
Immer mehr Menschen hinterfragen, ob der Weg der Leistung um jeden Preis der richtige ist. Burnoutraten sind unfassbar hoch und die meisten führen einen Job aus, der nicht einmal im Entferntesten Spaß macht. Warum ist das so?
Ein großer Zyklus, geprägt von Leistung, Ansehen und äußerer Sicherheit, geht zu Ende. Neben KI und globalen Veränderungen fangen wir Menschen an zu hinterfragen: Ist das wirklich etwas, was ich mein Leben lang machen möchte?
Ich habe lange in einem sehr sicheren Job gearbeitet und ja: Es war bequem! Ich hätte sicher noch Jahre weitermachen können, und von außen wäre alles makellos gewesen – aber wäre ich dann wirklich meiner Freude gefolgt? Sind wir auf der Welt, um Sicherheit zu erfahren, oder wollen wir Dinge erleben?
Ich merke immer mehr, wie Menschen umdenken und genau das machen, was sie erfüllt. Klar: Es ist nicht immer easy! Ich gehe aktuell durch Phasen, die super anstrengend sind. Viele Möglichkeiten können auch überfordern. Gleichzeitig spürt man noch den unterschwelligen Druck der alten Systeme: Ich bin doch nur wertvoll, wenn ich leiste?
Das ist kein Shift von heute auf morgen – es ist Arbeit. Arbeit, sich auf seine innere Stimme zu besinnen, sich selbst wieder zuzuhören und aus einer inneren Freude heraus zu entscheiden, statt weil es bequem oder sicher ist.