Weihnachten ist kein Irrtum.
Es ist die richtige Antwort auf falsche Verhältnisse.
Ich bin nicht traurig, weil ich Weihnachten will.
Ich bin traurig, weil die Gesellschaft mir diese Bedürfnisse anerzogen hat, ohne mir die Bedingungen zu geben, sie real zu leben.
Und hier liegt der eigentliche Skandal:
Nicht, dass Menschen Weihnachten wollen.
Sondern dass sie es nur symbolisch bekommen.
Über Unterdrückung, Repräsentation und die Pädagogik der Revolution.
Wir sprechen heute über eine Entscheidung der Linkspartei in Deutschland: Sie hat eine sogenannte Arbeiterquote beschlossen. Mindestens ein Drittel aller Ämter sollen künftig mit Menschen aus der Arbeiterschaft besetzt werden.
Auf den ersten Blick klingt das wie eine Rückkehr zu den Wurzeln – wie ein Versuch, wieder stärker in den Milieus verankert zu sein, die die Linke einmal getragen haben. Aber die Frage ist: Was bedeutet so eine Quote wirklich? Geht es um mehr Repräsentation – oder um Befreiung?
Mit Theorien von Michel Foucault, Agnes Heller und marxistischen Subjekttheorien aufbauend auf Feuerbach, Hegel und Freud diskutieren wir die subtilen Mechanismen, durch die Schulen und Universitäten Werte wie Konkurrenz und Leistung verankern, statt echte Selbstentfaltung zu fördern. Wir fragen, wie eine kommunistische Bildung, die Solidarität und kritisches Denken in den Mittelpunkt stellt, aussehen könnte und warum eine freie Bildung im kapitalistischen System unerreichbar bleibt.
Allgemeinbildung bereitet Schüler*innen auf Führungspositionen vor, während Berufsausbildung die Arbeiterklasse hervorbringt. Soziale Sanktionen wie Scham und Anerkennung verstärken diese Strukturen und fördern die Anpassung an die bestehenden gesellschaftlichen Normen. Unsere dialektisch-materialistische Analyse zeigt, wie das Bildungssystem zur Stabilisierung des kapitalistischen Systems beiträgt und die bestehenden Machtverhältnisse zementiert.
In dieser Podcast-Folge stellt euch Max Maydl, gebürtig aus dem traditionsreichen Passau, die bayerischen Bauernproteste vor – jedoch mit einem Dreh: Max wirft einen kritischen Blick auf das konservative Herz Bayerns. Als überzeugter Kommunist nimmt er euch mit auf eine humorvolle und analytische Reise durch das tief konservative Bayern. Max enthüllt die Herausforderungen, mit denen Bauern in einem Umfeld konfrontiert sind, das oft von konservativen Werten geprägt ist.
Wer war dieser Freier und warum ist er gerade jetzt so wichtig? Kommunikation in Zeiten von Krisen wird immer mehr zum Zentrum politischer Diskussionen. In der Schule ist das noch nicht angekommen, aber vielleicht können wir ja selbst zur Bewusstseinsbildung beitragen in unserem Umfeld?