Musik war bei ihr nie Regelwerk, sondern Bauchgefühl: Marsha, Stimme und Herz von Pflichttermin, ist zu Gast bei Gordon und Wolfgang. Aufgewachsen in einer Musikerfamilie, geprägt von Punk, Metal und den Klassikern ihrer Eltern, erzählt sie von einem Weg, der stets über Emotionen führte – nicht über Notenblätter. Von Dead Kennedys bis Janis Joplin, von Jazz und Blues bis Mundart und Hochdeutsch: Marsha spricht offen über Rebellion, Selbstfindung und das Lernen, der eigenen Stimme zu vertrauen.
Im Gespräch geht es um die Geburt von Pflichttermin, das Schreiben persönlicher Songs, die Bedeutung von Dialekt als Heimat – und um das, was Band wirklich heißt: Familie. Marsha erzählt von Festivals, Albenerfahrungen, konstruktiver wie verletzender Kritik, vom Lampenfieber und davon, warum Echtsein wichtiger ist als Perfektion.
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