In dieser zweiten Folge zur Wirbelsäule (Columna vertebralis) werfen wir einen genauen Blick auf das Kreuzbein (Os sacrum) und das Steißbein (Os coccygis), die das kaudale Ende der Wirbelsäule bilden. Du lernst, wie die sakralen und coccygealen Wirbel aufgebaut sind, welche Strukturen durch das Kreuzbeinloch (Hiatus sacralis) austreten und warum das Steißbein keineswegs „nutzlos“ ist.
Anschließend widmen wir uns den wichtigsten Gelenken der Wirbelsäule, von den kleinen Wirbelbogengelenken (Articulationes zygapophysiales) über die Bandscheiben (Disci intervertebrales) bis hin zum Kreuz-Darmbein-Gelenk (Articulatio sacroiliaca).
Zum Abschluss besprechen wir häufige klinische Relevanzen wie Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalstenosen, Coccygodynie und therapeutische Infiltrationen am Sakralkanal.
In dieser Folge lernst du die Grundlagen der Wirbelsäule kennen – von ihrer übergeordneten Struktur bis zu den typischen Merkmalen einzelner Wirbel. Wir beginnen mit den Funktionen der Columna vertebralis und ihrer Einteilung in fünf anatomische Abschnitte: Hals-, Brust-, Lendenwirbelsäule, Kreuzbein und Steißbein. Du erfährst, wie sich die Wirbel in Form, Funktion und Aufbau unterscheiden und was es mit den Bandscheiben und den physiologischen Krümmungen wie Lordose und Kyphose auf sich hat.
Anhand typischer Beispiele lernst du die wichtigsten Strukturen eines Wirbels kennen – darunter Corpus vertebrae, Arcus vertebrae, Processus spinosus, Processus transversus und Foramen vertebrale. Auch Besonderheiten wie das Foramen transversarium oder der Dens axis kommen nicht zu kurz.
In dieser Folge erhältst du einen umfassenden Überblick über die topografischen Regionen von Rücken und Gesäß – von der Regio deltoidea über das Trigonum lumbale bis hin zur Regio glutealis und Regio analis. Du lernst die Begrenzungen, Lage und wichtigsten Strukturen jeder Region kennen – auf Deutsch und Latein. Auch klinische Aspekte wie die Bedeutung des Petit-Dreiecks bei Lumbalhernien werden thematisiert.
Für alle, die sich gezielt auf Prüfungen vorbereiten oder klinische Bezüge besser verstehen wollen.
Ideal als Einstieg in die 4. Staffel zu Rücken & Gesäß.
Am Ende der Folge kannst du:
Die Regionen des Rückens und Gesäßes benennen
Ihre Begrenzungen beschreiben
Zentrale Strukturen korrekt zuordnen
In dieser letzten Folge der dritten Staffel wiederholen wir die zentralen anatomischen Strukturen der unteren Extremität: Knochen, Muskeln, Arterien, Venen und Nerven. Wir verknüpfen dabei Aufbau und Funktion und bereiten dich optimal auf Prüfungen und klinische Zusammenhänge vor.
Besonders im Fokus: wichtige Begriffe auf Deutsch und Latein, typische Krankheitsbilder wie Steppergang, pAVK und das Trendelenburg-Zeichen sowie funktionelle Zusammenhänge zwischen den Systemen.
In dieser Folge bekommst du einen systematischen Überblick über die wichtigsten bildgebenden Verfahren in der Diagnostik der unteren Extremität: Röntgen, MRT, CT und Sonografie. Wir besprechen für jedes Verfahren typische Einsatzbereiche, die jeweiligen Vorteile und Einschränkungen sowie konkrete klinische Beispiele – von der Schenkelhalsfraktur über den Meniskusriss bis zur Thrombose. Diese Folge hilft dir, die Auswahl und Interpretation bildgebender Diagnostik im Kontext der Anatomie besser zu verstehen. Ideal zur Verknüpfung von Theorie und klinischer Anwendung!
In dieser Folge widmen wir uns der anatomischen Landkarte des Beins – von der Regio glutealis bis zur planta pedis. Du erfährst, wie die untere Extremität in Regionen gegliedert wird, welche oberflächlichen Orientierungspunkte klinisch relevant sind und wie sich Muskellogen funktionell und pathologisch einordnen lassen. Im Klinikteil thematisieren wir das akute Kompartmentsyndrom als lebensbedrohliche Folge einer Druckerhöhung in einer Muskelkompartiment – inklusive typischer Symptome und der Notwendigkeit einer Fasziotomie.
✅ Ideal zur Wiederholung topografischer Grundlagen
🧠 Mit allen prüfungsrelevanten Begriffen am Ende
🩺 Klinikbezug: Notfall Kompartmentsyndrom
In dieser Folge deines Anatomie-Podcasts nehmen wir die Gelenke und Bänder des Fußes genau unter die Lupe. Du lernst den strukturellen Aufbau des oberen und unteren Sprunggelenks kennen, verstehst die komplexe Architektur der Tarsalgelenke und erfährst, wie mediale, laterale und plantare Bandstrukturen zur Stabilität und Beweglichkeit beitragen. Wir besprechen außerdem das mediale und laterale Fußgewölbe sowie klinisch relevante Verletzungen wie das Supinationstrauma oder die Lisfranc-Verletzung. Eine kompakte, aber fundierte Übersicht, ideal zur Prüfungsvorbereitung und für den klinischen Alltag!
In dieser Folge tauchen wir tief in die Fußmuskulatur ein. Wir gliedern die plantaren Muskeln in vier funktionelle Schichten, unterscheiden zwischen oberflächlicher und tiefer Lage und zeigen die wichtigsten Funktionen für Stand, Gang und Gewölbeerhalt. Zusätzlich betrachten wir die dorsale Fußmuskulatur und ordnen alle Muskeln den entsprechenden Logen und Innervationsbereichen zu.
Abgerundet wird die Folge durch klinische Beispiele wie Hallux valgus, Morton-Neuralgie und Krallenzehen, die helfen, das Gelernte praxisnah einzuordnen.
Diese Folge bildet die Grundlage für ein umfassendes Verständnis der aktiven Fußstabilisierung – sowohl anatomisch als auch funktionell.
In dieser Folge tauchen wir tief in die Anatomie des Fußes ein – von den Knochen und Gelenken über Muskeln und Bänder bis hin zur faszinierenden Laufmechanik.
Wir erklären, wie die drei Fußgewölbe zusammenarbeiten, welche Strukturen Stabilität und Beweglichkeit ermöglichen und was passiert, wenn das Gleichgewicht gestört ist – etwa bei Plattfuß, Überpronation oder Plantarfasziitis.
Perfekt für Studierende, Mediziner*innen und alle, die verstehen wollen, was ihren Schritt wirklich trägt.
Fußknochen: Stabilität & Dynamik in perfekter Balance
In dieser Folge schließen wir die Reise durch das Knochensystem der unteren Extremität ab – mit einem Blick auf die Fußknochen. Du lernst die Fußwurzelknochen (Ossa tarsi) jenseits von Talus und Calcaneus kennen, darunter die Keilbeine, das Os naviculare und das Os cuboideum. Anschließend werfen wir einen systematischen Blick auf die Mittelfußknochen (Ossa metatarsalia) und die Zehenknochen (Phalanges).
Wir erklären, wie diese Knochen das Längs- und Quergewölbe des Fußes stützen, und zeigen typische klinische Fehlstellungen wie den Hallux valgus oder den Spreizfuß. Mit anschaulichen Beschreibungen und klarer Orientierung schließt diese Folge das Kapitel "Fußskelett" fundiert und verständlich ab.
In dieser Folge richten wir unseren Blick auf die beiden zentralen Knochen des Rückfußes: den Talus und den Calcaneus. Du lernst, wie der Talus das Körpergewicht von Tibia und Fibula auf den Fuß überträgt, welche Gelenkflächen ihn zum funktionellen Herzstück des oberen Sprunggelenks machen und warum seine Anatomie so besonders ist – ganz ohne Muskelansätze. Anschließend erfährst du, wie der Calcaneus mit seiner massiven Struktur und dem Ansatz der Achillessehne als stabile Basis dient.
Wir erklären die wichtigsten Bandstrukturen, typische Bewegungsachsen, und machen dich mit häufigen klinischen Verletzungen wie dem Supinationstrauma und Talusfrakturen vertraut. Eine perfekte Folge für alle, die verstehen wollen, wie der Fuß am Unterschenkel „andockt“ – stabil und beweglich zugleich.
In dieser Folge stehen die beiden Knochen des Unterschenkels im Fokus: die Tibia und die Fibula. Du erfährst, wie sich diese beiden Knochen in Funktion und Aufbau unterscheiden – und warum sie perfekt zusammenarbeiten. Wir beleuchten die wichtigsten knöchernen Orientierungspunkte, die klinisch relevanten Strukturen wie das Fibulaköpfchen und den Innen- und Außenknöchel, und werfen einen Blick auf die gemeinsame Verbindung über die Membrana interossea.
Außerdem lernst du typische Verletzungen wie Malleolarfrakturen und die gefährdete Lage des Nervus fibularis communis kennen. Ob zur Prüfungsvorbereitung oder zum besseren Verständnis des Bewegungsapparats – diese Folge liefert dir das stabile Fundament für alles, was unterhalb des Knies liegt.
In dieser Folge widmen wir uns dem Femur, dem kräftigsten Knochen des menschlichen Körpers. Du lernst seine proximale Anatomie als Hüftgelenkspartner kennen, erfährst, welche Muskeln am Schaft ansetzen, und bekommst einen Überblick über das distale Femurende, das gemeinsam mit Tibia und Patella das Kniegelenk bildet. Mit anschaulichen Bildern im Kopf und einem klaren Fokus auf Bewegungsrichtungen und klinische Relevanz wird das Femur zu mehr als nur einem langen Knochen – es wird zum funktionellen Zentrum der unteren Extremität.
In dieser Folge setzen wir unsere anatomische Reise durch das Becken fort. Du lernst den Aufbau und die wichtigsten Strukturen des Schambeins (Os pubis) und des Sitzbeins (Os ischii) kennen. Wir besprechen knöcherne Orientierungspunkte, wichtige Durchtrittsstellen wie das Foramen obturatum, das Foramen ischiadicum majus und minus, sowie deren Begrenzung durch Bänder.
Im Klinikteil thematisieren wir unter anderem die Belastung des Tuber ischiadicum beim Sitzen und die Bedeutung der Foramina für Nerven- und Gefäßdurchtritte. Die Folge endet mit einer strukturierten Zusammenfassung aller Lagebeziehungen und ihrer klinischen Relevanz.
In dieser Folge starten wir mit dem Aufbau des Beckens – genauer: mit dem Os coxae, dem Hüftbein. Du lernst, wie sich das Os coxae aus drei Knochen zusammensetzt und im Acetabulum, der Gelenkpfanne des Hüftgelenks, miteinander verschmilzt. Anschließend betrachten wir das erste Teilstück näher – das Os ilium, das Darmbein.
Wir besprechen dabei:
den Unterschied zwischen Corpus und Ala ossis ilii,
wichtige mediale Strukturen wie Linea arcuata, Tuberositas iliaca, Facies auricularis und Fossa iliaca,
sowie laterale Strukturen wie Facies glutea, Crista iliaca und alle vier Spinae iliacae.
Mit klinischen Bezügen und anschaulicher Orientierung zwischen medialer und lateraler Ansicht entsteht ein klares Bild vom Aufbau des Beckens – ideal für Prüfung und Praxis.
In dieser Folge schließen wir unsere Serie zur Nervenversorgung der unteren Extremität ab. Du lernst die Nerven des Fußes kennen: Nervus plantaris medialis, Nervus plantaris lateralis, die Nervi digitales plantares communes & proprii sowie die Nervi digitales dorsales pedis. Wir vergleichen die Hand- und Fußinnervation und besprechen im Klinikteil das Tarsaltunnelsyndrom, seine Symptome, Ursachen und Therapieoptionen. Am Ende gibt es eine kompakte Zusammenfassung von Hüfte bis Fuß, um dein Wissen zu festigen und strukturiert abzuschließen.
In dieser Folge lernst du die wichtigsten Nerven des Unterschenkels kennen: den Nervus tibialis, den Nervus fibularis communis sowie dessen Aufteilung in superficialis und profundus. Du erfährst, welche Muskeln und Hautbereiche sie innervieren und warum der Nervus fibularis communis besonders gefährdet ist. Im Klinikteil besprechen wir die Folgen einer Schädigung, darunter die Fußheberparese und das typische Gangbild des Steppergangs. Am Ende wiederholen wir alle Inhalte strukturiert, um dein Wissen zu festigen.
In dieser Folge tauchen wir tief in die Nervenversorgung des Oberschenkels ein. Nach einer kurzen Wiederholung des Nervus ischiadicus besprechen wir den Nervus femoralis als motorischen Hauptnerv der Kniestrecker und Hüftbeuger, seinen sensiblen Ast, den Nervus saphenus, sowie den Nervus obturatorius, der die Adduktoren innerviert. Du lernst außerdem die praktische IVAN-Merkregel kennen und erfährst im Klinikteil, wie der Femoraliskatheter und die Nervenblockade eingesetzt werden. Am Ende wiederholen wir alle wichtigen Fakten, damit du sicher in die Prüfung gehen kannst.
In dieser ersten Folge zu den Nerven der unteren Extremität starten wir mit einer kurzen Einführung in das zentrale und periphere Nervensystem und klären, was ein Nerv überhaupt ist. Danach lernst du die anatomische Definition der unteren Extremität im Vergleich zum Bein.
Anschließend tauchen wir tief in die Nerven der Hüftregion ein: den Nervus gluteus superior, Nervus gluteus inferior, Nervus pudendus und den mächtigen Nervus ischiadicus. Du erfährst ihren Ursprung, Verlauf, ihre motorische und sensible Innervation sowie ihre Funktionen im Bewegungsapparat.
Im Klinikteil besprechen wir, welche Symptome eine Läsion des Nervus gluteus superior (Trendelenburg-Zeichen) oder gluteus inferior verursacht.
Am Ende fasst die Folge alle Inhalte kompakt zusammen, sodass du optimal auf die nächste Folge vorbereitet bist.
In dieser Folge schließen wir unsere Reise durch die Venen der unteren Extremität ab. Du lernst den Verlauf der Venen vom Knie bis zum Herzen kennen – angefangen bei der Vena poplitea, über die Vena femoralis und ihre Zuflüsse, bis hin zur Vena iliaca externa, Vena iliaca communis und schließlich der Vena cava inferior. Außerdem besprechen wir klinisch wichtige Aspekte wie tiefe Beinvenenthrombosen und die Crossektomie bei Varizen.
Am Ende der Folge fassen wir alle Venen oberhalb des Knies übersichtlich zusammen, sodass du den gesamten venösen Rückfluss der unteren Extremität sicher beherrschst.