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Zusammenfassung
In dieser Folge sprechen Claus Triebiger und Kevin BaronÂ ĂŒber die Philosophie Goethes und ihre erstaunliche NĂ€he zur modernen Systemik. Dabei tauchen sie tief in Goethes VerstĂ€ndnis von Entwicklung, KollektivitĂ€t und der Kunst des Zuhörens ein. Sie zeigen, wie Goethe bereits vor ĂŒber 200 Jahren Gedanken formuliert hat, die heute zentrale Elemente der systemischen Haltung darstellen â von Ressourcenorientierung bis hin zur Frage, wie sich Menschen in sozialen GefĂŒgen gegenseitig prĂ€gen.  AuĂerdem geht es um Goethes unerschöpfliche Neugier, seine Vorstellung von Genie, sein VerstĂ€ndnis von Schreiben und KreativitĂ€t sowie die Bedeutung von Lebensweisheiten in seinen Werken. Im GesprĂ€ch wird zudem deutlich, wie zeitlos viele seiner Ideen sind und warum jeder Mensch das Recht auf persönliche Entwicklung hat â unterstĂŒtzt, behutsam und im Austausch mit anderen.
Keywords
Goethe, Systemik, Entwicklung, Kollektiv, Neugier, KreativitÀt, Schreiben, Philosophie, Lebensweisheiten, Kunst
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đïž Speaker
âš Yasmin Brinkmannâš Daniela RieĂ
đ Zusammenfassung
In dieser Episode sprechen Yasmin Brinkmann und Daniela RieĂ ĂŒber die feministische Perspektive auf systemische Arbeit. Beide reflektieren ihre weibliche Sozialisation, frĂŒhe Rollenbilder und die subtilen wie offensichtlichen Begrenzungen, die daraus entstehen. Sie thematisieren, wie patriarchale Strukturen sowohl persönliches Erleben als auch wissenschaftliche und therapeutische Kontexte prĂ€gen.
đ Kapitel
00:00 â Einstieg & weibliche SozialisationFrĂŒhe Bilder von Liebe, Partnerschaft und Rollen durch Medien & Umfeld.
04:30 â Innere Konflikte & familiĂ€re MusterWarum alte Modelle weiterwirken â und wie leise Zweifel wachsen.
05:30 â Systemische Pionierinnen & historische UnsichtbarkeitWarum fast allen sofort MĂ€nner einfallen â und kaum Frauen.
09:00 â Unsichtbare Leistung & geistiger DiebstahlĂber abgewertete oder vereinnahmte BeitrĂ€ge von Frauen â in Systemik, Wissenschaft und Literatur.
12:00 â Akademische HĂ€rte & persönliche ErfahrungenWie weibliche Kompetenz bewertet wird â und was es mit Körper & Selbstbild macht.
14:00 â Feminismus heiĂt GleichberechtigungWarum es nicht gegen MĂ€nner geht â sondern fĂŒr Frauen.
17:00 â Privilegien, Macht & gesellschaftliche StrukturenWieso systemische Arbeit politisch ist und bleiben muss.
20:00 â Gendersensible & dekoloniale Perspektiven im SystemischenBlinde Flecken in Lehre, Curricula und Beratungskonzepten.
22:30 â Wut als RessourceWarum Frauen Wut brauchen â und warum sie ihnen kulturell abgesprochen wurde.
25:00 â Sisterhood statt KonkurrenzSolidaritĂ€t, UnterstĂŒtzung und neue Miteinander-Kulturen.
29:00 â Weibliche Stimmen zitierenWie wir Literatur, Zitate und Theorien bewusster auswĂ€hlen können.
31:00 â Abschluss & Ausblick
đ Literaturliste
Feministische Theorien, Machtkritik & IntersektionalitĂ€tâšHare-Mustin, R. T. (1978). A feminist approach to family therapy. Family Process, 17 (2), 181â194.âšJaspers, L., Ryland, N., & Horch, S. (Hrsg.). (2022). Unlearn patriarchy. Berlin: Ullstein Buchverlage.âšSchöler, L. (2024). Beklaute Frauen: Warum wir Frauen nicht lĂ€nger unterschĂ€tzen sollten. MĂŒnchen, Deutschland: Penguin Verlag.âšWittwer, T.-L. (2023). Nemesis Töchter: Der Zorn der Frauen und die Kraft der Wut. MĂŒnchen, Deutschland: Droemer Knaur.âšDekoloniale & gemeinschaftsorientierte SystemikâšTamasese, K., Waldegrave, C., Tuhaka, F., & Campbell, W. (1998). Furthering conversation about partnerships of accountability. Australian and New Zealand Journal of Family Therapy, 19(2), 10â16.âšSystemik & feministische Perspektiven (DACH)âšKuhnert, T., & Siller, N. (Hrsg.). (2024). Systemik, die: Feministische Perspektiven systemischer Theorie und Praxis. Göttingen, Deutschland: Vandenhoeck & Ruprecht.âšKlassische systemische Pionierinnen: Satir, Selvini Palazzoli, BergâšBerg, I. K., & Dolan, Y. (2001). Tales of solutions: A collection of hope-inspiring stories. New York, NY: W. W. Norton.âšDe Shazer, S. (1991). Putting difference to work. New York, NY: W. W. Norton.âšSatir, V. (1983). Conjoint family therapy (3. Aufl.). Palo Alto, CA: Science and Behavior Books.âšSatir, V. (1988). The new peoplemaking. Mountain View, CA: Science and Behavior Books.âšSelvini Palazzoli, M. (1978). Self-starvation: From individual to family therapy in the treatment of anorexia nervosa. New York, NY: Jason Aronson.âšSelvini Palazzoli, M., Boscolo, L., Cecchin, G., & Prata, G. (1978). Paradox and counterparadox: A new model in the therapy of the family in schizophrenic transaction. New York, NY: Jason Aronson.âšDiversity, Resilienz & KontextperspektivenâšMcGoldrick, M., Giordano, J., & Garcia-Preto, N. (Hrsg.). (2005). Ethnicity and family therapy (3. Aufl.). New York, NY: Guilford Press.âšMcGoldrick, M., & Hardy, K. V. (Hrsg.). (2019). Re-visioning family therapy: Addressing diversity in clinical practice (3. Aufl.). New York, NY: Guilford Press.
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In dieser Folge sprechen Cecilia Bernhardt von Vision&Aim und Kevin Baron darĂŒber, wie sich Kollaboration durch kĂŒnstliche Intelligenz verĂ€ndert â zwischen echten Chancen, neuen Stolperfallen und der Frage, wie KI als Teil eines gemeinsamen Systems funktionieren kann. Sie beleuchten, wie Co-Creation gelingt und welche Rolle Werte, Mindset und psychologische Sicherheit in moderner Zusammenarbeit spielen.
Keywords
Kollaboration, kĂŒnstliche Intelligenz, Co-Creation, Teamarbeit, Systemdenken
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In dieser Episode begrĂŒĂt Kevin Baron zwei besondere GĂ€ste: die systemische Therapeutin und Lehrende Silvia Vater sowie Prof. Dr. Nikolaj Egold, Professor und Studiendekan an der Hochschule Fresenius. Gemeinsam tauchen sie ein in die Frage:
Was macht der systemische Ansatz in der beruflichen Praxis anders?
Die Episode richtet sich vor allem an Studierende und junge FachkrĂ€fte aus Psychologie und Sozialer Arbeit, die vielleicht schon vom systemischen Ansatz gehört haben â aber noch nicht wissen, welchen Unterschied er macht.
Was ist "systemisch"?
Silvia erklĂ€rt es anschaulich: Niemand kommt allein zum Therapeuten. Jeder Mensch bringt sein Umfeld gedanklich mit â Familie, Freunde, Arbeitswelt. Der systemische Ansatz bedeutet, Menschen eingebettet in ihren Kontext zu denken, nicht isoliert.
Nikolaj ergĂ€nzt: In der klassischen Psychologie lernt man oft eindimensional â Person A hat Problem B, löst es mit Methode C. Doch das Leben ist komplexer. Der systemische Ansatz fragt: "Wer ist noch betroffen? Welche Wechselwirkungen gibt es? Welche Ressourcen sind vorhanden?"
Die drei sprechen ĂŒber Vorteile einer systemischen Ausbildung: Sie ergĂ€nzt das akademische Wissen, macht handlungsfĂ€higer und öffnet TĂŒren in verschiedenste Berufsfelder â von Therapie ĂŒber Soziale Arbeit bis zur FĂŒhrungskrĂ€fteentwicklung. Der systemische Ansatz ist mittlerweile sehr anerkannt, auch in Unternehmen.
Ein zentrales Thema: Hypothesen statt Gewissheiten. Systemisch arbeiten bedeutet, respektvoll gegenĂŒber eigenen Annahmen zu bleiben und zu fragen: "Wie könnte es auch sein?" Diese Haltung schafft Raum fĂŒr neue Perspektiven.
Auch FĂŒhrung kommt zur Sprache: FĂŒhrungskrĂ€fte sind oft einsam in ihren Positionen. Ein systemischer Ansatz hilft, Mitarbeitende besser zu verstehen, GesprĂ€che ressourcenorientiert zu fĂŒhren und die eigene Rolle zu reflektieren. Viele Unternehmen bieten systemisches Coaching an â ein Zeichen der WertschĂ€tzung.
Zum Abschluss gibt Silvia einen wunderschönen Gedanken mit: "Finde deine FĂ€higkeit und fĂŒttere die, die sich noch versteckt." Es geht nicht nur um Problemlösung, sondern um das Entdecken verborgener Ressourcen.
Diese Episode ist ein Mutmacher fĂŒr alle, die neugierig auf den systemischen Ansatz sind. Und das Beste: Nikolaj und Silvia bieten an der Hochschule Fresenius einen kostenfreien systemischen Tag fĂŒr Studierende an â interaktiv, praxisnah, zum Netzwerken.
đ Kapitel
00:00 EinfĂŒhrung: Was ist der systemische Ansatz?03:17 Was bedeutet "systemisch"? â Niemand kommt allein
06:37 Die psychologische Perspektive im Studium
12:45 Unterschied: klassische vs. systemische Psychologie
18:30 Praxisbeispiele in Beratung und Therapie
24:15 Wie systemische Ausbildung die Praxis verÀndert
32:40 Hypothesen und Respekt vor eigenen Annahmen
38:20 Systemischer Ansatz in der Sozialen Arbeit
44:50 Erfahrungsberichte von Studierenden
52:10 Der systemische Ansatz in FĂŒhrung und Wirtschaft
56:48 Warum FĂŒhrungskrĂ€fte systemisches Denken brauchen
01:00:09 Einsam trotz System: Herausforderungen in FĂŒhrung
01:02:32 Schlusswort: Versteckte FĂ€higkeiten entdecken
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đ Zusammenfassung
In dieser Episode sprechen Yasmin Brinkmann und Daniela RieĂ ĂŒber die Chancen und Herausforderungen der KĂŒnstlichen Intelligenz mit einem besonderen Fokus auf das Prompting. Sie zeigen, wie wichtig menschliche Perspektive, Kontextbewusstsein und kritisches Denken im Umgang mit KI-Systemen sind. AuĂerdem geben sie praktische Tipps, wie Prompts prĂ€ziser formuliert werden können, und beleuchten, wo Verzerrungen und Bias in den Ergebnissen entstehen. Das GesprĂ€ch dreht sich um die Balance zwischen Technologie und Menschlichkeit, um Kommunikation im digitalen Raum und um die Frage, wie systemisches Denken helfen kann, KI sinnvoll und reflektiert einzusetzen.
đ Kapitel
00:00 EinfĂŒhrung in die KI-Diskussion
01:12 Nutzung von KI und Prompting
06:06 Herausforderungen beim Prompting
11:02 Effektives Prompting und
17:02 Bias und Verzerrungen in KI-Ergebnissen
24:46 Abschlussgedanken und Ausblick auf zukĂŒnftige Themen
đ SchlĂŒsselwörter
KI, Prompting, Bias, Verzerrungen, Kommunikation, E-Mail, Menschlichkeit, Technologie, Systemisches Denken, Deep Thinking
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đ ZusammenfassungIn dieser Episode sprechen Claus Triebinger und Kevin Baron ĂŒber zwei zentrale Themen, die eng miteinander verbunden sind:1ïžâŁ Buchempfehlungen in der systemischen Arbeit2ïžâŁ Das Erleben und âLebenâ von Problemen
Kevin stellt das Buch âSystemische Interventionâ von Jochen Schweitzer vor und erklĂ€rt, warum es fĂŒr systemisch Denkende ein kompaktes Nachschlagewerk ist. Claus ergĂ€nzt, dass Buchempfehlungen immer auch etwas ĂŒber die Person verraten, die sie gibt oder sucht â sie sind intime, beziehungsstiftende Gesten, die die aktuelle Entwicklungsphase widerspiegeln.
Im humorvollen âBuchempfehlungs-Speed-Datingâ tauschen beide spontan prĂ€gende BĂŒcher aus â darunter Senecas âVon der KĂŒrze des Lebensâ, das Kevin wegen seiner Zeitlosigkeit und NĂ€he zu modernen Achtsamkeitskonzepten besonders empfiehlt.
Im zweiten Teil geht es um das âProblemelebenâ:
Probleme sind keine objektiven Tatsachen, sondern konstruiert und gestaltbar.
VerÀnderung geschieht oft dadurch, dass man die Beziehung zum Problem verÀndert, nicht das Problem selbst.
WĂŒrdigung und Empathie sind die Grundlage jeder systemischen Arbeit â Leid darf anerkannt werden, bevor VerĂ€nderung möglich ist.
Die therapeutische Beziehung ist entscheidend fĂŒr nachhaltige VerĂ€nderung â wichtiger als jede Methode.
đ SchlĂŒsselwörter:Systemische Therapie, Systemische Beratung, Problemeleben, Konstruktivismus, Jochen Schweitzer, Systemische Intervention, Seneca, Von der KĂŒrze des Lebens, Buchempfehlung, Therapeutische Allianz, Empathie, WĂŒrdigung, ZirkulĂ€re Fragen, Selbstwirksamkeit, Persönlichkeitsentwicklung
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In dieser Episode sprechen Kevin Baron und die Finanzexpertinnen Vivian Keiner und Vivian Feit ĂŒber ein Thema, das viele von uns gerne aufschieben: Absicherung und Vorsorge. Besonders fĂŒr junge Menschen und Frauen gibt es hier oft HĂŒrden â sei es durch fehlendes Wissen, gesellschaftliche Stigmatisierung oder schlicht die Angst, sich mit dem Thema Finanzen auseinanderzusetzen.
Die drei beleuchten, warum es so wichtig ist, frĂŒhzeitig mit der finanziellen Planung zu beginnen, welche Versicherungen wirklich Sinn machen (Spoiler: BerufsunfĂ€higkeitsversicherung ist ein Muss!) und wie man einen vertrauenswĂŒrdigen Finanzberater findet. Dabei wird klar: Transparenz ist das A und O â sowohl bei der Beratung als auch bei der eigenen Haltung zum Geld.
Ein zentrales Thema ist die Altersvorsorge: Wer frĂŒh anfĂ€ngt, profitiert enorm vom Zinseszinseffekt und kann entspannter in die Zukunft blicken. Doch es geht nicht nur um die Rente â auch RĂŒcklagen fĂŒr Krisenzeiten und die Ăbernahme von Verantwortung fĂŒr die eigene finanzielle Sicherheit stehen im Fokus.
Besonders spannend: Die Diskussion ĂŒber Geschlechterunterschiede in der Finanzwelt. Warum tun sich Frauen oft schwerer mit dem Thema? Welche Stolpersteine gibt es? Und wie kann man diese ĂŒberwinden?
Am Ende steht eine klare Botschaft: Wissen ist der SchlĂŒssel zur finanziellen UnabhĂ€ngigkeit. Wer sich informiert, Verantwortung ĂŒbernimmt und rechtzeitig handelt, schafft sich echte Freiheit.
đ Kapitel
00:00 EinfĂŒhrung in das Thema Absicherung und Vorsorge
03:01 Die Bedeutung der frĂŒhen Auseinandersetzung mit Finanzen
05:55 Herausforderungen und Stigmatisierung bei Frauen in der Finanzwelt
08:46 Praktische Schritte zur finanziellen Absicherung
11:54 Die Rolle von Versicherungen in der Lebensplanung
15:09 Wichtige Versicherungen und Altersvorsorgeoptionen
18:05 Die Suche nach dem richtigen Finanzberater
22:29 Die Bedeutung von Transparenz in der Finanzberatung
24:52 Motivation zur Altersvorsorge: FrĂŒher anfangen, besser planen
28:38 Die Vorteile der frĂŒhen Absicherung
30:48 RĂŒcklagen und finanzielle Sicherheit in Krisenzeiten
32:43 Die Verantwortung fĂŒr die eigene finanzielle Zukunft ĂŒbernehmen
34:41 HĂ€ufige Stolpersteine in der Finanzplanung
36:36 Die Rolle von Geschlechterunterschieden in der Finanzberatung
40:36 Wissen als SchlĂŒssel zur finanziellen UnabhĂ€ngigkeit
đ SchlĂŒsselwörter
Absicherung, Vorsorge, Finanzen, Frauen, Altersvorsorge, Versicherungen, Finanzberatung, BerufsunfĂ€higkeitsversicherung, Haftpflichtversicherung, Finanzplanung, Transparenz, Motivation, RĂŒcklagen, finanzielle Sicherheit, Verantwortung, Stolpersteine, Geschlechterunterschiede, Wissen, finanzielle UnabhĂ€ngigkeit
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đ ZusammenfassungIn dieser Episode diskutieren Claus Triebiger, Vivien Feit und Kevin Baron die feine Balance zwischen Wissen und Nichtwissen im Coaching. Sie beleuchten, wie Emotionen, AuthentizitĂ€t und Ressourcenorientierung das Coachinggeschehen prĂ€gen und welche Haltung Coaches einnehmen können, um Klient:innen in Krisensituationen wirkungsvoll zu begleiten. Dabei geht es auch um rechtliche Aspekte, die im professionellen Coaching berĂŒcksichtigt werden mĂŒssen, sowie um die Frage, wann Struktur hilft â und wann sie eher hinderlich sein kann. Eine tiefgehende Reflexion ĂŒber das SelbstverstĂ€ndnis von Coaches und die Dynamik der Coach-Klient-Beziehung.
đ Kapitel00:00 EinfĂŒhrung und Kontext der Episode01:48 Wissen und Nichtwissen im Coaching06:01 Spannungsfelder im Coaching-Prozess09:56 Emotionen im Coaching: MitgefĂŒhl und Distanz13:53 AuthentizitĂ€t und Beziehung im Coaching17:23 Die Bedeutung des Gesehenwerdens21:27 Ressourcenorientierung im Coaching25:14 Strukturierte AnsĂ€tze vs. FlexibilitĂ€t im Coaching27:20 Die KomplexitĂ€t von Coaching-Prozessen30:19 Die Rolle des Beraters als Angebotskellner35:18 Dringlichkeit und Krisenintervention im Coaching39:16 Umgang mit Suizidgedanken und rechtlichen Aspekten45:04 Reflexion ĂŒber persönliche Entwicklung im Coaching50:07 Abschluss und Ausblick auf die Zukunft
đ SchlĂŒsselwörterCoaching, Wissen, Nichtwissen, Emotionen, AuthentizitĂ€t, Ressourcen, Krisensituationen, Struktur, Klient, rechtliche Aspekte
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In dieser Episode sprechen Kevin Baron und Thomas Uhlendahl ĂŒber die Kunst der GroĂgruppenmoderation â ein Balanceakt zwischen Struktur, Dynamik und Intuition. Thomas teilt seine Erfahrungen aus der Praxis und erklĂ€rt, warum âNever Host Aloneâ mehr ist als nur ein Motto. Es geht um klare AuftragsklĂ€rung, den bewussten Umgang mit Gruppendynamik und die FĂ€higkeit, Konflikte wertschĂ€tzend zu moderieren. Gemeinsam reflektieren sie, wie Prozessgestaltung gelingt, welche Rolle das BauchgefĂŒhl spielt und warum Reflexion und Follow-Up entscheidend fĂŒr nachhaltige VerĂ€nderung sind.
đ Kapitel
00:00 EinfĂŒhrung und Vorstellung des Gastes
02:50 Der Weg zur GroĂgruppenmoderation
06:00 Faszination fĂŒr GroĂgruppenarbeit
08:48 Definition und Merkmale von GroĂgruppen
11:38 Prozessgestaltung in GroĂgruppen
14:45 Herausforderungen in der Moderation
17:44 Erwartungsmanagement und AuftragsklÀrung
20:24 Umgang mit Konflikten in GroĂgruppen
23:30 WertschÀtzung und Follow-Up
26:33 Dynamiken in der Gruppe
29:18 Praktische Tipps fĂŒr neue Moderatoren
32:07 Reflexion und persönliche Erkenntnisse
35:18 Abschluss und Ausblick
đ SchlĂŒsselwörterGroĂgruppenmoderation, Konfliktmanagement, Prozessgestaltung, Mediator, Coaching, AuftragsklĂ€rung, Gruppendynamik, Kommunikation, WertschĂ€tzung, Weiterbildung
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đ ZusammenfassungIn dieser besonderen Episode demonstriert Silvia Vater ein BeratungsgesprĂ€ch mit Aufstellfiguren, in dem Kevin Baron als Klient teilnimmt. Statt klassischer Figuren werden Tassen als Stellvertreter genutzt â ein kreativer Zugang, um innere Konflikte und Themen im AuĂen sichtbar zu machen. Durch die Aufstellungsarbeit im Coaching-Kontext wird deutlich, wie Ă€uĂere Anordnungen die innere Wahrnehmung beeinflussen und neue Perspektiven eröffnen können. Im GesprĂ€ch reflektieren beide ĂŒber Selbstvertrauen, Ressourcen und die Bedeutung einer wertschĂ€tzenden Haltung in der Beratung.
đ Kapitel
00:00 EinfĂŒhrung in die Aufstellungsarbeit
03:00 Der Wechsel von Theorie zu Praxis
05:52 Die Bedeutung von Stellvertretern
08:58 Innere Wahrnehmung und Ă€uĂere Darstellung
11:34 Die Dynamik zwischen Fokus und Herausforderung
14:35 Ressourcen und UnterstĂŒtzung im Prozess
17:20 Selbstvertrauen und seine Stellvertretung
20:18 Abschluss und Reflexion ĂŒber die Methode
đ SchlĂŒsselwörterAufstellungsarbeit, Coaching, Beratung, innere Wahrnehmung, Stellvertreter, Ressourcen, Selbstvertrauen, Herausforderungen, Weiterbildung, persönliche Entwicklung
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â
đâ Zusammenfassung
In dieser Episode diskutieren wir mit Miriam Pietras, einer Sexualtherapeutin, ĂŒber die Herausforderungen und Tabus in der Sexualtherapie. Wir beleuchten gesellschaftliche Strukturen, die das GesprĂ€ch ĂŒber SexualitĂ€t erschweren, und die verschiedenen Bereiche, in denen Menschen Hilfe suchen. Zudem wird der Einfluss von Social Media und Pornografie auf die Wahrnehmung von SexualitĂ€t thematisiert. Miriam erklĂ€rt, wie systemische AnsĂ€tze in der Therapie helfen können, und wir sprechen ĂŒber die hĂ€ufigsten MissverstĂ€ndnisse, die Klienten mitbringen.
đKapitel:
00:00 EinfĂŒhrung in die Sexualtherapie
02:55 Tabus und gesellschaftliche Strukturen
06:03 Bereiche der Sexualtherapie
08:50 Gesellschaftlicher Wandel und IdentitÀt
12:12 Einfluss von Social Media und Pornografie
15:02 Systemische AnsÀtze in der Sexualtherapie
23:50 Sexuelle Sozialisation und MissverstÀndnisse
đSchlĂŒsselwörterSexualtherapie, SexualitĂ€t, Tabus, gesellschaftliche Strukturen, IdentitĂ€t, Social Media, Pornografie, systemische Therapie, sexuelle Sozialisation, MissverstĂ€ndnisse
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đ Zusammenfassung
In dieser Episode der Kalifornischen Terrassen sprechen Kevin Baron und Marieke Pramstaller darĂŒber, wie Scrum und agile Methoden im Familienalltag umgesetzt werden können. Sie erklĂ€ren die Prinzipien von Selbstorganisation, beleuchten die Rollen innerhalb eines Scrum-Teams und zeigen deren Parallelen in familiĂ€ren Strukturen auf. Die beiden diskutieren die Vorteile von Scrum im Familienleben â von besserer Kommunikation ĂŒber klare Aufgabenverteilung bis hin zur StĂ€rkung von Eigenverantwortung bei Kindern. AuĂerdem teilen sie praxisnahe Tipps, wie Scrum-Events in den Alltag integriert werden können, und zeigen, wie Gamification Motivation und Zusammenarbeit in der Familie fördert.
đ Kapitel
đ SchlĂŒsselwörter
Scrum, Agile Methoden, Familienalltag, Selbstorganisation, Rollen, Scrum Events, Familienleben, agile Transformation, Kommunikation, Zusammenarbeit
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đZusammenfassung
In dieser Episode wird die Timeline-Methode in der systemischen Therapie vorgestellt. Die GesprĂ€chspartner diskutieren ihre Anwendung, Bedeutung und Herausforderungen, insbesondere bei Ăbergangsprozessen. Neben Symbolik, Ressourcen und Sicherheitsaspekten werden auch Themen wie RĂŒckfallprophylaxe, Zwangskontext, gesellschaftliche EinflĂŒsse auf KriminalitĂ€t sowie die Rolle von Reflexion, Empathie und Metaphern in der therapeutischen Arbeit beleuchtet. AbschlieĂend wird die praktische Anwendung der Timeline-Methode aufgezeigt â sowohl fĂŒr groĂe Lebensentscheidungen als auch fĂŒr kleine Ziele.
đKapitel:
00:00 EinfĂŒhrung in die Timeline-Methode
03:01 Anwendung der Timeline in der Therapie
05:59 Ressourcen und deren Bedeutung
09:09 Symbolik und Ankerpunkte
11:54 Ăbergangsprozesse & Herausforderungen
15:04 Grenzen der Timeline-Arbeit
17:47 Sicherheitsaspekte in der Therapie
21:16 Emotionale Resonanz im Prozess
22:07 NichtlinearitÀt des Lebens und der Timeline
23:44 Hypothesenbildung & Zieloffenheit
26:28 Ablauf der Timeline-Arbeit
29:01 Klientenanfragen & HintergrĂŒnde
31:21 Direktive Methoden im Zwangskontext
32:25 Rolle des Therapeuten im Beratungskontext
34:20 Methoden ohne ErklĂ€rung â ein Balanceakt
36:10 Symbolarbeit & kreative AnsÀtze
40:20 Gesellschaftliche Aspekte der KriminalitÀt
41:15 RĂŒckfallprophylaxe & EntscheidungsbĂ€ume
44:40 Gesellschaftliche EinflĂŒsse auf KriminalitĂ€t
47:11 Reflexion und Empathie
51:58 Metaphern in der Therapie
55:05 Trauma und seine Auswirkungen
01:00:15 Praktische Anwendung der Timeline-Methode
đSchlĂŒsselwörterTimeline, systemische Therapie, VerĂ€nderungsprozesse, Ressourcen, Ankerpunkte, Ăbergangsprozesse, Sicherheit, Hypothesenbildung, emotionale Resonanz, Symbolarbeit, Zwangskontext, Beratungskontext, RĂŒckfallprophylaxe, Entscheidungsbaum, KriminalitĂ€t, Gesellschaft, Reflexion, Empathie, Metaphern, Trauma
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đZusammenfassungIn dieser Podcastfolge sprechen Daniela RieĂ und Yasmin Brinkmann ĂŒber den Einsatz von KĂŒnstlicher Intelligenz (KI) in Beratung und Therapie. Sie beleuchten, wie KI-Systeme wie Sprachmodelle in der Praxis unterstĂŒtzen können â etwa bei Dokumentation, Hypothesenbildung oder Strukturierung von Prozessen â und welche Chancen und Grenzen sich dabei zeigen.
Ein Schwerpunkt liegt auf dem achtsamen Umgang mit KI: von ressourcenschonender Nutzung (Energie-, Wasser- und COâ-Verbrauch) ĂŒber den Schutz personenbezogener Daten bis hin zur Reflexion von Bias und Verzerrungen. Gleichzeitig diskutieren sie kritisch, warum KI trotz âEmpathie-Simulationâ keine echte Beziehung ersetzen kann.
Die Folge schlieĂt mit der Erkenntnis: KI ist ein hilfreiches Werkzeug und Sparringspartner, doch das HerzstĂŒck von Beratung und Therapie bleibt die menschliche Beziehung.
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đZusammenfassung
In dieser Folge sprechen Kevin Baron und Yasmin Brinkmann ĂŒber transgenerationale PhĂ€nomene â also die Weitergabe von Erfahrungen, Traumata und Ressourcen ĂŒber mehrere Generationen hinweg. Yasmin erklĂ€rt, wie Traumata nicht nur durch Sozialisation, sondern auch ĂŒber epigenetische Prozesse weitergegeben werden können: Erlebnisse wie Krieg, Flucht oder Heimatlosigkeit können sich in erhöhtem Stresslevel, Ăngsten, chronischen Krankheiten oder unbewussten Verhaltensmustern zeigen.
Ein Beispiel ist eine junge Frau, die stets eine riesige Tasche mit sich trug â ein unbewusstes Erbe der Fluchterfahrungen ihrer GroĂeltern. In Aufstellungen zeigt sich oft, dass solche âunsichtbaren LoyalitĂ€tenâ tief wirken und Menschen unbewusst Lasten ihrer Ahnen tragen. Gleichzeitig betont Yasmin, dass diese Lasten nicht deterministisch sind: Durch Bewusstwerdung, Rituale (z. B. Kerzen fĂŒr Ahnen, Dialoge in Aufstellungen) und therapeutische Arbeit können sie gelöst und in Ressourcen verwandelt werden.
Besonders wichtig ist die WĂŒrdigung und Sichtbarmachung dessen, was frĂŒhere Generationen erlebt haben. Viele Heilungsprozesse entstehen, wenn bisher Ungesagtes benannt und in einen neuen Kontext gestellt wird. Am Ende gibt Yasmin praktische Impulse, wie jede:r Zuhörer:in selbst kleine Schritte in der Ahnenarbeit gehen kann â etwa durch Visualisierungen oder das bewusste Einbeziehen von Ahninnen und Ahnen in Meditationen.
Zusammenfassung
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đ Zusammenfassung
In diesem GesprĂ€ch zwischen Kevin Baron und Daniela RieĂ wird die Bedeutung der Resonanz in der systemischen Beratung erörtert. Die beiden diskutieren, wie körperliche Empfindungen und innere Wahrnehmungen die Beratungsdynamik beeinflussen und welche Rolle Reflexion und Supervision dabei spielen. Zudem wird auf die neurobiologischen Aspekte der Resonanz eingegangen und praktische Tipps fĂŒr Berater gegeben, um ihre Wahrnehmungen und Hypothesen im Beratungsprozess zu integrieren.
đKapitel
đSchlĂŒsselwörter
systemische Beratung, Resonanz, Supervision,bKörperwahrnehmung, Klientensystem, Neurobiologie, Reflexion, Beratungspraxis, Empathie, Kommunikation
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đ Zusammenfassung
Arne H. Theissen und Claus Triebiger setzen ihre GesprĂ€chsreihe ĂŒber Entscheidungen fort. Sie beleuchten, warum Entscheidungen selten eindeutig sind und fast immer von Ambivalenzen geprĂ€gt werden. Anhand persönlicher Erfahrungen, Coaching-Beispiele und theoretischer AnsĂ€tze â von Entscheidungswerkzeugen bis zu Niklas Luhmanns Konzepten â diskutieren sie, wie Entscheidungen entstehen, welche Rolle Routinen, Erwartungen und soziale EinflĂŒsse spielen und warum nicht getroffene Optionen weiterwirken. Auch Intuition und Herz als Entscheidungshilfen finden besondere Beachtung. Zum Abschluss verweisen die beiden auf eine kommende Diskussion zur Rolle von KĂŒnstlicher Intelligenz im Entscheidungsprozess.
đ Zusammenfassung
Im Podcast sprechen Natalie Horn und Sarah Klein ĂŒber Neurodivergenz und ihre Bedeutung in der Therapie. Sie thematisieren ADHS, Autismus und HochsensibilitĂ€t, die Rolle von Selbstwahrnehmung und Maskierung sowie die Wichtigkeit von SelbstwertstĂ€rkung und AuthentizitĂ€t.DarĂŒber hinaus werden Methoden wie Genogrammarbeit und innere Anteilsarbeit vorgestellt, die helfen, familiĂ€re Muster sichtbar zu machen und innere Dynamiken besser zu verstehen. Der Podcast betont die Chancen neurodivergenter Menschen â etwa Empathie und LoyalitĂ€t â und den notwendigen Abbau von Stigmata.
đ KapitelĂŒbersicht
00:00 EinfĂŒhrung in Neurodivergenz
03:06 Herausforderungen und Chancen der Neurodivergenz
05:41 Diagnosen und Geschlechterunterschiede
08:50 Maskierung und Selbstwahrnehmung
11:44 Methoden in der Therapie
14:32 Raumgestaltung und Strukturierung von Sitzungen
17:28 Erlaubnis zur AuthentizitÀt
20:43 Visualisierungsmethoden in der Therapie
23:34 Innere Anteilsarbeit und Genogrammarbeit
26:19 Abschluss und Ausblick
đïž SchlĂŒsselbegriffeNeurodivergenz, ADHS, Autismus, HochsensibilitĂ€t, Therapie, Selbstwahrnehmung, Maskierung, Methoden, Genogramm, innere Anteilsarbeit
Was verrÀt uns ein Blick, ein Zucken im Gesicht, eine minimale VerÀnderung der Mimik?
In dieser Folge widmen sich Natalie Horn und Stefan Rudel dem Thema Mimikresonanz â also der FĂ€higkeit, emotionale Ausdrucksbewegungen bei anderen wahrzunehmen, zu spiegeln und zu deuten.
Sie erlÀutern, wie sich Emotionen in Mikroexpressionen zeigen und welche Rolle die ersten 400 Millisekunden einer Reaktion spielen. Gleichzeitig warnen sie davor, vorschnelle Schlussfolgerungen zu ziehen, denn Mimik ist ein wertvoller Hinweis, aber nie der ganze Kontext.
Im GesprÀch geht es um die theoretischen Grundlagen, konkrete Anwendungsmöglichkeiten in Therapie und Beratung sowie die Bedeutung der sogenannten Baseline, um Menschen achtsam und empathisch zu begegnen.
Takeaways aus der Folge: