„Wenn Haltung weh tut – Warum diskriminierungssensible Arbeit Mut braucht“
Haltung klingt einfach – bis sie unbequem wird.
In dieser Solo-Folge spreche ich darüber, warum diskriminierungssensible Praxis Mut braucht und weshalb echte Haltung manchmal schmerzt.
Mit tiefen Reflexionen und Beispielen aus Mediation, Supervision und der Arbeit in NGOs zeigt die Folge:
warum Neutralität nicht immer professionell ist,
wie Selbstreflexion und Beziehung echte Veränderung ermöglichen,
welche Formen von Mut diskriminierungssensible Arbeit verlangt
und
wie wir lernen, Unangenehmes auszuhalten, ohne abzuwehren.
Eine ehrliche, berührende und inspirierende Folge für alle, die mit Menschen arbeiten – und die bereit sind, ihre eigene Haltung zu schärfen.
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In dieser Folge von Kulturklarheit spreche ich über ein Spannungsfeld, das viele Fachkräfte in der Beratungs- und Konfliktarbeit kennen:
Wie kann Mediation neutral bleiben, wenn Diskriminierung Teil des Konflikts ist?
Neutralität gilt als zentrales Prinzip der Mediation – doch was, wenn Macht, Sprache oder gesellschaftliche Ungleichheit den Raum prägen?
Wann wird Neutralität zum blinden Fleck – und wann braucht es klare Haltung?
Ich teile in dieser Episode meine Erfahrungen als Mediatorin aus der Praxis:
von Begegnungen, in denen Neutralität nicht gereicht hat,
über Methoden der diskriminierungssensiblen Mediation,
bis hin zu Fragen, wie wir als Fachkräfte Verantwortung übernehmen können –
ohne unsere professionelle Rolle zu verlieren.
💡 Du erfährst:
• Warum Neutralität in diskriminierenden Strukturen nicht ausreicht
• Wie Allparteilichkeit zu mehr Gerechtigkeit führt
• Welche Interventionen in machtungleich gewichteten Situationen hilfreich sind
• Wie du als Mediator:in, Coach oder Berater:in Haltung zeigen kannst – ohne Partei zu ergreifen
• Und warum Haltung immer wieder neu geübt werden muss
Diese Folge lädt dich ein, über deine eigene Rolle nachzudenken –
zwischen Methode und Menschlichkeit,
zwischen Zuhören und Positionieren.
Jeden Montag eine neue Folge !
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✨ Kulturklarheit – weil Verstehen der erste Schritt zu Veränderung ist.
🎧 Folge 37 – Zwischen Schweigen und Schutz: Eine kultursensible Mediation bei Mobbing und Diskriminierung
Was passiert, wenn ein junger Mensch über Jahre hinweg in der Schule Gewalt, Ausgrenzung und Demütigung erlebt –
und das System, das eigentlich schützen sollte, versagt?
In dieser Folge von Kulturklarheit erzähle ich von einem Mediationsfall,
der tiefer geht als ein gewöhnlicher Konflikt:
Sami, 16 Jahre alt, lebt mit seiner Mutter in einer Unterkunft.
Seit zwei Jahren wird er in der Schule gemobbt – verbal, körperlich und auf dem Schulweg.
Trotz mehrfacher Gespräche mit Lehrkräften und Schulleitung bleibt die Situation bestehen.
Statt Unterstützung bekommt Sami schlechte Noten und wird sogar von Prüfungen ausgeschlossen –
mit der Begründung, seine Deutschkenntnisse seien nicht ausreichend.
Ich begleite diesen Fall als Mediatorin – und nehme euch mit auf den Weg:
von der ersten Kontaktaufnahme über die Hypothesenbildung bis hin zu den Interventionen,
die in einer diskriminierungssensiblen Mediation möglich und notwendig sind.
💡 In dieser Folge erfährst du:
Diese Episode richtet sich an Berater:innen, Mediator:innen, Lehrkräfte, Sozialarbeiter:innen und Führungskräfte,
die lernen wollen, wie man in komplexen, interkulturell aufgeladenen Situationen professionell,
empathisch und struktursensibel vermittelt.
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Auf meiner Website www.kulturklarheit.de findest du
weitere Informationen zu meinen Angeboten in den Bereichen
interkulturelle Beratung, Mediation & Supervision
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🎙️ Folge 36: Frauenrechte, Teilhabe und kulturelle Vielfalt – Im Gespräch mit Stephanie Walter von TERRE DES FEMMES
In dieser Folge von Kulturklarheit spreche ich mit Stephanie Walter von TERRE DES FEMMES über Gleichberechtigung, Integration und den Schutz von Frauen in einer vielfältigen Gesellschaft.
Stephanie hat Friedens- und Konfliktforschung studiert und war in der humanitären Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit im Nahen Osten und Südasien tätig. Heute engagiert sie sich als Referentin für Gleichberechtigung und Integration dafür, dass Mädchen und junge Frauen frei, selbstbestimmt und reflektiert aufwachsen können.
Im Gespräch geht es um Fragen wie:
Eine tiefgehende, respektvolle und kultursensible Folge über Gleichberechtigung, Empowerment und die Kraft des Dialogs.
💡 Mehr über TERRE DES FEMMES:
Die Organisation setzt sich seit über 40 Jahren für die Rechte, den Schutz und die Selbstbestimmung von Frauen und Mädchen ein – unabhängig von Herkunft, Religion oder kulturellem Hintergrund.
👉 Erfahre mehr unter: https://www.frauenrechte.de/
❤️ Unterstütze die Arbeit von TERRE DES FEMMES:
Wenn du dich für Frauenrechte stark machen möchtest, kannst du die Arbeit der Organisation mit einer Spende unterstützen:
👉 https://www.frauenrechte.de/online-spenden
🎧 Kulturklarheit – der Podcast über Vielfalt, Identität und das gemeinsame Miteinander.
Sprache ist nie neutral. Sie kann Türen öffnen – oder schließen.
In dieser Folge von Kulturklarheit spreche ich darüber, wie Worte unsere Wahrnehmung, Beziehungen und professionellen Haltungen prägen – und wie wir lernen können, diskriminierungssensibel zu sprechen, ohne ständig Angst zu haben, etwas falsch zu machen.
Du erfährst:
🌍 Warum Sprache mehr als Kommunikation ist – sie ist gelebte Haltung
🧠 Wie unbewusste Denkmuster und Mikroaggressionen wirken
💬 Welche Strategien helfen, sensibler, respektvoller und inklusiver zu sprechen
⚖️ Warum es nicht um Perfektion, sondern um Bewusstheit und Verantwortung geht
Diese Folge lädt dich ein, deine eigene Sprache zu reflektieren, zuzuhören und Neues auszuprobieren.
Denn jede bewusste Formulierung ist ein Schritt hin zu mehr Empathie, Fairness und Verbindung.
🎙️ Für wen ist diese Folge:
Für alle, die in Beratung, Bildung, Coaching oder Sozialer Arbeit tätig sind – oder einfach achtsamer mit Sprache umgehen wollen.
👉 Hör rein, wenn du wissen möchtest,
wie du mit deinen Worten Räume für Verständnis, Respekt und Zugehörigkeit schaffen kannst.
Mehr zu mir und meine Arbeit findest unter www.kulturklarheit.de oder für direkte Anfragen für Supervision , interkulturelle Konfliktlösung der Mediation oder Coaching sende mir eine e-Mail unter info@kulturklarheit.de
Jeden Montag erscheint eine neue Podcastfolge !
Wie gelingt Beratung, wenn Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Prägungen, Sprachen und Erfahrungen aufeinandertreffen?
In dieser Folge von Kulturklarheit geht es darum, wie wir in der Beratungspraxis sensibel, respektvoll und zugleich professionell handeln können – ohne Stereotype, ohne unbewusste Abwertung und ohne Angst, etwas „falsch“ zu machen.
Ich erkläre, was interkulturelle und diskriminierungssensible Beratung ausmacht, warum sie weit über „kulturelles Wissen“ hinausgeht und wie Macht, Sprache und Haltung dabei eine zentrale Rolle spielen.
Du erfährst:
Am Ende bekommst du konkrete Reflexionsfragen, mit denen du deine eigene Haltung im Berufsalltag überprüfen und weiterentwickeln kannst.
🎧 Eine Folge für alle, die mit Menschen arbeiten – und Beratung wirklich auf Augenhöhe gestalten wollen
Mehr über mich und meine Arbeit findest du unter www.kulturklarheit.de
In dieser Folge von Kulturklarheit geht es um das Herzstück jeder interkulturellen Arbeit: Kommunikation und Wahrnehmung.
Wie entstehen Missverständnisse zwischen Menschen unterschiedlicher kultureller Hintergründe? Warum hören wir oft etwas anderes, als unser Gegenüber eigentlich meint? Und wie können wir im sozialen, schulischen oder beratenden Kontext dafür sorgen, dass Verständigung wirklich gelingt?
Ich spreche darüber,
Anhand von Beispielen aus Schule, NGO- und Beratungsarbeit zeige ich, wie wir lernen können, hinter Worten Emotionen und Bedürfnisse zu erkennen – und wie daraus echte Verbindung entsteht.
Diese Folge ist ein Impuls für alle, die im sozialen Bereich, in Bildungseinrichtungen oder in der interkulturellen Beratung tätig sind und Konflikte als Chance für Verständigung begreifen möchten.
👉 Mehr Infos: www.kulturklarheit.de
📧 Für Anfragen: info@kulturklarheit.de
Jeden Montag erwartet dich eine neue Folge !
In dieser Folge von Kulturklarheit spreche ich über ein Thema, das den Alltag vieler Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen und Eltern prägt: interkulturelle Elternarbeit in Schulen.
Ich teile meine Erfahrungen aus meiner Zeit als Schulsozialarbeiterin, in der ich täglich an der Schnittstelle zwischen Schüler*innen, Eltern und Lehrkräften vermittelt habe. Dabei zeige ich, wie wichtig es ist, hinter vermeintlichen „Störungen“ der Kinder die eigentlichen Bedürfnisse zu erkennen – etwa Verlustängste oder familiäre Konflikte – und wie durch gute Elternarbeit echte Brücken gebaut werden können.
Du erfährst in dieser Folge:
• warum interkulturelle Elternarbeit entscheidend für Bildungserfolg ist,
• welche Herausforderungen wie Sprachbarrieren, Missverständnisse und unterschiedliche Erwartungen häufig auftreten,
• mit welchen Strategien Schulen Vertrauen aufbauen können – von klarer Kommunikation über Begegnungsräume bis hin zu Partizipation,
• und wie Schulsozialarbeit durch ihre Vermittlungsrolle Eltern, Lehrkräfte und Schüler*innen nachhaltig unterstützt.
Am Ende nehme ich dich mit in eine persönliche Praxisgeschichte, die zeigt, wie wichtig es ist, Eltern nicht als „schwierig“, sondern als Partner auf Augenhöhe zu sehen.
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In dieser Folge von Kulturklarheit tauchen wir tief in die Dynamiken interkultureller Konflikte im sozialen Bereich ein – von Schulen und Kitas über NGOs bis hin zu Beratungsprojekten. Wir sprechen darüber, wie Selbst- und Fremdbilder, Macht, Hierarchien und Rollen sowie Kommunikation zu Missverständnissen führen können – und wie wir konstruktiv damit umgehen.
Außerdem stellen wir praxisnahe Methoden und Interventionen vor: von Erzählkreisen und Symbolarbeit über Wertedialoge bis hin zu kreativen Projekten, die echte Begegnung ermöglichen. Mit vielen Beispielen aus dem Alltag von Fachkräften, Eltern, Kindern und Jugendlichen zeigen wir, wie Konflikte nicht nur gelöst, sondern zu Chancen für Verständnis, Respekt und Partizipation werden können.
Perfekt für alle, die im sozialen Bereich arbeiten und lernen wollen, Brücken zwischen Kulturen zu bauen – oder einfach ihren Blick für interkulturelle Dynamiken schärfen möchten.
Wenn du in deiner Arbeit mit ähnlichen Herausfordernden zu tun und hast du da Unterstützung brauchst . Schreib mir gerne deine Anfrage unter : info@kulturklarheit.de oder schau auf meine Homepage unter www.kulturklarheit.de
In dieser Jubiläumsfolge von Kulturklarheit spreche ich über ein Thema, das für alle, die im sozialen Bereich arbeiten, entscheidend ist: Wie können Sozialarbeiter*innen Menschen professionell begleiten, die Schlimmes erlebt haben – ohne dabei selbst auszubrennen?
Wir schauen auf die besonderen Herausforderungen in der Arbeit mit Frauen und Männern, die Verlust, Gewalt oder Flucht durchlebt haben, und die gleichzeitig mit dem Druck des deutschen Bürokratiesystems kämpfen.
Ich teile mit dir, warum Selbstfürsorge kein Luxus, sondern Professionalität ist, und welche konkreten Strategien dir helfen, in Balance zu bleiben:
Außerdem hörst du eine praxisnahe Geschichte, die zeigt, wie nachhaltige Unterstützung gelingen kann, wenn wir für uns selbst sorgen.
Am Ende erfährst du auch, wie ich dich mit Supervision, kollegialer Beratung, Coaching und Mediation unterstützen kann, wenn du dir Begleitung in deiner beruflichen Praxis wünschst.
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🎧 Diese Folge ist für dich, wenn du im sozialen Bereich arbeitest, viel Verantwortung trägst und Wege suchst, achtsam und langfristig wirksam zu bleiben.
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In dieser 29 Episode von Kulturklarheit beleuchten wir einen komplexen Supervisionsfall:
Eine Frau, in Deutschland geboren, mit afghanischen Wurzeln, wächst in einer Familie voller Spannungen auf. Ein ruhiger, religiöser Vater, eine streitsüchtige, narzisstische Mutter und eine frühe Erfahrung von Grenzüberschreitung prägen ihr Leben. Als jüngstes Kind, zwischen den Kulturen und Geschwistern aufgewachsen, sehnt sie sich nach Sicherheit, Orientierung und Halt – und findet diese scheinbar in einer Ehe, in der Kontrolle und Manipulation vorherrschen.
Wir reflektieren gemeinsam:
Die Episode bietet nicht nur Analyse und Reflexionsfragen für Fachkräfte, sondern zeigt auch Wege, wie Frauen in solchen Situationen Schritt für Schritt innere Sicherheit und Selbstschutz entwickeln können.
Eine einfühlsame, praxisnahe und interkulturell sensible Folge – für alle, die in Beratung, Sozialarbeit oder Pädagogik mit ähnlichen Fällen in Berührung kommen.
Alle Informationen zu meiner Arbeit als Supervisorin, Coach und Mediatorin im interkulturellen sozialen Kontext findest unter www.kulturklarheit.de . Gerne kannst du mir auch direkt eine Anfrage für dein Team oder für dich stellen unter meiner E-Mail Adresse: info@kulturklarheit.de
Folge 28 – Wenn Worte nicht reichen: Journalistin Theresa Breuer über Handeln in der Krise
In dieser Folge spreche ich mit Theresa Breuer, Journalistin und Mitgründerin der Kabul Luftbrücke. Das Interview habe ich bereits 2023 aufgenommen – und die Themen sind bis heute aktuell und bewegend.
Theresa erzählt von ihren Jahren als Reporterin in Afghanistan, ihren ersten Eindrücken vom Land und den starken Frauen, die sie dort begleitet hat. Besonders eindrücklich schildert sie, wie aus einem Dokumentarfilmprojekt die Initiative Kabul Luftbrücke entstand – und wie sie gemeinsam mit einem Team von Freiwilligen hunderte Menschen evakuierte.
Themen dieser Folge:
Theresas erster Eindruck von Afghanistan und die Faszination für die Menschen dort
Die mutigen Bergsteigerinnen Afghanistans und wie ihre Geschichte den Anstoß für alles gab
Wie die Kabul Luftbrücke entstand und welche Hürden sie bei den Evakuierungen überwinden mussten
Warum deutsche Bürokratie oft größere Hindernisse war als die Taliban selbst
Die emotionale Belastung für Geflüchtete, die ihre Familien zurücklassen mussten
Theresas Kritik an der restriktiven Migrationspolitik und ihre Hoffnung auf Veränderung
Ein intensives und berührendes Gespräch über Mut, Verantwortung und die Frage, wie man Menschen in einer Extremsituation nicht alleinlässt.
Mehr über Kabul Luftbrücke e.V. und Unterstützungsmöglichteiten findet ihr auf der Website: https://www.kabulluftbruecke.de
Wenn ihr über Theresa mehr erfahren wollt findet ihr sie auf Social Media über Instagram :
https://www.instagram.com/theresa_breuer?igsh=MTgzd2wybDFsMXpheQ==
Folge 27- Was ist Mediation – und wann macht sie Sinn im sozialen Bereich?
Mediation ist mehr als ein Modewort – sie ist eine strukturierte Methode, um Konflikte konstruktiv zu klären. Doch was genau steckt dahinter? Und wann lohnt es sich, Mediation im sozialen Bereich einzusetzen?
In dieser Episode erfährst du:
👉 Wenn du oder dein Team in einem Konflikt feststeckt, bei dem ihr alleine nicht weiterkommt, unterstütze ich dich gerne als Mediatorin.
Mehr Infos findest du auf meiner Website: www.kulturklarheit.de
🎧 Hör rein und entdecke, wie Mediation helfen kann, Beziehungen zu stärken und Zusammenarbeit wieder möglich zu machen.
In Folge 26 von Kulturklarheit spreche ich mit einer ganz besonderen Person: Marianne Janss. Sie war Anfang der 90er-Jahre eine der ersten Menschen, die uns nach unserer Flucht aus Afghanistan in Deutschland begleitet und unterstützt hat.
Unter dem Titel „Ankommen mit Herz – im Gespräch mit Marianne Janss“ blicken wir gemeinsam zurück und nach vorne:
Eine sehr persönliche Folge über Erinnerung, Dankbarkeit und die Frage, wie Integration mit Herz gelingen kann.
Alle Informationen zur ehrenamtlichen Arbeit von Marianne Janss findet ihr auf der Homepage: https://chaka-whv.de/vorstand/
In dieser bewegenden Episode von Kulturklarheit spreche ich über einen aktuellen Fall aus meiner Beratungspraxis bei einer NGO für geflüchtete Menschen. Es geht um eine alleinerziehende Mutter aus Afghanistan, die mit fünf Kindern – zwischen Anpassung, Erziehung, Verlust und existenziellen Ängsten – versucht, ihren Alltag zu bewältigen.
Drei ihrer Kinder wurden im Iran geboren, zwei in Deutschland. Ihr Mann ist vor drei Jahren bei einem tragischen Badeunfall in Brandenburg verstorben. Seither trägt sie allein die Verantwortung für die Familie. Besonders belastend: Ihrer 18-jährigen Tochter droht die Abschiebung – nach einer Tat, die Ausdruck tiefer Hilflosigkeit war. Auch der älteste Sohn kämpft mit dem Druck, Verantwortung zu übernehmen – obwohl er selbst kaum Halt findet.
Ich berichte aus meiner Perspektive als Sozialarbeiterin, systemische Familientherapeutin, zertifizierte Mediatorin und Supervisorin – und als Dari-Muttersprachlerin, die in der Muttersprache begleitet und berät. Diese Folge beleuchtet komplexe Familiendynamiken, Überforderungen und die Bedeutung kultursensibler, systemischer Unterstützung in der sozialen Arbeit.
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🔗 Austausch erwünscht – schreibt mir gern eure Gedanken oder Erfahrungen.
Wenn ihr auch Supervision für euren Team braucht meldet euch unter : info@kulturklarheit.de .
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In dieser Folge spreche ich mit Dr. Christine Kurmeyer, Zentrale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Charité – Universitätsmedizin Berlin, über die Schnittstellen von Fluchtbiografien, Integration, Gesundheit und Gleichstellung.
Seit über zwei Jahrzehnten setzt sich Dr. Kurmeyer in Hochschulen und im Landesfrauenrat Berlin e.V. für strukturelle Veränderung, Chancengleichheit und die Sichtbarkeit von Frauen ein – besonders auch im Kontext von Migration.
Wir beleuchten unter anderem:
-Wie Gesundheitseinrichtungen kultursensibel auf Fluchterfahrungen reagieren können
-Welche familiären Rollenbilder in migrantischen Communities wirken – und sich verändern
-Warum Schutzräume, Gewaltprävention und Zugänge zu Hilfe für betroffene Frauen gestärkt werden müssen.
Ein Gespräch voller Fachwissen, Erfahrung und Haltung – für alle, die Gleichstellung nicht als Nebensache sehen, sondern als gesellschaftlichen Auftrag.
Eine kleine Korrektur zur Folge :
Titel der Dissertation von Frau Dr.Kurmeyer war „Mentoring – weibliche Professionalität im Aufbruch“.
Weitere Informationen und Materialien zum Rundentisch findet ihr auf der Seite :
https://rundertisch.lfr-berlin.de/materialien-aktuelles/
Alle Infos zu meiner Dienstleistung findet ihr unter :
https://www.kulturklarheit.de
In dieser Folge spreche ich mit Katharina Stahlenbrecher, Coachin, Supervisorin und Mitgründerin von intaQt, über ihren Ansatz „sichtbar systemisch®“, über ihre Haltung zu Klarheit, Fairness, Nachhaltigkeit und Verantwortung – und darüber, wie Veränderung gelingen kann, ohne Menschen oder Strukturen zu überfordern.
Wir kennen uns aus der AG Diversity – und sprechen hier auf Augenhöhe über Vielfalt in Organisationen, tiefe Reflexion, die Kraft der Zweier-Beratung und Momente, in denen Klarheit spürbar wird.
Ein Gespräch für alle, die Beratung, Entwicklung und Zusammenarbeit bewusst und nachhaltig gestalten wollen.
📌 Themen:
– Was bedeutet „sichtbar systemisch“ in der Praxis?
– Warum Katharina oft zu zweit coacht – und was das verändert
– Klarheit und Verantwortung als Entwicklungskraft
– Wie Nachhaltigkeit in Beratungsprozesse eingebunden werden kann
– Persönliche Einblicke in Katharinas Haltung und Arbeit
Mehr zu Katharinas Arbeit findet ihr unter
https://www.intaqt.de/events/fortbildung-fuer-folgenreiche-fuehrung-2/#anmeldung
https://www.intaqt.de/ausbildung-in-mediation/diversitymediation-konfliktmanagement-im-beruf/
🎧 Jetzt reinhören – überall, wo es Podcasts gibt!
Was passiert, wenn Menschen mit komplexen Lebensrealitäten in ein Beratungssystem kommen, das oft nur Worte sieht – aber nicht das Gefühl dahinter?
In dieser Folge von Kulturklarheit spreche ich über Empowerment im interkulturellen Beratungskontext. Eine alleinerziehende Drittstaatlerin kommt mit großen Herausforderungen in die Beratung: ungewollte Schwangerschaft ihrer Tochter, ein Enkelkind mit Autismus, Überforderung mit Ämtern, Jobcenter, Betreuung – und dazu der ständige Kampf um Anerkennung und Würde.
Ich erzähle, wie sie trotz allem ihren Humor behielt, sich gegen Sprachlosigkeit wehrte und mit ihrer ganzen Familie den Beratungsraum zu einem Ort des Zuhörens und der Leichtigkeit machte.
Aus meiner Perspektive als Sozialarbeiterin, Mediatorin, Coach, Supervisorin und Projektleiterin einer NGO frage ich:
🌀 Wie können wir Menschen stärken, ohne sie zu überfordern?
🌀 Was bedeutet es, Empowerment tatsächlich zu leben?
🌀 Und wie schaffen wir Beziehung, auch wenn Sprache und kulturelle Prägungen uns herausfordern?
Eine Folge mit vielen Impulsen, Reflexionsfragen – und der Einladung, Beratung neu zu denken.
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In dieser Folge von Kulturklarheit nehme ich euch mit in einen realen Fall aus meiner früheren schulischen Arbeit mit schuldistanzierten Jugendlichen. Im Mittelpunkt steht ein 15-jähriger Schüler, der sich durch eine Grenzüberschreitung im Unterricht bedroht fühlte und mit Aggression reagierte.
Was zunächst wie ein klassischer Konflikt zwischen Lehrer und Schüler erscheint, entpuppt sich als komplexe Geschichte über emotionale Vernachlässigung, familiäre Überforderung und den verzweifelten Wunsch nach Anerkennung.
Ich zeige, wie Schulmediation Raum schaffen kann für Perspektivwechsel, Beziehungsklärung und eine gewaltfreie Konfliktlösung – und was es aus sozialpädagogischer und systemischer Sicht braucht, um Jugendliche wie Yasin wirklich zu erreichen.
✨ Mit Reflexionsfragen, Praxisbeispielen und einem achtsamen Blick auf das soziale Miteinander im Bildungskontext.
Alle Angebote zu meiner Dienstleistung als Mediatorin , Supervisorin , Coach findest du auf
https://www.kulturklarheit.de