Manchmal fühlt es sich an, als würden wir uns durch einen bürokratischen Dschungel bewegen. Nur ohne vorher zu wissen, welcher Pfard der richtige ist, welche Plfanzen besonders viel Kraft geben und welche wir eher vermeiden sollten. So ungefähr lassen sich die vielen bürokratischen Herausforderungen für Menschen mit Behinderung beschreiben. Genau hier kommen Zoe Gräf und Blumi (Barbara) Noll von der EUTB Würzburg ins Spiel. Sie nennen sich nicht so, aber eigentlich sind sie Navigationsgeräte: Menschen, die wissen, wie man Barrieren umschifft, Anträge einordnet und Mut macht, wenn das System wieder mal komplizierter ist als nötig. Und genau deshalb berichten die beiden heute Sabrina und Moritz von ihrer Arbeit und ihren Erfahrungen.
Die beiden erzählen, warum Peer-to-Peer-Beratung so kraftvoll ist: weil Menschen, die selbst mit einer Behinderung und / oder chronischer Erkrankung leben, intensiver zuhören, persönlicher verstehen und mit einer Mischung aus Fachwissen und Erfahrungsswissen begleiten.
Die vier sprechen darüber, wie sich genau dieses persönliches Erleben und Fachwissen verbindet und wo Beratung auch ihre klaren Grenzen hat. Und: Was tun, wenn Ratsuchende Entscheidungen treffen, die man sich anders gewünscht hätte?
Und natürlich geht’s auch um die Themen, die neben der Fachlichkeit in der Beratung eine wichtige Rolle spielen: Welcher Snack ist im EUTB-Büro unverzichtbar und gestaltet sich Feierabend, wenn Behinderung nicht nur Thema im Job, sondern Teil der eigenen Biografie ist?
Mehr zur EUTB-Stelle Würzburg findet ihr hier: https://bbsb.org/beratung-und-angebote/blickpunkt-auge-beratungsangebot/teilhabeberatung/
Und Zoe ist auch auf Instagram aktiv unter: https://www.instagram.com/zoewheelstheworld/?__pwa=1Wir übernehmen keine Verantwortung oder Haftung für die Inhalte externer Links. Hierzu sind die Betreibenden der Seiten selbst verantwortlich.
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