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Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten
Nine-Christine Müller
35 episodes
2 weeks ago
Was heißt es eigentlich ostdeutsch zu sein und spielt das echt immer noch eine Rolle? Ich, Nine-Christine Müller, spreche hier mit Menschen, die ihre Herkunft reflektieren und Engagement zeigen. Gemeinsam erkunden wir, wie Herkunft unsere Identität beeinflusst und wie Chancengerechtigkeit und Mitbestimmung gefördert werden können.
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All content for Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten is the property of Nine-Christine Müller and is served directly from their servers with no modification, redirects, or rehosting. The podcast is not affiliated with or endorsed by Podjoint in any way.
Was heißt es eigentlich ostdeutsch zu sein und spielt das echt immer noch eine Rolle? Ich, Nine-Christine Müller, spreche hier mit Menschen, die ihre Herkunft reflektieren und Engagement zeigen. Gemeinsam erkunden wir, wie Herkunft unsere Identität beeinflusst und wie Chancengerechtigkeit und Mitbestimmung gefördert werden können.
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Society & Culture
Episodes (20/35)
Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten
Roland Jahn über Anpassung und Widerstand, die Kraft der Erinnerung und den Dialog über Biografien

Roland Jahn ist einer der bekanntesten Dissidenten der DDR, DDR-Bürgerrechtler und späterer Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen. Er wurde zwangsausgebürgert, arbeitete aus West-Berlin weiter für die Freiheit im Osten und leitete später die Stasi-Unterlagen-Behörde. Doch sein Buch trägt den Titel "Wir Angepassten" – wie sich im Gespräch herausstellt, eine Einladung.

In dieser Folge von Ostwärts spricht Roland Jahn über:

  • Seinen Weg vom Pionier zum Staatsfeind – und warum das ein langer Prozess war
  • Die Macht der Angst in der Diktatur und wie sie als "Kitt" das System zusammenhielt
  • Die Grautöne zwischen Anpassung und Widerstand, die oft übersehen werden
  • Warum er für lange Haare ins Ministerium fuhr, aber nicht gegen die Mauer protestierte
  • Die Frage des Wehrdienstes an der Grenze und die Last individueller Verantwortung
  • Heimat vs. DDR: "Für mich war Heimat Jena, nicht die DDR"
  • Warum es wichtig ist, Biografien zu verstehen, ohne die Diktatur zu relativieren

"Auch in der Diktatur scheint die Sonne – wir haben ein schönes Leben geführt, nicht wegen des Staates, sondern trotz des Staates."

Ein Gespräch über die Notwendigkeit des Erzählens, über die Räume zwischen Nostalgie und Diktaturerfahrung, und über die Frage: Wie hätten wir selbst gehandelt?

Roland Jahn lädt uns ein, ohne Verurteilung, aber mit ehrlichen Fragen auf die DDR-Biografien zu schauen – auf die eigenen und die der anderen.

00:00 Einführung und persönlicher Hintergrund

00:58 Frühes Leben und Erfahrungen in der DDR

01:56 Der Prozess der Anpassung und des Widerstands

04:28 Biografien und Angst in einer Diktatur verstehen

07:57 Nostalgie und Alltag in der DDR

10:24 Jugendrebellion und persönliche Akte des Widerstands

24:10 Mit Konsequenzen konfrontiert und Herausforderungen an der Universität

33:24 Die Friedensgemeinschaft Jena und Aktivismus

39:57 Die Friedenskommission und der Weiße Kreis

41:42 Zwangsausgebürgert: Eine persönliche Geschichte

45:21 Flucht und Verhaftung in Jena

50:21 Ankunft in West-Berlin und Überwachung durch die Stasi

56:48 Die Bedeutung der Stasi-Akten

01:03:36 Versöhnung und Aufarbeitung

01:08:13 Die Zukunft der Stasi-Akten

01:14:07 Inspiration aus der Geschichte Berlins

01:15:03 Rückblick auf 35 Jahre deutsche Einheit

01:16:33 Die Komplexität der Ost-West-Identitäten

01:19:08 Respekt vor individuellen Biografien

01:20:02 Debatte über den Begriff „Ostdeutsch”

01:25:19 Stolz auf die Überwindung von Widrigkeiten

01:29:17 Persönliche Reflexionen und Bedauern

01:36:52 Solidarität und gemeinsame Erfahrungen

01:45:06 Die Bedeutung von Neugier und Dialog


Über Ostwärts

Was heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein? Spielt das wirklich noch eine Rolle?
Diese Fragen stellt sich Nine-Christine Müller als Nachwendekind aus Thüringen bei Ostwärts. Hier erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.
Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit Ostdeutschland ist gerade jetzt wichtig, denn es gibt nach wie vor Unterschiede und Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt, aber auch eine historische und kulturelle Identität, die es zu verstehen gilt, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

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3 weeks ago
1 hour 45 minutes 47 seconds

Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten
Katja Wolf: Aufgewachsen im Umbruch – Verantwortung als Kompass

In dieser OSTWÄRTS-Folge begrüße ich Katja Wolf, Finanzministerin von Thüringen, ehemalige Oberbürgermeisterin von Eisenach – und jemand, dessen Lebensweg die Transformation Ostdeutschlands persönlich erfahren und politisch geprägt hat.

Wir sprechen über:
• ein Aufwachsen zwischen DDR-Kindheit und Nachwende-Umbruch
• Identität, Verantwortung & politische Haltung
• gerechte Strukturen, starke Kommunen und die Frage, was Vertrauen in Politik eigentlich bedeutet
• warum Transformation für viele Ostdeutsche nicht abstrakt, sondern biografisch ist

Ein sehr persönliches und tiefes Gespräch über Herkunft, Wandel und den Mut, Verantwortung zu übernehmen.

Kapitelmarken

00:00 Einführung: Gerechteres Steuersystem

00:41 Willkommen zu Ostwärts: Über ostdeutsche Identitäten

02:42 Katja Wolfs Jugend und die Wendezeit

13:51 Politische Anfänge und Engagement

18:06 Herausforderungen und Erfolge als Oberbürgermeisterin

25:26 Kommunalpolitik und Finanzministerin

32:34 Visionen und Herausforderungen für Thüringen

43:05 Reflexionen über Deutsche Einheit und ostdeutsche Identität

52:47 Abschluss und Dankeschön


Über Ostwärts

Was heißt es, ostdeutsch zu sein – und warum spielt das noch eine Rolle?In „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ spricht Nine-Christine Müller mit inspirierenden Persönlichkeiten über Herkunft, Wandel und Zukunft.Der Podcast erzählt neue Narrative aus dem Osten – über Techno-Wende-Kultur, Innovation, Gründungsgeist und Gestaltungskraft jenseits der Metropolen.

👉 Mehr Infos unter ⁠www.ostwaerts-podcast.com


Die Folge ist im Rahmen der Tagesspiegel-Veranstaltung "Der Osten - Die Konferenz für Ideen und Macher" am 4.11. 2025 entstanden.

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1 month ago
53 minutes 28 seconds

Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten
Innovation in Mitteldeutschland: Wie Wissenschaft und Startups transformieren

Diese besondere Ostwärts-Folge wurde am Tag der Deutschen Einheit in der Hessischen Landesvertretung aufgezeichnet.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Wissenschaft, Technologie und Startups Mitteldeutschland verändern und welche Chancen und Herausforderungen in dieser Region zwischen Hessen, Sachsen und Thüringen liegen.

Prof. Dr. Gert Bange, Biochemiker und Vizepräsident der Philipps-Universität Marburg, und Marco Weicholdt, Leiter des boOst Startup Ecosystems und des MACHN Festivals Leipzig, sprechen mit Nine-Christine Müller über:

  • Innovation als Motor des Strukturwandels

  • Exzellenzcluster und ihre Rolle für Wirtschaft und Gesellschaft

  • DeepTech, Gründungsförderung und Zukunftsregionen im Osten

  • Unterschiede zwischen Ost und West in Forschung und Unternehmertum

  • Visionen für 2070: wie Mitteldeutschland zur Innovationsregion Europas werden kann

Ein inspirierendes Gespräch über Herkunft, Fortschritt und die Kraft, Neues zu schaffen – jenseits alter Grenzen.

Kapitelmarken

00:00 – Begrüßung und Einführung
02:57 – Podiumsdiskussion: Innovation in Mitteldeutschland
03:44 – Vorstellung der Gäste
05:30 – Persönliche Geschichten und Karrierewege
10:20 – Die Bedeutung von Innovation
13:26 – Exzellenzcluster und Forschung
18:07 – Boost Startup Factory
22:15 – Herausforderungen und Chancen der Innovation
31:13 – Technologische Herausforderungen in der Biotechnologie
32:31 – Regionale Unterschiede in der Innovation
34:28 – Silo-Denken und Wettbewerb
37:29 – Förderung von Spitzenkräften
43:45 – Hochtechnologie und regionale Entwicklung
48:15 – Zukunftsvisionen für Mitteldeutschland
50:43 – Fragen aus dem Publikum & Abschluss


Über Ostwärts

Was heißt es, ostdeutsch zu sein – und warum spielt das noch eine Rolle?
In „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ spricht Nine-Christine Müller mit inspirierenden Persönlichkeiten über Herkunft, Wandel und Zukunft.
Der Podcast erzählt neue Narrative aus dem Osten – über Techno-Wende-Kultur, Innovation, Gründungsgeist und Gestaltungskraft jenseits der Metropolen.

👉 Mehr Infos unter www.ostwaerts-podcast.com


Weiterführende Links

🔗 Machn Festival Leipzig

🔗 boOst Startup Ecosystem

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2 months ago
49 minutes 20 seconds

Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten
Geteilte Dörfer – gelebte Einheit?

In dieser besonderen Episode von "Ostwärts" nimmt Moderatorin Nine euch mit in die Hessische Landesvertretung – aufgezeichnet am Tag der Deutschen Einheit.

Zwei außergewöhnliche Gästinnen teilen ihre Perspektiven auf die deutsche Teilung und ihre langfristigen Auswirkungen: Julia Bantufaki, Soziologin mit Schwerpunkt auf intergenerationelle sozial-anthropologische Forschung zu deutsch-deutschen Grenzgebieten, und Rita Gille, Zeitzeugin und Ortschronistin, die ihre Kindheit im Grenzgebiet zur DDR erlebte.

Gemeinsam diskutieren sie über gelebte Einheit, die fortbestehenden Unterschiede zwischen Ost und West, und die Frage: Was bedeutet es heute, ostdeutsch zu sein?

In dieser Folge:

  • Persönliche Geschichten aus geteilten Grenzdörfern
  • Wissenschaftliche Einblicke in die Auswirkungen der Teilung
  • Bewegende Erinnerungen aus Ritas Kindheit an der innerdeutschen Grenze
  • Die Bedeutung von Dialog und Zusammenarbeit für eine gemeinsame Zukunft


Timestamps:

00:00 Introduction and Purpose of the Podcast

00:46 Welcome and Event Introduction

01:47 Podcast Recording and Guest Introduction

02:54 Discussion on East and West German Identities

06:27 Experiences of Growing Up in a Divided Germany

26:57 Sociological Research on German Unity

44:25 Concluding Thoughts and Future Hopes


Über Ostwärts:

Was heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein, und spielt das echt immer noch eine Rolle? Genau diese Frage stelle ich, Nine-Christine Müller, mir als Wendekind aus Thüringen!

Im Podcast "Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten" erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.

Ostwärts erzählt neue Narrative des Ostens – Geschichten über Techno-Wende-Club-Kultur, Potentiale in der Zukunftsregion Ost, junge weibliche Kommunalpolitik und kritische Machtperspektiven.

Mehr Infos: www.ostwaerts-podcast.com

Ein großer Dank an die Hessische Landesvertretung für die Unterstützung dieser Folge!


Mehr Infos:

Hier geht’s zum Forschungsprojekt des Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION:

https://www.borders-in-motion.de/de/forschung/abgeschlossene-projekte/forschungsprojekte-des-centers/ein-immer-noch-geteilter-himmel/index.html

Hier noch ein spannender Radiobeitrag zur Forschung: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2020/11/19/schatten_der_einheit_dlf_20201119_2025_24fce784.mp3

Hier geht’s zum Video des Heimatabends „Vatterode vor 80 Jahren“ mit Zeitzeug:innen und Ortchronistin Rita Gille: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2020/11/19/schatten_der_einheit_dlf_20201119_2025_24fce784.mp3

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2 months ago
46 minutes 55 seconds

Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten
„Improvisieren können wir Ossis gut" – Ramona Krönke über Impro-Theater und Umbruchserfahrungen

Welche Herausforderungen bringt ein neuer Umbruch mit sich? In dieser Folge von #Ostwärts spricht Nine mit Romana Krönke über Improtheater, Umbruchserfahrungen und was beides miteinander zu tun hat.

Ramona ist Mitgründerin der Gorillas, einem der ersten Impro-Theater in Deutschland, unterrichtet an der Impro-Schule Berlin und tourt seit 20 Jahren mit ihrer Solo-Show "Cavewoman" durch die Republik. Ihre Stimme kennen viele aus dem Radio – als Cleo Fischer bei Fritz.

Im Gespräch geht es um:→ Den Weg von Suhl nach Kreuzberg in den wilden 90ern→ Warum Improvisation mehr ist als Theatertechnik→ Ostdeutsche Selbstwirksamkeit und was sie heute bedeutet→ 35 Jahre Deutsche Einheit – und das Gefühl von Zugehörigkeit

Ramonas Antwort auf die Frage, welche Emotion sie mit 35 Jahren Einheit verbindet, hat mich überrascht: Wohligkeit. Die Wohligkeit, dazuzugehören und das eigene Leben gestalten zu dürfen.

Ein Gespräch über Flexibilität, Freundschaft und die Frage, was uns die Umbruchserfahrung der 90er für heute lehrt.

#Ostwärts #Podcast #OstdeutscheIdentität #Improtheater #DeutscheEinheit #Gorillas #Theater #Berlin

Links zur Folge

Hier geht’s zur Webseite von „Die Gorillas“:

https://www.die-gorillas.de/start.html


Und natürlich die Improschule, wer Lust hat, das Improvisieren auszuprobieren:

https://www.die-gorillas.de/kursplan.html


Die Cavewoman-Show über die ich mit Ramona gesprochen habe:

https://cavewoman.de/


Über Ostwärts

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Was heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein, und spielt das echt immer noch eine Rolle?

Genau diese Frage stelle ich, Nine-Christine Müller, mir als Wendekind aus Thüringen! Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.

Ostwärts erzählt neue Narrative des Ostens, denn es ist so viel mehr als sächsisch, AfD und Mandys. Es sind Geschichten über die Techno-Wende-Club-Kultur, Potentiale in der Zukunftsregion Ost, junge weibliche Kommunalpolitik und kritische Machtperspektiven.

Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten.

Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

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3 months ago
58 minutes 32 seconds

Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten
Was macht Dörfer lebendig? Engagement & Wandel im ländlichen Raum - mit Tobias Federwisch

In dieser Episode von 'Ostwärts' spricht Moderatorin Nine-Christine Müller mit Tobias Federwisch, einem Experten für die Entwicklung ländlicher Regionen und Vorstandsmitglied der Dorfbewegung Brandenburg. Sie diskutieren die Bedeutung von Engagement und Lebendigkeit für ländliche Gemeinden und die positiven Aspekte des Lebens auf dem Land. Tobias erläutert die Herausforderungen und Chancen der ländlichen Entwicklung, die Rolle von Zahlen und Statistiken, und die Notwendigkeit, das Bild des ländlichen Raums positiv zu verändern. Sie sprechen über die Bedeutung von Netzwerken und Graswurzelbewegungen, um die Gemeinschaften zu stärken, und die Rolle von sozialen und symbolischen Kapital in der ostdeutschen Identität. Tobias teilt seine persönlichen Beweggründe und Erfahrungen und erklärt, wie die Dorfbewegung in Brandenburg funktioniert und welche positiven Veränderungen bereits erreicht wurden. Die Vision für zukünftige Projekte und Engagements wird diskutiert, einschließlich des Austauschs mit europäischen Dorfbewegungen und der Bedeutung von politischer und ökonomischer Teilhabe.


00:00 Einführung und Begrüßung

00:46 Vorstellung des Gastes und Themas

01:52 Statistiken und Fakten über ländliche Regionen

03:26 Herausforderungen und Potenziale ländlicher Räume

08:05 Die Dorfbewegung Brandenburg

18:02 Persönliche Erfahrungen und Hintergründe

25:18 Soziales und symbolisches Kapital im Osten

31:59 Motivation und Engagement in der Dorfbewegung

39:26 Diskussion über Gemeindegebietsreformen

41:02 Auswirkungen der Gebietsreformen auf die Dörfer

43:26 Herausforderungen und Nachwuchsprobleme in den Ortsteilen

44:22 Initiative: Parlament der Dörfer

52:15 Erfolge und Herausforderungen der Dorfbewegung

56:53 Dorfbewegungen in Europa

01:06:03 Engagement und Visionen für die Zukunft

01:18:05 Abschluss und Ausblick


Links zur Folge

Erklärfilm zur Dorfbewegung Brandenburg: https://www.youtube.com/watch?v=VPy_eS-hBCM

Veranstaltungsfilm zum Parlament der Dörfer: https://www.youtube.com/watch?v=DFBsQfsyZeE

Realfilm zum Dörfernetzwerk Hoher Fläming: https://www.youtube.com/watch?v=TfzbxSAR2m0

Quellen:

- https://www.dihk.de/de/themen-und-positionen/wirtschaftspolitik/laendliche-raeume-als-moeglichmacher-der-transformation-134242

- https://www.bmleh.de/SharedDocs/Archiv/Pressemitteilungen/2024/129-4-bericht-le.html

Über Ostwärts

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Was heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein, und spielt das echt immer noch eine Rolle?

Genau diese Frage stelle ich, Nine-Christine Müller, mir als Wendekind aus Thüringen! Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.

Ostwärts erzählt neue Narrative des Ostens, denn es ist so viel mehr als sächsisch, AfD und Mandys. Es sind Geschichten über die Techno-Wende-Club-Kultur, Potentiale in der Zukunftsregion Ost, junge weibliche Kommunalpolitik und kritische Machtperspektiven.

Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten.

Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

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4 months ago
1 hour 20 minutes 28 seconds

Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten
Arbeiterkind, Netzwerkerin, Möglichmacherin – Franziska Wetterling über Herkunft und Haltung

Zusammenfassung

Das Gespräch zwischen Franziska Wetterling und Nine-Christine Müller im Podcast 'Ostwärts' dreht sich um ostdeutsche Identitäten, soziale Herkunft und zivilgesellschaftliches Engagement.

Franziska berichtet von ihrer Arbeit für das Projekt 'Zukunftswege Ost' und ihrem Engagement bei 'Arbeiterkind.de' sowie dem Netzwerk 'Dritte Generation Ost'. Sie teilt ihre Perspektiven über die Herausforderungen und Chancen in Ostdeutschland, die Rolle von sozialer Gerechtigkeit und wie man durch Netzwerken und Wissensaustausch positive Veränderungen bewirken kann.

00:00 Einführung und Begrüßung

01:01 Vorstellung von Franziska und ihrem Engagement

02:06 Netzwerken und Veranstaltungen

07:40 Kindheitserinnerungen und Ostdeutsche Identität

10:52 Herausforderungen und Erfahrungen als Arbeiterkind

22:32 Engagement bei Arbeiterkind.de

32:45 Die Bedeutung der richtigen Fragen

33:01 Erwartungen und Realität im Berufsleben

34:06 Erfahrungsaustausch und die dritte Generation Ost

35:02 Herausforderungen und Transformationen nach der Wiedervereinigung

41:15 Bedeutung und Förderung von zivilgesellschaftlichem Engagement

47:38 Die Rolle von Stiftungen und Mikroförderungen

54:52 Herausforderungen in Sachsen-Anhalt und die AfD

01:04:35 Die Bedeutung von sozialer Herkunft und Gerechtigkeit

01:10:10 Abschluss und Einladung zum Netzwerktreffen


Links zur Folge

  • N5-Symposium: Die Konferenz von jungen Menschen für junge Menschen > https://n5symposium.de/
  • Studie zu Zivilgesellschaft: „VIELFÄLTIG. LOKAL.VERNETZT. Unternehmerisches und zivilgesellschaftliches Engagement in Ostdeutschland“ von David Kuhn, Peter Schubert und Birthe Tahmaz. Siehe hier: https://www.ostbeauftragte.de/resource/blob/2044590/2268544/081b4902b5018ea54b0cf380bf2d0fd4/pdf-studie-zivilgesellschaftliches-engagement-data.pdf?download=1
  • Zu Land-Stadtbevölkerung aus der Dlf App: Wahlverhalten – Warum Großstädte nicht typisch für Deutschland sind > https://share.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.html?audio_id=dira_71BA5228461211F0759EB883034C2FA0
  • Jugendstil > Bürger für Bürger: https://jugendstil-projekt.de/
  • Studie zu gegangen und zurückkommen vom Berlin-Institut, die zeigt, dass viele junge Menschen aus dem Osten für Ausbildung und Studium abwandern und oft zur Familiengründung zurückkehren – wenn passende Bedingungen vor Ort bestehen.
 Besonders in ländlichen Kommunen fehlen aber attraktive Angebote für junge Menschen, was den Rückgang dieser Altersgruppe verstärkt. Manche Orte begegnen dem mit kreativen Maßnahmen wie Rückkehragenturen, Beteiligungsformaten oder Projekten zur Verbesserung der Mobilität und Freizeitgestaltung. https://idw-online.de/de/news854402


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Was heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein, und spielt das echt immer noch eine Rolle?

Genau diese Frage stelle ich, Nine-Christine Müller, mir als Wendekind aus Thüringen! Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.

Ostwärts erzählt neue Narrative des Ostens, denn es ist so viel mehr als sächsisch, AfD und Mandys. Es sind Geschichten über die Techno-Wende-Club-Kultur, Potentiale in der Zukunftsregion Ost, junge weibliche Kommunalpolitik und kritische Machtperspektiven.

Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten.

Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

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5 months ago
1 hour 11 minutes 32 seconds

Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten
Ostdeutsch? Migrantisch? Über parallele Erfahrungen von Ausgrenzung und Repräsentation - mit Naika Foroutan

Moderatorin Nine-Christine Müller spricht mit der Migrations- und Integrationsforscherin Naika Foroutan über die Bedeutung des Ostdeutschseins heute, Kategorien von Ungleichheit und Repräsentation sowie die Parallelen und Unterschiede zu gigantischen Erfahrungen in Deutschland. Foroutan hebt die Wichtigkeit der Datenerhebung für das Verständnis sozialer Dynamiken hervor und diskutiert die Ergebnisse einer Studie von 2019, die Stereotypen und Diskriminierungserfahrungen von Ostdeutschen und Muslimen vergleicht. Themen wie der Mangel an ostdeutscher Repräsentation in Elitepositionen, die Notwendigkeit von Quoten und Allianzen zwischen marginalisierten Gruppen werden ebenfalls behandelt. Auch die Herausforderungen und Notwendigkeiten von Migration im demografisch überalterten Ostdeutschland werden angesprochen.


00:00 Einführung: Erkundung von Ost- und Westdeutschland

01:08 Meet the Guest: Naika Foroutan

01:49 Verständnis der Migrations- und Integrationsforschung

04:16 Persönlicher Hintergrund und Perspektiven

04:43 Diskussion über „Die Gesellschaft der Anderen“

06:49 Stereotype und Diskriminierung: Ostdeutsche und Muslime

10:40 Statistische Erkenntnisse und soziale Identität

22:24 Die Rolle von Dominanz und Mehrheit in der Gesellschaft

39:40 Migrationsbedarf und Herausforderungen in Ostdeutschland

54:02 Schlussgedanken und zukünftige Forschung

Links zur Folge

  • Studie: Ost-Migrantische Analogien I (2019): Foroutan, Naika; Kalter, Frank; Canan, Coskun; Simon, Mara
  • DeZIM Research Notes (2023): Wer ist hier eigentlich ostdeutsch,und wenn ja, wie viele?
  • Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland – DaMOst e.V.


Merci an

Gute Geschichten brauchen starke Partner!

Ein großes Dankeschön an die Sparda-Bank Berlin für die Unterstützung! 🙏 Seit 1990 setzt sich die einzige Bank, die ausschließlich in Ostdeutschland tätig ist, für eine nachhaltige und selbstbewusste Entwicklung der Region ein. Gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft Ostwerk stärkt sie innovative Ideen und unternehmerisches Engagement.


Mehr dazu unter ⁠⁠www.sparda-berlin.de. ⁠⁠


Über Ostwärts

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Was heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein, und spielt das echt immer noch eine Rolle?

Genau diese Frage stelle ich, Nine-Christine Müller, mir als Wendekind aus Thüringen! Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.

Ostwärts erzählt neue Narrative des Ostens, denn es ist so viel mehr als sächsisch, AfD und Mandys. Es sind Geschichten über die Techno-Wende-Club-Kultur, Potentiale in der Zukunftsregion Ost, junge weibliche Kommunalpolitik und kritische Machtperspektiven.

Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten.

Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

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6 months ago
1 hour 2 minutes 29 seconds

Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten
Ostdeutsch, weiblich, Unternehmerin: Ina Remmers über Herkunft als Ressource

In dieser Episode des Podcasts 'Ostwärts' spricht Moderatorin Nine-Christine Müller mit Ina Remmers. Das Gespräch dreht sich um Inas ostdeutsche Herkunft, ihre Kindheit und die prägende Erfahrung des Umzugs von der DDR in die Schwäbische Alb. Ina erzählt, wie sie sowohl von familiären Strukturen als auch von verschiedenen sozialen Umfeldern geprägt wurde. Sie berichtet von ihrer Gründungserfahrung mit nebenan.de, einem sozialen Netzwerk zur Förderung nachbarschaftlichen Zusammenhalts, und erläutert, wie ihre Erfahrung von Fremdheit und Neuanfang dazu beigetragen hat. Weiterhin spricht sie über ihr neues Projekt Rule Mapping Group, das sich mit der Digitalisierung und Effizienzsteigerung von Bürokratieprozessen beschäftigt. Nine und Ina diskutieren auch die Transformationserfahrungen in Ostdeutschland, die Rolle von Identität und wie diese Aspekte ihre Arbeit und ihr Engagement beeinflusst haben.


00:00 Einführung und persönlicher Hintergrund

00:40 Willkommen im Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten

01:17 Treffen Sie Ina Remmers: Gründerin von nebenan.de

02:57 Kindheitserinnerungen in Hartenstein

06:21 Erfahrungen mit dem Umzug nach Westdeutschland

12:12 Kulturschock und Anpassung

19:07 Identität und Transformation

24:13 Der Wert ostdeutscher Sichtweisen in der Wirtschaft

34:03 Überlegungen zu Autorität und kulturellen Unterschieden

34:21 Das Konzept und die Auswirkungen von Nebenan.de

40:16 Der Weg zum Unternehmertum

43:11 Die Motivation hinter sozialen Projekten

48:34 Die Rule Mapping Gruppe stellt sich vor

52:50 Die Wichtigkeit von Bürokratie und Digitalisierung

01:02:13 Persönliche Überlegungen und Zukunftspläne

01:04:45 Würdigung der Kämpfe der vorherigen Generation

01:07:09 Abschließende Bemerkungen und zukünftige Episoden


Über Ostwärts

Was heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein, und spielt das echt immer noch eine Rolle?

Genau diese Frage stelle ich, Nine-Christine Müller, mir als Wendekind aus Thüringen! Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.

Ostwärts erzählt neue Narrative des Ostens, denn es ist so viel mehr als sächsisch, AfD und Mandys. Es sind Geschichten über die Techno-Wende-Club-Kultur, Potentiale in der Zukunftsregion Ost, junge weibliche Kommunalpolitik und kritische Machtperspektiven.

Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten.

Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

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7 months ago
1 hour 9 minutes 14 seconds

Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten
Herr Oschmann, was macht Sie so zornig? Über Stolz, Widerrede und westdeutsche Wahrnehmung

In dieser Episode von Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten interviewt Nine den Literaturwissenschaftler und Autor Dirk Oschmann.

Sie diskutieren die Ungerechtigkeiten, die Ostdeutsche in der Gesellschaft erfahren, und die einseitige westdeutsche Perspektive auf den Osten. Oschmann erklärt seinen Zorn über diese Ungerechtigkeiten und beschreibt sein Buch 'Der Osten eine westdeutsche Erfindung', das heftige Diskussionen ausgelöst hat.

Das Gespräch beleuchtet Oschmanns Werdegang, seine Motivation, sich öffentlich zu äußern, und die Resonanz auf sein Buch. Zudem gehen sie auf die Eigenverantwortung der Ostdeutschen und strukturelle Benachteiligungen ein.

Abschließend spricht Oschmann über seine Beobachtungen aus Lesereisen und die Bedeutung, die jüngere Generationen und regionale Identitäten für die zukünftige Entwicklung haben.

00:00 Introduction and Motivation

00:52 Welcome to the Podcast

01:24 Guest Introduction: Dirk Oschmann

02:06 Discussing the Book: 'Der Osten eine westdeutsche Erfindung'

08:16 The Emotional Tone of the Book

18:07 The Impact of Historical Context

30:05 Current Socioeconomic Disparities

35:51 Steuerungleichheit und gesellschaftliche Teilhabe

36:49 Eigenverantwortung und Chancen der Ostdeutschen

37:41 Stipendien und Netzwerke: Chancenungleichheit

40:29 Institutionenskepsis und Bewerbungsbarrieren

42:52 Zorn und Ungerechtigkeit in der Gesellschaft

45:00 Reaktionen und Missverständnisse

47:33 Historische und regionale Ungleichheiten

56:37 Persönliche Begegnungen und internationale Perspektiven

01:02:53 Abschlussgedanken und Dank

Gute Geschichten brauchen starke Partner!

Ein großes Dankeschön an die Sparda-Bank Berlin für die Unterstützung! 🙏 Seit 1990 setzt sich die einzige Bank, die ausschließlich in Ostdeutschland tätig ist, für eine nachhaltige und selbstbewusste Entwicklung der Region ein. Gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft Ostwerk stärkt sie innovative Ideen und unternehmerisches Engagement.


Mehr dazu unter ⁠www.sparda-berlin.de. ⁠


Über Ostwärts

⁠⁠⁠www.ostwaerts-podcast.com⁠⁠⁠

Was heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein, und spielt das echt immer noch eine Rolle?

Genau diese Frage stelle ich, Nine-Christine Müller, mir als Wendekind aus Thüringen! Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.

Ostwärts erzählt neue Narrative des Ostens, denn es ist so viel mehr als sächsisch, AfD und Mandys. Es sind Geschichten über die Techno-Wende-Club-Kultur, Potentiale in der Zukunftsregion Ost, junge weibliche Kommunalpolitik und kritische Machtperspektiven.

Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten.

Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

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8 months ago
1 hour 4 minutes 18 seconds

Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten
Keine Zivilgesellschaft im Osten? Im Gespräch mit Tom Waurig (Veto Magazin) und Dennis Chiponda (Mauerecho)

„Nazis raus" ruft es sich leichter, da wo es keine Nazis gibt", das hat schon Kraftklub gewusst. Und trotzdem gibt es sie: die Menschen, die sich engagieren, die aktiv sind und laut - auch unter schwierigen Bedingungen.

Im aktuellen Gespräch mit Tom Waurig (Mitgründer und Chefredakteur vom Veto Magazin) und Dennis Chiponda (Host vom Mauer-Echo-Podcast) tauchen wir in folgende Themen ein:

✊ Zivilgesellschaft im Osten

🔍 Persönliche Geschichten von Engagement

💡 Herausforderungen und Chancen von Aktivismus


00:00 Einführung und Begrüßung

01:48 Vorstellung der Gäste

03:31 Thema: Aktivismus und Zivilgesellschaft

04:38 Persönliche Geschichten und Erfahrungen

06:53 Herausforderungen und Strategien

07:59 Ostdeutsche Identität und Engagement

17:38 Medien und Aktivismus

30:50 Zivilgesellschaftliche Strukturen im Osten

39:46 Aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven

46:35 Abschluss und Ausblick


Wir sprechen über Geschichten und Einsichten in das Leben und den Aktivismus in Ostdeutschland: über Herkunft, Verantwortung und den Einfluss der Vergangenheit, über das Dableiben, das Gehen und die Wirkung, die ein einzelner Mensch haben kann.

#Ostwärts #Ostdeutschland #Aktivismus #Zivilcourage


Über Ostwärts

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Was heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein, und spielt das echt immer noch eine Rolle?

Genau diese Frage stelle ich mir als Wendekind aus Thüringen! Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.

Ostwärts erzählt neue Narrative des Ostens, denn es ist so viel mehr als sächsisch, AfD und Mandys. Es sind Geschichten über die Techno-Wende-Club-Kultur, Potentiale in der Zukunftsregion Ost, junge weibliche Kommunalpolitik und kritische Machtperspektiven.

Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten.

Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

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9 months ago
49 minutes 57 seconds

Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten
Was macht eigentlich der Ostbeauftragte, Herr Schneider?

In dieser Folge von 'Ostwärts – Gespräche über ostdeutsche Identitäten' spricht Moderatorin Nine-Christine Müller mit Carsten Schneider, Staatsminister beim Bundeskanzler und Beauftragter der Bundesregierung für Ostdeutschland. 


In der neuen Folge von Ostwärts spreche ich mit Carsten Schneider über:



🗺️ Seine eigene ostdeutsche Prägung und politische Laufbahn

⚖️ Die Rolle und Notwendigkeit des Ostbeauftragten


🏗️ Herausforderungen und Chancen für Ostdeutschland


🗣️ Warum Begegnungen zwischen Ost und West so wichtig sind

Ein persönliches Gespräch mit dem Ostbeauftragten (vielleicht dem letzten der Bundesregierung) über Identität, Transformation – und die Frage: Wie gestalten wir die Zukunft des Ostens?



00:00 Intro

01:02 Gastvorstellung: Staatsminister Schneider - der Ostbeauftragte

01:33 Persönlicher Hintergrund und Kindheit

03:32 Aufwachsen in Ostdeutschland

09:49 Transformation und persönliche Erfahrungen

11:59 Jung in die Politik

21:48 Rolle und Aufgaben eines Ostbeauftragten

25:55 Stärkung der demokratischen Mitte

26:34 Debatte um den Ostbeauftragten

29:24 Zukunftszentrum für deutsche Einheit

31:23 Herausforderungen und Chancen für Ostdeutschland

35:57 Sprachliche und kulturelle Unterschiede

38:18 Bundestagswahl und politische Ziele

42:57 Vision für Ostdeutschland

45:14 Chemnitz 2025: Kulturhauptstadt Europas

46:53 Abschluss und Dank


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Was heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein, und spielt das echt immer noch eine Rolle?

Genau diese Frage stelle ich, Nine-Christine Müller, mir als Wendekind aus Thüringen! Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.

Ostwärts erzählt neue Narrative des Ostens, denn es ist so viel mehr als sächsisch, AfD und Mandys. Es sind Geschichten über die Techno-Wende-Club-Kultur, Potentiale in der Zukunftsregion Ost, junge weibliche Kommunalpolitik und kritische Machtperspektiven.

Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten.

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10 months ago
47 minutes 34 seconds

Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten
Demokratie in der Krise: Brauchen wir mehr Bürgerbeteiligung, Juliane Baruck?

In dieser Episode von 'Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten' interviewt die Moderatorin Nine die engagierte Philosophin und Politikwissenschaftlerin Juliane Baruck. Baruck wurde 1992 in Forst geboren, studierte Philosophie und Politikwissenschaft und ist in diversen demokratischen Beteiligungsprojekten aktiv. Sie spricht über ihre ostdeutsche Herkunft, ihre Empfindungen zur Heimatstadt Forst, den Umzug nach Cottbus und die Unterschiede innerhalb Ostdeutschlands. Baruck teilt ihre Erfahrungen mit sozialen und politischen Initiativen, insbesondere ihre Arbeit bei 'Hallo Bundestag', das Bürger:innen und Abgeordnete vernetzt, um Demokratie erlebbar zu machen. Zudem beleuchten sie die Herausforderungen der Demokratie in Deutschland, insbesondere im Osten, und diskutieren Möglichkeiten zur Verbesserung der politischen Beteiligung und des Engagements. Schließlich thematisieren sie die kommende Bundestagswahl 2025 und Barucks Wunsch nach umfassender demokratischer Reform durch mehr Bürgerbeteiligung.


Hier die ganzen Links zu dem Besprochenen:

  • Projekt Hallo Bundestag: www.hallobundestag.de I Kontakt: juliane@esgehtlos.org und hallobundestag@esgehtlos.org
  • www.mehr-demokratie.de
  • Neues Design für Wahlurnen: Redesigning Democratic Represenation
  • Für die Teilnahme am demokratischen Haustürwahlkampf gibt es eine Signalgruppe, die ist jedoch nicht öffentlich, weil es da anscheinend schon Vorfälle gab. Daher gib doch hierfür gern den Kontakt: paul@esgehtlos.org / team@esgehtlos.org an. 
  • Das Think Tank Progessives Zentrum


00:00 Einführung und Begrüßung

00:54 Vorstellung von Juliane Baruck

02:46 Julianes Herkunft und Heimatregion

08:29 Ostdeutsche Identität und persönliche Erfahrungen

13:45 Sorbische Wurzeln und kulturelle Identität

16:57 Pragmatischer Lebensstil und Einfallsreichtum im Osten

19:07 Projektvorstellung: Hallo Bundestag

31:50 Die Bedeutung der Kommunikation in der Gesellschaft

33:15 Reflexion und Selbstwirksamkeit in der Demokratie

35:23 Das Wahlkreistag-Projekt und seine Auswirkungen

40:40 Die Krise der Demokratie und autoritäre Tendenzen

44:50 Direkte Demokratie und ihre Herausforderungen

50:55 Komplexität der politischen Prozesse und Bürokratie

53:49 Persönliche Erfahrungen und politische Diskussionen

59:57 Engagement und Innovationen für die Demokratie

01:03:37 Abschluss und Dankeschön


Über Ostwärts

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Was heißt es eigentlich, ostdeutsch zu sein, und spielt das echt immer noch eine Rolle?


Genau diese Frage stelle ich, Nine-Christine Müller, mir als Wendekind aus Thüringen! Im Podcast „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ erzählen Menschen ihre persönlichen Geschichten und geben in Interviews überraschende und oft nachdenkliche Einblicke und Perspektiven, die bisher wenig Gehör finden.


Ostwärts erzählt neue Narrative des Ostens, denn es ist so viel mehr als sächsisch, AfD und Mandys. Es sind Geschichten über die Techno-Wende-Club-Kultur, Potentiale in der Zukunftsregion Ost, junge weibliche Kommunalpolitik und kritische Machtperspektiven.


Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten.


Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.


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11 months ago
1 hour 4 minutes 8 seconds

Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten
Politische Bildung made in Ostdeutschland: Thomas Krüger über Einheit und Vielfalt

Politische Bildung made in Ostdeutschland: Thomas Krüger über Einheit und Vielfalt

In dieser Folge von 'Ostwärts Gespräche über ostdeutsche Identitäten' spreche ich mit Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, über seine prägenden Erfahrungen und Umbrüche nach der Wende. Krüger reflektiert über seine vielseitige Karriere vom evangelischen Theologen und Bürgerrechtler in der DDR zum MdB und seine langjährige Arbeit in der politischen Bildung. Besondere Beachtung finden die Auswirkungen der Transformationszeit auf die ostdeutsche Identität und die Bedeutung von Vielfalt und Repräsentation. Darüber hinaus thematisiert er innovative Projekte zur politischen Bildung, die Herausforderungen und Erfolge seiner Amtszeit sowie persönliche Ziele für die Zukunft.


00:00 Einführung in Ostdeutsche Identitäten

01:07 Vorstellung von Thomas Krüger

01:28 Thomas Krügers Werdegang und Erfahrungen

05:11 Ostdeutsche Identität und Transformation

09:54 Erfolge und Herausforderungen in der Bundeszentrale

20:16 Reflexionen und Zukunftspläne

43:12 Schlusswort und Dank


Diese Folge wird gesponsert von der Sparda-Bank Berlin.

Sie ist im Rahmen der Tagesspiegel-Veranstaltung "Der Osten - Die Konferenz für Ideen und Macher" am 4.11.2024 entstanden.

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Ostwärts erzählt neue Narrative des Ostens, denn es ist so viel mehr als sächsisch, AfD und Mandys. Es sind Geschichten über die Techno-Wende-Club-Kultur, Potentiale in der Zukunftsregion Ost, junge weibliche Kommunalpolitik und kritische Machtperspektiven.

Statt nur über den Osten zu sprechen und lokale Herausforderungen zu thematisieren, kommen Menschen vor Ort selbst zu Wort, um ostdeutsche Identitäten in ihrer Vielfalt, mit Tiefgang und Respekt zu beleuchten.

Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Osten Deutschlands ist wichtig, gerade jetzt, denn es gibt anhaltende Unterschiede und Herausforderungen, die es zu adressieren gilt sowie eine historische und kulturelle Identität, die verstanden werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

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1 year ago
45 minutes 24 seconds

Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten
Herr Ramelow, welche Geschichten wollen wir über Thüringen erzählen?

Ein Gespräch mit Bodo Ramelow über Ostdeutsche Identität und Transformation. In dieser Episode von 'Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten' spricht die Gastgeberin Nine mit Bodo Ramelow, dem geschäftsführenden Ministerpräsidenten von Thüringen, über seine Erfahrungen mit der ostdeutschen Identität und den gesellschaftlichen Wandel seit der Wiedervereinigung. Ramelow erzählt von seiner persönlichen Geschichte und den wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen in Thüringen. Er beleuchtet die Herausforderungen und Erfolge ostdeutscher Regionen und Unternehmen und spricht über Vorurteile und Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Zudem teilt er seine Sichtweise auf Armut und soziale Gerechtigkeit sowie seine Vision für die zukünftige Entwicklung Deutschlands.


00:00 Erinnerungen an den Erwerbsgarten

00:46 Einführung und Begrüßung

01:32 Geschichte und Identität Ostdeutschlands

03:13 Wirtschaftliche Veränderungen und Erfolge

05:13 Ostdeutsche Identität und Missverständnisse

06:48 Erfahrungen und Konflikte

09:57 Soziale Unterschiede und Bildung

19:45 Erfolgsgeschichten aus Thüringen

25:34 Politische Herausforderungen und Zukunftsvisionen

42:37 Abschließende

Gedanken und Dank


Die Folge ist im Rahmen der Tagesspiegel-Veranstaltung "Der Osten - Die Konferenz für Ideen und Macher" am 4.11. entstanden.


https://www.ostwaerts-podcast.com/

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1 year ago
45 minutes 8 seconds

Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten
Von Mauern zu Möglichkeiten: Ein Ost-West-Gespräch mit Nora Zabel und Ricarda Junge

Von der Deutschen Einheit: Gespräche über Ostdeutsche Identitäten und Perspektiven


In dieser Episode von 'Ostwärts' diskutiert die Gastgeberin Nine-Christine Müller mit Gästen Ricarda Junge und Nora Zabel über ostdeutsche Identitäten und deren Erfahrungen seit der Wiedervereinigung. Sie reflektieren über persönliche Geschichten, die Bedeutung der Deutschen Einheit und identitätsstiftende Elemente im Kontext von Heimat und politischen Engagements. Dabei beleuchten sie die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Ost- und Westdeutschland und äußern ihre Visionen für ein vereintes Deutschland. Dabei wird auch Raum für positive Entwicklungen im Bildungssystem und gesellschaftlichem Zusammenhalt geschaffen. Die Episode verbindet persönliche Erlebnisse mit kulturellen und politischen Aspekten der deutschen Geschichte.


00:00 Einführung und Begrüßung

00:27 Vorstellung des Podcasts und der Gastgeberin

02:17 Einführung der Gäste

05:14 Diskussion über den Tag der Deutschen Einheit

08:10 Persönliche Geschichten und Erfahrungen

10:50 Ost-West-Unterschiede und Identität

19:12 Politisches Engagement und Zukunftsvisionen

34:27 Abschluss und Ausblick

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1 year ago
41 minutes 2 seconds

Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten
Geschichte lehren, Brücken bauen: Ein Ost-West-Dialog mit zwei Geschichtslehrern

In dieser besonderen Episode von Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identititäten feiern wir den Tag der Deutschen Einheit mit einem spannenden Gespräch zwischen zwei engagierten Geschichtslehrern. Dr. Wolfgang Geiger und Sandro Geister teilen ihre Perspektiven und Erfahrungen im Geschichtsunterricht aus Ost- und Westdeutschland.

Aufgenommen in der Hessischen Landesvertretung, bietet diese Folge einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und Chancen der Vermittlung von Geschichte, insbesondere in Bezug auf die deutsche Wiedervereinigung. Wir diskutieren, wie unterschiedliche Erfahrungen und Erinnerungen die Lehrmethoden und die Wahrnehmung der Schüler


In dieser Episode erfahrt ihr:

  • Was der 3. Oktober für die beiden Lehrer bedeutet
  • Wie die Wiedervereinigung in den Lehrplänen ihrer Bundesländer behandelt wird
  • Wie sie mit den unterschiedlichen Familiengeschichten ihrer Schüler umgehen
  • Die hartnäckigen Klischees über Ost- und Westdeutschland, die im Klassenzimmer begegnen
  • Aktuelle gesellschaftliche Themen, die im Unterricht diskutiert werden sollten

Wichtige Themen:

  • Ost-West-Perspektiven in der Bildung
  • Geschichtsunterricht und Identität
  • Dialog und Brückenbau zwischen den Generationen

Tag der Deutschen Einheit 2024: Diese Folge ist Teil des Oktober-Specials, das die Bedeutung der deutschen Einheit in der Bildung und Gesellschaft beleuchtet.

Hör jetzt rein! Und lass mich wissen, was du von dieser Episode hälst. Deine Meinung ist mir wichtig!

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#Ostwärts #Geschichte #BrückenBauen #OstWestDialog #DeutscheEinheit #Bildung #Geschichtsunterricht


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1 year ago
54 minutes 33 seconds

Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten
Von Fußball zum Spendenparlament: Wie Goals Connect ländliche Regionen transformiert

Wie denkt man Zivilgesellschaft im ländlichen Raum neu?

Martin von Goals Connect hat das für den Saale-Orla-Kreis wahr gemacht: Mit einem Spendenparlament ermöglicht er den Leuten vor Ort, selbst über die Förderung lokaler Projekte zu entscheiden.

Mit einem kleinen Team hat er das erste Spendenparlament im ländlichen Raum Ostdeutschlands ins Leben gerufen.

Im Podcast spreche ich mit Martin darüber, wie er "Bock auf Zukunft“ machen will. Von Imkervereinen bis zu Jugendprojekten – die Initiative Goals Connect unterstützt Menschen mit kreativen Ideen für das ländliche Ostdeutschland.

Außerdem waren unsere Themen:

•⁠ ⁠Wie eine Schnapsidee über die Fussball-WM in Südafrika zu diversen Lokalprojekten in Thüringen wurde

•⁠ ⁠Warum die echte Veränderung vor unserer Haustür beginnt

•⁠ ⁠⁠Tipps und Tricks, wie ein Spendenparlament einen ganzen Landkreis empowern kann.

Ein großes Dankeschön an Martin Strobel von Goals Connect für das inspirierende Gespräch und die Einblicke in seine Arbeit! 🎙️

Danke an die Sparda-Bank Berlin fürs Sponsoring.

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1 year ago
44 minutes 50 seconds

Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten
Grit Lemke: Heimat, Identität und die ungehörte Stimme der Sorben

In der neuesten Folge spreche ich mit der Autorin und Regisseurin Grit Lemke.

In unserem Gespräch geht es um: 

  • Ihr Bestseller “Die Kinder von Hoy” – Wie hat dieses Buch Grits Verständnis von Identität verändert?
  • “Bei uns heißt sie Hanka” – Der erste abendfüllende Kinofilm über, von und mit Sorben. Warum ist gerade das ihrekontroverseste Produktion? 
  •  Kolonialisierungsthese – Ist der Osten wirklich "kolonisiert"? Grit teilt ihre Ansichten zu dieser komplexen Debatte.

Hört rein, um zu erfahren, welche Buchpassagen Grit Lemke heute anders schreiben würde und wozu sie sich persönlich mehr Filme wünscht - und was das alles mit den Sorben und Ostdeutschen zu tun hat.

Eins ist sicher: Grit Lemke nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um Heimat und Identität geht.

Über den Podcast

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Ostwärts erzählt neue Narrative des Ostens.

Mehr Infos: ⁠www.ostwaerts-podcast.com⁠

Fragen & Feedback

Schreibt mit gerne eine Mail: ⁠ostwaerts@mail.de⁠

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1 year ago
58 minutes 6 seconds

Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten
Wie denkt die GenZ über den Osten? Im Gespräch mit (K)Einheit

Wie denkt die GenZ über den Osten? 🤔

Genau das habe ich Lisa und Vanessa von (K)Einheit gefragt! (K)Einheit ist eine Doku, in der 10 Jugendliche über ihren Bezug zu Ostdeutschland sprechen.

Wir diskutieren:

👉 Ob es eine Verantwortung gibt, als Wendekinder den Eltern & Großeltern kritische Fragen zu stellen?

👉 Was die Auseinandersetzung mit dem Thema mit ihnen gemacht hat. Gibt es einen vorher-nachher-Effekt?

👉 Was sie am (K)Einheit-Projekt so richtig überrascht hat?

Über den Podcast

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Fragen & Feedback

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1 year ago
54 minutes 15 seconds

Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten
Was heißt es eigentlich ostdeutsch zu sein und spielt das echt immer noch eine Rolle? Ich, Nine-Christine Müller, spreche hier mit Menschen, die ihre Herkunft reflektieren und Engagement zeigen. Gemeinsam erkunden wir, wie Herkunft unsere Identität beeinflusst und wie Chancengerechtigkeit und Mitbestimmung gefördert werden können.