In dieser Folge geht es um den Moment, in dem Führung kippt und Kontrolle übernimmt. Du sitzt im Gespräch, klingst ruhig, aber innerlich bist du längst am Limit. Aus Erschöpfung und Genervtheit entstehen Sätze wie „Nichts mehr ohne meine Freigabe“ und „Jeden Schritt werde ich kontrollieren“. Kontrolle fühlt sich für dich kurz stabil an, für dein Team fühlt sie sich wie Misstrauen an. Nicht laut, nicht offen, sondern still und dauerhaft. Dein Mitarbeitender nickt, sagt „Ja“, und hört innerlich auf mitzudenken. Nicht aus Trotz, sondern aus Selbstschutz. Und genau so entsteht Rückzug,
Absicherung und Dienst nach Vorschrift. Wenn jemand dauerhaft nicht liefert, muss man Entscheidungen korrigieren, aber Kontrolle ist trotzdem keine Führung. Führung bedeutet Entwicklung, Vormachen, Begleiten und dann wieder Loslassen. Nicht blind, sondern bewusst und in Schritten. Kontrolle ist kein Führungsstil, sondern ein Zeichen von innerem Kontrollverlust. Du merkst ihn abends, wenn du den ganzen Tag operative Kleinigkeiten gelöst hast, die andere übernehmen sollten. Du wolltest führen und bist zum Kontrolleur geworden. Wenn sich daran nichts ändert, rutschst du tiefer ins Operative und verlierst noch mehr Ruhe. Und irgendwann geht der Mitarbeitende, leise, innerlich oder ganz real.
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