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Technik Tales
KDK/Paddy
50 episodes
1 week ago
Weihnachten 1896, Nikola Tesla schlendert durch die elektrisch beleuchteten Straßen von Buffalo. Der Strom für diese Straßenlaternen kommt aus dem 30km entfernten Edward Dean Adams Power Plant an den Niagara Fällen. In diesem Wasserkraftwerk transformieren seine entwickelten Generatoren Wasserkraft in elektrische Energie. 
Die Westinghouse Electric Corporation hatte 1893 bei der World´s Columbian Exposition schon gezeigt, wie man Strom über weite Strecken transportieren kann. Über 160.000 Glühlampen erleuchteten das gesamte Gelände und machten George Westinghouse und Nikola Tesla über Nacht berühmt. Nun versorgten 10 Generatoren mit jeweils 5.000PS die Statt Buffalo mit 36.000 kW aus dem Wasserkraftwerk an den Niagarafällen. Die Straßenbeleuchtung wurde elektrifiziert und die Haushalte bekamen mit Glühlampen beleuchtete Räume. Da man nun Tagsüber einen Energieüberschuss hatte, mussten sich findige Ingenieure etwas einfallen lassen. Und so kamen elektrische Schnellkocher, Herde, Backöfen, Bügeleisen, Eierkochen, Toaster und Heißwasserboiler auf den Markt. Auch wurden Bohrmaschinen, Drehbänke und Sägen in der Industrie mit Elektromotoren ausgestattet, um einen gleichmäßigen Stromverbrauch am Tage, so wie in der Nacht zu generieren.  
Aber bevor die elektrische Beleuchtung populär wurde, wurden Räume und Weihnachtsbäume mit Wachskerzen erhellt. Im Jahr 1882 kam der Vizepräsident der Edison Electric Light Company Edward Johnson auf die Idee, seinen Weihnachtsbaum, statt mit Kerzen, mit Glühlampen zu schmücken. Am 22. Dezember traf ein Techniker der  Edison Electric Light Company in Johnsons Apartment in der 5th Avenue in Manhattan ein. 80, in blau, rot und weiß, handbemalte Glühlämpchens wurden einzeln um den Baum herum mit einem baumwollummantelten Kupferdraht verdrahtet. Um das ganze noch zu toppen, stellten sie den Baum auf ein rotierendes Podest. Die Menschen versammelten sich vor Johnsons Fenster und bestaunten dieses neumodische Wunderwerk der Weihnachtsdekoration. 
In den Folgejahren lud er in der Weihnachtszeit Journalisten zu sich nach Hause ein, um die elektrische Weihnachtsbaumbeleuchtung populärer zu machen. 
Vorgefertigte Lichterketten gab es zu dieser Zeit noch nicht. Und wer es sich leisten konnte, der bestellte sich in der Vorweihnachtszeit einen sogenannten Wireman zu sich nach Hause und ließ sich seinen Weihnachtsbaum mit einer elektrischen Lichterkette versehen. Wer zu dieser Zeit noch keinen elektrischen Anschluss zu Hause hatte, mussten diese Weihnachtsbaumbeleuchtung dann mit einem Generator betreiben. 
Seit den 1920er Jahren gibt es vorgefertigte Lichterketten der Firma Noma Electric. Heute können wir unsere LED Lichterketten via APP Steuern und in allen Farben leuchten und sogar zur Musik tanzen lassen.



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Weihnachten 1896, Nikola Tesla schlendert durch die elektrisch beleuchteten Straßen von Buffalo. Der Strom für diese Straßenlaternen kommt aus dem 30km entfernten Edward Dean Adams Power Plant an den Niagara Fällen. In diesem Wasserkraftwerk transformieren seine entwickelten Generatoren Wasserkraft in elektrische Energie. 
Die Westinghouse Electric Corporation hatte 1893 bei der World´s Columbian Exposition schon gezeigt, wie man Strom über weite Strecken transportieren kann. Über 160.000 Glühlampen erleuchteten das gesamte Gelände und machten George Westinghouse und Nikola Tesla über Nacht berühmt. Nun versorgten 10 Generatoren mit jeweils 5.000PS die Statt Buffalo mit 36.000 kW aus dem Wasserkraftwerk an den Niagarafällen. Die Straßenbeleuchtung wurde elektrifiziert und die Haushalte bekamen mit Glühlampen beleuchtete Räume. Da man nun Tagsüber einen Energieüberschuss hatte, mussten sich findige Ingenieure etwas einfallen lassen. Und so kamen elektrische Schnellkocher, Herde, Backöfen, Bügeleisen, Eierkochen, Toaster und Heißwasserboiler auf den Markt. Auch wurden Bohrmaschinen, Drehbänke und Sägen in der Industrie mit Elektromotoren ausgestattet, um einen gleichmäßigen Stromverbrauch am Tage, so wie in der Nacht zu generieren.  
Aber bevor die elektrische Beleuchtung populär wurde, wurden Räume und Weihnachtsbäume mit Wachskerzen erhellt. Im Jahr 1882 kam der Vizepräsident der Edison Electric Light Company Edward Johnson auf die Idee, seinen Weihnachtsbaum, statt mit Kerzen, mit Glühlampen zu schmücken. Am 22. Dezember traf ein Techniker der  Edison Electric Light Company in Johnsons Apartment in der 5th Avenue in Manhattan ein. 80, in blau, rot und weiß, handbemalte Glühlämpchens wurden einzeln um den Baum herum mit einem baumwollummantelten Kupferdraht verdrahtet. Um das ganze noch zu toppen, stellten sie den Baum auf ein rotierendes Podest. Die Menschen versammelten sich vor Johnsons Fenster und bestaunten dieses neumodische Wunderwerk der Weihnachtsdekoration. 
In den Folgejahren lud er in der Weihnachtszeit Journalisten zu sich nach Hause ein, um die elektrische Weihnachtsbaumbeleuchtung populärer zu machen. 
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Episode 39 - Über die Wupper
Technik Tales
50 minutes 45 seconds
4 months ago
Episode 39 - Über die Wupper
1950 wurde die Elefantin Tuffi für eine PR-Aktion in die Wuppertaler Schwebebahn gebracht. Die Fahrt sollte für sie aber nicht lange dauern. Spätestens seit diesem Moment ist die Wuppertaler Schwebebahn Weltberühmt. Entwickelt von Anton Langen - dem Sohn des Zuckerfabrikbesitzers Pfeifer und Langen - wurde 1898 mit dem Bau der Wuppertaler Schwebebahn zwischen Barmen und Elberfeld begonnen. Teils führt die Strecke über die Wupper, teilweise verläuft sie oberhalb der Straße. Kaiser Wilhelm II selbst unternahm im Jahre 1900 eine Probefahrt in seinem Kaiserwagen. 
Seither ist in Wuppertal viel passiert. Eines ist allerdings gleich geblieben. Die Wuppertaler Schwebebahn verbindet mit ihren 20 Station die Ortsteile Vohwinkel und Oberbarmen auf 13km länge und dient 80.000 Menschen am Tag als Transportmittel. Mehr zur Geschichte von Tuffi, dem Bau der Schwebebahn und ihrer Technik erfahrt ihr in dieser Episode...

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