
Was passiert, wenn Menschen mit komplexen Lebensrealitäten in ein Beratungssystem kommen, das oft nur Worte sieht – aber nicht das Gefühl dahinter?
In dieser Folge von Kulturklarheit spreche ich über Empowerment im interkulturellen Beratungskontext. Eine alleinerziehende Drittstaatlerin kommt mit großen Herausforderungen in die Beratung: ungewollte Schwangerschaft ihrer Tochter, ein Enkelkind mit Autismus, Überforderung mit Ämtern, Jobcenter, Betreuung – und dazu der ständige Kampf um Anerkennung und Würde.
Ich erzähle, wie sie trotz allem ihren Humor behielt, sich gegen Sprachlosigkeit wehrte und mit ihrer ganzen Familie den Beratungsraum zu einem Ort des Zuhörens und der Leichtigkeit machte.
Aus meiner Perspektive als Sozialarbeiterin, Mediatorin, Coach, Supervisorin und Projektleiterin einer NGO frage ich:
🌀 Wie können wir Menschen stärken, ohne sie zu überfordern?
🌀 Was bedeutet es, Empowerment tatsächlich zu leben?
🌀 Und wie schaffen wir Beziehung, auch wenn Sprache und kulturelle Prägungen uns herausfordern?
Eine Folge mit vielen Impulsen, Reflexionsfragen – und der Einladung, Beratung neu zu denken.
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