Der Oxforder Literaturwissenschaftler und Laientheologe C. S. Lewis (1898-1963) beschreibt in seinem Buch Über die Trauer (1961) in bewegender Weise seine Empfindungen nach dem Krebstod seiner Frau Joy. Das Buch enthält aber auch wertvolle Reflexionen über den Prozess der Trauer, sowie über ein Leben, zu dem Erfahrungen von Leid und Schmerz, Tod und Trauer konstitutiv dazugehören. Der Vortrag stellt Lewis' Reflexionen vor und fragt mit ihm nach der Vereinbarkeit solcher Erfahrungen mit dem christlichen Glauben an einen guten und allmächtigen Gott. Da das Thema auch im Kinofilm Shadowlands (1993/94, mit Anthony Hopkins als Lewis) eine Rolle spielt, wird die Darstellung von C. S. Lewis in diesem Film ebenfalls einer kritischen Prüfung unterzogen. Dr. Norbert Feinendegen ist Theologe, Philosoph und ein international anerkannter C. S. Lewis-Fachmann. Er promovierte 2007 an der Universität Bonn in Katholischer Theologie mit der Arbeit „Denk-Weg zu Christus. C. S. Lewis als kritischer Denker der Moderne“. Er ist Mitherausgeber unveröffentlichter Schriften von C. S. Lewis und Mitglied im Steering Committee des C. S. Lewis Correspondence Projects, das sich bemüht, alle heute bekannten Briefe von C. S. Lewis öffentlich zugänglich zu machen https://www.euppublishing.com/doi/abs/10.3366/ink.2023.0194?journalCode=inkEr ist freier Autor und Referent in der Erwachsenenbildung und Managing Editor des Journal of Inklings Studies https://www.euppublishing.com/loi/ink
"Siehe, ich mache alles neu!" Das ist die Jahreslosung für 2026. Eine Zusage aus Gottes Wort. Ein Mutmacher für schwere Stunden. Und ein Ausblick in die neue Wirklichkeit Gottes, die auf uns zukommt. "Siehe, ich mache alles neu!" Roland Werner zeigt, dass das nicht nur schöne Worte sind - und erzählt von einer ganz persönlichen, berührenden Begegnung mit diesem Zukunftswort aus dem letzten Buch der Bibel.
Feliz Navidad - Merry Christmas - Frohe Weihnachten! Roland Werner holt drei Weihnachtsgeheimnisse aus der Schatztruhe. Ein Weihnachtsgruß vom glaubendenken-Team. Eine Einladung, es auch in unserem Leben Weihnachten werden zu lassen.
Die Abenteuer rund um den Löwen Aslan und die Weiße Hexe sind weltbekannt. Weniger bekannt ist, dass das Narnia-Universum viel mehr zu bieten hat als nur eine packende Geschichte. In einer Reise durch die Fantasy- und Gedankenwelt des Autors C.S. Lewis erforschen Dr. Fabian Grassl und Dr. Norbert Feinendegen die Tiefendimension seiner wohl aufregendsten Schöpfung. Links:C. S. Lewis Sommerakademie Bayerischer Wald: https://www.bg-stiftung.org/angebote/sommerakademie/Überrascht von Gott - Ein Gespräch über C.S. Lewis: https://youtu.be/MO_U92gpJHs?si=9fCUcQDcvJ2N8vy3
Im Zentrum dieses Beitrags geht es um einen britischen Prediger, der heute als einer der bedeutendsten Prediger im 20. Jahrhundert im Vereinigten Königreich gilt. Es war ohne Zweifel ein glänzender Kommunikator des Evangeliums, gleichzeitig aber auch ein Kommunikator mit Kanten. Die Rede ist von Martyn Lloyd-Jones (1899-1981). Im Zenit seines beruflichen Lebens wirkte er von 1939 bis 1968 als Pastor in der Westminster Chapel. Zwei Umstände machten ihn vor allem bekannt: Seine meisterlich gepflegte Auslegungspredigt und sein Konflikt mit Billy Graham. Dr. Arndt Schnepper ist Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach.
Das Heilige Land fasziniert. Und das ist keine Erscheinung der Neuzeit. Schon in den ersten Jahrhunderten begannen Christen, an die Orte zu reisen, von denen sie in der Bibel lasen. Eine solche frühere Pilgerin war Egeria. Diese emanzipierte Frau mit Verbindungen ins Kaiserhaus reiste von der Atlantikküste in Nordspanien über Konstantinopel bis nach Jerusalem, bestieg den Berg Horeb (Sinai) und gelangte schließlich sogar bis zum Euphrat. Ihr lebendiger Reisebericht und ihre detailreiche Beschreibung der heiligen Stätten sind bis heute eine Fundgrube für Archäologen - und sie eröffnen eine Blick in die persönliche, fröhliche Frömmigkeit dieser abenteuerfreudigen Frau aus der Frühlingszeit der Kirche.
Prof. Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und unterrichtet an der Evangelischen Hochschule Tabor, ebenfalls in Marburg. Er ist einer der Initiatoren von „glaubendenken“.
Martin Luther hat einmal in serinen Tischreden gesagt: „Vera theologia est practica“. Das heißt: „Die wahre Theologie ist praktisch“. Und so geht es in dieser Reihe um einzelne Praktiken, die für den christlichen Glauben typisch sind. In dieser Golge geht es um die Praktik des Auswendiglernens.
Dr. Dr. Roland Werner ist Sprachwissenschaftler und Theologe. Er ist Honorarprofessor an der Theologischen Hochschule Tabor in Marburg und engagiert sich als Bibelübersetzer in Deutschland und Nordafrika.
Dr. Arndt Schnepper ist Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach.
Macht und Missbrauch scheinen die Zeichen unserer Zeit zu sein. Wie der christliche Glaube dazu befähigt, Mächtigen die Stirn zu bieten und sie an ihre Verantwortung zu erinnern, zeigt eindringlich und anschaulich dieser Beitrag.
Markus Heide ist Theologe und Pfarrer und leitet seit vier Jahren den Christus-Treff Marburg. Er ist mit Karin verheiratet, die beiden haben drei erwachsene Kinder. Er liebt schwarzen Humor, Fischbrötchen und gesellige Doppelkopf-Runden.
Eine neue Serie
Für viele ist Theodor Christlieb (1833-1889) heute ein unbeschriebenes Blatt. Das war nicht immer so. Zu seinen Lebzeiten und etliche Jahre danach galt er als einer der Champions der späten Erweckungsbewegung. Mit seinen Ideen hat er maßgeblich den Neupietismus und damit auch die Anfänge der evangelikalen Bewegung geprägt. Hinzu kommt, dass sein Interesse vor allem einer Frage galt, die heute immer drängender wird, nämlich: Wie können Menschen Christen werden? In seiner 1893 erschienenen Homiletik erörtert er diese Frage intensiv. Dabei zögert er nicht, dem evangelischen Theologen Friedrich Schleiermacher (1768-1834) zu widersprechen. Denn der hatte sehr wirkungsmächtig dafür plädiert, alle Gottesdienstbesucher möglichst immer für Christen zu halten.Arndt Schnepper ist Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach.
August Hermann Francke (1663-1727) gilt als einer der bedeutendsten Köpfe des frühen Pietismus in Deutschland. Francke träumte von einer „Generalreform der ganzen Welt“.Als Pfarrer in Glauchau sowie als Professor an der Universität in Halle wurde er berufen. Doch dann entwickelte er sich zum Sozialaktivisten und zum Förderer der Mission. Lange Zeit war es üblich, dem Pietismus keine neuen Ideen hinsichtlich der Predigt zuzuschreiben. Neue Forschungsergebnisse zeichnen ein anderes Bild. Gerade bei Francke lässt sich zeigen, wie sehr er das Ideal eines Predigers entwickelt, der vom Geist ergriffen eine Predigt hält.
Arndt Schnepper ist Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach.
Verschwörungstheorien sind kein neues Phänomen. Schon den frühen Christen wurde vorgeworfen, sich verschworen zu haben und eine neue Sekte gegründet zu haben. Besonders das Konzil zu Nizäa, das sich seit 325 dieses Jahr zum 1700. Mal jährt, wird immer wieder als Beispiel angeführt. Unter dem Druck von Kaiser Konstantin sollen hier die führenden Christen Jesus zum Gott erklärt haben, wie z.B. Zeugen Jehovas oder auch Muslime behaupten. Im Anschluss an den Vortrag "Verschwörung in Nizäa? Kaiser Konstantins Haltung zum christlichen Glauben" hat Jürgen Spieß Fragen beantwortet.
Dr. Jürgen Spieß ist Althistoriker, Gründer und ehemaliger Leiter des Instituts für Glaube und Wissenschaft in Marburg
Verschwörungstheorien sind kein neues Phänomen. Schon den frühen Christen wurde vorgeworfen, sich verschworen zu haben und eine neue Sekte gegründet zu haben. Besonders das Konzil zu Nizäa, das sich seit 325 dieses Jahr zum 1700. Mal jährt, wird immer wieder als Beispiel angeführt. Unter dem Druck von Kaiser Konstantin sollen hier die führenden Christen Jesus zum Gott erklärt haben, wie z.B. Zeugen Jehovas oder auch Muslime behaupten. Auf der Grundlage und mit dem Nicänischen Glaubensbekenntnisses entfaltet Matthias Clausen, warum Christen Jesus als Gott verehren.
Prof. Dr. Matthias Clausen, Karl Heim-Professor für Evangelisation und Apologetik an der Ev. Hochschule Tabor in Marburg und Referent des Instituts für Glaube und Wissenschaft (IGUW)
Verschwörungstheorien sind kein neues Phänomen. Schon den frühen Christen wurde vorgeworfen, sich verschworen zu haben und eine neue Sekte gegründet zu haben. Besonders das Konzil zu Nizäa, das sich seit 325 dieses Jahr zum 1700. Mal jährt, wird immer wieder als Beispiel angeführt. Unter dem Druck von Kaiser Konstantin sollen hier die führenden Christen Jesus zum Gott erklärt haben, wie z.B. Zeugen Jehovas oder auch Muslime behaupten. Das die Göttlichkeit von Jesus schon bei Paulus fest verankert war und auch durch das ganze Neue Testament hindurch immer bezeugt wird, entfaltet Dr. Chris Tilling in diesem Vortrag. In seinem Buch "Paul's Divine Christology" vertieft er das Thema.
Verschwörungstheorien sind kein neues Phänomen. Schon den frühen Christen wurde vorgeworfen, sich verschworen zu haben und eine neue Sekte gegründet zu haben. Besonders das Konzil zu Nizäa, das sich seit 325 dieses Jahr zum 1700. Mal jährt, wird immer wieder als Beispiel angeführt. Unter dem Druck von Kaiser Konstantin sollen hier die führenden Christen Jesus zum Gott erklärt haben, wie z.B. Zeugen Jehovas oder auch Muslime behaupten. Aber was war Kaiser Konstantins Haltung zum christlichen Glauben? Wie sah die Zeit damals aus? Wurde er aus machtpolitischen Gründen Christ? Wie hat er das Konzil beeinflusst und geprägt? Diese und andere Fragen greift Dr. Jürgen Spieß in seinem Vortrag auf.Dr. Jürgen Spieß ist Althistoriker, Gründer und ehemaliger Leiter des Instituts für Glaube und Wissenschaft in Marburg
Der bekannte Philosoph William Lane Craig (www.reasonablefaith.org) präsentiert drei Argumente für die Existenz Gottes. Das Kalam-Kosmologische Argument, das Argument von der Feinabstimmung des Universums und das moralische Argument erhöhen die rationale Glaubwürdigkeit und Wahrscheinlichkeit des Theismus. Dass der christliche Glaube kein blinder Glaubenssprung, sondern rational wohlbegründet ist, zeigt Dr. Craig in diesem Beitrag.
Der bekannte Philosoph William Lane Craig (www.reasonablefaith.org) präsentiert drei Argumente für die Existenz Gottes. Das Kalam-Kosmologische Argument, das Argument von der Feinabstimmung des Universums und das moralische Argument erhöhen die rationale Glaubwürdigkeit und Wahrscheinlichkeit des Theismus. Dass der christliche Glaube kein blinder Glaubenssprung, sondern rational wohlbegründet ist, zeigt Dr. Craig in diesem Beitrag.
Viele Menschen zweifeln an den Wahrheitsansprüchen des christlichen Glaubens. Aber was ist Zweifel überhaupt? Wie geht die Bibel damit um? Und war der ungläubige Thomas als Paradebeispiel für den Zweifler wirklich so rational unterwegs, wie oft gemeint wird?Dr. Fabian Graßl ist Theologe und Religionsphilosoph (https://fabiangrassl.org). Nach seiner Promotion an der Queen’s University Belfast über den evangelischen Ethiker und Systematiker Helmut Thielicke erfolgte ein zweieinhalbjähriger Forschungsaufenthalt an der Internationalen Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein. Seit 2020 forscht und lehrt er für die überkonfessionelle Bamler-Gehret Stiftung (https://www.bg-stiftung.org) mit Sitz im Bayerischen Wald.
Wir machen eine kurze Sommerpause.
Ab September sind wir wieder jeden Montag Abend um 19:30 Uhr mit einer neuen Folge von glaubendenken am Start. Viel Spaß beim zusehen!
"Gemeinde mit Mission" widmet sich der Frage, wie säkular geprägte Menschen einen Weg zum christlichen Glauben finden können und was die Kirche dazu beitragen kann. Die fünfte Folge "befähigen & begleiten" gibt praktische Anregungen, wie Gemeinden den "Missionsmuskel" trainieren können. So können missioniale Kompetenzen im geistlichen, sozialen, persönlichen, kulturellen und kommunikativen Bereich gefördert werden.
Stefan Schweyer ist Professor, Autor und Berater (https://schweyer.ch). Als Professor für Praktische Theologie an der STH Basel (https://sthbasel.ch) forscht und lehrt er besonders im Schnittfeld von gesellschaftlichen Entwicklungen, kirchlicher Praxis und theologischer Orientierung. Zusammen mit Philipp Bartholomä hat er das Buch "Gemeinde mit Mission" (https://gemeindemitmission.net) geschrieben.