinvestitionen an. In Deutschland fehlt ein starker Binnenkonsum. Um den Konsum zu stärken, könnte eine Reform der Einkommensteuer helfen, die niedrige und mittlere Einkommen entlastet.

Zum Nachlesen:

Unsere Studie zur Reform der Einkommensteuer

Ein Gastbeitrag im Surplus Magazin von Levi Henze darüber, wie viel Lohn für ein angemessenes Leben benötigt wird.

Rückgang des Bierkonsums in Deutschland

Show more...
3 months ago
25 minutes 21 seconds

Die Geldfrage
3 Millionen Arbeitslose, 1 Strukturproblem

In dieser Folge sprechen Philippa Sigl-Glöckner und Dr. Florian Schuster-Johnson über die strukturellen Probleme am deutschen Arbeitsmarkt. Die Autoindustrie hängt am Tropf sinkender Exporte. Philippa und Florian diskutieren, warum Bildung und Weiterbildung entscheidend für bessere Jobchancen sind, wie KI die Einstiegsmöglichkeiten auch für hochqualifizierte Berufseinsteiger:innen verändert und welche Branchen trotz Krise wachsen. Sie werfen einen Blick darauf, welche politischen und gesellschaftlichen Veränderungen nötig sind, um Deutschlands Wirtschaftsmodell zukunftsfähig zu machen.

Takeaways: 

  • Seit 2019 ist die deutsche Wirtschaft nicht mehr gewachsen. 

  • Für Menschen ohne Berufsabschluss ist es besonders schwer: Auf einen Job mit Helferqualifikation kommen rund 21 Bewerber:innen. 

  • Deutschlands Geschäftsmodell ist extrem exportabhängig – vor allem bei Autos und Maschinen. 

  • Über 60 % der im letzten Jahr verlorenen Jobs entfielen auf die Automobilbranche. 

  • Besonders Berufseinsteiger:innen im Software- und IT-Bereich spüren die Auswirkungen: Es gibt 45 % weniger Einstiegsjobs als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre. 

  • Tätigkeiten, die sich gut automatisieren lassen, verschwinden; komplexere, erfahrungsbasierte Tätigkeiten bleiben bestehen. 

  • Während Industriearbeitsplätze abgebaut werden, wachsen Beschäftigungsfelder im Sozial-, Pflege- und Gesundheitswesen. 

  • Auch produktionsnahe Dienstleistungen, Forschung und Entwicklung oder IT-Services könnten Chancen bieten – allerdings hinkt Deutschland hier hinterher. 

Zum Nachlesen: 

Philippas Gastbeitrag bei Table.Media: https://table.media/ceo/ceo-economics/ein-besonders-teures-sparprogramm-unterlassene-bildungsausgaben  

Monatsbericht zum Arbeitsmarkt: https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/202508/arbeitsmarktberichte/monatsbericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-202508-pdf.pdf?__blob=publicationFile&v=3 

Dashboard der Agentur für Arbeit zum Ausbildungsmarkt: https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Navigation/Statistiken/Interaktive-Statistiken/Ausbildungsmarkt/Ausbildungsmarkt-Nav.html?Thema%3Dueberblick-berufe%26DR_Gebietsstruktur%3Dd%26Gebiete_Region%3DDeutschland%26DR_Region%3Dd%26DR_Region_d%3Dd%26DR_Monat%3D0%26DR_BaStea%3DKeine%20Angabe%26DR_Berufe%3D43%26mapHadSelection%3Dfalse 

Stepstone Analyse zum Berufseinstieg: https://www.thestepstonegroup.com/deutsch/newsroom/pressemitteilungen/stepstone-analyse-weniger-einstiegsjobs-laengere-bewerbungsprozesse/ 

Studie des ifo Instituts zum Strukturwandel im verarbeitenden Gewerbe: https://www.wirtschaftsdienst.eu/inhalt/jahr/2025/heft/8/beitrag/strukturwandel-verliert-die-industrie-in-deutschland-wirklich-an-bedeutung.html?

Stanford Studie zu Beschäftigungseffekten durch KI: https://digitaleconomy.stanford.edu/wp-content/uploads/2025/08/Canaries_BrynjolfssonChandarChen.pdf 

Show more...
4 months ago
22 minutes 58 seconds

Die Geldfrage
Déjà vu: Budget Crisis in France (EN)

France’s Prime Minister François Bayrou has tied his government’s survival to €44 billion in cuts. Ahead of the Sept 8 confidence vote, Philippa Sigl-Glöckner talks with Clara Leonard (Institut Avant-Garde) about austerity, political risks, and what’s at stake for democracy.Takeaways:France faces political turmoil as PM Bayrou ties his government’s survival to €44 billion in budget cuts. Public resistance is high, with austerity measures hitting the most vulnerable while failing to address deeper structural issues. Comparisons to Greece are misleading, yet political instability is already raising France’s borrowing costs. In the long term, austerity risks undermining growth and democracy—fiscal space remains above all a political choice.Philippa Sigl-Glöckner, Dezernat ZukunftClara Leonard, Institut Avant-Garde

For further reading:The French Constitution

Prime Minister François Bayrou’s videos on the current situation


Show more...
4 months ago
24 minutes 55 seconds

Die Geldfrage
Kaffee, Klima, Preise

In der neuen Folge dreht sich alles um Kaffee und vor allem höhere Preise. Philippa Sigl-Glöckner und Sara Schulte beleuchten den Einfluss des Klimawandels auf die Kaffeeproduktion, die wachsende Nachfrage aus China unddie komplexe Kostenstruktur hinter den gestiegenen Preisen.

Takeaways:

  • Kaffeepreise sind im letzten Jahr um rund 20 Prozent gestiegen.
  • Gründe sind extreme Wetterereignisse, steigendeNachfrage, insbesondere in China und höhere Preise im Einzelhandel.
  • Zölle in den USA könnten den Kaffeehandel beeinflussen; aktuell finden Verhandlungen mit Brasilien statt, ob Kaffee von den Zöllen ausgenommen wird.
  • Die höheren Preise werden an der Supermarktkasse meist erst nach etwa einem Jahr spürbar.
  • Die Röstung hat große Anteile an der Wertschöpfung, höhere Preise kommen also nur in geringem Umfang bei den Kaffeebauern an.


Zum Nachlesen:

Unser neuer Geldbrief zum Thema Kaffee: https://dezernatzukunft.org/kaffee-klima-preise/

Unser Geldbrief zu der Frage, welcher Lohn für einakzeptables Leben nötig ist: https://dezernatzukunft.org/welcher-lohn-erlaubt-einen-angemessenen-lebensstandard/

Link zum Dezernat Zukunft Supply Side Monitor, der dieAngebotsseite der Inflation greifbar macht: https://dezernatzukunft.org/supply-side-monitor-2/

Wer profitiert am Kaffeemarkt: https://dailycoffeenews.com/2025/07/15/a-closer-look-at-value-distribution-in-specialty-coffee-markets/

Information zum weltweiten Kaffeekonsum: https://cafely.com/blogs/research/which-country-consumes-the-most-coffee?srsltid=AfmBOooTHdtgtVHTJPxl62WDsUX83El_9K64oFf4QwOVgDL7pv20Z2EX

Show more...
4 months ago
17 minutes 31 seconds

Die Geldfrage
Bundeshaushalt 2026 (Die Geldfrage Live)

Philippa Sigl-Glöckner und Florian Schuster-Johnson sprechen über den Entwurf zum Bundeshaushalt 2026. Sie analysieren geplante Investitionen, insbesondere beim Verkehr und in der Verteidigung. Philippa und Florian kritisieren die hohen Subventionen für Energiepreise und zeigen, dass diese den Handlungsspielraum der Bundesregierung schon nächstes Jahr massiv einschränken. Die beiden fordern eine strategischere Ausrichtung der Haushaltspolitik mit Schwerpunkt auf Bildung und Betreuung, um langfristiges Wachstum sicherzustellen. So könnten die öffentlichen Finanzen gesichert und Spielraum bewahrt werden.


Das Wichtigste:

  • Rekordinvestitionen für Schiene, digitale Infrastruktur und Wohnungsbau
  • Über 40 Milliarden Euro fließen in Energiepreissubventionen
  • Der Handlungsspielraum („Fiscal Space“) des Bundes sinkt bis 2035 auf Null, wenn die Subventionierung nicht reduziert wird
  • Kettensägen-Kürzungen sind weder effizient noch ausreichend, um die notwendigen Summen aufzubringen
  • Investitionen sollten langfristig orientierte, öffentliche Leistungen wie Bildung und Kinderbetreuung stärker fördern
  • Trotz steigender Schulden bleibt die Zinslast im internationalen Vergleich gering; entscheidend sind somit nicht allein die Schulden, sondern wie der Haushalt strukturiert ist und wie das Geld eingesetzt wird


Zum Nachlesen:

  • Den in Excel herunterladbaren Bundeshaushalt gibt es unten auf der Seite unseres Growth and Budget Labs: https://dezernatzukunft.org/growth-and-budget-lab/
  • DZ-Newsletter-Abo: https://dezernatzukunft.us18.list-manage.com/subscribe?u=e80f99448e2133d2d0099e4cb&id=2a7db2a8a7
  • Mittelfristige Finanzplan für die europäischen Schuldenregeln: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Broschueren_Bestellservice/mitte[…]sch-struktureller-plan.pdf?__blob=publicationFile&v=8
  • Chodorow-Reich, Owen Zidar and Eric Zwick (2024): "Cutting the tax rate is the most expensive provision in terms of cost per unit of capital accumulation.” https://pubs.aeaweb.org/doi/pdfplus/10.1257/jep.38.3.61
  • Wir finden ein einziges empirisches Papier, in dem Unternehmenssteuersenkungen selbst finanzierend sein können und zwar im Fall von Norwegen, wenn man davon ausgeht, dass die Steuersenkung sehr viel ausländische Direktinvestitionen anzieht und die norwegischen Exporte stark steigert: von Brasch, Frankovic, Tölö (2021): https://www.econstor.eu/bitstream/10419/249145/1/DP955_web.pdf
Show more...
5 months ago
27 minutes 11 seconds

Die Geldfrage
Upside down budgets: French Cuts and German Spending [EN]

Philippa Sigl-Glöckner hosted Cyprien Batut from the Institut Avant-Garde in Paris. They explored the surprising reversal of fiscal policies in France and Germany. Historically, Germany has been the fiscally prudent one, while France was seen as a big spender. But now, Germany is ramping up spending as France pushes through major budget cuts. Philippa and Cyprien also touched on the benefits of thorough budget and spending reviews, to properly assess and improve spending efficiency.

  • France's Budgetary Tightrope Walk: France aims for over €44 billion in cuts by 2026. This is a direct response to the European Commission's excessive deficit procedure.
  • Germany's Spending Spree: Germany's budget increased by €35 billion this year, marking a shift towards a more expansionary fiscal stance.
  • The Power and Limits of the IGF: France's highly respected Inspection Générale des Finances (IGF) consistently produces detailed budget and spending reviews. While these reports highlight significant areas for efficiency, their implementation often falls short due to a lack of political consensus.
  • French Political Fragmentation: France's fragmented Parliament makes passing the budget incredibly difficult. Without a clear majority, the government often relies on a "vote of no confidence" mechanism to get financial legislation through, making big cuts even tougher.

Check out the Institut Avant-Garde website: https://www.institutavantgarde.fr/

Show more...
5 months ago
25 minutes 17 seconds

Die Geldfrage
Muss das so? Der Frauenfußball und das Geld

In dieser Episode von „Die Geldfrage“ sprechen Philippa Sigl-Glöckner und Kathrin Längert über die Herausforderungen und Chancen im Frauenfußball. Im Zentrum stehen Fragen der Gleichstellung, die Rolle der Marktlogik und ob und wie sich Fußballverbände von dieser Logik lösen können. Kathrin Längert, ehemalige Profitorhüterin und Autorin des Buches „Wir verdienen mehr“, gibt persönliche Einblicke in den Alltag von Spielerinnen und formuliert klare Forderungen für eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft des Frauenfußballs.
Zum Nachlesen:
Zu Zuschauerzahlen: https://www.dwdl.de/zahlenzentrale/103023/frauenem_schlgt_finale_der_klubwm_hauchdnn/
Saisonreport der Google Pixel Frauen-Bundesliga: Saisonreport Frauen-Bundesliga 2023/24
Zu den Verlusten der Topligen der Männer: https://www.deloitte.com/content/dam/assets-zone2/uk/en/docs/services/consulting/2025/deloitte-annual-review-of-football-finance-2025.pdf
Die finanzielle Situation der deutschen Männer-Bundesliga: https://report.dfl.de/2324/de/services/downloads.html
Zur erstaunlichen Geschichte des US-Frauenteams: https://www.nytimes.com/2022/05/18/sports/soccer/us-soccer-equal-pay-deal.html
Kathrin Längert: Wir verdienen mehr! Frauen im Profifußball – ein Manifest. Verlag Die Werkstatt.

Das Wichtigste:

  • Frauenfußball boomt: Trotz Zuschauerrekorden sind die Einnahmen im Frauenfußball im Vergleich zu den Männern niedrig.
  • Harte Realität für Spielerinnen: Viele Profis verdienen unter dem Mindestlohn, müssen nebenbei arbeiten oder studieren und haben oft schlechte Trainings- und Reisebedingungen.
  • Forderung nach Fairness: Kathrin Längert plädiert für existenzsichernde Gehälter, professionalisierten Strukturen und Equal Pay, damit Fußballerinnen von ihrem Beruf leben können.
  • Die USA oder Dänemark sind Beispiele für erfolgreiche Gleichstellung im Fußball.
  • Alternative Vision: Frauenfußball soll bewusst nicht den Weg des Männerfußballs gehen, sondern fair, nahbar und nachhaltig wachsen.

Recherche: Sven von Wangenheim, Produktion: Nora Brand

Show more...
5 months ago
36 minutes 40 seconds

Die Geldfrage
Was bringt die Stromsteuersenkung wirklich?

In dieser Folge des Podcast "Die Geldfrage" diskutieren Philippa Sigl-Glöckner und der Energieexperte Professor Lion Hirth die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen im deutschen Strommarkt. Sie beleuchten die Auswirkungen der Stromsteuersenkung, die Struktur derStrompreise, die Unterschiede zwischen Haushalts- und Unternehmensstrompreisen sowie die Notwendigkeit intelligenter Stromnutzung. Lion betont die Bedeutungvon regulatorischen Reformen und die Notwendigkeit, das Stromsystem effizienter zu gestalten, um die Preise zu senken und Energiepreisschocks zu vermeiden.

Zum Nachlesen:

Strompreise für stromintensive Unternehmen: https://www.tweedekamer.nl/downloads/document?id=2024D13166, für Haushalte: https://www.bdew.de/service/daten-und-grafiken/bdew-strompreisanalyse/
Zu Zentralbanken und Zinserhöhungen: Gutes Geld, Philippa Sigl-Glöckner, Fußnote 230; Studie des Dezernat Zukunft: Stromnetzausbau: Kapital mobilisieren, Netzentgelte reduzieren

Das Wichtigste:

  • Die Strompreise in Deutschland sind im internationalen Vergleich hoch.
  • Eine Senkung der Stromsteuer könnte Haushalte entlasten, ist aber teuer.
  • Die Struktur der Strompreise setzt sich aus Beschaffungskosten, Netzentgelten und Abgaben zusammen.
  • Unternehmen profitieren von Subventionen und zahlen weniger für Strom als Haushalte.
  • Die Strompreiskompensation ist eine wichtige Maßnahme für energieintensive Unternehmen.
  • Intelligente Stromnutzung könnte helfen, die Preise zu senken.
  • Regulierungen behindern eine flexible Stromnutzung.
  • Die Preise im Strommarkt sollten regional unterschiedlich sein können.
  • Ein stabiler Strompreis ist wichtig für die wirtschaftliche Planung.
Show more...
5 months ago
35 minutes 30 seconds

Die Geldfrage
400.000 Arbeitskräfte mehr, 5 Milliarden Euro gespart

Das deutsche Sozialsystem ist komplex – manchmal so sehr, dass Arbeit sich kaum lohnt. In dieser Folge erklärt Philippa Sigl-Glöckner mit Prof. Andreas Peichl, wie eine Reform aussehen könnte, die Anreize schafft, Komplexität abbaut und bis zu 400.000 Menschen zusätzlich in Arbeit bringt. Und wie sich damit sogar Milliarden für den Bundeshaushalt einsparen lassen.

Philippa Sigl-Glöckner

Prof. Dr. Andreas Peichl

Dezernat Zukunft

Zur Reform der Transferentzugsraten und Verbesserung der Erwerbsanreize

Show more...
5 months ago
34 minutes 28 seconds

Die Geldfrage
Investitionshaushalt mit Handlungsbedarf

Der Haushalt 2025 bringt endlich mehr Investitionen und das ist auch bitter nötig. Doch ohne Wachstum wird die Politik manövrierunfähig: Zinsen steigen, Sozialausgaben wachsen. Wir zeigen, was das für die Staatsfinanzen bedeutet und wie es besser gehen könnte.

Philippa Sigl-Glöckner

Dr. Florian Schuster-Johnson

Growth & Budget Lab des Dezernat Zukunft

Show more...
6 months ago
26 minutes 7 seconds

Die Geldfrage
Israel, Iran, Energiepreise – sollte die EZB jetzt reagieren?

Israel greift an, Iran schlägt zurück – was bedeutet das für Energiepreise und Geldpolitik? Wir erklären, wie die EZB reagieren sollte.

Supply Side Monitor des Dezernat Zukunft

Philippa Sigl-Glöckner

Max Krahé

Show more...
6 months ago
21 minutes 51 seconds

Die Geldfrage
Haushaltsdetektive: Was wirklich im Budget des Bundes steckt

Philippa Sigl-Glöckner und Florian Schuster-Johnson vom Dezernat Zukunft holen die Lupe raus und analysieren den deutschen Bundeshaushalt.

Sie erklären, warum der Haushalt so komplex und intransparent ist und welche Schwerpunkte sie jetzt setzen würden.Philippa und Flo erklären, warum Investitionen nicht alles sind und was es mit den überraschend hohen Subventionen auf sich hat.

Flo und Philippa wollen den Haushalt besser verstehen, um dann die richtigen Prioritäten für Arbeit und Wohlstand zu setzen. Dazu zählen:

bessere frühkindliche Bildung,

weniger "Survuval-Subsidies" und

ein Transfersystem, in dem sich Arbeit mehr lohnt.


Hier findet ihr alles was ihr zum Haushalt wissen müsst: DZ-Haushaltstracker


Hier erklärt Philippa, warum wir den Haushalt nicht mit der Kettensäge klein bekommen: Focus Online


Unsere Studien zu

  • Stromnetzausbau
  • Finanzierung der Bahn
Show more...
6 months ago
29 minutes 58 seconds

Die Geldfrage
Kann der Euro den Dollar beerben?

Reservewährungen bringen Einfluss – aber auch Verantwortung. Die USA haben die mächtigste Währung der Welt, doch werden sie dieser Rolle aktuell noch gerecht? Philippa Sigl-Glöckner und Nils Gerresheim sprechen über den Euro als Alternative – und was es braucht, damit das Realität wird.

Philippa Sigl-Glöckner

Nils Gerresheim

Dezernat Zukunft

Show more...
7 months ago
21 minutes 59 seconds

Die Geldfrage
Die Geldfrage – Der Podcast des Dezernat Zukunft „Die Geldfrage“ beginnt dort, wo Polit-Talkshows meist enden – bei den entscheidenden Fragen rund ums Geld. Wir erklären, kommentieren und ordnen ein: Wie finanziert sich der Staat? Wofür gibt er wie viel aus? Klar, verständlich und auf den Punkt. Für alle, die Finanzpolitik wollen. Ein Podcast vom Dezernat Zukunft. Für Fragen oder Feedback schreibt an info@dezernatzukunft.org