Home
Categories
EXPLORE
True Crime
Comedy
Society & Culture
History
Business
Sports
News
About Us
Contact Us
Copyright
© 2024 PodJoint
00:00 / 00:00
Sign in

or

Don't have an account?
Sign up
Forgot password
https://is1-ssl.mzstatic.com/image/thumb/Podcasts211/v4/6c/72/a6/6c72a63c-14ce-85ee-3d9c-fadf9e05487e/mza_11660791540543039070.jpg/600x600bb.jpg
Innovation einfach machen.
Bianca Prommer
136 episodes
6 days ago

Willst du Innovation in deinem Unternehmen vorantreiben, aber fragst dich, wie du sie praktisch umsetzen kannst? "Innovation. Einfach. Machen." ist dein Podcast für konkrete Tipps, inspirierende Impulse und praxisnahe Strategien rund um Innovationsmanagement, Innovationskultur und Intrapreneurship.  

Hier bekommst du leicht umsetzbare Ideen und Methoden, wie Design Thinking, Innovationsworkshops und vieles mehr. Ob als CEO, CTO oder Innovationsverantwortliche:r – dieser Podcast hilft dir, Innovation nicht nur zu planen, sondern endlich ins Handeln zu kommen.  

Freu dich auf Solo-Episoden voller wertvoller Insights sowie spannende Interviews mit Expert:innen aus der Welt der Innovation. Lass uns gemeinsam Innovation einfach machen!

Show more...
Business
RSS
All content for Innovation einfach machen. is the property of Bianca Prommer and is served directly from their servers with no modification, redirects, or rehosting. The podcast is not affiliated with or endorsed by Podjoint in any way.

Willst du Innovation in deinem Unternehmen vorantreiben, aber fragst dich, wie du sie praktisch umsetzen kannst? "Innovation. Einfach. Machen." ist dein Podcast für konkrete Tipps, inspirierende Impulse und praxisnahe Strategien rund um Innovationsmanagement, Innovationskultur und Intrapreneurship.  

Hier bekommst du leicht umsetzbare Ideen und Methoden, wie Design Thinking, Innovationsworkshops und vieles mehr. Ob als CEO, CTO oder Innovationsverantwortliche:r – dieser Podcast hilft dir, Innovation nicht nur zu planen, sondern endlich ins Handeln zu kommen.  

Freu dich auf Solo-Episoden voller wertvoller Insights sowie spannende Interviews mit Expert:innen aus der Welt der Innovation. Lass uns gemeinsam Innovation einfach machen!

Show more...
Business
https://connect-mypodops-production.s3.amazonaws.com/hosting/podcasts/1127/cover/pod_1735732104.jpg
FORTH in Action: Wie ein Traditionsunternehmen KI-Innovationen realisiert
Innovation einfach machen.
25 minutes 42 seconds
5 months ago
FORTH in Action: Wie ein Traditionsunternehmen KI-Innovationen realisiert

Bianca Prommer [00:00:00]:
Wie genau funktioniert eigentlich die FORTH Innovationsmethode? Darüber sprechen wir in der heutigen Podcast-Folge und zwar anhand 1 ganz konkreten Fallbeispieles. Es geht das Finden von KI-Anwendungsfällen für ein Unternehmen, für einen Traditionsbetrieb mit der FORTH Innovationsmethode. Lass uns direkt in diese Folge einsteigen und schauen, wie genau das funktioniert. Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge von Innovation einfach machen. Mein Name ist Bianca Brommer und ich bin dein Host der heutigen Folge. Ich bin zertifizierte Forth Innovations Facilitator und Expertin, wenn es ganzheitliche Innovationsmanagement Systeme geht. Denn worum es bei mir geht, ist es Innovation einfach zu machen und Innovation einfach zu machen. Und genau deshalb geht es in der heutigen Folge darum, wie die Forth Innovationsmethode genau funktioniert.

Bianca Prommer [00:01:00]:
In den letzten Wochen hast du mich vielleicht schon einmal so das ein oder andere Mal über meine Reise nach Mailand sprechen können. Mittlerweile ist es ja über 2 Monate her, dass ich wieder aus Mailand zurück bin und ich war ja eine Woche dort und habe mit internationalen Teilnehmenden gemeinsam von Chase von Wülfen gelernt, wie die FORTH Innovationsmethode funktioniert. Und FORTH steht im Grunde für 5 Inseln, also wir durchreisen als Team 5 verschiedene Inseln. Das F steht für Full Steam Ahead, das O steht für Observe and Learn, das R steht für Raise Ideas, das T steht für Test Ideas und das H steht für Homecoming. Da gibt es auch eine ausführliche Podcast Folge, die verlinke ich dir selbstverständlich in den Shownotes. Worum es mir heute geht, ich möchte dir wirklich zeigen und erklären, wie FORTH ganz ganz konkret ausschaut. Und zwar anhand 1 Fallbeispieles. Es geht hier einen Traditionsbetrieb aus dem Maschinenbau mit rund 1000 Mitarbeitenden.

Bianca Prommer [00:02:13]:
Das Beispiel ist ein bisschen anonymisiert, weil es nicht freigegeben worden ist, es so offen zu kommunizieren. Das, was ich heute teile, das ist abgestimmt, das ist freigegeben, aber wie gesagt, ich kann jetzt nicht ins Detail gehen. Also, so viel kann ich sagen. Ein Traditionsbetrieb seit über 100 Jahren auf dem Markt im Bereich Maschinenbau rund 1000 Mitarbeitende, die zum Großteil am Standort, am Hauptstandort arbeiten. Das Ziel des Unternehmens war es KI ins Unternehmen zu bringen. Das heißt, die Aufgabe ist es, wie könnte KI bei uns im Unternehmen verwendet werden. Das war so diese Fragestellung, die hier vom Unternehmen, vor allem von Unternehmensleitung gekommen ist. Und das war so die Ausgangssituation.

Bianca Prommer [00:03:04]:
Also wirklich so, wie kann man das machen? Es ist dann überlegt worden, das Ganze mit Design Thinking zu machen, weil natürlich Design Thinking großartig ist. Es ist Kunden-Menschen zentriert und dann habe ich gesagt, nein, lass uns aber überlegen, wir wollen einen Schritt weiter gehen und ja auch schauen, welche neuen Geschäftsmodelle könnten denn daraus entstehen. Also lasst uns da wirklich ein bisschen größer denken und nicht nur Anwendungsfälle finden, sondern auch, was ergibt sich denn durch KI vielleicht für neue Möglichkeiten. Und der Vorstand war dann sofort dabei und hat gesagt, wenn wir uns schon die Arbeit antun, dann machen wir es gleich richtig und wir haben uns dann wirklich auf FORTH geeinigt und zwar FORTH im Sinne von diese Kombination aus Design Thinking und Business Thinking, Damit am Ende und das ist der große große Vorteil von der FORTH Innovationsmethode, dass am Ende auch wirklich validierte Business Cases rauskommen. Ich möchte es mit dir wirklich ins Detail gehen, damit du dir vorstellen kannst, wie das Ganze ausgeschaut hat. Begonnen haben wir das Ganze mit einem Innovation Assignment. Das heißt, das Innovation Assignment, auch dazu gibt es eine Podcast Folge, verlinke ich dir selbstverständlich in den Show Notes, ist der Startpunkt auf dieser ersten Insel Full Steam Ahead. Es ist eigentlich die Vorbereitungsaufgabe, denn wenn wir uns mit Innovation beschäftigen wollen, dann brauchen wir irgendeinen Rahmen.

Bianca Prommer [00:04:30]:
Einfach nur zu sagen, entwickelt man was, wird schwierig. Da werden wir einfach kein Commitment vom Management bekommen. Wir werden nicht wissen, wofür innovieren wir das und deshalb brauchen wir einen ganz ganz klaren Auftrag mit Kriterien, damit wir am Ende sagen können, ja Wir waren erfolgreich. Genau darum geht es jetzt in diesem Innovation Assignment. Wir haben hier begonnen. Also man nutzt hier ein sogenanntes erweitertes Team. Das kann jetzt zum Beispiel jemand sein, wie jemand in unserem Fall aus der IT, CFO, CEO, was auch immer. Bei uns waren es 3 Personen.

Bianca Prommer [00:05:08]:
Das war einerseits der CFO, das war der IT-Leiter als Projektleiter und wir hatten dazu auch noch eine Innovationsmanagerin. Die waren das erweiterte Team, die immer wieder auch Entscheidungen treffen, Entscheidungen revidieren und auch hier an bestimmten Stellen auch mitarbeiten. Aber dazu dann später noch mehr. Und dann haben wir uns dazu entschieden, 10 Personen aus verschiedenen Unternehmensbereichen hinzuzuziehen. Also wirklich von Marketing, Vertrieb, Produktion, Logistik, Auftragsverarbeitung, so wirklich ganz ganz unterschiedlichste Bereiche. Am Ende waren es 10 Personen im Team. Ja und dann starten wir eigentlich auch schon direkt los. Also wie schaut das jetzt konkret aus, wie kann jetzt Forth genau ausschauen und das möchte ich ihm wirklich mitgeben.

Bianca Prommer [00:05:58]:
Also wir haben eben diese 5 verschiedenen Inseln. Erste Insel Full Steam Ahead, das F oder auch auf Deutsch und da gibt es auch einen Beitrag von mir, wo du das ganz genau nachlesen kannst, steht für abreisen. Dieses abreisen, also das Full Steam Ahead, In dieser Phase geht es ganz klar darum, warum wollen wir eigentlich innovieren, worin wollen wir innovieren und wer geht mit auf diese Reise. Und da legen wir sozusagen diesen Grundstein. Bei uns waren es eben diese 10 Personen. Es hat ein klares Innovation Assignment rund KI gegeben, KI Anwendungsfällen. Insgesamt dauert diese Phase rund 5 Wochen und wir haben hier 3 Workshops. Workshop 1 ist der sogenannte Fokussierungsworkshop, Workshop 2 ist ein Teambuilding mit dem Kernteam und Workshop 3 ist ein Kick-Off-Workshop, wo wir die Innovationsrichtung und die Zielgruppen definieren.

Bianca Prommer [00:07:02]:
Also der Fokussierungsworkshop war eben wirklich dieses Innovation Assignment zu erstellen. Wir haben dann das Kernteam zusammengeholt, dort ein bisschen Teambuilding natürlich betrieben, weil natürlich geht es in der Innovation immer auch psychologische Sicherheit. Es ist ganz ganz wichtig, dass wir damit starten. So einen halben Tag einmal so, wer sind wir, wie wollen wir zusammenarbeiten, wie funktioniert das Ganze. Am Abend dann noch einmal ein kleines Abendessen gemeinsam. Also wirklich auch hier Fokus, Kennenlernen, Vertrauensbildung. Und der dritte Workshop in dieser Phase ist eben so ein Kick-off-Workshop, wo es darum geht an einem Tag, also dauert so rund einen Tag, hier konkret Richtungen festzulegen, worin wir dann lernen wollen. Also im Bereich der KI können das natürlich verschiedene KI-Modelle sein.

Bianca Prommer [00:07:51]:
Das kann aber auch sein, dass man sich anschaut, was brauchen die oder welche KI-Modelle und KI-Geschäftsmodelle verwenden denn andere Unternehmen aus derselben Branche, aus anderen angrenzenden komplementären Branchen. Die Innovationsrichtungen, die wir hier im Workshop festlegen, legen dann fest, durch welche Tür treten wir was zu lernen, denn in der nächsten Phase geht es Observe and Learn. Im Design Thinking schauen wir uns ganz stark die Zielgruppe an, das machen wir natürlich auch in FORTH, da komme ich gleich noch dazu. Es geht aber auch darum einmal nach Trends zu schauen, nach Entwicklungen zu schauen, mit Expertinnen und Experten zu sprechen, einfach so viel wie möglich in diesem Feld zu lernen. Also nicht nur innerhalb des eigenen Saftes und das, was die Zielgruppe kennt, sondern auch, was wäre denn da noch möglich? Was gibt es denn da schon? Was machen denn andere? Wohin geht denn da die Reise? Und Ziel zu einem Workshop ist es zwischen 6 und 10 Innovationsrichtungen zu identifizieren, durch die man dann quasi, das sind so wie kleine Türchen, durch die man dann durchschaut und dort in den Raum reingeht und sich einmal da informiert, was ist denn da. Und in diesem Workshop definieren wir natürlich auch die Zielgruppe, die sich aus dem Innovation Assignment ergibt, dann zu schauen, mit wem sprechen wir denn hier eigentlich. Wenn dieser Workshop stattgefunden hat, geht es weiter auf die zweite Insel und zwar das O in FORTH, observe and learn oder auch auf deutsch die Entdeckungsinsel. Da geht es wirklich darauf Schweiglappen aufzumachen, ja nicht im eigenen Saft zu braten, nicht ständig an den eigenen Ideen festzuhalten, sondern Neues zu lernen.

Bianca Prommer [00:09:45]:
Raus aus der Komfortzone, think outside of the box. Darum geht es in dieser Phase. Hier stellen wir uns Fragen, wie denken eigentlich unsere Kundinnen und Kunden, welche Trends sind denn relevant, was bewegt in den Markt. Da schaue ich mir, wenn es KI geht, schaut sich das Team dann auch an, was hat es mit diesem EU AI Act auf sich oder vielleicht sogar mit dem EU Innovation Act. Was passiert mit generativen Modellen? Wie entwickelt sich das weiter? Was kommt da? Wie schaut es mit dem Datenschutz aus, mit Security aus? Das heißt, wir definieren hier einfach zuerst im ersten Workshop, haben wir definiert, wo schauen wir hin und jetzt in dieser zweiten Insel, Observe & Learn, Schauen wir hin. Wir wollen nämlich hier wirklich ein Verständnis erhalten für Möglichkeiten, für Realitäten. Wir wollen Beobachtungen haben. Wir sprechen selbstverständlich mit unserer Zielgruppe.

Bianca Prommer [00:10:47]:
Wir sprechen auch mit Expertinnen und Experten. Wir gehen hier einfach raus, wir teilen uns. Als Beispiel, ich veranstalte gerade TEDxKraz gemeinsam mit der Daniela und der Carola. Was mache ich? Ich schaue mir andere TEDx-Veranstaltungen an. Ich vernetze mich. Ich habe super Gespräche mit jemandem von TEDxLinz zum Beispiel oder mit TEDxNürnberg oder TEDxKlagenfurt. Völlig egal, ich suche mir quasi Inspiration. Ich tausche mich mit Expertinnen und Experten aus, hole mir da Informationen und genau darum geht es, hier wirklich mal reinzuschauen, reinzuhören, Neues zu lernen, Dinge zu sammeln.

Bianca Prommer [00:11:27]:
Und wie schaut es jetzt konkret aus? In der Stelle haben wir verschiedene Workshops. Insgesamt dauert diese Phase circa 6 Wochen. Mit dem Ergebnis, dass wir konkrete Kundenbedürfnisse haben, dass wir Innovationsfelder identifiziert haben und ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz viel Neues gelernt haben. Insgesamt gibt es verschiedene Workshops. Wir haben einen Workshop, den Vorbereitungs-Workshop, wo es darum geht einmal zu lernen, wie machen wir den auf? Worauf schauen wir denn eigentlich? Wen interviewen wir? Wie geht das denn? Also da bereiten wir uns wirklich auf diese Phase vor. Der nächste Workshop, da geht es darum, Trends und Technologien kennenzulernen. Da schauen wir quasi wirklich in die unterschiedlichsten Trendberichte rein, führen Interviews durch mit Expertinnen und Experten. Danach geht es den Workshop Nummer 6.

Bianca Prommer [00:12:24]:
Wir haben ja begonnen Workshop 1 war der Innovationsauftrag, also jetzt sind wir bei Workshop 6. Da geht es darum, die sogenannten Customer Frictions oder auch Kundendilemmas herauszufinden über Fokusgruppen, Interviews. Was sind wirklich so Customer Frictions? Was sind wirklich diese Kundenbedürfnisse? Was sind wirklich diese Reibungspunkte? Wenn wir das identifiziert haben, geht es mit dem nächsten Workshop weiter, wo wir dann Innovationsrichtungen festlegen. Also wo sind denn jetzt hier noch entsprechend weitere Felder, die wir identifizieren dürfen, was haben wir gelernt, Was wollen wir denn noch zusätzlich lernen? Wo dürfen wir noch hinschauen? Wo ist es noch wichtig für uns, einfach wirklich reinzutauchen, tiefer zu tauchen, nachzufragen, wirklich Neues zu lernen. Und dann die letzten Workshops in dieser Entdeckungsphase sind die sogenannten Entdeckungsworkshops, wo wir dann einfach auch die Erkenntnisse schon einmal teilen, dass man nicht dann am Schluss, ihr müsst euch vorstellen, wenn das 6 Wochen dauert und wir haben 10 Teilnehmende und jeder taucht irgendwo tiefer, dann kommen da ganz ganz viele Informationen raus. Tipp hier, sammelt euch auf einem digitalen Whiteboard, das kann man dann auch für einen Präsenzworkshop wunderbar groß ausdrucken, aber das muss irgendwo gesammelt werden, dass man da jederzeit durchschauen kann, reinschauen kann und schaut, dass ihr in so Entdeckungsworkshops immer wieder die nahesten Entdeckungen und Erkenntnisse hier entsprechend mit teilt, weil ansonsten ist es am Ende, wenn man das erst nach 6 Wochen macht, einfach wirklich wie so, oh mein Gott, da ist so viel. Wenn wir jetzt über KI sprechen, also diese KI Anwendungsfälle, natürlich werde ich mal schauen, welche KI Modelle gibt es, was tut sich da, ich werde mit meinen Mitarbeitenden sprechen, was kennt ihr denn schon, welche Ängste, Sorgen habt ihr, wenn es KI geht, welche Anwendungsfälle würde es geben. Da schaue ich natürlich hin.

Bianca Prommer [00:14:21]:
Ich schaue aber auch nach draußen und schaue, was ich da tue und vielleicht auch mit meinen Kundinnen und Kunden, vor allem, wenn wir neue Geschäftsmodelle entwickeln wollen. Also ganz, ganz wichtig hier offen reinzugehen. Es geht Observe and Learn. Es geht einfach darum den Horizont zu erweitern. Damit wir dann in die nächste Phase eintauchen können. Phase Nummer 3, Insel Nummer 3, Raise Ideas. Das heißt das R steht für Raise Ideas oder die Entwickl.Insel. Da wird es jetzt endlich kreativ.

Bianca Prommer [00:14:57]:
Wir haben ja ganz viele Erkenntnisse gesammelt Und jetzt geht es einfach darum Ideen zu entwickeln, zu klastern, zu verdichten und erste Konzepte zu entwickeln. Insgesamt sind das 2 Workshops, die kann man auch nacheinander machen, also 2 Tage. Und da kann man großartig arbeiten. Am Ende haben wir hier die 12 Ideen- konzepte, die wirklich Substanz haben, die realistisch sind, die relevant sind, die einfach hier auch wirklich überraschend sind. Da entstehen über 1500 Ideen durch bestimmte Übungen. Es entstehen daraus 30 bis 40 ganz konkrete Ideenrichtungen, wie die KI angewendet werden könnte. Und aus diesen 30 bis 40 Ideenrichtungen entwickeln sich dann 12 unterschiedliche Konzepte, in denen alle beteiligt waren, jeder mitgearbeitet hat, damit ein super hohes Buy-in ist, weil jeder einen Beitrag gehasst hat. Damit hat jeder zu jedem Ideenkonzept wirklich was beigetragen und damit identifiziert sich jeder damit und das ist großartig.

Bianca Prommer [00:16:11]:
Das heißt wir haben hier in dem Fall dann wirklich unterschiedlichste Ideenkonzepte gehabt von beispielsweise 1 Automatisierung über KI, E-Mail schreiben, FAQs beantworten, bis hin zu neuen Geschäftsideen, neuen Geschäftsmodellen. Also wirklich von inkrementell bis radikal war dort alles dabei. Und dann ist es so, dass wir hier mit diesen Ideen, Konzepten in die nächste Insel eintauchen und zwar die Test Ideas oder reflektieren. Wie im Design Thinking gibt es auch in FORTH natürlich die Phase des Testens Feedback einholen. Wir wollen ja nichts entwickeln was niemand braucht, sondern wir wollen Feedback haben. Diese Phase dauert etwa 3 Wochen, das heißt diese Insel ist circa 3 Wochen lang Und da geht es wirklich herauszufinden, was funktioniert und was funktioniert nicht. Da ist es ganz, ganz essentiell und da gibt es auch schon eine Podcast-Folge, verlinke ich dir selbstverständlich auch in den Show Notes, dass wir nicht mit Prototypen rausgehen, sondern mit sogenannten Ideenkonzepten. Warum erfährst du in 1 anderen Podcast Folge, hör da unbedingt gleich als nächstes rein, uns hier qualifiziertes Feedback zu holen und herauszufinden, naja was funktioniert, was funktioniert nicht.

Bianca Prommer [00:17:31]:
Wir holen uns dieses Feedback ein, testen also im Workshop Nummer 11, ist das dann schon, Konzepte und dann im Workshop Nummer 12 die Konzepte zu verbessern. Ich habe gerade ein anderes Projekt, wo wir auch da gerade mittendrin stecken. Da sind wir gerade in der Phase, da haben wir uns auch ein bisschen länger Zeit genommen über den Sommer. Aber da haben wir ganz genau jetzt herausgefunden, was funktioniert und was funktioniert nicht. Und auch hier in der mit KI ist es so, dass wir herausfinden, was funktioniert, was funktioniert nicht. Wir bekommen hier Feedback aus der Zielgruppe und wir entwickeln Ideen, die wirksam sein werden und nicht am Markt vorbeigehen werden, sondern die jeder braucht. Und dann kommen wir auch schon, also wir haben dann quasi wirklich hier entsprechend geschaut, welche Ideenkonzepte funktionieren. Das heißt, wir haben dann am Schluss hatten wir 4 verbesserte und getestete Ideenkonzepte, die wir dann in die nächste Insel, in die nächste Phase und zwar das Homecoming oder Zurückkommen geben, wo wir dann wirklich aus diesen Ideen, Konzepten Business Cases machen.

Bianca Prommer [00:18:40]:
Weil jetzt geht es natürlich darum, dass man nicht mehr einen Ideensteckbrief hat, sondern wir wollen wissen, wie können wir das erstens implementieren und vor allem wie verdienen wir Geld damit. Das ist natürlich ganz wichtig, vor allem wenn es etwas radikaleres ist, eine größere Idee ist. Wir wollen natürlich wissen, wie kann man damit Geld verdienen. Deshalb in dieser Phase Homecoming, die circa 4 Wochen dauert, ist das Ergebnis, dass wir 3 bis 5 validierte Mini Business Cases haben, die natürlich eine Entscheidungsgrundlage für die weitere Vorgehensweise sind. Das heißt, wir haben jetzt einen Workshop, wo es darum geht, Mini-Business-Cases zu entwickeln. Also zu den KI-Ideen, wenn es wirklich ein neues Geschäftsmodell ist, wie schaut der Business-Case dazu aus. Danach gibt es eine Abschlusspräsentation, Dann wird entschieden, was davon wird wann umgesetzt, also quasi auch ein bisschen Roadmapping und am Schluss findet noch ein finaler Workshop statt, das ist dann der Workshop Nummer 15, Transfer Workshop in die Umsetzung. Weil natürlich dieses Team von 10 Personen, in unserem Fall mit KI, das werden es nicht nur die sein, die das jetzt umsetzen werden.

Bianca Prommer [00:19:52]:
Also müssen wir schauen, dass diejenigen, die vielleicht nicht im Kernteam waren, jetzt in die Umsetzung gehen müssen mit den Ideen, da gut abgeholt werden, gut ins Boot reingeholt werden, natürlich wissen, worum es geht und deshalb geht es ja auch darum, einen Transfer-Workshop zu haben. Was haben wir in diesem KI-Anwendungsfall gelernt? Wir haben gelernt und erreicht insgesamt 3 Ideen für neue Geschäftsmodelle. Das eine ist recht schnell umsetzbar, das andere wird wahrscheinlich 2, 3 Jahre dauern, wobei man bei KI ja nie wissen kann. Und es sind einige Ideen rausgekommen, so low hanging fruits, quick wins, die schnell umzusetzen sind. Von der Automatisierung von irgendwelchen Sprachbefehlen und so weiter und so fort. Also das Unternehmen hat zum Beispiel jetzt auch mit CoPilot wird jetzt da auch werden Protokolle geschrieben, was sie bisher nicht gehabt haben. Es werden Protokolle zusammengefasst. Sie sind jetzt auch gerade dabei einen GPT in Copilot als Teammitglied zu programmieren, das zu verwenden.

Bianca Prommer [00:20:55]:
Also das sind so kleinere Dinge, die sie da jetzt umsetzen, wo du vielleicht sagst, das haben wir schon, ja das Unternehmen hatte es noch nicht, die sind wirklich ganz am Anfang gestanden und da geht es einfach darum, diese kleinen Dinge sofort umzusetzen und andere die brauchen halt. Fourth hilft halt wirklich in 20 Wochen sehr strukturiert daran zu gehen, wirklich von diesem, wir wollen was mit KI machen, KI Anwendungsfälle für das Unternehmen finden, hin zu, wir verdienen damit Geld, wir haben ein Business Case und dafür durchlaufen wir eben diese 5 verschiedenen Inseln, diese 5 verschiedenen Phasen von forth, full steam ahead, zweitens observe and learn, drittens raise ideas, viertens test ideas und fünftens Homecoming. Es lohnt sich wirklich. Ja, ich weiß, wahnsinnig viele Ressourcen. Du denkst jetzt, aber 10 Personen, 15 Workshops, wie viel ist das? Es gibt auch eine Studie, die von einem Professor durchgeführt worden ist, in Zusammenarbeit natürlich mit dem Erfinder Matthias von Wülfen, der herausgefunden hat, in einem regulären Innovationsprozess werden 37, 5 Prozent der gescreenten Ideen auch tatsächlich umgesetzt. Also 37, 5 Prozent der gescreenten Ideen werden umgesetzt. Mit dem FORTH Innovationsprozess, und jetzt kommt's, sind es 77 Prozent. 77 Prozent der entwickelten Mini Business Cases werden umgesetzt.

Bianca Prommer [00:22:36]:
Das heißt, die FORTH Methode verdoppelt die Innovationswirkung und ja es sind viele Ressourcen, aber die Frage ist was bedeutet es, wenn wir eben weitermachen wie bisher. Wenn du nicht zufrieden bist mit der Innovationswirkung, mit der Innovationsleistung wie bisher, dann wäre es vielleicht auch mal Zeit, das vielleicht anders anzugehen. Und wenn du sagst, ich habe da auch so einen Innovationsauftrag, das klingt gut, dann lass uns doch gerne sprechen. Buch dir einen ganz unverbindlichen Info-Call mit mir, Erstgespräch mit mir. Lass uns über FORTH sprechen und schauen, ob und wie die Methode auch für dich funktionieren kann und dann werden wir da einfach einen guten Weg finden. Vielleicht ist auch Design Thinking, vielleicht ist ja Innovation Sprint interessant. Das werden wir dann sehen, wenn wir wissen, was der Auftrag ist und ansonsten freue ich mich natürlich, wenn du dich bei mir meldest. Ja, das war es auch für heute schon.

Bianca Prommer [00:23:29]:
Eine kleine Reise durch ein Innovationsprojekt mit FORTH rund KI. Nächste Woche habe ich wieder ein Interview, ein ganz ganz schönes Interview mit René Wolz. René war lange lange lange Zeit Führungskraft in verschiedensten Unternehmen, in verschiedensten Hierarchiestufen und wir sprechen über die Rolle von Führungskräften, wenn es darum geht Innovation einfach zu machen und einfach zu machen. Und jetzt wünsche ich dir eine wunderbare Zeit. Bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal. Tschau tschau!

Innovation einfach machen.

Willst du Innovation in deinem Unternehmen vorantreiben, aber fragst dich, wie du sie praktisch umsetzen kannst? "Innovation. Einfach. Machen." ist dein Podcast für konkrete Tipps, inspirierende Impulse und praxisnahe Strategien rund um Innovationsmanagement, Innovationskultur und Intrapreneurship.  

Hier bekommst du leicht umsetzbare Ideen und Methoden, wie Design Thinking, Innovationsworkshops und vieles mehr. Ob als CEO, CTO oder Innovationsverantwortliche:r – dieser Podcast hilft dir, Innovation nicht nur zu planen, sondern endlich ins Handeln zu kommen.  

Freu dich auf Solo-Episoden voller wertvoller Insights sowie spannende Interviews mit Expert:innen aus der Welt der Innovation. Lass uns gemeinsam Innovation einfach machen!