Mano Krach lebt und arbeitet am liebsten dort, wo sich Kreativität, innere Arbeit und politisches Handeln berühren - um neue Wege im Umgang mit Konflikten und Krisen zu erkunden. Wir leben in einer Zeit, in der Konflikte sich zuspitzen - nicht nur im Großen, auch im Alltag, in uns selbst. Mano ist der Überzeugung, vieles davon hat auch mit einer Krise der Imagination zu tun - mit dem Verlust an Vorstellungskraft für andere Wege, andere Beziehungen. Kreativität, Beziehung und Dialogfähigkeit sind in Konflikten kein Luxus, sondern (Über)lebensfähigkeit. Mano verbindet in seiner Arbeit persönliche Reflexion mit kollektiven Lernprozessen und arbeitet dabei mit dekolonisierenden Ansätzen. In einer Welt, in der oft debattiert und selten wirklich zugehört wird, ist Zuhören für Mano Krach ein politischer Akt. Beziehung entsteht nicht durch Einigkeit, sondern durch Resonanz. Fragen, die Mano beschäftigen sind: Wie schaffen wir Räume zum Hinhören, zum Spüren, zum Anders-Denken? Wie kommen wir innerlich in Bewegung, wenn äußere Lösungen fehlen? Und welche persönlichen und kollektiven Muskeln müssen wir aufbauen, welche Praxis entwickeln, um schwierigen Aufgaben, Konflikten und Zumutungen anders zu begegnen – und sie gemeinsam in Wandlung zu bringen?
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