In dieser Folge spreche ich mit der Künstlerin Paulina Vogt über ihre Serie „Im Licht des Nordsterns“ – eine Hommage an die etruskische Lebensphilosophie, die uns lehrt, wie wir durch Natur, Stille und Symbolik Orientierung finden. Paulina zeigt, wie ihre Kunstwerke nicht nur ästhetisch, sondern auch tief verbindend wirken – und wir reflektieren, was Führungskräfte von diesem Ansatz lernen können.
Außerdem sprechen wir darüber, warum Purpose kein Ziel, sondern ein Weg ist, wie wir in der Hektik des Alltags unsere innere Stimme hören und wie gerade Gemeinschaft und Kreativität uns helfen, sinnstiftend zu wirken. Ein Podcast für alle, die bereit sind, über die Kunst mehr Naturverbundenheit, Mut und Orientierung in ihr Leben zu bringen.
Im Anschluss gibt Julia konkrete Impulse, wie du ohne starre Pläne, aber mit klarer Intention ins neue Jahr startest: von der Kraftort-Hypnose über Vision Boards bis hin zur Frage: „Wofür segelst du eigentlich?“
„Orientierung findet man nicht durch ständiges Suchen, sondern durch Innehalten – und durch das Vertrauen, dass der Weg sich zeigt, wenn wir bereit sind, ihn zu gehen.“ (Paulina Vogt über den „inneren Kompass“)
Kunst ist für Paulina Vogt ein Weg, Purpose und Führung erlebbar zu machen: Mit Naturmaterialien wie Erde oder Muschelstaub schafft sie Werke, die etruskische Symbole wie den Nordstern oder den goldenen Schnitt aufgreifen – und zeigt damit, wie wir uns durch Stille, Intuition und Verbundenheit orientieren können.
Ihr Ansatz macht klar: Wahre Führung braucht nicht Kontrolle, sondern Raum für Kreativität, Co-Kreation und das Zuhören der inneren Stimme.
Die Pandemie wurde für sie zum Wendepunkt, an dem erzwungene Stille Klarheit brachte – eine Erinnerung daran, dass Purpose kein Ziel, sondern ein Weg ist, der sich im Innehalten und Ausprobieren offenbart.
Besonders prägend ist die Geschichte der etruskischen Stadt Narni, die durch Offenheit und Vertrauen gerettet wurde: Ein Vorbild dafür, wie Führungskräfte durch Mut zur Lücke, symbolische Orientierungshilfen (wie gemeinsame Visionen) und Räume ohne Angst Teams stärken.
Am Ende geht es darum, die Verbindungen zwischen Menschen, Zielen und der größeren Vision sichtbar zu machen – ganz nach dem etruskischen Prinzip: „Alles ist verbunden.“
„Die Etrusker wussten: Alles ist verbunden. Als Führungskraft geht es darum, diese Verbindungen sichtbar zu machen – zwischen Menschen, Zielen und der größeren Vision.“
(Paulina Vogt über „die stille Verbindung“)
Im Anschluss spricht Julia darüber, warum und wie Erlebnisoffenheit und das Setzen einer Intention an Stelle einer Detailplanung hilfreich sind. Dazu wurde sie auch inspiriert von tibetischer Weisheit.
Impulse für die Führungspraxis:
- Stille Rituale einführen: Regelmäßige Reflexionszeiten (z. B. „Stille Meetings“) oder Spaziergänge in der Natur, um Intuition und Klarheit zu fördern.
- Kreative Formate ausprobieren: Team-Workshops mit künstlerischen Elementen (z. B. Malen, Bauen) nutzen, um Vertrauen und Innovation zu stärken.
- Gemeinschaft stärken: Schaffe Räume, in denen Menschen ohne Angst ihre Ideen einbringen – inspiriert von der Geschichte der Etrusker.
- Konkrete Tool-Tipps zum Intention-Setzen für den Jahresbeginn: Kraftort-Hypnose und ein Visionboard, danach formulieren einer Intention für 2026 – Zeitbedarf ca. 0,5 Tage
„Führung ist wie ein Kunstwerk: Sie braucht Materialien (Menschen, Ideen), eine Vision (den ‚Nordstern‘) und den Mut, auch mal etwas zu wagen, ohne das Ergebnis zu kennen.“ (Julia Peters im Gespräch mit Paulina Vogt)
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