Home
Categories
EXPLORE
True Crime
Comedy
Society & Culture
Business
Sports
History
TV & Film
About Us
Contact Us
Copyright
© 2024 PodJoint
00:00 / 00:00
Sign in

or

Don't have an account?
Sign up
Forgot password
https://is1-ssl.mzstatic.com/image/thumb/Podcasts211/v4/2d/d1/1e/2dd11ec6-a6e8-08a0-2870-1995855036bb/mza_15656854768817409039.jpg/600x600bb.jpg
Alle Kinder, fertig, los!
Sophia Bolzano
9 episodes
2 days ago
Rund um Weihnachten wird Essen in vielen Familien besonders präsent. In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Lena Gießwein, Diätologin, Ernährungsberaterin und Gründerin von Lieblingsesser, darüber, wie Kinder ein gutes Gefühl fürs Essen entwickeln können – ohne Druck und ohne ständige Diskussionen am Tisch. Lena erklärt den Unterschied zwischen „picky eating“ und ARFID, spricht über Neophobie als normale Entwicklungsphase und zeigt, wie Eltern über eine entspannte Haltung, klare Rahmenbedingungen und Vorbildwirkung viel Stress rausnehmen können. Dazu gibt’s das „Vier gewinnt“-Prinzip für eine alltagstaugliche Jause, Tipps für wenig Zeit zum Kochen und einen wichtigen Blick auf Körperbild und frühe Warnzeichen von Essstörungen.
Mehr zu Lena Gießwein & Lieblingsesser: https://lieblingsesser.com

Sophias Websites & Buch:
https://allekinderfertiglos.at
| https://muttutgut.at
| https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html

Takeaways
  • „Picky eating“ heißt wählerisches Essen und ist kein medizinischer Begriff. ARFID ist eine medizinisch definierte Essstörung mit stark eingeschränkter Nahrungsaufnahme.
  • Neophobie ist eine normale Phase (Angst vor Neuem), oft rund um den zweiten Geburtstag.
  • Entspannung statt Druck: Eltern gestalten den Rahmen und das Angebot, das Kind entscheidet über Menge und Auswahl daraus.
  • Die Atmosphäre am Tisch zählt mehr als Kommentare zum Essen.
  • Kinder lernen vor allem über Vorbilder: was wir essen, wie wir essen und wie wir über Essen sprechen.
  • Gesunde Jause einfach gedacht: „Vier gewinnt“ – Getreide, Protein, Obst/Gemüse, ausreichend trinken.
  • Bio ist schön, aber nicht Voraussetzung. Lieber irgendein Gemüse als gar keines.
  • Zeitmangel: Kalte Jause kann vollwertig sein. Warme Mahlzeiten sind kein Muss.
  • Zusatzthema: Körperbild. Frühere Unzufriedenheit und Essstörungen nehmen zu. Warnzeichen ernst nehmen und früh ins Gespräch gehen.
Soundbite
  • „Essen soll was Schönes sein, was Verbindendes sein.“
Chapters
00:00 Einstieg: Weihnachten, Essen & gesunde Gewohnheiten
01:00 Lena Gießwein stellt sich vor
01:55 Picky Eating vs. ARFID – was ist was?
03:10 Was Eltern am häufigsten beschäftigt
03:59 Neophobie & Autonomiephase: was ist normal?
05:37 Geteilte Verantwortlichkeit: Rahmen vs. Entscheidung
07:31 Atmosphäre am Tisch & gemeinsame Mahlzeiten
10:10 Regeln, Rahmen, Familienzeit statt Ess-Diskussionen
11:15 Kinder einbeziehen: Kochen, Einkaufen, kleine Entscheidungen
12:49 Gesunde Jause: „Vier gewinnt“ (Getreide, Protein, Obst/Gemüse, trinken)
15:27 Weißbrot & Fruchtjoghurt: Einordnung ohne Panik
18:14 Warum Kinder zunehmen: Verfügbarkeit, Werbung, hoch verarbeitete Produkte
21:01 Muss es bio sein?
22:58 Wenig Zeit: schnelle, ausgewogene Lösungen
25:11 Kinder stärken: Workshops, Elternarbeit, Alltagssprache
27:05 Körperbild & frühe Warnzeichen von Essstörungen
29:39 Ernährungsblitz: 7 schnelle Fragen
04:45 Bewegungstipps rund ums Essen: Marktspaziergang, Küche als Bewegungsraum, Energiepause
07:51 Buchtipps: „Wo kommt unser Essen her?“ & „Der kleine Sporticus“
Show more...
Parenting
Kids & Family,
Health & Fitness,
Fitness
RSS
All content for Alle Kinder, fertig, los! is the property of Sophia Bolzano and is served directly from their servers with no modification, redirects, or rehosting. The podcast is not affiliated with or endorsed by Podjoint in any way.
Rund um Weihnachten wird Essen in vielen Familien besonders präsent. In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Lena Gießwein, Diätologin, Ernährungsberaterin und Gründerin von Lieblingsesser, darüber, wie Kinder ein gutes Gefühl fürs Essen entwickeln können – ohne Druck und ohne ständige Diskussionen am Tisch. Lena erklärt den Unterschied zwischen „picky eating“ und ARFID, spricht über Neophobie als normale Entwicklungsphase und zeigt, wie Eltern über eine entspannte Haltung, klare Rahmenbedingungen und Vorbildwirkung viel Stress rausnehmen können. Dazu gibt’s das „Vier gewinnt“-Prinzip für eine alltagstaugliche Jause, Tipps für wenig Zeit zum Kochen und einen wichtigen Blick auf Körperbild und frühe Warnzeichen von Essstörungen.
Mehr zu Lena Gießwein & Lieblingsesser: https://lieblingsesser.com

Sophias Websites & Buch:
https://allekinderfertiglos.at
| https://muttutgut.at
| https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html

Takeaways
  • „Picky eating“ heißt wählerisches Essen und ist kein medizinischer Begriff. ARFID ist eine medizinisch definierte Essstörung mit stark eingeschränkter Nahrungsaufnahme.
  • Neophobie ist eine normale Phase (Angst vor Neuem), oft rund um den zweiten Geburtstag.
  • Entspannung statt Druck: Eltern gestalten den Rahmen und das Angebot, das Kind entscheidet über Menge und Auswahl daraus.
  • Die Atmosphäre am Tisch zählt mehr als Kommentare zum Essen.
  • Kinder lernen vor allem über Vorbilder: was wir essen, wie wir essen und wie wir über Essen sprechen.
  • Gesunde Jause einfach gedacht: „Vier gewinnt“ – Getreide, Protein, Obst/Gemüse, ausreichend trinken.
  • Bio ist schön, aber nicht Voraussetzung. Lieber irgendein Gemüse als gar keines.
  • Zeitmangel: Kalte Jause kann vollwertig sein. Warme Mahlzeiten sind kein Muss.
  • Zusatzthema: Körperbild. Frühere Unzufriedenheit und Essstörungen nehmen zu. Warnzeichen ernst nehmen und früh ins Gespräch gehen.
Soundbite
  • „Essen soll was Schönes sein, was Verbindendes sein.“
Chapters
00:00 Einstieg: Weihnachten, Essen & gesunde Gewohnheiten
01:00 Lena Gießwein stellt sich vor
01:55 Picky Eating vs. ARFID – was ist was?
03:10 Was Eltern am häufigsten beschäftigt
03:59 Neophobie & Autonomiephase: was ist normal?
05:37 Geteilte Verantwortlichkeit: Rahmen vs. Entscheidung
07:31 Atmosphäre am Tisch & gemeinsame Mahlzeiten
10:10 Regeln, Rahmen, Familienzeit statt Ess-Diskussionen
11:15 Kinder einbeziehen: Kochen, Einkaufen, kleine Entscheidungen
12:49 Gesunde Jause: „Vier gewinnt“ (Getreide, Protein, Obst/Gemüse, trinken)
15:27 Weißbrot & Fruchtjoghurt: Einordnung ohne Panik
18:14 Warum Kinder zunehmen: Verfügbarkeit, Werbung, hoch verarbeitete Produkte
21:01 Muss es bio sein?
22:58 Wenig Zeit: schnelle, ausgewogene Lösungen
25:11 Kinder stärken: Workshops, Elternarbeit, Alltagssprache
27:05 Körperbild & frühe Warnzeichen von Essstörungen
29:39 Ernährungsblitz: 7 schnelle Fragen
04:45 Bewegungstipps rund ums Essen: Marktspaziergang, Küche als Bewegungsraum, Energiepause
07:51 Buchtipps: „Wo kommt unser Essen her?“ & „Der kleine Sporticus“
Show more...
Parenting
Kids & Family,
Health & Fitness,
Fitness
Episodes (9/9)
Alle Kinder, fertig, los!
Essen ohne Druck: Wie Kinder ein gutes Gefühl fürs Essen entwickeln
Rund um Weihnachten wird Essen in vielen Familien besonders präsent. In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Lena Gießwein, Diätologin, Ernährungsberaterin und Gründerin von Lieblingsesser, darüber, wie Kinder ein gutes Gefühl fürs Essen entwickeln können – ohne Druck und ohne ständige Diskussionen am Tisch. Lena erklärt den Unterschied zwischen „picky eating“ und ARFID, spricht über Neophobie als normale Entwicklungsphase und zeigt, wie Eltern über eine entspannte Haltung, klare Rahmenbedingungen und Vorbildwirkung viel Stress rausnehmen können. Dazu gibt’s das „Vier gewinnt“-Prinzip für eine alltagstaugliche Jause, Tipps für wenig Zeit zum Kochen und einen wichtigen Blick auf Körperbild und frühe Warnzeichen von Essstörungen.
Mehr zu Lena Gießwein & Lieblingsesser: https://lieblingsesser.com

Sophias Websites & Buch:
https://allekinderfertiglos.at
| https://muttutgut.at
| https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html

Takeaways
  • „Picky eating“ heißt wählerisches Essen und ist kein medizinischer Begriff. ARFID ist eine medizinisch definierte Essstörung mit stark eingeschränkter Nahrungsaufnahme.
  • Neophobie ist eine normale Phase (Angst vor Neuem), oft rund um den zweiten Geburtstag.
  • Entspannung statt Druck: Eltern gestalten den Rahmen und das Angebot, das Kind entscheidet über Menge und Auswahl daraus.
  • Die Atmosphäre am Tisch zählt mehr als Kommentare zum Essen.
  • Kinder lernen vor allem über Vorbilder: was wir essen, wie wir essen und wie wir über Essen sprechen.
  • Gesunde Jause einfach gedacht: „Vier gewinnt“ – Getreide, Protein, Obst/Gemüse, ausreichend trinken.
  • Bio ist schön, aber nicht Voraussetzung. Lieber irgendein Gemüse als gar keines.
  • Zeitmangel: Kalte Jause kann vollwertig sein. Warme Mahlzeiten sind kein Muss.
  • Zusatzthema: Körperbild. Frühere Unzufriedenheit und Essstörungen nehmen zu. Warnzeichen ernst nehmen und früh ins Gespräch gehen.
Soundbite
  • „Essen soll was Schönes sein, was Verbindendes sein.“
Chapters
00:00 Einstieg: Weihnachten, Essen & gesunde Gewohnheiten
01:00 Lena Gießwein stellt sich vor
01:55 Picky Eating vs. ARFID – was ist was?
03:10 Was Eltern am häufigsten beschäftigt
03:59 Neophobie & Autonomiephase: was ist normal?
05:37 Geteilte Verantwortlichkeit: Rahmen vs. Entscheidung
07:31 Atmosphäre am Tisch & gemeinsame Mahlzeiten
10:10 Regeln, Rahmen, Familienzeit statt Ess-Diskussionen
11:15 Kinder einbeziehen: Kochen, Einkaufen, kleine Entscheidungen
12:49 Gesunde Jause: „Vier gewinnt“ (Getreide, Protein, Obst/Gemüse, trinken)
15:27 Weißbrot & Fruchtjoghurt: Einordnung ohne Panik
18:14 Warum Kinder zunehmen: Verfügbarkeit, Werbung, hoch verarbeitete Produkte
21:01 Muss es bio sein?
22:58 Wenig Zeit: schnelle, ausgewogene Lösungen
25:11 Kinder stärken: Workshops, Elternarbeit, Alltagssprache
27:05 Körperbild & frühe Warnzeichen von Essstörungen
29:39 Ernährungsblitz: 7 schnelle Fragen
04:45 Bewegungstipps rund ums Essen: Marktspaziergang, Küche als Bewegungsraum, Energiepause
07:51 Buchtipps: „Wo kommt unser Essen her?“ & „Der kleine Sporticus“
Show more...
1 week ago
42 minutes 38 seconds

Alle Kinder, fertig, los!
Bewegung im Schulalltag
In dieser Episode spricht Sophia Bolzano mit Andrea Böhm, Volksschulpädagogin in Wien und Leiterin einer Bewegungsklasse. Andrea erzählt, warum sie seit über 20 Jahren mit Herz und Überzeugung Volksschullehrerin ist und wie sie Bewegung konsequent in ihren Schulalltag einbaut – vom Geräteturnen nach dem Konzept „Mut tut gut“ bis zur täglichen bewegten Pause im ganzen Schulhaus.
Sie berichtet, wie sich Kinder in den letzten Jahren verändert haben, welche Rolle Bildschirmzeit spielt und warum kurze Bewegungseinheiten zwischendurch oft Wunder für Konzentration und Klassenklima wirken. Außerdem geht es um Rahmenbedingungen in der Schule, Klassengröße, Raumgestaltung, Wünsche an die Politik und praktische Ideen für Eltern und Pädagog:innen – inklusive Bewegungstipps und Buchtipp.
Mehr Informationen zum Bewegten Lernen in Wien: https://bewegtes-lernen-wien.at
Mehr Infos zum Podcast: https://allekinderfertiglos.at

Takeaways
  • Andrea ist seit rund 25 Jahren Volksschullehrerin und erlebt ihren Beruf als Berufung.
  • In ihrer Schule gibt es Integrations-Mehrstufenklassen und eine eigene Bewegungsklasse.
  • Sie beobachtet: Viele Kinder haben heute weniger Bewegungserfahrung, besonders in Motorik und Koordination.
  • Bewegung ist für sie kein Extra, sondern Teil des gesamten Schultags – nicht nur in der Turnstunde.
  • Kurze Bewegungspausen und kinesiologische Übungen verbessern Konzentration und Lernbereitschaft.
  • Die „bewegte Pause“ mit Stationen im ganzen Schulhaus wird von den Kindern geliebt und entspannt den Unterricht.
  • „Mut tut gut“ hilft, Wartezeiten zu vermeiden und Kindern mehr Eigenverantwortung im Turnsaal zu geben.
  • Klassengröße, Raumknappheit und zu wenige Turnstunden erschweren kindgerechtes, bewegtes Lernen.
  • Andrea wünscht sich: mehr Turnstunden, größere bzw. bewegungsfreundliche Räume und verpflichtende Bewegungsmöglichkeiten im Alltag.
  • Bewegung entlastet nicht nur Kinder, sondern auch Lehrpersonen – und wirkt bis in Konzentration, Sozialverhalten und Lernfreude hinein.
Titles
  • Bewegung macht Schule – Einblicke in die „bewegte Klasse“ von Andrea Böhm
  • Zwischen Turnsaal, bewegter Pause und Bildschirmzeit – Alltag einer Volksschullehrerin
  • Kinder brauchen Bewegung – wie eine Lehrerin ihren Schulalltag gestaltet
Soundbite
  • „Lernen in Bewegung funktioniert einfach am besten.“
  • „Wichtig ist, dass sich alle Kinder bewegen – nicht, dass alle dasselbe machen.“
  • „Bewegung ist für mich das, was meinen Kopf vom Alltag wieder frei macht.“
Chapters
00:00 Begrüßung und Vorstellung von Andrea Böhm
02:00 Warum Volksschullehrerin – Beruf oder Berufung?
03:30 Schule, Integrations-Mehrstufenklassen und Bewegungsschwerpunkt
05:30 Haben sich Kinder verändert? Motorik, Konzentration, Bildschirmzeit
08:00 Erfolgserlebnis im Turnsaal: Entwicklung eines Kindes mit autistischen Zügen
10:00 Warum Bewegung im Unterricht für Lernen und Konzentration so wichtig ist
12:00 Bewegte Klasse: kinesiologische Übungen, Bewegungsstationen, Rollbrett & Co.
14:30 Die „bewegte Pause“ – 15 Minuten Bewegung im ganzen Schulhaus
17:00 Rahmenbedingungen: Klassengröße, Platzmangel und Bewegungsräume
19:30 „Mut tut gut“ im Turnsaal: Geräteaufbau, Eigenverantwortung, Beobachterrolle
22:00 Spezialisierung vs. Klassenlehrerin für alles – Andreas Sicht auf die Ausbildung
24:00 Wünsche an Politik und Schulbau: mehr Turnstunden, mehr Garten, mehr Bewegung
27:00 Bewegungstipps für Schule und Zuhause: Mathe in Bewegung, frische Luftpause, bewegtes Vorlesen
30:30 Bewegungsblitz – sieben spontane Fragen an Andrea
34:00 Buchtipp: „Bewegung macht schlau“ und Abschluss des Gesprächs
Show more...
3 weeks ago
31 minutes 39 seconds

Alle Kinder, fertig, los!
Kindheit heute und damals - von vor dem Bildschirm zu draußen in der Natur
In dieser Episode spricht Sophia Bolzano mit Sascha Ladurner, Podcast-Producer, Vater von zwei Teenagern und leidenschaftlicher Kletter- und Golf-Fan. Gemeinsam blicken sie auf ihre eigene Kindheit in den 1970er-Jahren zurück – wild, frei und oft mit aufgeschürften Knien – und vergleichen sie mit dem Aufwachsen ihrer Kinder heute. Es geht um Mediennutzung, Stadt- vs. Landleben, Eltern als Vorbilder, klare Regeln und das richtige Maß an Vertrauen.
Sascha erzählt, warum er Bewegung als Familienprojekt sieht, wie man Kinder fürs Draußensein begeistert – und warum Eltern nicht immer „Freunde“, sondern konsequente Begleiter sein sollten.

  • Bewegung war früher selbstverständlich – heute muss sie bewusst eingeplant werden.
  • Kinder brauchen Freiraum, Mut und Zutrauen – Überbehütung verhindert Entwicklung.
  • Eltern prägen durch ihr eigenes Bewegungsverhalten.
  • Konsequente, liebevolle Regeln geben Orientierung – auch bei Bildschirmzeit.
  • Vertrauen entsteht durch Verlässlichkeit, nicht durch Strenge.
  • Gemeinsame Bewegung schafft Beziehung – in jedem Alter.
  • Schulen sollten Bewegung als Bildungsfach ernst nehmen.
  • Kinder dürfen wieder „wild“ sein – Schrammen sind Lernfelder.
Soundbites
  • „Lasst Kinder wieder Kinder sein – wild, laut und in Bewegung.“
  • „Bewegung ist der leichteste Weg zu einem gesunden Leben.“
  • „Mach einen guten Menschen draus – alles andere ergibt sich.“
Podcast: https://allekinderfertiglos.at
Sascha Ladurner: https://quickdraw.at
Show more...
1 month ago
53 minutes 52 seconds

Alle Kinder, fertig, los!
Bewegungsfreude bis ins hohe Alter
Claudia Golbik-Ruffer (Sportwissenschafterin, medizinische Trainingstherapeutin) erzählt, wie sie in der Vitalschmiede (www.vitalschmiede.at) Menschen „trotz innerem Schweinehund“ in Bewegung bringt – besonders ab 60+. Sie erklärt, was im Alter realistisch (und trainierbar!) ist, warum Fehler ausdrücklich erwünscht sind und wie spielerische Elemente aus der Kinderbewegung auch Senior:innen begeistern. Ihr Mantra: „Es ist nie zu spät.“ Plus: eine einfache Lieblingsübung, die Kraft, Mobilität und Selbstständigkeit stärkt.
  • Bewegung ist Mittel zum Zweck: mehr Lebensqualität & Selbstständigkeit.
  • Auch 90+ ist trainierbar – mit angepasstem, langsamer steigendem Reiz.
  • „Fehler willkommen“: spielerisch/koordiniert trainieren, viel lachen.
  • Viele Einschränkungen im Alter wären mit früherer Bewegung vermeidbar.
  • Ärztliche Empfehlung & gesellschaftliche Vorbilder motivieren enorm.
  • Gemeinsame Übungen, die bei Jung & Alt funktionieren (Ball, Balance, Brain).
  • Lieblingsübung: vom Boden aufstehen – täglich, mehrmals.
  • Botschaft: Nie zu spät anfangen. Kleine Schritte, große Wirkung.
Show more...
1 month ago
29 minutes 21 seconds

Alle Kinder, fertig, los!
Bewegung macht Schule – die tägliche Bewegungseinheit auf Erfolgskurs
Tom Mlinek leitet die Koordinationsstelle der Täglichen Bewegungseinheit (TBE). Er erzählt, wie die TBE aus „Kinder gesund bewegen“ gewachsen ist, wo sie heute steht und wohin sie will: von der Projektlogik in den Regelbetrieb – mit Bewegung als selbstverständlichem Bestandteil des Bildungsalltags. Wir sprechen über Chancen (Kooperation mit 15.000+ Sportvereinen), Hürden (Infrastruktur, Personal, „Fremdkörper“-Gefühl der Coaches) und Toms Familienalltag mit zwei Kleinkindern: ermöglichen, machen lassen, draußen sein. Plus: WHO-Empfehlungen, einfache Ideen für Bewegung mit Kindern – und Toms Vision, Bewegung als „Hauptfach“ zu verankern. Mehr unter: https://www.bewegungseinheit.gv.at/
  • TBE heute: in 76 % der Volksschulen, 33 % der Kindergärten präsent; volles 3-Säulen-Modell erreicht ca. 15 %der Kinder.
  • Nächster Schritt: Überführung in den Regelbetrieb & stärkere Einbindung der Fachverbände.
  • Kernprinzip: Kooperation Schule ↔ Sportverein als Herz der Umsetzung.
  • Herausforderungen: Infrastruktur (Turnsäle/Räume) & Personal; Coaches sind oft externe Einzelkämpfer – Anschluss ans Kollegium ist entscheidend.
  • Vision: Bewegung & Sport als gleichwertig zu Deutsch/Mathe/Englisch; mehr bewegtes Lernen im Unterricht.
  • Familie: Kinder machen lassen, Möglichkeiten schaffen, viel Natur & Alltagsbewegung.
  • WHO-Ziel: Erwachsene 150 min/Woche + Kraft 3–4×; Kinder 60 min täglich (mittel/hoch).
  • Bildschirmzeit belastet Lernen – Bewegung ist Ausgleich und Entwicklungsbooster.

Soundbite
  • „Die Kooperation zwischen Sportverein und Bildungseinrichtung ist das Herz der TBE.“
  • „Wir brauchen Bewegung als Hauptfach – nicht als Nebensache.“
  • „Ich lasse meine Kinder einfach machen – ermöglichen statt bremsen.“
Chapters
00:00 Intro & Vorstellung Tom Mlinek
02:10 Von Sportunion/Ugotchi zur TBE – der schnelle Wechsel
03:40 Historie & Start: von Forderungen zur Umsetzung, Pilot 2022
05:10 Wo steht TBE heute (Volksschule/Kindergarten, 3-Säulen-Modell)
05:50 Ziele 1–2 Jahre: Regelbetrieb, Budgetrealität, Fachverbände
06:35 Österreichs Sportlandschaft als Chance (15.000+ Vereine)
07:20 Alltag der Bewegungscoaches: Anschluss ans Team, gleiche Schul-Herausforderungen
08:20 Engpässe: Turnsäle/Bewegungsräume & Personal
09:10 Große Vision: Bewegung auf Augenhöhe mit Kernfächern, bewegtes Lernen
11:20 Familie: Vorleben, machen lassen, Natur & Alltag
14:00 Teenager-Blick nach vorn: Ausgleich zur Bildschirmzeit erfahrbar machen
16:20 Eigene Fitness & WHO-Empfehlungen (Erwachsene/Kinder)
17:35 TBE-Ziel: WHO-Bewegungszeit im Bildungsalltag erreichen
18:00 Bewegungsblitz – kurze, persönliche Antworten (u. a. Bewegung auf Rezept)
23:30 Alltagstipps mit Kleinkindern: Stopptanz, Zeitungslauf, raus bei jedem Wetter
26:20 Buchtipp: Renate Zimmer – Kinder brauchen Bewegung
29:30 Fazit: Chancen groß, Weg machbar – mit Geduld, Vision & Begeisterung
Show more...
2 months ago
28 minutes 26 seconds

Alle Kinder, fertig, los!
Bewegungsmangel durch digitale Medien und dessen Auswirkungen
In dieser Episode diskutieren Sophia Bolzano und Dr. Arnika Tiede die Auswirkungen des Medienkonsums auf das Bewegungsverhalten von Kindern. Dr. Tiede, eine erfahrene Kinderärztin, erklärt, wie digitale Medien die Entwicklung von Kindern beeinflussen und welche gesundheitlichen Probleme daraus resultieren können. Sie gibt Empfehlungen für die Bildschirmzeit und betont die Rolle der Eltern als Vorbilder. Zudem wird ein Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen durch digitale Medien und KI gegeben, sowie praktische Tipps für mehr Bewegung im Alltag.

Website-Empfehlungen:
https://www.smart-aufwachsen.at
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/kinderaerztin-sie-koennen-handys-bedienen-aber-nicht-mit-besteck-essen;art4,4015138
https://allekinderfertiglos.at

Hauptaussagen:
Digitale Medien sind ein Hauptfaktor für Bewegungsmangel bei Kindern.
Die Sprachentwicklung leidet unter übermäßiger Bildschirmzeit.
Eltern sollten ihre eigenen Mediengewohnheiten überdenken.
Bewegung ist entscheidend für die kindliche Entwicklung.
Es gibt klare Empfehlungen für die Bildschirmzeit je nach Alter.
Regelmäßige Bewegung ist für Kinder unerlässlich.
Bildschirme sollten in Kinderzimmern vermieden werden.
Die Politik sollte Rahmenbedingungen für den Medienkonsum schaffen.
Eltern-Kind-Pass könnte wichtige Informationen über Medienkonsum enthalten.
Bewegung ist ein essenzieller Bestandteil des Lebens. 
Show more...
2 months ago
34 minutes 9 seconds

Alle Kinder, fertig, los!
Warum Bewegung Kindheit verändert
Bewegung macht Kinder stark fürs Leben – doch warum ist sie so entscheidend? Daniel Winkler und Sophia Bolzano diskutieren, wie Mut, Bewegung, Spiel und Freiräume Kinder wachsen lassen. Das Buch der beiden "Alle Kinder, fertig, los!" findest du unter: https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html
Show more...
3 months ago
41 minutes 28 seconds

Alle Kinder, fertig, los!
Bewegung ist der Schlüssel!
„Kinder brauchen Bewegung wie die Luft zum Atmen – für Freude, Selbstvertrauen und Entwicklung. Diese erste Folge zeigt dir, warum Bewegung der Schlüssel zu allem ist und wie du deinem Kind dafür Raum gibst.“
Show more...
3 months ago
10 minutes 45 seconds

Alle Kinder, fertig, los!
Trailer - Alle Kinder, fertig, los!
„Alle Kinder fertig los“ macht sichtbar, warum Bewegung im Kindesalter die Basis für körperliche, soziale und mentale Entwicklung ist. Gastgeberin Sophia Bolzano – Sport- und Bewegungswissenschaftlerin, Motopädagogin und Outdoor-Trainerin – kombiniert Solo-Folgen mit Gesprächen mit Expert:innen aus Sport, Medizin, Psychologie und Pädagogik sowie mit Eltern und Kindern. Mit Konzepten wie „Mut tut gut“ und „raufen und rangeln – fair miteinander kämpfen“ liefert der Podcast konkrete Impulse, wie Familien und Bildungseinrichtungen mehr Bewegung in den Alltag bringen. Der Podcast erscheint 14-tägig und ist auf allen gängigen Plattformen sowie auf allekinderfertiglos.at verfügbar. 
Show more...
3 months ago
2 minutes 50 seconds

Alle Kinder, fertig, los!
Rund um Weihnachten wird Essen in vielen Familien besonders präsent. In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Lena Gießwein, Diätologin, Ernährungsberaterin und Gründerin von Lieblingsesser, darüber, wie Kinder ein gutes Gefühl fürs Essen entwickeln können – ohne Druck und ohne ständige Diskussionen am Tisch. Lena erklärt den Unterschied zwischen „picky eating“ und ARFID, spricht über Neophobie als normale Entwicklungsphase und zeigt, wie Eltern über eine entspannte Haltung, klare Rahmenbedingungen und Vorbildwirkung viel Stress rausnehmen können. Dazu gibt’s das „Vier gewinnt“-Prinzip für eine alltagstaugliche Jause, Tipps für wenig Zeit zum Kochen und einen wichtigen Blick auf Körperbild und frühe Warnzeichen von Essstörungen.
Mehr zu Lena Gießwein & Lieblingsesser: https://lieblingsesser.com

Sophias Websites & Buch:
https://allekinderfertiglos.at
| https://muttutgut.at
| https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html

Takeaways
  • „Picky eating“ heißt wählerisches Essen und ist kein medizinischer Begriff. ARFID ist eine medizinisch definierte Essstörung mit stark eingeschränkter Nahrungsaufnahme.
  • Neophobie ist eine normale Phase (Angst vor Neuem), oft rund um den zweiten Geburtstag.
  • Entspannung statt Druck: Eltern gestalten den Rahmen und das Angebot, das Kind entscheidet über Menge und Auswahl daraus.
  • Die Atmosphäre am Tisch zählt mehr als Kommentare zum Essen.
  • Kinder lernen vor allem über Vorbilder: was wir essen, wie wir essen und wie wir über Essen sprechen.
  • Gesunde Jause einfach gedacht: „Vier gewinnt“ – Getreide, Protein, Obst/Gemüse, ausreichend trinken.
  • Bio ist schön, aber nicht Voraussetzung. Lieber irgendein Gemüse als gar keines.
  • Zeitmangel: Kalte Jause kann vollwertig sein. Warme Mahlzeiten sind kein Muss.
  • Zusatzthema: Körperbild. Frühere Unzufriedenheit und Essstörungen nehmen zu. Warnzeichen ernst nehmen und früh ins Gespräch gehen.
Soundbite
  • „Essen soll was Schönes sein, was Verbindendes sein.“
Chapters
00:00 Einstieg: Weihnachten, Essen & gesunde Gewohnheiten
01:00 Lena Gießwein stellt sich vor
01:55 Picky Eating vs. ARFID – was ist was?
03:10 Was Eltern am häufigsten beschäftigt
03:59 Neophobie & Autonomiephase: was ist normal?
05:37 Geteilte Verantwortlichkeit: Rahmen vs. Entscheidung
07:31 Atmosphäre am Tisch & gemeinsame Mahlzeiten
10:10 Regeln, Rahmen, Familienzeit statt Ess-Diskussionen
11:15 Kinder einbeziehen: Kochen, Einkaufen, kleine Entscheidungen
12:49 Gesunde Jause: „Vier gewinnt“ (Getreide, Protein, Obst/Gemüse, trinken)
15:27 Weißbrot & Fruchtjoghurt: Einordnung ohne Panik
18:14 Warum Kinder zunehmen: Verfügbarkeit, Werbung, hoch verarbeitete Produkte
21:01 Muss es bio sein?
22:58 Wenig Zeit: schnelle, ausgewogene Lösungen
25:11 Kinder stärken: Workshops, Elternarbeit, Alltagssprache
27:05 Körperbild & frühe Warnzeichen von Essstörungen
29:39 Ernährungsblitz: 7 schnelle Fragen
04:45 Bewegungstipps rund ums Essen: Marktspaziergang, Küche als Bewegungsraum, Energiepause
07:51 Buchtipps: „Wo kommt unser Essen her?“ & „Der kleine Sporticus“