Mit «Hallo Betty» – dem Film über Betty Bossi tourt er gerade durch die Schweiz. Der erfolgreiche Schweizer Filmproduzent Peter Reichenbach ist zu Gast bei Nicoletta Cimmino im Klartext.
In seinem Elternhaus gingen Heinz Rühmann, Friedrich Dürrenmatt und andere ein und aus, aber auch junge Künstlerinnen und Künstler, die kein Geld hatten. «Meine Mutter brachte die Randständigen der Kunst nach Hause, mein Vater die Stars», erinnert er sich. Als Vierjähriger singt er schon mal im Pyjama vor den Gästen den «Papageno» aus der Zauberflöte. Und steht als Kind auf der Bühne des Zürcher Opernhauses.
Nach der Schule geht er direkt in die Kunst: «Ich habe das Theater und die Oper geliebt – und wusste früh, dort gehöre ich hin.» Er beginnt seine Laufbahn als Regieassistent, arbeitet in München, Paris und bei seinem Onkel François Reichenbach, dem Oscar-prämierten Dokumentarfilmer.
Heute blickt er auf eine jahrzehntelange Karriere zurück. Er hat viele der erfolgreichsten Schweizer Filme produziert: «Der Verdingbub», «Nachtzug nach Lissabon», «Platzspitzbaby», die «Wilder»-Staffeln und aktuell: «Hallo Betty», den Film über die Erfinderin von Betty Bossi, Emmi Creola. Der Filmproduzent sei «der, der die Rechnungen bezahlt», fasst er seine Aufgabe lakonisch zusammen.
Ein Gespräch über Kunst, Familie, Filmmusik – und die Schauspielerin Julie Andrews: «Die erste Frau, in die ich mich verliebt habe.»
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