MDR KULTUR spricht wöchentlich mit Experten ihres jeweiligen Fachs über die aktuellen Tendenzen in Geschichte und Gesellschaft, Philosophie und Religion, Kulturgeschichte, Naturwissenschaften und Lebenshilfe.
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MDR KULTUR spricht wöchentlich mit Experten ihres jeweiligen Fachs über die aktuellen Tendenzen in Geschichte und Gesellschaft, Philosophie und Religion, Kulturgeschichte, Naturwissenschaften und Lebenshilfe.
Trotz Altnazis in der BRD war Konrad Adenauer "ein glasklarer Anti-Nazi". Das schreibt der Historiker Nobert Frei in seiner Biografie über den Nachkriegskanzler, dessen Geburtstag sich am 5. Januar zum 150. Mal jährt.
Die in der ehem. Sowjetunion aufgewachsene Alina Bronsky erzählt in "Essen" vergnüglich bis melancholisch von den Speisen ihres Lebens und das wofür sie stehen: Fürsorge, Emanzipation, aber auch emotionale Erpressung.
Spielen – das heißt zocken und gewinnen wollen. Eine schöne Nebensache, sagen die einen. Karen Köhler allerdings macht im Spiel eine Lebenseinstellung aus. Eine, die möglicherweise eine Überlebensstrategie sein könnte.
Bei dem Vulkanausbruch im Jahr 79 wurde Pompeji völlig verschüttet. So ist diese römische Stadt wie in einer Zeitkapsel erhalten geblieben. Wie die Menschen damals in ihr gelebt haben, erforscht Gabriel Zuchtriegel.
Von widersprüchlichen Gefühlen, Nähe und Fremdheit in einer Beziehung und um die Gedanken an den näher rückenden Tod – das ist es, wovon uns Natascha Wodin mit ihrem neuen Buch erzählt.
Den Dichter Rainer Maria Rilke kennen viele. Nun lässt sich der Mensch hinter dem Werk besser kennenlernen. Sandra Richter, Direktorin im Marbacher Literaturarchiv, konnte für ihr Buch unbekannte Quellen auswerten.
Man muss ins Gespräch kommen, auch mit denen, die offenbar Unsinn über Israel verbreiten, sagt Rafael Seligmann. "Keine Schonzeit für Juden. Die Antwort eines Betroffenen", lautet der Titel seines jüngsten Buches.
Nicht gebaute Projekte erzählen viel über akute Probleme, Wünsche und Hoffnungen in Sachen Architektur und Städtebau. Sie sind Zukunftsverheißungen von einst, die sich nicht erfüllt haben. Und nachwirken bis heute.
Der Roman "Der Reisende" von Rudolf Alexander Boschwitz erschien 2018 zum ersten Mal auf Deutsch. Jetzt kommt die Geschichte zum Gedenktag am 9. November 2025 auf die Bühne – im Dresdner Kulturpalast.
Vor 250 Jahren: Am 7. November 1775 kam der 26-jährige Goethe in Weimar an. Da ahnte der Bestseller-Autor des "Werther" noch nicht, dass er bis zu seinem Lebensende in dem thüringischen Residenzstädtchen bleiben sollte.
Was macht einen guten Geschmack aus? Die Frage kann man nur beantworten, wenn man sich den Wandel des Geschmacks im Laufe der Zeiten und Epochen vergegenwärtigt – meint Kulturhistoriker Ulrich Raulff.
Nur wer im Netz permanent beurteilt, kommentiert, teilt oder mit seinen Beiträgen selbst starke Interaktionen hervorruft, wird von den Algorithmen belohnt. Bestandsaufnahme der digitalen Gegenwart mit Annekathrin Kohout.
Der sogenannte Elitenmonitor veröffentlicht regelmäßig seine Untersuchungsergebnisse. Der Anteil von Ostdeutschen in Führungspositionen ist in den vergangenen Jahren leicht gestiegen. Gute Neuigkeiten?
Gibt es heute noch immer so etwas wie eine "Ost-Identität"? Die Historikerin Annette Schuhmann fügt der intensiven Debatte eine besondere Sichtweise hinzu und geht der Frage nach, ob die Frauen der DDR "anders" sind.
35 Jahre nach der Einheit: Wie hat sich der Osten als Medienstandort entwickelt? Wie einseitig oder vielfältig ist das Bild, das audiovisuelle und gedruckte Medien über den Osten zeichnen? Christian Bollert im Gespräch.
Als eine der ersten Frauen überhaupt beginnt Elsa Asenijeff in Leipzig zu studieren: Philosophie und Psychologie. Und sie schreibt: Gedichte, Essays und Erzählungen. 1897 lernt sie den Künstler Max Klinger kennen.
Kaum eine Geschichte wird so oft erzählt wie die vom unaufhaltsamen Aufstieg der Tech-Konzerne an die Spitze der vernetzten Welt. Nur ein Kapitel wird ausgelassen: Der Preis, den der globale Süden dafür bezahlt.
Die 1971 in Erfurt geborene Schriftstellerin Emma Braslavsky ist mit dem Thüringer Literaturpreis 2025 ausgezeichnet worden. In ihren Büchern geht es u.a. um Heimatverlust und Entwurzelung, Klimawandel und KI.
Der Intendant des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters Bautzen Lutz Hillmann spricht über Herausforderungen seiner Arbeit. Und darüber, wie sich sein Theater in Ost-Sachsen seit der Flüchtlingskrise 2015 engagiert hat.
Am 31. August 2015 sagte die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel "Wir schaffen das!" Ein Satz, der motivierte, sich für die ankommenden Flüchtlinge zu engagieren. Heute ist die Gesellschaft darüber tief gespalten.
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