Die Wochensprüche des anthroposophischen Seelenkalenders schildern das seelische Miterleben des Jahreslaufs in seinen verschiedenen Dimensionen. Rudolf Steiner legte seinen Zuhörern diese 52 Sprüche immer wieder ans Herz: ‚Man könne viel erreichen, wenn man sie meditiere‘.
Gesprochen von Maarten Güppertz. Eine Idee des Künstlerteams Vera Koppehel und Maarten Güppertz zum 100. Todestages Rudolf Steiners. Eine Kooperation vom Rudolf Steiner Verlag, der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland und ArteVera-culture in movements.
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Die Wochensprüche des anthroposophischen Seelenkalenders schildern das seelische Miterleben des Jahreslaufs in seinen verschiedenen Dimensionen. Rudolf Steiner legte seinen Zuhörern diese 52 Sprüche immer wieder ans Herz: ‚Man könne viel erreichen, wenn man sie meditiere‘.
Gesprochen von Maarten Güppertz. Eine Idee des Künstlerteams Vera Koppehel und Maarten Güppertz zum 100. Todestages Rudolf Steiners. Eine Kooperation vom Rudolf Steiner Verlag, der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland und ArteVera-culture in movements.
40.
Und bin ich in den Geistestiefen,
Erfüllt in meinen Seelengründen
Aus Herzens Liebewelten
Der Eigenheiten leerer Wahn
Sich mit des Weltenwortes Feuerkraft.
39.
An Geistesoffenbarung hingegeben
Gewinne ich des Weltenwesens Licht
Gedankenkraft, sie wächst
Sich klärend mir mich selbst zu geben
Und weckend löst sich mir
Aus Denkermacht das Selbstgefühl.
38.
Ich fühle wie entzaubert
Das Geisteskind im Seelenschoß
Es hat in Herzenshelligkeit
Gezeugt das heil’ge Weltenwort
Der Hoffnung Himmelsfrucht
Die jubelnd wächst in Weltenfernen
Aus meines Wesens Gottesgrund.
37.
Zu tragen Geisteslicht in Weltenwinternacht
Erstrebet selig meines Herzens Trieb
Dass leuchtend Seelenkeime
In Weltengründen wurzeln
Und Gotteswort im Sinnesdunkel
Verklärend alles Sein durchtönt.
36.
In meines Wesen Tiefen spricht
Zur Offenbarung drängend
Geheimnisvoll das Weltenwort
Erfülle deiner Arbeit Ziele
Mit meinem Geisteslichte
Zu opfern dich durch mich.
35.
Kann ich das Sein erkennen
Dass es sich wiederfindet
Im Seelen Schaffens Drange?
Ich fühle, dass mir Macht verliehn‘
Das eigne Selbst dem Weltenselbst
Als Glied bescheiden einzuleben.
34.
Geheimnisvoll das Alt-Bewahrte
Mit neu erstandnem Eigensein
Im Innern sich belebend fühlen:
Es soll erweckend Weltenkräfte
In meines Lebens Außenwerk ergießen
Und werdend mich ins Dasein prägen.
33.
So fühl‘ ich erst die Welt
Die ausser meiner Seele Miterleben
An sich nur frostig leeres Leben
Und ohne Macht sich offenbarend
In Seelen sich vom neuen schaffend
In sich den Tod nur finden könnte.
32.
Ich fühle fruchtend eigne Kraft
Sich stärkend mich der Welt verleihn
Mein Eigenwesen fühl ich kraftend
Zur Klarheit sich zuwenden
Im Lebensschicksalsweben.
31.
Das Licht aus Geistestiefen
Nach außen strebt es sonnenhaft
Es wird zur Lebenswillenskraft
Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit
Um Kräfte zu entbinden
Die Schaffensmächte aus Seelentrieben
Im Menschenwerke reifen lassen.
30.
Es sprießen mir im Seelensonnenlicht
Des Denkens reife Früchte
In Selbstbewußtseins Sicherheit
Verwandelt alles Fühlen sich
Empfinden kann ich freudevoll
Des Herbstes Geisterwachen
Der Winter wird in mir
Den Seelensommer wecken.
29.
Sich selbst des Denkens Leuchten
Im Innern kraftvoll zu entfachen
Erlebtes sinnvoll deutend
Aus Weltengeistes Kräftequell
Ist mir nun Sommererbe
Ist Herbstesruhe und auch Winterhoffnung.
28.
Ich kann im Innern neu belebt
Erfühlen eignen Wesens Weiten
Und krafterfüllt Gedankenstrahlen
Aus Seelensonnenmacht
Den Lebensrätseln lösend spenden
Erfüllung manchem Wunsche leihen
Dem Hoffnung schon die Schwingen lähmte.
27.
In meines Wesens Tiefen dringen
Erregt ein ahnungsvolles Sehnen
Das ich mich selbstbetrachtend finde
Als Sommersonnengabe die als Keim
In Herbstesstimmung wärmend lebt
Als meiner Seele Kräftetrieb.
26.
Natur, dein mütterliches Sein
Ich trage es in meinem Willenswesen
Und meines Willens Feuermacht
Sie stählet meines Geistes Triebe
Dass sie gebären Selbstgefühl,
Zu tragen mich in mir.
25.
Ich darf nun mir gehören
Und leuchtend breiten Innenlicht
In Raumes- und in Zeitenfinsternis.
Zum Schlafe drängt natürlich Wesen
Der Seele Tiefen sollen wachen
Und wachend tragen Sonnengluten
In kalte Winterfluten.
24.
Sich selbst erschaffend stets
Wird Seelensein sich selbst gewahr
Der Weltengeist er strebet fort
In Selbsterkenntnis neu belebt
Und schafft aus Seelenfinsternis
Des Selbstsinns Willensfrucht.
23.
Es dämpfet herbstlich sich
Der Sinne Reizesstreben
In Lichtesoffenbarung mischen
Der Nebel dumpfe Schleier sich
Ich selber schau in Raumesweiten
Des Herbstes Winterschlaf
Der Sommer hat an mich
Sich selber hingegeben.
22.
Das Licht aus Weltenweiten
Im Innern lebt es kräftig fort
Es wird zum Seelenlichte
Und leuchtet in die Geistestiefen
Um Früchte zu entbinden
Die Menschenselbst aus Weltenselbst
Im Zeitenlaufe reifen lassen.
21.
Ich fühle fruchtend fremde Macht
Sich stärkend mir mich selbst verleihn
Den Keim empfind ich reifend
Und Ahnung lichtvoll weben
Im Innern an der Selbstheit Macht.
Die Wochensprüche des anthroposophischen Seelenkalenders schildern das seelische Miterleben des Jahreslaufs in seinen verschiedenen Dimensionen. Rudolf Steiner legte seinen Zuhörern diese 52 Sprüche immer wieder ans Herz: ‚Man könne viel erreichen, wenn man sie meditiere‘.
Gesprochen von Maarten Güppertz. Eine Idee des Künstlerteams Vera Koppehel und Maarten Güppertz zum 100. Todestages Rudolf Steiners. Eine Kooperation vom Rudolf Steiner Verlag, der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland und ArteVera-culture in movements.