37. Unser Gast: Octomore 8.1 ... der Bruder vom 8.2
Wir müssen zugeben. Die Folge wurde schon im Februar 2025 aufgenommen und ist erst im Juli live gegangen. Dafür ist viel Liebe eingeflossen.
Die Zitate der Folge:
„Schätze das, was du hast und liebe das, was du tust."
„Du wirst krasse Ups und Downs haben. Du wirst teilweise denken: okay, jetzt geht alles den Bach runter. Du wirst auch teilweise denken, du bist der König der Welt, aber am Ende des Tages wird es alles wieder so ein bisschen..."
„Man muss sich seine Schlachten auch aussuchen, die man kämpfen möchte."
„Ich bin halt ein harter Optimierer. Das ist einfach mein Ding."
„Wenn du eine gewisse Perspektive hast, dann bist du auch motivierter. Weil du dann vielleicht eine Hoffnung hast, weil du siehst, wohin es geht und wie es da ausschaut."
„Mission klingt so martialisch, so kriegstreiberisch."
„Nicht sofort von der Aktion in die Reaktion springen, sondern nochmal doublechecken."
„Bewegung und Veränderung ist im Prinzip Kontinuität. Weil: wenn ich mich wirklich nicht verändere oder nicht fähig bin, mich zu verändern, verändern andere mich."
„Jemand, der diese Ruhe, Gelassenheit und Sicherheit ausstrahlt und sich nicht von jedem Impuls irgendwie aus der Ruhe bringen lässt, den finde ich deutlich inspirierender."
„Es gibt die Reisen, wo man dann feststellt: okay, ich habe da was anderes erwartet. Und dann gibt es die, wo man feststellt: wow, das ist. Ich wusste gar nicht, was für ein Kosmos sich dahinter öffnet."
36. Unser Gast diesmal: Irish Wisky Teeling, bekömmlich, weich, etwas spicy, schön voll.
„Ich hab beim Spielen festgestellt, dass ich ein sehr schlechter Verlierer bin.“
„Dass unliebsame Regeln dazugehören, musste ich erst einmal lernen.“
„Der größte Fehler, den eine Firma vermutlich machen kann: einen Mitarbeiter zu feuern, der einen richtig teuren Fehler gemacht hat. Von der steilen Lernkurve profitiert dann im Zweifel dein Konkurrent.“
„Das richtige Mindset entscheidet, ob ich von Reflektionsräumen erst überzeugt werden muss oder das selbstverständlich in meinen Arbeitsalltag einbaue.“
„Außerhalb von Dev-Bereichen sind Reflektionsräume häufig selten anzutreffen.“
„Die Freude, einen lebenden und wachsenden Organismus zu verantworten, macht mich wahnsinnig zufrieden – egal ob bei Caesar III oder beim Bauen von Organisationen.“
„Die größte Zufriedenheit ziehe ich daraus, wenn Teammitglieder ihre Erfolge eigenständig den Stakeholdern vorstellen.“
„Schnell vs. schön: Du kannst Produkte dreckig bauen und während der Fahrt dran arbeiten. Oder potentiell overengineered, was dann dreimal so lange dauert. Was ist besser?“
„Das Attraktive an Spielen: viele Iterationen in kurzer Zeit.“
„Moderne Brettspiele fördern, durch Geschicklichkeit und gute Kommunikation gemeinschaftlich zum Ziel zu kommen. Der Gegner bist du selbst.“
„Du bewegst dich immer in einem sozialen Ökosystem. Das Spiel bringt dir einfache Regeln hierfür bei.“
„Ich werde genötigt kreativ zu sein, wenn die Rahmenbedingungen vorgegeben sind.“
18. Jörg, Julian und Andreas verbindet nicht nur 13 gemeinsame Jahre unter anderem bei MTP („Marketing zwischen Theorie und Praxis“), sondern auch die Vorliebe für guten Whisky. Passend hat Jörg The Glenlivet 15 Years mitgebracht. Weich und buttrig, Holz, Vanille, leichter Rauch. Julian & Andreas sind mit Hibiki Japanese Harmony genauso ausgewogen aber deutlich fruchtiger unterwegs. Welche Zutat für Innovation fehlt im Land der Ideen? Welche Rolle spielt Bürokratie für unsere Innovationsfähigkeit? Was hat die laufende Impfkampagne mit Regulierungen beim Datenschutz gemeinsam? Welche Parallelen gibt es zwischen Innovationsfreudigkeit und Fußball? Brauchen wir mehr Venture Capital in Deutschland? Ist die Überregulierung ein rein deutsches Problem? Wie innovativ sind eigentlich Konzerne? Welche Rolle spielen Budgetprozesse für ein innovatives Umfeld? Welche Unterschiede gibt es zwischen deutschen und amerikanischen Unternehmen? Welche Rolle spielt der Lebenszyklus eines Unternehmens für seine Innovationsbereitschaft? Beschleunigt Fremdkapital Innovationen? Oder werden Innovationen durch Schulden vielleicht sogar ausgebremst? Wieviel freie Entscheidung braucht Innovation? Wer bringt der nächsten Generation eigentlich unternehmerisches Denken bei? Welche Rolle spielt die familiäre Prägung auf dem Weg zum Unternehmer? Sollte eigentlich Jeder ein wenig unternehmerischer werden? Ist die öffentliche Wahrnehmung von Unternehmern falsch?