
In dieser Folge von Kulturklarheit spreche ich über ein Spannungsfeld, das viele Fachkräfte in der Beratungs- und Konfliktarbeit kennen:
Wie kann Mediation neutral bleiben, wenn Diskriminierung Teil des Konflikts ist?
Neutralität gilt als zentrales Prinzip der Mediation – doch was, wenn Macht, Sprache oder gesellschaftliche Ungleichheit den Raum prägen?
Wann wird Neutralität zum blinden Fleck – und wann braucht es klare Haltung?
Ich teile in dieser Episode meine Erfahrungen als Mediatorin aus der Praxis:
von Begegnungen, in denen Neutralität nicht gereicht hat,
über Methoden der diskriminierungssensiblen Mediation,
bis hin zu Fragen, wie wir als Fachkräfte Verantwortung übernehmen können –
ohne unsere professionelle Rolle zu verlieren.
💡 Du erfährst:
• Warum Neutralität in diskriminierenden Strukturen nicht ausreicht
• Wie Allparteilichkeit zu mehr Gerechtigkeit führt
• Welche Interventionen in machtungleich gewichteten Situationen hilfreich sind
• Wie du als Mediator:in, Coach oder Berater:in Haltung zeigen kannst – ohne Partei zu ergreifen
• Und warum Haltung immer wieder neu geübt werden muss
Diese Folge lädt dich ein, über deine eigene Rolle nachzudenken –
zwischen Methode und Menschlichkeit,
zwischen Zuhören und Positionieren.
Jeden Montag eine neue Folge !
🌍 Mehr über meine Arbeit findest du auf www.kulturklarheit.de
📩 Für Anfragen und Kooperationen: info@kulturklarheit.de
✨ Kulturklarheit – weil Verstehen der erste Schritt zu Veränderung ist.