Beim Lila Podcast bekommt ihr Feminismus für alle. Wir stehen für eine inklusive, niedrigschwellige, unaufgeregte und trotzdem kritische Auseinandersetzung mit den Herausforderungen im Patriarchat. Gemeinsam lernen wir, Stereotype, Ungleichheiten, Diskriminierung und Gewaltstrukturen zu erkennen und: wie man sie überwinden kann.
Katrin, Laura, Lena, Minusch und Özge betrachten gesellschaftliche Debatten, alltägliche Phänomene und Ereignisse auf der ganzen Welt durch die feministische Brille. Eine neue Folge gibt es alle 14 Tage.
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Beim Lila Podcast bekommt ihr Feminismus für alle. Wir stehen für eine inklusive, niedrigschwellige, unaufgeregte und trotzdem kritische Auseinandersetzung mit den Herausforderungen im Patriarchat. Gemeinsam lernen wir, Stereotype, Ungleichheiten, Diskriminierung und Gewaltstrukturen zu erkennen und: wie man sie überwinden kann.
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Ein feministisches 2026 – das wünschen wir uns und euch allen. Und direkt zum Jahresbeginn lohnt es sich, die feministische Brille aufzusetzen und einen der verbreitetsten Neujahrvorsätze (erneut) unter die Lupe zu nehmen: Abnehmen. Wir haben schon einmal über Diet Culture und Körperbilder gesprochen. Allerdings war das, bevor Ozempic und Co. den medialen Raum betreten haben. Inzwischen sind Abnehmspritzen omnipräsent und gelten als „Gamechanger“.
Zu Gast sind die Psychologin Dr. Julia Tanck und die Autorin und Aktivistin Bobby Herrmann-Thurner. Von den beiden wollten wir wissen: Was macht die Verfügbarkeit, was macht auch der Konsum der Abnehmspritzen – zum Beispiel durch Prominente und auf Social Media – was macht das mit einem? Also psychisch? Mit dem Körperbild? Und welche Auswirkungen hat die Omnipräsenz von Abnehmspritzen auf ihre Arbeit?
Artikel, die Ozempic, Wegovy, Mounjaro und Co. abfeiern, Influencer*innen und Promis, die ihre Abnehmgeschichte mit dem Zeug erzählen – davon gibt es genug. Was es unserer Meinung nach aber zu wenig gibt, das ist ein kritischer Blick, der die gesellschaftlichen Folgen, aber auch die individuellen psychologischen Folgen klar benennt. Und so viel vorweg: In Sachen Gewichtsdiskriminierung ist Ozempic wirklich keine Hilfe, wirklich kein „Gamechanger“ – eher im Gegenteil.
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Auch in diesem Jahr gibt es Themen, die es nicht in den Podcast geschafft haben, die uns aber am Herzen liegen. Darum haben sich Minusch, Laura, Katharina, Lena und Katrin zusammengesetzt, und über Frauen*-Rechte auf der ganzen Welt gesprochen.
Es geht um den unglaublich progessiven Gewaltschutz in Spanien, die Aussagen von Friedrich Merz zum "Stadtbild" und seine Instrumentalisierung mit der Töchter-Debatte, es geht um das neue "Nur ja heißt ja"-Gesetz, das in Frankreich als Folge des Pélicot-Prozesses dieses Jahr in Kraft getreten ist, wir schauen auf die Probleme, die durch den neuen Hebammen-Hilfe-Vertrag entstehen, es geht um die Rechte von trans Personen, insbesondere nach einem Urteil in des Supreme Courts in UK und wir haben jede Menge Tipps, was ihr gucken und lesen könnt, wenn ihr lieber kein Geld mehr in der Harry-Potter-Universum senden wollt.
Danke, dass ihr da seid und mit uns Feminismus weiterdenkt! Wir freuen uns auf ein feministisches 2026!
Gewaltschutz in Spanien
Merz Stadtbild-Aussage und die Töchter
Hebammenhilfevertrag
Die vollständigen Shownotes findet ihr auf lila-podcast.de
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Wir haben immer weniger Sex – unabhängig von Alter und Geschlecht. Ist das ein Problem? Moderatorin und Autorin Maria Popov findet: Nö! In ihrem Buch „Kein Bock Club! Warum wir auch mal keine Lust auf Sex haben“ geht sie der Frage nach, warum Menschen keine Lust auf Sex haben oder sich aktiv dagegen entscheiden.
Im Gespräch mit Katharina erzählt Maria von ihrer eigenen Asexualität und davon, was der Kapitalismus mit unserer Lust zu tun hat. Es geht um Druck in Beziehungen, Temptation Island, das 4B-Movement, die negativen Seiten von Sexpositivität und den vergessenen Buchstaben in LQBTIAQ+.
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Pullermann, Schmuckkästchen, Pipi und Muschel? Oder doch lieber Penis, Vulva und Vagina? Für viele Eltern ist es ein absolutes Tabu ihren Kindern zu sagen, wie Geschlechtsteile heißen. In der kongolesischen Community ist das Tabu so groß, dass sogar viele Erwachsene nicht wissen, wie Penis oder Vagina in ihrer Landessprache Lingala heißen.
In dieser Lila-Podcast-Folge spricht Minusch mit der TikTokerin Kasaï, die die Wörter klar ausspricht, um die Community zu stärken, aber auch um sexuellen Missbrauch vorzubeugen. Außerdem ist Sexualpädagogin Dianne dela Cruz zu Gast. Sie findet, dass Kinder verstehen müssen, dass Geschlechtsteile wie jedes andere Körperteil sind, zum Körper dazugehören und benannt werden müssen.
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Weltweit steht das Recht auf körperliche Selbstbestimmung unter Beschuss. Auch in Deutschland. Denn rechts-konservative Kräfte versuchen seit Jahren, Einfluss auf die Rechtssprechung zu nehmen – immer wieder mit Erfolg.
Laura spricht mit der Gynäkologin Alicia Baier darüber, warum Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland im Strafgesetzbuch stehen, warum zwei Urteile des Bundesverfassungsgerichts zwar wegweisend, aber nicht demokratisch waren und wie die FDP im letzten Jahr einen wichtigen Schritt hin zu legalen Schwangerschaftsabbrüchen verhindert hat. Alicia Baier ist Autorin von „Das Patriarchat im Uterus“ und Teil des Vorstands von Doctors for Choice.
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Da einige in unserem Team aktuell krank sind, gibt es diese Woche leider keine neue Folge. Dafür haben wir in unserem Archiv diese starke Folge aus dem Mai 2022 gefunden, die wir euch sehr ans Herz legen wollen.
Luisa L’Audace erlebt aufgrund ihrer Behinderung schon ihr ganzes Leben Diskriminierung – als Frau und noch mal verstärkt als Frau mit Behinderung. Ableismus nennt sich diese Form der strukturellen Diskriminierung. Lena geht mit Luisa der Frage nach, wieso Ableismus in feministischen Diskursen so oft vergessen – oder teilweise sogar reproduziert wird. Dabei geht es nicht nur um barrierearme Zugänge zu feministischen Veranstaltungen oder Demonstrationen, sondern auch um sexuelle Selbstbestimmung, Reproduktionsrechte und Fetischisierung.
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Die Liste mit Umschreibungen für Frauen, die sie degradieren und in Schubladen stecken, war schon immer lang: Die griechische Göttin, die Unheil bringt. Eva, die den verbotenen Apfel isst. Die Bäuerin, deren Feld bessere Ernte bringt als das, ihres Nachbarn – eine Hexe? Die Wrestlerin, die zu stark ist für eine Frau. Sex-positive Frauen, die zu frivol sind. Mommy-Bloggerinen, die zu viel Geld mit Werbeprodukten verdienen.
Was eint sie alle? Wo liegen die Wurzeln des Patriarchats? Rebekka Endler hat in ihrem neuen Sachbuch all diese Geschichten vereint und mit popkulturellen Bezügen angereichert. Im Gespräch mit Özge geht sie den Ursprüngen patriarchaler Mythen auf den Grund, erklärt, warum Faschismus Normalität braucht und erzählt von der Causa Thilo Mischke.
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Wie lebt man mit Männern, wenn das Risiko, Gewalt zu erfahren, allgegenwärtig ist? Das fragt sich auch die Autorin und Philosophin Manon Garcia in ihrem neu erschienenen Buch „Mit Männern leben“. Sie hat den kompletten Prozess in Avignon zum Fall Gisèle Pelicot journalistisch begleitet und verarbeitet ihre Wahrnehmungen in dem Buch.
Bei der Berliner Buchpremiere konnten Özge und Katharina kurz mit ihr sprechen und auch Stimmen aus dem Publikum sowie von der Rechtsanwältin Christina Clemm einsammeln. Sie saß ebenfalls mit auf der Bühne und konnte von ihren 30 Jahren Erfahrung als Verteidigerin von Opfern sexueller, queerfeindlicher und rassistischerGewalt berichten.
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Ihr habt selbst sexualisierte Gewalt erlebt? Hier findet ihr Unterstützung
Links und Hintergründe
Eine vollständige Liste der Quellen, weitere Buchempfehlungen und das Transkript zur Folge findet ihr hier.
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Nach Monaten des Recherchierens, Schreibens und Umschreibens ist es endlich da: Am 9.9. ist „Resist! Weich bleiben in harten Zeiten“ erschienen. In ihrem Buch setzen sich Kadda, Laura und Lena damit auseinander, wo der Feminismus gerade steht, welche Themen aktuell wichtig sind und wie man – trotz der politischen Entwicklungen weltweit – nicht die Hoffnung verliert. Am 12. September haben die drei die Premiere ihres Buchs im Pfeffertheater in Berlin gefeiert.
Moderiert wurde der Abend von Podcasthost und Moderator Holger Klein. Laura, Lena und Katrin beschäftigen sich durch ihre Arbeit am Lila Podcast seit Jahren mit feministischen Fragen. Und einige dazu haben sie in diesem Buch gesammelt. Bei ihrer Buchpremiere haben Laura, Lena und Katrin davon erzählt, wie das Buch entstanden ist, welche Strategien sie für das richtige Leben im Falschen vorschlagen und warum Psychoedukation der Schlüssel für eine bessere Welt ist.
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In dieser Folge spricht Minusch mit Shila Behjat, der Autorin von "Frauen und Revolution". Darin berichtet Shila vom Widerstand der Frauen in verschiedenen Ländern und wie diese sich für ihre Rechte und die Verteidigung der Demokratie einsetzen.
Shila hat Frauen aus Belarus, Sudan, Iran und Polen getroffen, die sich klar gegen Sexismus und Unterdrückung der Frauen einsetzen. Denen aber noch viel mehr am Herzen liegt: Frauenrechte sind für sie nur der Anfang, demokratische Werte und Freiheitsrechte an sich zu adressieren. Ihre Bewegungen richten sich an alle und setzen sich gegen jede Diskriminierung ein.
Nicht nur in den USA oder in Russland - weltweit können wir gerade einen starken Backlash gegen die Rechte von Frauen und Queers sehen. Für Shila eine Art letztes Aufbäumen des Patriarchats gegen das, was sie das "weibliche Zeitalter" nennt. "Wo auch Frauen an vorderster Front stehen, was die Verteidigung von Demokratie, von Klima, von Gesundheit, also von allen Dingen, die das Leben eigentlich lebenswert machen angeht. [...] Da ist tatsächlich etwas in Gang gekommen, was jetzt diese starke Gegenreaktion erst einmal ausgelöst hat. Aber im Großen und Ganzen sind das für mich die Zeichen dafür, dass wir in dieses weibliche Zeitalter tatsächlich eingetreten sind. Weil natürlich am Ende dann doch immer der Gedanke steht: 'was macht ein Leben tatsächlich lebenswert?' und das lässt sich nicht mehr zurückdrehen."
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Am 9. September erscheint „Resist! Weich bleiben in harten Zeiten“. Das Buch könnt ihr jetzt schon vorbestellen.
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Ihr Buch "Single Mom Supper Club" ist auf der Longlist des Deutschen Buchpreis und sie bei uns zu Gast: Jacinta Nandi spricht mit Katrin über Fiktion und Autofiktion in ihrem Roman, das Leben in Berlin und London und sehr sehr viel über Amber Heard.
Lustig und unterhaltsam ist das Buch - so viel steht fest. Aber ist es auch politisch? Jacinta dachte, sie hätte ein krass unpolitisches Buch geschrieben, aber am Ende kann sie wohl nicht anders, als politisch zu sein. In ihren Figuren stecken viele Widersprüche, ihre "Supper Club Moms" haben auch nicht wenig kriminelle Energie. Dennoch basieren einige der Geschichten, etwa wenn es um Rassismus im Alltag geht, auf echten Ereignissen in Jacintas Leben. Welche das sind - das erfahrt ihr in dieser Episode.
In Deutschland gibt es vermutlich niemanden, der 2022 so viel über die Hintergründe zum viral gegangenen Gerichtsprozess zwischen Amber Heard und Johnny Depp aufgeklärt hat, wie Jacinta. Als Katrin sie darauf anspricht, gerät sie - wie sie selbst sagt - sofort in den "TED-Talk-Modus". Uns ist das nur recht, denn wir haben es 2022 nicht geschafft, das Thema so umfänglich zu berichten, wie es das verdient hätte. Da es auch um Fälle sexualisierter Gewalt geht: Triggerwarnung (kommt aber auch im Podcast).
Am 9. September erscheint „Resist! Weich bleiben in harten Zeiten“ beim Leykam-Verlag. Das Buch könnt ihr jetzt schon vorbestellen.
Außerdem wollen wir am 12. September mit euch die Buchpremiere im Pfefferberg Theater in Berlin feiern. Wenn ihr dabei sein wollt, könnt ihr hier Tickets bestellen.
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Alle weiteren Links und Hintergründe findet ihr auf der Webseite zur Folge. Dort könnt ihr auch eure Kommentare hinterlassen. Und ihr findet dort auch ein Transkript zur Sendung als PDF.
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In dieser Folge des Lila Büchersommers ist Autor Hugo Tepest zu Gast, dessen Essay „Sind Penisse real?“ am 1. August erschienen ist. Hugo erzählt, was es heißt, sich als trans Mann mit einem Körperteil auseinanderzusetzen, das gleichzeitig Sehnsuchtsort, Identitätsmarker, Macht-Symbol und Projektionsfläche für Unsicherheit sein kann. Wir reden über die kulturelle Besessenheit mit Penissen und darüber, warum der Penis zwar omnipräsent, aber selten ehrlich verhandelt wird.
Hugo und Lena sprechen außerdem darüber, warum Männlichkeit in feministischen Räumen fast ausschließlich negativ aufgeladen ist. Hugo erzählt, wie sich das für jemanden anfühlt, der selbst feministisch geprägt ist, aber gleichzeitig gerade auf der Suche nach seiner eigenen Männlichkeit ist. Es geht um den FLINTA-Begriff, um die Notwendigkeit von queerem Austausch, um solidarische Leser*innen und um Ambivalenzen.
Am 9. September erscheint „Resist! Weich bleiben in harten Zeiten“ beim Leykam-Verlag. Das Buch könnt ihr jetzt schon vorbestellen. Das ist wichtig für uns als Autorinnen, weil alle Vorbestellungen in die erste Verkaufswoche zählen und sich daran entscheidet, wie viele Menschen wir mit unserem Buch erreichen können.
Außerdem wollen wir am 12. September mit euch die Buchpremiere im Pfefferberg Theater in Berlin feiern. Wenn ihr dabei sein wollt, könnt ihr hier Tickets bestellen.
Leider reichen die Crowdfunding-Einnahmen weiterhin kaum, um alle zwei Wochen eine Folge zu veröffentlichen. Darum freuen wir uns weiterhin über jede Unterstützung.
Links und Hintergründe
Weiter Lila-Folgen zum Thema
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Sex muss man nicht lernen, Sex hat man einfach. Oder? Naja, irgendwie schon. Aber dann ist da halt auch noch sehr viel Luft nach oben. Autorin Susann Rehlein vergleicht Sex mit Nudeln. „Wenn wir unsere Ernährung so handhaben würden wie unseren Sex, würden wir heute noch wie mit achtzehn von Baukastenspaghetti leben, zum Nachtisch gäbe es eine Literpackung Eis oder eine Tüte Chips.” Zeit also für eine sexuelle Späterziehung!
Das Patriarchat liegt leider mit uns im Bett und hat jede Menge festgefahrene Vorstellungen und eine große Portion Performancedruck dabei. Wie es anders gehen kann, wie echtes Spüren gelingt, und vieles mehr – darüber spricht Laura mit Susann Rehlein. Die Folge ist der Auftakt unseres diesjährigen Lila Büchersommers.
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In dieser Folge widmen sich Laura und Özge der Protestbewegung Femen. Sie haben dafür den Film „Oxana – Mein Leben für Freiheit“ angeschaut, der das Leben von Oxana Schatschko beleuchtet. Ihr Fazit: Femen war weder nur gut noch nur schlecht, sondern ein Beispiel für die Widersprüche feministischer Kämpfe. Laura und Özge denken darüber nach, wie wir heute Protest gestalten, ohne andere Frauen zu bevormunden – und wo die Grenzen radikaler Sichtbarkeit liegen.
Ihr wollt 2 Kinotickets für „Oxana – Mein Leben für Freiheit“ gewinnen? Dann abonniert unseren Newsletter, dort erfahrt ihr nächste Woche, wie ihr im Lostopf landet.
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Am 9. September erscheint „Resist! Weich bleiben in harten Zeiten“ beim Leykam-Verlag. Das Buch könnt ihr jetzt vorbestellen. Außerdem wollen wir am 12. September mit euch die Buchpremiere in Berlin feiern. Wenn ihr dabei sein wollt, könnt ihr hier Tickets bestellen.
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Der Film "Abortion Dream Team" begleitet Aktivistinnen in Polen, die Menschen zur Seite stehen, die eine Schwangerschaft beenden wollen. Karolina Domagalska hat auf der Dokumentale in Berlin über die Situation in Polen gesprochen und darüber, wie Feministinnen sich weltweit dabei unterstützen können, das Recht auf Schwangerschaftsabbruch gemeinsam zu verteidigen.
Bis 1993 waren Abtreibungen in Polen legal und unkompliziert, dann änderte sich die Lage radikal. Besonders dramatisch ist die Rechtslage nach einem Urteil des Verfassungsgerichts 2020, das den Zugang zu sicheren Abtreibungen weiter einschränkte. Karolina schildert eindrücklich, wie die Aktivistinnen mit ihrer Arbeit nicht nur in die Lücken des Gesetzes stoßen, sondern auch eine gesellschaftliche Bewegung anstoßen, die zunehmend gegen die Stigmatisierung von Abtreibungen kämpft.
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Daniela Rüther zeigt den Zusammenhang zwischen Geschlechterpolitik, Antifeminismus und der historischen Entwicklung des Abtreibungsrechts auf. Sie weist darauf hin, dass sich hinter dem antifeministischen Impuls nicht nur politische Taktiken verbergen, sondern auch langfristige soziale Entwicklungen und finanzielle Interessen. Rüther verbindet die aktuellen Herausforderungen in Deutschland, wie die sich abzeichnenden politischen Allianzen zwischen rechten Parteien und der katholischen Kirche, mit historischen Parallelen aus der Zeit des Nationalsozialismus und der Eugenik.
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Özge und Minusch teilen ihre Erfahrungen als Töchter mit Migrationshintergrund und vertreten zwei Perspektiven: die der jüngeren und die der älteren Schwester. Welche Rollenkonflikte haben sich als jüngere Schwester oder ältere Schwester ergeben und inwiefern kollidieren unsere erlernten Rollen mit dem Feminismus, den wir vertreten? Wie gehen wir heute als Erwachsene mit Schuld und Verantwortungsgefühlen den Eltern gegenüber um?
Dass die beiden mit ihren Gedanken und Gefühlen nicht alleine sind, weiß auch Meltem Yurt vom SWR-Format Migratöchter. Sie berichtet von den Rückmeldungen ihrer Community zu Schuldgefühlen gegenüber den Eltern und gibt Tipps, wie es gelingt, Grenzen zu setzen.
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Links und Hintergründe
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Kinder – ja oder nein? Diese Frage ist nicht nur persönlich, sondern zutiefst politisch. In dieser Folge fragen sich Laura und Lena, welche Bedeutung wir Kindern und Fürsorge beimessen.
Dabei beobachten Laura und Lena auch in feministischen Kreisen, wie Kinderfeindlichkeit zunehmend salonfähiger wird. Es scheint normal geworden zu sein, Kinder offen abzuwerten – als nervig, laut, anstrengend. Dabei wird offenbar vergessen, dass Kinder und Mütter zu den am stärksten diskriminierten Gruppen unserer Gesellschaft gehören. Laura und Lena werfen einen Blick auf die Geschichte der reproduktiven Selbstbestimmung, hinterfragen den aktuellen Childfree-Diskurs auf Social Media und stellen eine unbequeme These in den Raum: Ein kinderfreies Leben ist keine feministische Errungenschaft, wenn es nicht auch das gute Leben mit Kindern mitdenkt – für alle, die Care-Arbeit leisten, und für Kinder selbst.
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Wie gelingt politische Teilhabe, wenn der Alltag zwischen Kita und Koalitionsgesprächen pendelt – ohne geregelte Elternzeiten und mit Arbeitszeiten, die kaum planbar sind? In dieser Folge sprechen Laura und Lena mit Marie Luise König von Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen-Anhalt und Cécile Weidhofer von EAF in Berlin über die Herausforderungen, mit denen Mütter in der Politik konfrontiert sind.
Es geht um die Notwendigkeit flexibler Strukturen und die Frage, warum der Spagat zwischen Beruf und Familie gerade in der Politik so schwerfällt. Marie Luise König und Cécile Weidhofer berichten von ihren persönlichen Erfahrungen und diskutieren, was sich ändern muss, damit politische Gremien familienfreundlicher werden – und mehr Mütter in die Politik gehen können.
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In dieser Lila Podcast-Folge sprechen wir auch über Essstörung. Wenn es euch nicht gut damit geht, dann hört euch die Folge lieber nicht allein!
Minusch ist nicht nur Journalistin, sondern auch Laufstegmodel. Lange hat sie sich nicht getraut, diese beiden Welten miteinander zu verbinden. In dieser Folge spricht sie gemeinsam mit Nadege Mferi und Keziah Claudine Nanevie über ihre Erfahrungen.
Es geht dabei um rassistische Stereotype, die ihnen bei ihrer Arbeit begegnen, um den Druck, bestimmten Schönheitsnormen zu entsprechen, aber auch um die Rolle, die die Arbeit vor der Kamera dabei spielen kann, den eigenen Körper anzunehmen. Denn Minusch hat selbst erlebt, wie ihr die Arbeit als Model dabei geholfen hat, Seiten an sich zu akzeptieren, mit denen sie vorher gestruggelt hat.
Wenn ihr oder jemand, den ihr kennt, von Essstörungen betroffen ist, findet ihr hier Unterstützung:
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Weitere Lila-Folgen zum Thema
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Der Besuch in der Frauenarztpraxis kann für Flinta*-Personen ganz schön schlechte Erinnerungen hervorrufen: Nicht ernst genommen werden, Scham, Unwissen. Gemeinsam mit Nici von Safer Sex Berlin spricht Özge darüber, wie es um das sexuelle Gesundheitssystem in Deutschland steht.
Nici, Jenna und Sara setzen sich mit ihrer Organisation für sexuelle Aufklärung ein und für bessere Healthcare-Angebote für Flinta*-Personen. Wieso es vor allem wichtig ist, dass wir über Konsens und Lust reden - auch in der Gynpraxis - erfahrt ihr in dieser Folge.
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Die Organisation “Safer Sex Berlin”: https://www.safersexberlin.com/
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Hier findest du weitere Infos zu STIs und Beratungsstellen in deiner Nähe - von dem Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit.
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