In dieser Folge sprechen Angelina und Beatrice über die Weihnachtszeit – eine Zeit, die für viele Menschen ambivalente Gefühle auslöst. Während sich manche auf Ruhe und Licht freuen, bedeutet Weihnachten für andere Stress, Erwartungen, alte Konflikte und Begegnungen, die mehr belasten als stärken.
Wir werfen einen Blick darauf, warum Feiertage Krisen verstärken können und weshalb das Bild der „perfekten Weihnachten“ für viele schlicht nicht der Realität entspricht. Gleichzeitig teilen Angelina und Beatrice ganz persönlich, was Weihnachten für sie bedeutet: von dem Wunsch, der ganzen Festtagsdynamik zu entfliehen, bis hin zur Sehnsucht nach einem Sommerweihnachtsfest.
Ein ehrliches Gespräch über Nähe, Distanz, Erwartungen und die Freiheit, Weihnachten so zu gestalten, wie es wirklich gut tut.
👉 Jetzt reinhören – für eine reflektierte und menschliche Perspektive auf eine oft überladene Zeit.
In dieser Folge sprechen wir über Situationen, in denen etwaspassiert – oft schwer, manchmal unvorhersehbar – und plötzlich bleibt dieses Gefühl von Schuld. Wenn jemand stirbt, wenn etwas anders verläuft als geplant oder wenn wir denken, wir hätten mehr tun müssen.
Wir beleuchten, was Schuld eigentlich ist und warum sie sich soeindeutig anfühlt, obwohl sie es selten ist. Warum es Momente gibt, in denen niemand „schuld“ ist – und doch das Gefühl bleibt. Und weshalb Fehler, Versäumnisse und Abschiede unweigerlich Teil des Lebens und der Begleitung sind.
Ein Gespräch über Mitgefühl, Verantwortung und die Frage, wie wir weitergehen können, wenn Schuld uns still begleitet.
👉 Jetzt reinhören – für eine ehrliche,tröstliche und menschliche Perspektive auf schwierige Momente.
Im zweiten Teil tauchen wir noch tiefer ein in die Arbeit von Denise beim Verein SOLVA. Sie erzählt, wie der Verein entstanden ist, mit welchen Herausforderungen Betroffene von Menschenhandel zu kämpfen haben – und welche Bedeutung Begleitung, Vertrauen und Hoffnung dabei haben.
Gleichzeitig sprechen wir darüber, welche Parallelen sie zwischen ihrer Tätigkeit in der Psychosozialen Spitex und ihrer Arbeit im Verein sieht – und was sie persönlich motiviert, sich mit so viel Herzblut für andere einzusetzen.
Ein eindrücklicher Einblick in ein Engagement, das zeigt, wie Menschlichkeit, Geduld und echtes Interesse Lebenswege verändern können.
Jetzt reinhören – für eine berührende Fortsetzung voller Tiefe und Zuversicht.
In dieser Folge stellt sich unsere Kollegin Denise vor sie ist nicht nur Teil unseres Teams in der Psychosozialen Spitex, sondern auch Gründerin des Vereins SOLVA. Mit grossem Engagement begleitet sie Menschen, die aus dem Menschenhandel befreitwurden, und unterstützt sie auf ihrem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.
Wir sprechen darüber, wie sie zu uns gekommen ist, was sie an der Arbeit in der Spitex besonders schätzt und wie sie ihre Erfahrungen aus beiden Tätigkeitsbereichen miteinander verbindet.
Ein Gespräch über Verantwortung, Mitgefühl und den Mut, etwas zu bewegen – innerhalb und ausserhalb der Pflege.
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Pflege bedeutet Verantwortung – und oft auch, über die eigenen Grenzen hinauszugehen. In dieser Folge sprechen Angelina Seifert und Beatrice Niederhauser über den Pflegenotstand, die Belastung im Beruf und die Schwierigkeit, „nein“ zu sagen, wenn Hilfe gebraucht wird.
Auch wenn es bei der Psychosozialen Spitex genügend Mitarbeitende gibt, bleibt die Frage: Wo endet Engagement und wo beginnt Selbstschutz? Warum sind klare Grenzen wichtig, um langfristig gesund zu bleiben?
Die beiden erzählen, warum sie bewusst auf 24-Stunden-Erreichbarkeit und Wochenenddienste verzichten – und wie Selbstfürsorge zur Voraussetzung wird, um für andere da zu sein.
Ein ehrlicher Einblick in die Balance zwischen Fürsorge und Selbstfürsorge in einem Beruf, der viel Herz verlangt – und klare Grenzen braucht.
Jetzt reinhören – für mehr Bewusstsein, Balance und Menschlichkeit in der Pflege.
Pflege bedeutet Nähe, besonders in der psychosozialen Spitex. Vom gemeinsamen Gang zum Briefkasten bis zur Wochen- und Tagesstruktur: Oft aktiviert schon unsere Präsenz denersten Schritt. Kleine Routinen werden zum Gradmesser für Stabilität.
Wir sprechen auch über die Stigmatisierung psychosozialer Pflege. Von der Frage, ob unser Auto angeschrieben sei, bis zur Irritation, wenn jemand offen sagt „das ist meine Spitex“. Solche Momente zeigen, wie wichtig es ist, über diese Arbeit zu reden.
Ein ehrliches Gespräch darüber, wie psychosoziale Spitex in der Realität aussieht – und warum genau darin so viel Menschlichkeit steckt.
Jetzt reinhören und erfahren, wie psychosoziale Pflege wirklich gelebt wird.
Wir starten! In dieser ersten Folge geben Angelina Seifert und Beatrice Niederhauser einen persönlichen Einblick, warum sie diesen Podcast ins Leben gerufen haben und worauf ihr euch in den kommenden Episoden freuen könnt.
Dabei erzählen wir von unseren Erfahrungen in der Pflegeleitung, vom Druck in hierarchischen Strukturen und der Entscheidung, neue Wege zu gehen. Wir sprechen darüber, wie aus ersten Schritten in der freiberuflichen Arbeit eine eigene Spitex entstanden ist und warum wir überzeugt sind, dass es nicht „die normale“ und „die psychiatrische“ Spitex gibt, sondern schlicht zwei gleichwertige Formen von Pflege.
Besonders wichtig ist uns, Menschen dort abzuholen, wo sie stehen: sie in ihrem eigenen Tempo zu begleiten, ihnen zuzuhören und ihnen eine Stimme zu geben. Genau das möchten wir auch mit diesem Podcast tun, echte Geschichten hörbar machen, die sonst leicht übersehen oder überhört werden.
Jetzt reinhören, den Podcast abonnieren – und gemeinsam die Reise beginnen!