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Technik Tales
KDK/Paddy
50 episodes
1 day ago
Weihnachten 1896, Nikola Tesla schlendert durch die elektrisch beleuchteten Straßen von Buffalo. Der Strom für diese Straßenlaternen kommt aus dem 30km entfernten Edward Dean Adams Power Plant an den Niagara Fällen. In diesem Wasserkraftwerk transformieren seine entwickelten Generatoren Wasserkraft in elektrische Energie. 
Die Westinghouse Electric Corporation hatte 1893 bei der World´s Columbian Exposition schon gezeigt, wie man Strom über weite Strecken transportieren kann. Über 160.000 Glühlampen erleuchteten das gesamte Gelände und machten George Westinghouse und Nikola Tesla über Nacht berühmt. Nun versorgten 10 Generatoren mit jeweils 5.000PS die Statt Buffalo mit 36.000 kW aus dem Wasserkraftwerk an den Niagarafällen. Die Straßenbeleuchtung wurde elektrifiziert und die Haushalte bekamen mit Glühlampen beleuchtete Räume. Da man nun Tagsüber einen Energieüberschuss hatte, mussten sich findige Ingenieure etwas einfallen lassen. Und so kamen elektrische Schnellkocher, Herde, Backöfen, Bügeleisen, Eierkochen, Toaster und Heißwasserboiler auf den Markt. Auch wurden Bohrmaschinen, Drehbänke und Sägen in der Industrie mit Elektromotoren ausgestattet, um einen gleichmäßigen Stromverbrauch am Tage, so wie in der Nacht zu generieren.  
Aber bevor die elektrische Beleuchtung populär wurde, wurden Räume und Weihnachtsbäume mit Wachskerzen erhellt. Im Jahr 1882 kam der Vizepräsident der Edison Electric Light Company Edward Johnson auf die Idee, seinen Weihnachtsbaum, statt mit Kerzen, mit Glühlampen zu schmücken. Am 22. Dezember traf ein Techniker der  Edison Electric Light Company in Johnsons Apartment in der 5th Avenue in Manhattan ein. 80, in blau, rot und weiß, handbemalte Glühlämpchens wurden einzeln um den Baum herum mit einem baumwollummantelten Kupferdraht verdrahtet. Um das ganze noch zu toppen, stellten sie den Baum auf ein rotierendes Podest. Die Menschen versammelten sich vor Johnsons Fenster und bestaunten dieses neumodische Wunderwerk der Weihnachtsdekoration. 
In den Folgejahren lud er in der Weihnachtszeit Journalisten zu sich nach Hause ein, um die elektrische Weihnachtsbaumbeleuchtung populärer zu machen. 
Vorgefertigte Lichterketten gab es zu dieser Zeit noch nicht. Und wer es sich leisten konnte, der bestellte sich in der Vorweihnachtszeit einen sogenannten Wireman zu sich nach Hause und ließ sich seinen Weihnachtsbaum mit einer elektrischen Lichterkette versehen. Wer zu dieser Zeit noch keinen elektrischen Anschluss zu Hause hatte, mussten diese Weihnachtsbaumbeleuchtung dann mit einem Generator betreiben. 
Seit den 1920er Jahren gibt es vorgefertigte Lichterketten der Firma Noma Electric. Heute können wir unsere LED Lichterketten via APP Steuern und in allen Farben leuchten und sogar zur Musik tanzen lassen.



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Weihnachten 1896, Nikola Tesla schlendert durch die elektrisch beleuchteten Straßen von Buffalo. Der Strom für diese Straßenlaternen kommt aus dem 30km entfernten Edward Dean Adams Power Plant an den Niagara Fällen. In diesem Wasserkraftwerk transformieren seine entwickelten Generatoren Wasserkraft in elektrische Energie. 
Die Westinghouse Electric Corporation hatte 1893 bei der World´s Columbian Exposition schon gezeigt, wie man Strom über weite Strecken transportieren kann. Über 160.000 Glühlampen erleuchteten das gesamte Gelände und machten George Westinghouse und Nikola Tesla über Nacht berühmt. Nun versorgten 10 Generatoren mit jeweils 5.000PS die Statt Buffalo mit 36.000 kW aus dem Wasserkraftwerk an den Niagarafällen. Die Straßenbeleuchtung wurde elektrifiziert und die Haushalte bekamen mit Glühlampen beleuchtete Räume. Da man nun Tagsüber einen Energieüberschuss hatte, mussten sich findige Ingenieure etwas einfallen lassen. Und so kamen elektrische Schnellkocher, Herde, Backöfen, Bügeleisen, Eierkochen, Toaster und Heißwasserboiler auf den Markt. Auch wurden Bohrmaschinen, Drehbänke und Sägen in der Industrie mit Elektromotoren ausgestattet, um einen gleichmäßigen Stromverbrauch am Tage, so wie in der Nacht zu generieren.  
Aber bevor die elektrische Beleuchtung populär wurde, wurden Räume und Weihnachtsbäume mit Wachskerzen erhellt. Im Jahr 1882 kam der Vizepräsident der Edison Electric Light Company Edward Johnson auf die Idee, seinen Weihnachtsbaum, statt mit Kerzen, mit Glühlampen zu schmücken. Am 22. Dezember traf ein Techniker der  Edison Electric Light Company in Johnsons Apartment in der 5th Avenue in Manhattan ein. 80, in blau, rot und weiß, handbemalte Glühlämpchens wurden einzeln um den Baum herum mit einem baumwollummantelten Kupferdraht verdrahtet. Um das ganze noch zu toppen, stellten sie den Baum auf ein rotierendes Podest. Die Menschen versammelten sich vor Johnsons Fenster und bestaunten dieses neumodische Wunderwerk der Weihnachtsdekoration. 
In den Folgejahren lud er in der Weihnachtszeit Journalisten zu sich nach Hause ein, um die elektrische Weihnachtsbaumbeleuchtung populärer zu machen. 
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Episodes (20/50)
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Episode 49 - High Voltage Holidays
Weihnachten 1896, Nikola Tesla schlendert durch die elektrisch beleuchteten Straßen von Buffalo. Der Strom für diese Straßenlaternen kommt aus dem 30km entfernten Edward Dean Adams Power Plant an den Niagara Fällen. In diesem Wasserkraftwerk transformieren seine entwickelten Generatoren Wasserkraft in elektrische Energie. 
Die Westinghouse Electric Corporation hatte 1893 bei der World´s Columbian Exposition schon gezeigt, wie man Strom über weite Strecken transportieren kann. Über 160.000 Glühlampen erleuchteten das gesamte Gelände und machten George Westinghouse und Nikola Tesla über Nacht berühmt. Nun versorgten 10 Generatoren mit jeweils 5.000PS die Statt Buffalo mit 36.000 kW aus dem Wasserkraftwerk an den Niagarafällen. Die Straßenbeleuchtung wurde elektrifiziert und die Haushalte bekamen mit Glühlampen beleuchtete Räume. Da man nun Tagsüber einen Energieüberschuss hatte, mussten sich findige Ingenieure etwas einfallen lassen. Und so kamen elektrische Schnellkocher, Herde, Backöfen, Bügeleisen, Eierkochen, Toaster und Heißwasserboiler auf den Markt. Auch wurden Bohrmaschinen, Drehbänke und Sägen in der Industrie mit Elektromotoren ausgestattet, um einen gleichmäßigen Stromverbrauch am Tage, so wie in der Nacht zu generieren.  
Aber bevor die elektrische Beleuchtung populär wurde, wurden Räume und Weihnachtsbäume mit Wachskerzen erhellt. Im Jahr 1882 kam der Vizepräsident der Edison Electric Light Company Edward Johnson auf die Idee, seinen Weihnachtsbaum, statt mit Kerzen, mit Glühlampen zu schmücken. Am 22. Dezember traf ein Techniker der  Edison Electric Light Company in Johnsons Apartment in der 5th Avenue in Manhattan ein. 80, in blau, rot und weiß, handbemalte Glühlämpchens wurden einzeln um den Baum herum mit einem baumwollummantelten Kupferdraht verdrahtet. Um das ganze noch zu toppen, stellten sie den Baum auf ein rotierendes Podest. Die Menschen versammelten sich vor Johnsons Fenster und bestaunten dieses neumodische Wunderwerk der Weihnachtsdekoration. 
In den Folgejahren lud er in der Weihnachtszeit Journalisten zu sich nach Hause ein, um die elektrische Weihnachtsbaumbeleuchtung populärer zu machen. 
Vorgefertigte Lichterketten gab es zu dieser Zeit noch nicht. Und wer es sich leisten konnte, der bestellte sich in der Vorweihnachtszeit einen sogenannten Wireman zu sich nach Hause und ließ sich seinen Weihnachtsbaum mit einer elektrischen Lichterkette versehen. Wer zu dieser Zeit noch keinen elektrischen Anschluss zu Hause hatte, mussten diese Weihnachtsbaumbeleuchtung dann mit einem Generator betreiben. 
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5 days ago
27 minutes 25 seconds

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Episode 48 - Die Maschine von Marly
1661 beginnt der Umbau von Versailles vom Jagdschloss zu einem prunkvollen Palast durch König Ludwig den 14.. Bekannt als der Sonnenkönig möchte er, dass Versailles das modernste und edelste Schloss der Welt wird. Besonders die Gartenanlage sollte mit 1.600 Fontänen und Wasserspielen einen bleibenden Eindruck bei seinen  Gästen hinterlassen. Was bei der Planung allerdings nicht beachtet wurde war, dass die nächste Wasserquelle, die eine solche Menge an Wasser zur Verfügung stellen konnte, die Seine war. Das Problem: Diese lag nicht nur 8km weit entfernt, sondern auch 142m niedriger als Versailles. Und so begann man im Jahr 1680 mit dem Bau der Maschine von Marly. Einem hydraulischen Ungetüm, welches die Welt noch nicht gesehen hatte. 
In dieser Episode erzählen wir euch, wie vor über 4000 Jahren bereits Schichtenwasser über ein Kanat zum Bewässern der Felder und zum Versorgen der Menschen genutzt wurde. Wie die Römer mit ihren Aquädukten der Schwerkraft trotzten, ihr Opus caementicium sich als perfektes Bindemittel für ihre Bauten herausstellte und wie ihr ausgeklügeltes Bewässerungssystem in der Lage war priorisiert Wasser in Rom zu verteilen. 
Zudem klären wir, was ein Kunstrad und ein Kunstgestänge ist und wie diese beim Betrieb der Maschine von Marly zum Einsatz kamen. 

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2 weeks ago
52 minutes 41 seconds

Technik Tales
Wisspod und Wünschebaum
Heute möchten wir euch auf den Wissenschaftspodcast Adventskalender und auf unsere Spendenaktion aufmerksam machen.
Auf Wissenschaftspodcasts.de findet ihr den Adventskalender mit 24 spannenden Podcast Episoden. Hört mal rein und lasst euch überraschen.
Des weiteren möchten wir euch auf unsere Spendenaktion hinweisen. Kai und ich haben beschlossen, dass wir in diesem Jahr alle unsere Einnahmen aus unseren Merchverkäufen für Kindergeschenke spenden werden.
Dies machen wir direkt über einen Wünschebaum. An Wünschebäumen werden Kinderwünsche von finanziell schwachen Familien aufgehangen und man kann sich die Wünsche, welche auf Sternen aufgeschrieben sind mitnehmen und die Geschenke selbst kaufen. Ihr könnt uns dabei Unterstützen, indem ihr Produkte aus unserem Shop kauft. Geht dazu einfach auf Techniktales.com und ihr findet oben rechts unseren Shop.
Euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit! Euer Kai und Paddy


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3 weeks ago
7 minutes 35 seconds

Technik Tales
Episode 47 - Wärme auf Pump
Nachdem wir geklärt haben, warum die AK-47 die wohl bekannteste Waffe der Welt ist und warum Mosambik Probleme damit hatte, die AK-47 auf ihrer Landesflagge schützen zu lassen, springen wir ins 19. Jahrhundert.
Genauer gesagt in das Jahr 1834. In den USA wurde aufgrund einer Gelbfieber Epidemie der Wunsch laut, Krankenzimmer zu klimatisieren. Jacob Perkins entwickelte daraufhin ein Gerät, welches Energie aus der Umgebung entziehen und an einen anderen Ort transportieren kann. Damit legte er den Grundstein für den Kühlschrank und die Klimaanlage. Da dieses Gerät als Kühlmittel allerdings Äther benutze, welches bei Kontakt mit Luft hochexplosiv reagiert, wurde seine Erfindung kein Durchbruch. Aber schon seine Anlage bestand aus den bis heute verwendeten vier wesentlichen Komponenten: Kompressor, Kondensator, Verdampfer und Expansionsventil. Und mit diesem Thermodynamischen Prozess von Verdichten, Verflüssigen, Entspannen und Verdampfen betreiben wir heute nicht nur Kühlschränke und Klimaanlagen, sondern auch Wärmepumpen. Und wie dieser Thermodynamische Prozess funktioniert, welche Arten der Energieumwandlung es gibt und was die Einheit BTU eigentlich bedeutet, das erzählen wir euch in dieser Episode....



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4 weeks ago
53 minutes 55 seconds

Technik Tales
Episode 46 - Antarctic Snow Cruiser
Nachdem 1911 Roald Amundsen mit seiner Fram Expedition als erste Menschen den Südpol erreichten und wenig später sich die Großmächte Groß Britannien, Norwegen, Frankreich, Deutschland, Australien und Neuseeland die Antarktis untereinander aufteilten, wollten die USA ebenfalls ein Stück vom Antarktischen Kuchen abhaben. 1939 starteten die USA die Antarctic Service Expedition. Mit an Board war der Antarctic Snow Cruiser. Ein Vehikel, welches den harschen Bedingungen der Antarktis die Stirn bieten sollte. Der Plan war einfach: Landung in der Antarktis und errichten einer Basis im Westen. Der Snow Cruiser sollte sich dann auf die Reise zum geografischen Südpol machen und von dort aus zu der zwischenzeitlich errichteten Ost Basis fahren. Das so abgesteckte Gebiet, wollten die USA für sich beanspruchen. Allerdings waren die kurze Entwicklungszeit und die fehlende Zeit zum testen des Snow Cruisers ein riesiges Problem. Völlig untermotorisiert verursachte der Snow Cruiser auf dem Weg von Chicago nach Boston ein riesiges Verkehrschaos wo immer er auftauchte. Nachdem er dann auf ein Schiff verladen wurde, stachen die Bear und die North Star zur größten Antarktis Expedition der USA in See. Angekommen in der Antarktis fingen die eigentlichen Probleme allerdings erst an. Die Profillosen Reifen brachten keinen Vortrieb in dieser gnadenlosen Umgebung. Die Gewichtsverteilung war so katastrophal, dass rückwärts Fahren besser funktionierte als vorwärts. Nach mehreren Monaten und vielen Versuchen wurde der Crew klar, dass sie so niemals den Südpol erreichen können. Sie verließen den Snow Cruiser und ließen ihn als stationäre Basis zurück. Kurz darauf traten die Amerikaner in den 2. Weltkrieg ein und brachen die Expedition ab. 1959 war das letzte mal, dass der Snow Cruiser gesichtet wurde. Bis heute ist unklar, ob er unter einen meterdicken Schneeschicht begraben, mit einem Gletscher auf den Grund des Meeresbodens gesunken, oder die Russen ihn im kalten Krieg geklaut haben.
Heute ist die Antarktis ein Staatsfreies Gebiet in dem in über 80 Stationen gemeinsam geforscht wird. Eine der interessantesten Stationen ist die deutsche Neumayer-Station III.

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1 month ago
35 minutes 42 seconds

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Episode 45 - Kopf ab - Strom an
In den Jahren 1789–1799 tobte in Frankreich die Französische Revolution. Die Menschen der unteren Schichten waren es leid von der Obrigkeit unterdrückt und ausgenommen zu werden. Das Volk verlangt nach einem schnellen Ende für diejenigen, die das Land in den letzten Jahrzehnten ausgebeutet hatten. Bis dahin waren typische Hinrichtungsmethoden das Rädern oder das Kopf abschlagen per Axt. Diese Hinrichtungsmethoden waren allerdings nicht sicher und sehr Zeitaufwändig. Joseph-Ignace Guillotin plädierte für eine neue Erfindung von Antoine Louis zum schnellen und vermeidlich humanen Hinrichten von Verurteilten. Die Guillotine war eine Hinrichtungsmaschine, in der ein Sichelförmiges (später Dreieckiges) Messer in einer Führung aus einer großen Höhe nach unten schnellte und den arretierten Kopf des Verurteilten abtrennte. Die erste Guillotine wurde von dem deutschen Klavierbauer Tobias Schmidt angefertigt und am 17. April 1792 wurde der Straßenräuber Nicolas Jacques Pelletier in Paris hingerichtet. Der letzte Mensch, der in Frankreich durch die Guillotine hingerichtet wurde, war am 10. September 1977 Hamida Djandoubi. Bis 1968 wurde in Deutschland das Fallbeil oder die Fallschwertmaschine eingesetzt.  

1818 veröffentlich Mary Shelly ihren Bestseller Frankenstein und versetzt die Leser, welche sich im Zeitalter der Aufklärung befinden, in Angst und Schrecken. Wenige Jahre zuvor hatte der italienische Arzt und Anatom Luigi Galvani und dessen Neffe Giovanni Aldini den Grundstein für Mary Shellys Horrorgeschichte gelegt. Für ein Festessen hängte Galvani Froschschenkel an seinem Metallzaun im Garten auf und bemerkte, dass diese wie auf wundersame Weise begannen zu tanzen. Er führte weitere Experimente durch und erkannte, dass Muskeln durch Elektrizität angeregt werden können. Er nannte dieses Phänomen tierische Elektrizität und schuf - ohne es zu wissen - den Grundstein für Allessandro Voltas Voltasche Säule. Galvanis Neffe, Giovanni Aldini führte Experimente an Schaf- und Kuhköpfen durch und benannte das Verfahren zu Ehren seines Onkels Galvanismus. 
Zur gleichen Zeit gab es immer mehr Berichte, dass für Tot erklärte Personen plötzlich wieder zum Leben erwachten. Es bildete sich die Royal Human Society bzw. anfangs The society for the recovery of persons apparently drowned. Diese Gesellschaft hatte sich auf das wiederbeleben vermeintlich toter Personen spezialisiert und trägt bis heute den Leitspruch Lateat Scintillula Forsan (vielleicht liegt ein kleiner Funke verborgen). Nachdem die Menschen im 18. Jahrhundert nun gelernt hatten, dass die Grenze zwischen Leben und Tot sehr schmal war, wurden Särge mit Luftschächten und Glocken sehr beliebt. Die Menschen hatten Angst lebendig begraben zu werden. Mit dem Wissen, dass man vermeintlich tote wieder zum Leben erwecken kann und Muskeln durch Elektrizität angeregt werden können, stellte sich die Frage, ob dies immer möglich ist.
Im Januar 1803 wird die soeben hingerichtet Leiche des Mörders George Foster in ein Schaulabor in London gebracht. Aldini schließt Elektroden an eine Voltasche Säule an und lässt die Zuschauen an einem Horrospektakel teilhaben, welches man bis dahin noch nicht gesehen hatte. 



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47 minutes 43 seconds

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Episode 44 - Meisterkoch mit Magnetron
1945 bemerkte der Ingenieur Percy Spencer, dass ein von der Pause übrig gebliebener Schokoriegel in seiner Hosentasche schmolz, während er mit einem Magnetron experimentierte. Er überlegte, ob es möglich sei, Lebensmittel mit Hilfe von Elektromagnetischer Strahlung zu erwärmen. Als nächstes versuchte er es mit Mais und einem Hühnerei. Somit waren ein Schokoriegel, Popcorn und ein explodiertes Hühnerei die ersten, durch Mikrowellen erwärmten, Lebensmittel der Welt.
1946 brachte Raytheon bereits den ersten Mikrowellenherd "Radarange" auf den Markt.  
Obwohl er ursprünglich für gewerbliche Zwecke wie Restaurants gedacht war, wurde er 1967 mit dem Amana Radarange zu einem der ersten kompakten Mikrowellenherde für den Heimgebrauch, was ihn einem breiteren Publikum zugänglich machte.
Seit 1967 hat sich in viel getan und die Mikrowelle ist heute in fast jedem Haushalt zu finden. Wie sie genau funktioniert, wie man die Elektromagnetischen Wellen in einem Experiment zu Hause sichtbar machen kann und welche Dinge man in die Mikrowelle geben kann und welche lieber nicht, das erzählen wir euch in dieser Episode... 



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43 minutes 58 seconds

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Episode 43 - Low Background Steel
Im Februar 1942 wird bei der Schlacht um Java die ABDA Flotte der Alliierten unter dem Kommando von Konteradmiral Karel Doorman von der japanischen Marine in einer der größten Seeschlachten der Geschichte vernichtend geschlagen. 
Nachdem die USA mit ihrem Trinity Test die erste erfolgreiche Atombombe zünden, sind sie in der Lage die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki mit den Atombomben Little Boy und Fat Man in Schutt und Asche zu legen und den Krieg im Pazifik im September 1945 zu beenden.
2016 möchte die niederländische Regierung zum 75. Jahrestag der Schlacht um Java eine Gedenkzeremonie an den Stellen abhalten, wo die Wracks gesunken sind. Während der Vorbereitungen stellen sie allerdings fest, dass sowohl das Wrack der de Ruyter, der Korteaner als auch der Java verschwunden sind. 
Was war passiert? Die Wracks wurden in feinsäuberlich in ihre Einzelteile zerlegt und abtransportiert. Durch die kontinuierlichen, weltweiten Atombombentests ab Juli 1945 wurde die Luft so stark mit Radionukliden angereichert , dass diese bei der Stahlherstellung in die Stähle gelangen. Dadurch bekommen diese Stähle ein höheres Grundrauschen und sind für spezielle Einsatzzwecke ungeeignet (z.B. Geigerzähler, Ganzkörperzähler, Teilchenphysikalische Instrumente). 
Aus diesem Grund wurden Schiffe, die vor dem 16. Juli 1945 gesunken sind für ihren sogenannten Low Background Steel zerlegt. In dieser Episode erzählen wir euch etwas über die Schlacht um Java, die ABDA Flotte, Atombomben, Hochofen und Stahlherstellung.

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Episode 42 - Road Zipper
Wer kennt es nicht: Morgens auf dem Weg zur Arbeit steht man im Stau und Nachmittags auf dem Weg nach Hause ebenfalls. Auf der Gegenfahrbahn ist allerdings nichts los. Wenn man nur die Mittelleitplanke versetzen könnte, um mehr Fahrspuren für den Verkehr zu schaffen. Das ist keine Science-Fiction sondern in manchen Ländern bereits Realität. Die Lösung für dieses Problem nennt sich Road Zipper. Ein Fahrzeug, welches in der Lage ist, die flexible Betonleitplanke im Vorbeifahren um eine Spurbreite zu versetzen. In dieser Episode erzählen wir euch, wie genau das funktioniert, was man dafür braucht und wo solche Systeme bereits eingesetzt werden.
Außerdem klären wir, warum Douglas Adams in seinem Roman "Per Anhalter durch die Galaxies" (The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy) die Zahl 42 als ultimative Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest gewählt hat und warum ein Marathon 42,195km lang ist.

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Episode 41 - Radar Love
Im Mai 1904 stellt Christian Hülsmeyer sein Telemobiloskop an der Hohenzollernbrücke in Köln vor. Seine Apparatur besteht aus einem Funkeninduktor, zwei Antennen und einem Kohärer. 
Was er den Schaulustigen an diesem Tag vorführen möchte, ist der Urvater der heutigen Radartechnologie. Radar steht kurz für Radio Detection And Ranging und wird heute in der Luftsicherung, Schifffahrt, Satelliten, Automobil, Industrie und Medizin eingesetzt. 
Basierend auf den Forschungsergebnissen von Maxwell und Hertz war Hülsmeyers Erfindung ihrer Zeit mal wieder voraus und so erlebte die Radartechnik ihren Durchbruch erst in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts in England durch Robert Watson-Watt.
In dieser Folge reden wir über elektromagnetische Strahlung, Wellenlängen, Frequenzen, bewegte Ladungen, elektrische Felder, magnetische Felder und wie man eine solche elektromagnetische Welle künstlich erzeugen kann. 



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Episode 40 - Heißes Pflaster
31,7 Millionen Straßenkilometer werden täglich weltweit befahren.
Dabei gingen die Entwicklung des Rades und die Umwandlung von Trampelpfaden zu befahrbaren Wegen und Straßen Hand in Hand. Vor über 4.000 Jahren begannen Menschen im alten Mesopotamien bereits Trampelpfade in befahrbare Straßen umzuwandeln. Die alten Römer brauchten in ihrem großen Reich Wege, die schnell und sicher für die Kommunikation und die Bewegung von militärischem Gerät geeignet waren. 
Mit ihrem Opus caementitium bauten sie ein riesiges Straßennetzt quer durch Europa. 
Dann passierte lange Zeit nichts. Erst im 18. Jahrhundert wurden neue Schotterstraßen in Europa gebaut. Die Macadam Bauweise brachte dann ein Bindemittel hinzu, welches den Bau von Straßen mit einer festen Fahrbahndecke ermöglichte. 
In den 1950er Jahren wurden die ersten Asphaltfertiger zum Patent angemeldet und in Serie produziert. 
Heute können Asphaltfertiger bis zu 18m breite Straßen in einem Arbeitsgang fertigen und dabei auch verschiedene Straßenprofile erstellen. Smarte Vernetzung der Arbeitsmaschinen und alternative Antriebe werden in den kommenden Jahren das Straßenbauwesen nachhaltig beeinflussen. Wie das genau funktioniert, erzählen wir euch in dieser Episode...



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4 months ago
56 minutes 51 seconds

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Episode 39 - Über die Wupper
1950 wurde die Elefantin Tuffi für eine PR-Aktion in die Wuppertaler Schwebebahn gebracht. Die Fahrt sollte für sie aber nicht lange dauern. Spätestens seit diesem Moment ist die Wuppertaler Schwebebahn Weltberühmt. Entwickelt von Anton Langen - dem Sohn des Zuckerfabrikbesitzers Pfeifer und Langen - wurde 1898 mit dem Bau der Wuppertaler Schwebebahn zwischen Barmen und Elberfeld begonnen. Teils führt die Strecke über die Wupper, teilweise verläuft sie oberhalb der Straße. Kaiser Wilhelm II selbst unternahm im Jahre 1900 eine Probefahrt in seinem Kaiserwagen. 
Seither ist in Wuppertal viel passiert. Eines ist allerdings gleich geblieben. Die Wuppertaler Schwebebahn verbindet mit ihren 20 Station die Ortsteile Vohwinkel und Oberbarmen auf 13km länge und dient 80.000 Menschen am Tag als Transportmittel. Mehr zur Geschichte von Tuffi, dem Bau der Schwebebahn und ihrer Technik erfahrt ihr in dieser Episode...

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4 months ago
50 minutes 45 seconds

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Episode 38 - Let´s Zeppelin
Was hat das Tropical Island in Berlin, die Brüder Montgolfier und die Firma Caterpillar gemeinsam? Das und mehr erzählen wir euch in dieser Episode...

Der erste bemannte motorisierte Flug  
1852 baute Henri Giffard ein zigarrenförmiges Luftschiff mit einer Länge von 44 Metern und einem Durchmesser von 12 Metern, das 2500 m³ Gas fasste. Angetrieben war das Luftschiff von einer 45 Kilogramm schweren und 3 PS leistenden Dampfmaschine. Das Schiff hob am 24. September 1852 zum ersten Mal ab. Der 27,5 km lange Flug von Paris bis Trappes mit einer Geschwindigkeit von acht Kilometern pro Stunde gilt als der erste bemannte motorisierte Flug der Geschichte.

Die La France
1884 bauten Arthur Constantin Krebs und Charles Renard die La France.
Die La France hatte eine Länge von 50,42 Metern, einen Durchmesser von 8,40 Metern und ein Volumen von 1864 m³. Sie wurde mit einem 9 PS leistenden Elektromotor angetrieben. Die im Durchmesser etwa 7 Meter große, zweiblättrige Schraube war am Vorderteil des Ballons angebracht
Arthur Constantin Krebs und Charles Renard gelang mit der La France am 9. August 1884 die erste vollständig gesteuerte Fahrt eines Luftschiffes, bei der mit eigener Kraft zum Aufstiegsort zurückgekehrt wurde. 

Die Hindenburg

Der Zeppelin LZ 129 „Hindenburg“ (Kennzeichen D-LZ129), benannt nach dem deutschen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg, war neben seinem Schwesterluftschiff LZ 130 eines der beiden größten jemals gebauten Luftfahrzeuge.
Das Gerippe von LZ 129 bestand aus Duraluminium, einer sehr festen Aluminiumlegierung. Das Schiff war 245 Meter lang, hatte einen Durchmesser von 41,2 Metern und ein Gasvolumen von 200.000 Kubikmetern. Seine durchschnittliche Reisegeschwindigkeit betrug 100–120 km/h, seine Reiseflughöhe 400–600 Meter, oftmals auch nur 200 Meter. In insgesamt 15 Räumen konnten 8,7 Tonnen Fracht transportiert werden.
Seine Jungfernfahrt war im März 1936. Am 6. Mai 1937 wurde er bei der Landung in Lakehurst (New Jersey, USA) zerstört, als sich die Wasserstofffüllung entzündete. 35 der 97 Menschen an Bord sowie ein Mitglied der Bodenmannschaft kamen ums Leben.

Das Tropical Islands
Das ursprünglich geplante Konzept der im Jahr 2000 fertiggestellten Cargolifter-Werfthalle war, dort das Transportluftschiff Cargolifter CL160 zu entwickeln und zu bauen, weswegen sie mit einer Länge von 360 Metern, einer Breite von 210 Metern und einer Höhe von 107 Metern die größte freitragende Halle der Welt ist.  Nachdem das Konzept der Cargolifter-Werfthalle gescheitert war, wurde nach einer neuen Verwendung gesucht.

Die malaysische Unternehmensgruppe Tanjong hatte schließlich die Idee einer Umgestaltung zu einer Freizeitanlage mit tropischem Flair und erwarb am 11. Juni 2003 die nicht mehr genutzte Cargolifter-Werfthalle für 17,5 Millionen Euro, davon kamen 10 Millionen als Subvention vom Land Brandenburg. Die Baugenehmigung zur Ausgestaltung erfolgte am 2. Februar 2004 und die Eröffnung als Tropical Islands am 19. Dezember 2004.


Erwähnte Episoden:
- Der Traum vom Fliegen
- Mit dem Wind nach Westen


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5 months ago
55 minutes 42 seconds

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Episode 37 - Der Mechanismus von Antikythera
1900 entdecken griechische Schwammtaucher ein Schiffswrack vor der Küste von Antikythera. Zu diesem Zeitpunkt haben sie noch keine Ahnung auf welchen sensationellen Fund sie dort gestoßen sind. Ein Fund der Annahmen, die bis Dato in der Archäologie getroffen wurden, in den Grundfesten erschütterte und alles bis dahin bekannte in Frage stellte. Der Mechanismus von Antikythera ist eines der interessantesten und rätselhaftesten Out of Place Artefacts, welches im 20. Jahrhundert gefunden und untersucht wurde. 

Das unter der Nummer 15087 archivierte Objekt wurde erst Jahre später von Valerios Stais als grandiosen archäologischen Fund erkannt . Derek de Solla Prince präsentierte in seiner Veröffentlichung Gears of the Greek der Öffentlichkeit den ersten mechanischen Computer, während Micheal T. Wright der mysteriösen Box noch weitere Rätsel entlocken konnte. Archimedes und/oder Hipparchos werden als Väter des Mechanismus von Antikythera gehandelt.

Der Mechanismus von Antikythera konnte nicht nur Mondphasen, Sonnenbewegung und die Planetenbewegung von Merkur, Venus, Erde, Mars Jupiter, Saturn, samt ihrer Planetenschleifen in einem Ägyptischer Kalender und den Tierkreiszeichen darstellen. Er konnte darüber hinaus noch den Metonischer Zyklus, Callyptischer Zyklus, Olympischer Zyklus, Saros Zyklus, Exeligmos Zyklus darstellen. Was das ist und wofür man das gebraucht hat, erzählen wir euch in dieser Episode...



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49 minutes 11 seconds

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Episode 36 - Mit dem Wind nach Westen
Für ein Unterfangen, welches nur 28 Minuten dauerte, nähten zwei Familien in den 70er Jahren 1300m² Stoff im eigenen Wohnzimmer zusammen. Was dieses Unterfangen mit einer chinesischen Kong-Ming Laterne zu tun hat und welche Rolle Archimedes hierbei spielt, erzählen wir euch in dieser Episode...

Am Ende der 1970er Jahre planen Peter Strelzyk und Günter Wetzel einen spektakulären Fluchtversuch aus der DDR. Sie wollen, zusammen mit ihren Familien, die Grenze zwischen der DDR und der BRD in einem selbstgebauten Heißluftballon überqueren. 
Von Pößneck im beschaulichen Thüringen aus soll die waghalsige Ballonflucht starten. Dabei stehen sie sich nicht nur der Herausforderung gegenüber, dass keiner von ihnen weiß, wie man einen Heißluftballon baut, sondern, dass sie auch ständig unter der Beobachtung der Stasi stehen könnten.  
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6 months ago
53 minutes 27 seconds

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Episode 35 - Flüssige Spiegel
Warum wurde über Kanäle auf dem Mars auf denen sogar Schiffe fahren berichtet, wieso konnte ein Multimillionen Dollar Satellit 3 Jahre lang nicht genutzt werden und was bitte bedeuten die Wörter Perigäum und Apogäum und wie kann man sich den Unterschied zwischen konkav und konvex merken? Dies und mehr erfahrt ihr in dieser Episode...

1608 baute Hans Lipperhey, ein deutsch-niederländischer Brillenmacher, das erste Teleskop der Welt. Im 19. Jahrhundert wurde dann durch Giovanni Schiaparelli und seine Entdeckung vermeintlicher Marskanäle eine regelrechte Mars-Hysterie unter Forschern ausgelöst. Schiaparelli berichtete von Kanälen auf dem Mars und feuerte damit die Fantasie vieler Forscher an. In den Folgejahren entdecken Forscher immer mehr dieser "Canali". Teilweise wurde sogar über Schiffe, welche über diese Kanäle fahren berichtet.


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50 minutes 5 seconds

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Episode 34 - Am laufenden Band
Was haben eine Phosphatmine in der Westsahara und eine Supermarktkasse gemeinsam, wie bewegt man 2000t Gestein pro Stunde über eine Strecke von 100km und wie bringt man Kalkgestein zum schweben? Mehr dazu erzählen wir euch in dieser Episode... 

Förderbänder finden wir in allen Bereichen unseres Lebens. Sei es an der Supermarktkasse, am Flughafen, oder auf der Arbeit. Sie erleichtern uns die Arbeit und bringen Material schnell von A nach B. Das größte Förderband der Welt befindet sich in einer Phosphatmine in der Westsahara im Ort Bou Craa und ist fast 100km lang. Wir erzählen euch, wie man ein solches Förderband baut und mit "Predictive maintenance" am laufen hält. 
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7 months ago
44 minutes 21 seconds

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Episode 33 - Chicken Powered Bomb
Was versteckt sich hinter dem Begriff verbrannte Erde, Was bedeutet eigentlich die Phrase "Status quo" und wie viel BTU produziert ein Hühnchen pro Tag? Diese und Fragen beantworten wir euch in dieser Episode... 

Am Ende des 2. Weltkriegs wird Deutschland unter den vier Siegermächten USA, Frankreich, Groß Britannien und der Sowjetunion aufgeteilt. Durch den von Präsident Harry Truman verabschiedeten Marshall Plan fühlte sich Josef Stalin angegriffen und 1949 wird Deutschland in Ost und West geteilt. Es werden die Bundesrepublik Deutschland und die Deutsche Demokratische Republik gegründet. 
Im August 1961 wird diese Teilung Deutschlands durch eine Mauer zementiert und teilt fortan entlang dieser Grenze die Welt in Kapitalismus und Kommunismus. 
Für die Verteidigung dieser Grenze wurde teilweise zu sehr drastischen Maßnahmen gegriffen.

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46 minutes 15 seconds

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Episode 32 - Segeln mit Säulen
Ruder, Segel, Propeller und Wasserstrahlantriebe zur Fortbewegung von Schiffen kennen wir alle. Aber habt ihr schon mal vom Flettner Rotor gehört? Nein? Dann erzählen wir euch mehr dazu in dieser Episode....

Vor über 100 Jahren entwickelte Anton Flettner einen Schiffsantrieb, der die natürliche Kraft des Windes auf hoher See zum Antrieb benutzt. Hierbei handelt es sich aber nicht um ein Segel, sondern um eine Rotierende Säule. 


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50 minutes 19 seconds

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Episode 31 - Es geht seinen Gang
Stellt euch vor ihr hättet im 18. Jahrhundert einen Beruf wählen müssen: Stellmacher, Treidler oder Wichsenmacher, was wäre euer favorisierter Beruf gewesen? In dieser Episode erzählen wir euch etwas über Berufe, die durch das voranschreiten der Technik obsolet geworden sind. Frei nach dem Motto: Wer nicht geht mit der Zeit, der geht mit der Zeit...

Heute erzählen wir euch etwas über ausgestorbene Berufe bzw. von der Technik überholte Berufe. Wusstet ihr, dass ein Stellmacher ohne einen Schmied seine Arbeit nicht vollenden konnte, oder warum die Mainzer Schuhcreme Erdal, die aus einer Wachszieherei entstanden ist, Erdal heißt, obwohl die Firma eigentlich Werner & Mertz heißt? Zudem reden wir über das Cheval electriqué und wie man damit versuchte die Schifffahrt auf Flüssen zu vereinfachen.

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8 months ago
50 minutes 44 seconds

Technik Tales
Weihnachten 1896, Nikola Tesla schlendert durch die elektrisch beleuchteten Straßen von Buffalo. Der Strom für diese Straßenlaternen kommt aus dem 30km entfernten Edward Dean Adams Power Plant an den Niagara Fällen. In diesem Wasserkraftwerk transformieren seine entwickelten Generatoren Wasserkraft in elektrische Energie. 
Die Westinghouse Electric Corporation hatte 1893 bei der World´s Columbian Exposition schon gezeigt, wie man Strom über weite Strecken transportieren kann. Über 160.000 Glühlampen erleuchteten das gesamte Gelände und machten George Westinghouse und Nikola Tesla über Nacht berühmt. Nun versorgten 10 Generatoren mit jeweils 5.000PS die Statt Buffalo mit 36.000 kW aus dem Wasserkraftwerk an den Niagarafällen. Die Straßenbeleuchtung wurde elektrifiziert und die Haushalte bekamen mit Glühlampen beleuchtete Räume. Da man nun Tagsüber einen Energieüberschuss hatte, mussten sich findige Ingenieure etwas einfallen lassen. Und so kamen elektrische Schnellkocher, Herde, Backöfen, Bügeleisen, Eierkochen, Toaster und Heißwasserboiler auf den Markt. Auch wurden Bohrmaschinen, Drehbänke und Sägen in der Industrie mit Elektromotoren ausgestattet, um einen gleichmäßigen Stromverbrauch am Tage, so wie in der Nacht zu generieren.  
Aber bevor die elektrische Beleuchtung populär wurde, wurden Räume und Weihnachtsbäume mit Wachskerzen erhellt. Im Jahr 1882 kam der Vizepräsident der Edison Electric Light Company Edward Johnson auf die Idee, seinen Weihnachtsbaum, statt mit Kerzen, mit Glühlampen zu schmücken. Am 22. Dezember traf ein Techniker der  Edison Electric Light Company in Johnsons Apartment in der 5th Avenue in Manhattan ein. 80, in blau, rot und weiß, handbemalte Glühlämpchens wurden einzeln um den Baum herum mit einem baumwollummantelten Kupferdraht verdrahtet. Um das ganze noch zu toppen, stellten sie den Baum auf ein rotierendes Podest. Die Menschen versammelten sich vor Johnsons Fenster und bestaunten dieses neumodische Wunderwerk der Weihnachtsdekoration. 
In den Folgejahren lud er in der Weihnachtszeit Journalisten zu sich nach Hause ein, um die elektrische Weihnachtsbaumbeleuchtung populärer zu machen. 
Vorgefertigte Lichterketten gab es zu dieser Zeit noch nicht. Und wer es sich leisten konnte, der bestellte sich in der Vorweihnachtszeit einen sogenannten Wireman zu sich nach Hause und ließ sich seinen Weihnachtsbaum mit einer elektrischen Lichterkette versehen. Wer zu dieser Zeit noch keinen elektrischen Anschluss zu Hause hatte, mussten diese Weihnachtsbaumbeleuchtung dann mit einem Generator betreiben. 
Seit den 1920er Jahren gibt es vorgefertigte Lichterketten der Firma Noma Electric. Heute können wir unsere LED Lichterketten via APP Steuern und in allen Farben leuchten und sogar zur Musik tanzen lassen.



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