Wir sind zurück. Auf der Alm, am Mikro, im Gefühl. Kein Gast, kein Konzept, dafür die SALTY-Ursuppe, wenn man so will. Dominik, Stefan und Stefan im Jahresendmodus. Ein bisschen durch, ein bisschen beseelt, emotional auf Anschlag und irgendwo zwischen Kaiserschmarren und Klartext.
Was wir hier machen? Reden. Über 2025, übers OTF, das SAT, den GGUT, über alles, was uns beschäftigt, begeistert und überfordert hat. Über das, was SALTY ausmacht. Woher wir kommen. Wohin wir wollen. Und warum Trailrunning für uns nie nur Laufen war.
Es dauert kurz, bis wir reinkommen. Wie beim Longrun nach einer Nacht, in der du aus Versehen das Insta-Profil deiner Ex bis ins Jahr 2014 durchgeliked hast, dich dann mit drei Leuten aus dem Laufclub in einem Discord-Call über Ernährung gestritten hast, am Ende einen Becher Cashew-Quitten-Hummus gegessen hast, und morgens feststellst: Du hast dich für zwei Ultras gleichzeitig angemeldet. Du versuchst zu retten, was zu retten ist, öffnest 12 Tabs übers Barfußlaufen, schnupperst kurz an der Blackroll, guckst dich in Trailrunning-Memes fest, wachst mit Haribo im Haar auf und fragst dich, ob du gestern wirklich in der Badewanne gefoamt hast. Und trotzdem: Schuhe an. Psyche fragwürdig, aber Longrun ist Longrun.
So fühlt sich auch der Anfang dieser Folge an. Zumindest für uns. Aber dann läuft’s. Ehrlich, ungefiltert, mit ein paar gepflegten Abschweifungen in Richtung Tiefgang, Kant und Chaos.
Diese Folge ist keine Best-of-Compilation. Sie ist eher wie ein langer Abend mit Freunden, bei dem man irgendwann vergisst, dass ein Mikro läuft.
Danke für dieses Jahr. Fürs Zuhören, Mitlaufen, Mitleben. Wir freuen uns auf 2026! Mit neuen Ideen, alten Fehlern und sehr viel Liebe für diesen Sport.
Happy New Year, ihr Legenden.
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