Ja, alles hat ein Ende, und mit diesem kurzen Epilog möchte ich mich dann auch - vorerst - von Ihnen verabschieden, wenn Sie mir in den letzten Wochen und Monaten geduldig zugehört haben. Ich hoffe, es hat Ihnen gefallen - und wenn ja, senden mir gern einen KOMMENTAR, die Funktion gibt es eigentlich unter jeder Folge... einfach mal runterscrollen 😉! Besten Dank und hoffentlich bis bald!
In dieser letzten Folge meines Podcasts - ja, leider - kommen wir zu dem mit wenig Liebe aber durchaus Emotionen verbundenen Akt der Zeugung des neuen Staates Großbritannien, und damit eben auch zum Ende der Geschichte Englands als eigenständigem Staat. Und wie so oft in Geschichte und Politik geht es dabei um den schnöden Mammon... so ist das eben. Also schauen wir mal den Eltern des neuen nationalen Kindes bei dessen Geburt über die Schultern...
Wie versprochen erzähle ich Ihnen heute, was beim Spanischen Erbfolgekrieg am Ende rauskommt und was das überhaupt alles mit England zu tun hat. Sie wissen ja, schon, irgendwie hängt alles mit allem zusammen, und so ist das auch diesmal. Immerhin sind die Engländer diesmal so richtig erfolgreich, zu Lande, zu Wasser und in der ... nein, in der Luft spielt sich zu dieser Zeit natürlich noch nicht wirklich kriegerisches ab. Aber hören Sie selbst, wie Churchill schon zu dieser Zeit wirklich kriegswichtig aktiv wird...
Die Regentschaft Wilhelm und Marias neigt sich langsam dem Ende entgegen, und da Maria früh starb, Wilhelm aber auch nicht mehr heiratete, stellte sich ein weiteres Mal in der englischen Geschichte die Frage nach dem Thronfolger - und wollte man diesmal auf Nummer sicher gehen, wie Sie hören werden. Ein gewichtiges Wort dabei hatte das Parlament und seine Parteien mitzureden... und nachdem das Problem erfolgreich vom Tisch war, konnte man sich wieder anderen Dingen widmen. Ja, leider, Kriege zu führen...
Ja, es waren schon kriegerische Zeiten, damals. Schlug man sich nicht innerhalb des eigenen Landes gegenseitig den Schädel ein, fand sich schon immer ein Nachbar, mit dem man einen Streit vom Zaun brechen konnte. Die heißblütigen Franzosen mit ihrem Sonnenkönig Ludwig XIV. waren da besonders streitsüchtig, und so kam es zum großen Krieg der "Großen Allianz" gegen die Franzosen - und die Engländer natürlich mitten drin...
Wer gehofft hatte, nach der anscheinend so gewaltlosen Übergabe des Königsthrons an Wilhelm und Maria würden nun friedliche Zeiten anbrechen, sollte sich getäuscht haben. Denn wie heißt es so schön - es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn's dem bösen Nachbarn nicht gefällt. In diesem Fall war das Ludwig der XIV. von Frankreich. Wobei der nichts selbst aktiv wurde, sondern den bisherigen König Jakob bei seinen Plänen zur Wiedererlangung der Krone mit Ausrüstung und Soldaten unterstütze... Sie werden hören, wie dieses Unternehmen ausgeht.
Nun beginnt die - wenn auch kurze - Herrschaft des Hauses Oranien über England, unter dem Königspaar Wilhelm III und Maria. Die es freilich als "Herrscher von des Parlamentes Gnaden" nicht so wirklich leicht hatten, wie wir noch sehen werden. Und das wiederum hat mit einigen grundsätzlichen Beschlüssen und Erklärungen des Parlaments zu tun, denen sich die beiden zu unterwerfen hatten. Schauen wir also, wie sich dieses erstes Herrscherpaar "im Doppelpack" so schlägt...
Ja, mit allem hat es ein Ende, auch mit den Stuarts. Auch wenn die das noch nicht so ganz einsehen wollen. Aber in dieser Folge beschäftigen wir uns erst einmal mit dem neuen Königspaar Wilhelm und Maria. Die haben es auch nicht ganz leicht, erst muss Wilhelm ja noch seinen Onkel loswerden, den uneinsichtigen Jakob. Da hat er es auch nicht leichter, als Prinz William Windsor mit seinem Onkel Andrew rund dreihundertfünfzig Jahre später. Und dann hat er ja es ja auch noch mit einem sehr selbstbewussten Parlament zu tun. Keine leichten Zeiten für Königs...
Alles hat ein Ende, und das gilt schließlich nach nicht mal einem Jahrhundert auch für die schottischen Könige auf englischem Thron, die Stuarts. Und war schon ihre Herrschaft, unterbrochen von der einzigen Repulik auf englischem Boden, von einiger Unruhe geprägt, so gilt das auch für ihr Ende. Zwar ziemlich unblutig, aber allemal nicht freiwillig. Wie es dazu kam? Hören Sie selbst!
Ein neuer Akteur betritt die politische Bühne Englands - die Parteien. Nun, zunächst haben sie noch nicht die Funktion, die sie später haben werden, dem Wahlvolk programmatische Alternativen anzubieten. Aber sie organisieren politische Mehrheiten im Parlament, und das hat ja auch schon viel damit zu tun, was sie später so tun. Und woran bilden sich Parteien besonders gern aus? Entlang von großen Streitfragen. In diesem Fall, der Frage der Thronfolge... wieder einmal...
Menschen die überall Verschwörungen sehen, egal, wie sinnig oder unsinnig deren Konstruktion ist, gibt es nicht erst heute, sondern schon seit allen Zeiten. Einer von ihnen, quasi der Vater der englischen Fake News, ist Titus Oates, von dem ich Ihnen schon in der letzten Folge erzählt habe. Und nachdem wir uns durch den konstruierten Dschungel von Verschwörungen gekämpt haben, kommen wir langsam aber sicher zum Ende des vermeintlich "Goldenen Zeitalters" unter Karl II.
Nun, die Herrschaft Karl II. nähert sich ihrem Zenit, aber auch wenn manche sie als "Goldenes Zeitalter" bezeichnen, so ist ja bekanntlich nicht alles Gold, was glänzt. Das muss man wohl auch für die 60er und 70er Jahre des 17. Jahrhunderts in England sagen, denn Pest, Feuersbrünste und die lieben Nachbarn fielen vor allem über die Londoner heim, so dass diese wohl nicht mehr ganz so begeistert über ihren Monarchen waren. Kann man ja auch irgendwie verstehen...
Wie bereits angedeutet. hatten die Engländer schon nach gut 10 Jahren wieder genug von den republikanisch-autoritären Experimenten ihrer Eliten. Und sehnten sich nach der "Rückkehr des Königs". Und der kam auch zurück, wieder mal ein Karl, der zweite seines Namens. Und der trieb es bunt, nicht immer zur Freude seiner englischen Untertanen... doch hören Sie selbst.
Wie wir in der letzten Woche gesehen haben, waren die Engländer gar nicht so begeistert von ihrerer Republik... irgendwie sollte es doch der eine sein, der sagt, wo es langgeht... so ein bisschen wie ein König, ohne dass er sich König nennt. Et voilá - da hatten sie ihn schon: ihren Lord-Protector. Natürlich niemand anders als Oliver Cromwell... aber so richtig leicht wurde ihm das Leben auch nicht gemacht, wie Sie hören werden...
Nachdem König Karl I. eher unfreiwillig früh das Zeitliche gesegnet hatte und sich die Engländer nicht so recht entschließen konnten, einen neuen König auszuwählen, blieb man für ein paar Jahre einfach mal Republik. Das gefile dem präsumptiven Nachfolger Karls - schon wieder ein Karl - gar nicht, und er versuchte, sich die Krone mit Gewalt zu nehmen. Aber gegen Cromwell... gab es eben keine Ankommen. So dass dieser sich dem Aufbau seiner schönen neuen Welt widmen konnte. In die wir in dieser Folge mal einen Blick werfen...
In dieser kurzen Episode zwischen dem zweiten und dem - ebenfalls recht kurzen - dritten Teil der englischen Bürgerkriege widmen wir uns einmal dem leidgeprüften Irland, mit dem sich Cromwell befasst, nachdem er mit dem König fertig war. Und vielen Iren erging es während seines vierjährigen "Besuchs" auf der grünen Insel leider nicht viel besser als König Karl I. Die Insel war danach zwar immer noch grün, aber das Leben dort ähnelte fortan eher dem in einer Wüstenei...
Nachdem König Karl I. beim ersten Versuch, sich gegen sein Parlament durchzusetzen gescheitert war, versuchte er es wenige Jahre später ein zweites Mal. Gemeinsam mit den Schotten. Also jenen, gegen die er urprünglich gekämpft hatte. Bekommen ist ihm das nicht gut, die Geschichte endete für ihn auf dem Schafott - als erstem und bislang auch einzigem König, dem dieses Schicksal wiederfuhr. Wie es dazu kam - hören Sie in dieser Folge.
Im Bürgerkrieg zwischen Parlament und Krone ist gerade Pause. Zeit genug, um sich mal ein paar grundsätzliche Gedanken über die politische Ordnung des Köngreichs zu machen, dachten sich die Akteure. Insbesondere auf Seiten der Armee war man sich da so gar nicht einig, wie es in Zukunft mit England weitergehen sollte, welche Rechte die Regierung habe würde... und so weiter. Das alles besprach man im schönen Ort Putney. Mal ein ein wenig zuhören? Dann immer herein mit Ihnen...
Wir befinden uns nun also in einer Art "Intermezzo" zwischen zwei Bürgerkriegen, oder zwischen zwei Teilen von einem, ganz wie man will. Zeit, sich einmal ein paar grundsätzliche Gedanken darüber zu machen, wer eigentlich wirklich der Herr im Hause ist - das Parlament, der König, oder gar die Armee? Spannende Fragen, denen nicht nur die damals Beteiligten nachgingen, sondern auch wir uns heute widmen wollen...
Okay, nach den ersten, für das Parlament nicht übermäßig erfolgreich ausgehenden Gefechten macht es jetzt aber wirklich ernst mit König und Bürgerkrieg. Und wer sorgt dafür, dass die Sache gut ausgeht - natürlich jener Oliver Cromwell, den in England jedes Kind kennt. Und Sie natürlich auch. Nicht? Na, dann hören Sie schon mal rein, in die "Abenteuer des jungen Oliver"...