Sie erhält unsere Gesellschaft am Leben – und trotzdem sieht sie kaum jemand: die unbezahlte Care-Arbeit. Kinder umsorgen, Familie emotional supporten, den Haushalt managen, Angehörige pflegen. Der grösste Fulltime-Job ever– nur dumm, dass er weder bezahlt, noch anerkannt ist.
Ein paar Facts vorweg:
>60 % dieser Arbeit übernehmen Frauen.
>Im Jahr 2020 machte die Care-Arbeit insgesamt 10 Milliarden Stunden aus.
In dieser Folge fragen wir uns: Wie gerecht ist Care-Arbeit wirklich verteilt? (Spoiler: Wirkt besser, als es aussieht..) Welche Folgen hat das kurz- und längerfristig? Und wie kann eine faire Aufteilung gelingen?
Zäme denken wir darüber nach, was es gesellschaftlich und politisch braucht, damit Fürsorge mehr Anerkennung und Sichtbarkeit bekommt.
-Webseite Kanton Bern:
-Test: Welche Arbeitsteilung ist für mich fair? https://cashorcrash.ch/modules/arbeitsteilung
-Studie Wahrnehmung der Arbeitsverteilung:
-Familienzeit-Initiative: https://de.alliancef.ch/familienzeit (los, unterschriibe!)
Egal wohin wir schauen, überall werden uns Produkte oder Dienstleistungen angeboten, die uns noch schöner, perfekter, attraktiver machen sollen. Schönheits-OPs werden zum neuen Normal, Trends wechseln schneller als unsere Zahnpasta-Tube leer wird und eine Milliarden-Industrie verdient an unseren Unsicherheiten.
zäme tauchen wir ein in Bewegungen wie Body Positivity und Body Neutrality, sprechen über das Phänomen Pretty Privilege und darüber, was uns in einer Welt voller Filter, Filler und Perfektionsdruck wirklich hilft, uns wohler in unserer Haut zu fühlen – und klären ganz nebenbei die wichtige Frage, welche Gebäcke alles ur Kategorie “Buns” gehören.
Unangenehme Blicke, überschrittene Grenzen und blöde Sprüche, die Frauen auf ihr Äusseres reduzieren - wir alle kennen es: Alltagssexismus.
Wie grenzen wir Sexismus im Alltag von sexualisierter Gewalt ab? Und wie wehren wir uns dagegen? zäme reden wir über unsere Erfahrungen mit Alltagssexismus und geben euch konkrete Tipps, was man bei solchen Erfahrungen tun kann. Zudem geben wir Einblicke, in welchen rabbit holes wir unterwegs sind und was wir strategisch liken, um mehr Content davon zu sehen in den sozialen Medien.
Im Podcast erwähnt:
„Ich bin nicht wie die anderen Frauen…“. In unserer allerersten Episode ever sprechen wir über das Pick-Me-Girl-Phänomen – also wieso wir Frauen andere Frauen abwerten, um bei Männern besser dazustehen.
Von wo kommen solche Denkweisen und wie können wir sie loswerden? Ausserdem sprechen wir über die Gegenbewegung auf Social Media, reflektieren, wo wir bei uns selbst solche Denkweisen festgestellt haben und üben die gegenseitige korrekte Aussprache unserer Namen.
Im Podcast erwähnt: